Die Intensität der Bundesliga-Teams

Anhand von Daten des Unternehmens SkillCorner werfen wir einen Blick auf die Intensität der Bundesliga-Teams. Zudem sehen wir uns die Bundesliga im Vergleich zu anderen Top-Ligen in Europa an.

Koom 28. Mai 2021 um 12:17

Bisserl Threadhighjacking, aber irgendwo muss es hin: Das Jammern der Traditionsmannschaften.

Liebe Frankfurter, Kölner und wie ihr alle heißt und euch zum Teil großspurig in Gruppierungen wie „Team Marktwert“ ansammelt: Es ist euch nicht verboten, wirtschaftlich und sportlich gut zu arbeiten. Wenn „plötzlich“ Teams wie Kiel, Fürth, Freiburg und Mainz die ganzen „Großen“ wie Schalke, Köln & Co. verdrängen, dann liegt das einfach daran, dass bei den einen gut und mit klarem Plan gearbeitet wurde und bei den anderen nicht.

Böserweise kann man sagen, dass man oft genug den Eindruck hat, dass das „große“ Team bei Schiedsrichtern und großen Entscheidungen (Lizenzentzug) deutlich sanfter behandelt wird als ein entsprechendes kleines Team – nichtsdestotrotz setzen sich diese durch.

Wenn ihr Traditionalisten meint, dass ihr in die 1. Liga gehört, dann sorgt dafür. Wenn es sportlich nicht dafür reicht – nun ja, dann kann man ja immer noch ein NBA-artiges Modell ohne Auf- und Abstieg anstreben, wo dann bis in alle Ewigkeit die Schalkes und Kölns und Hamburgs gegeneinander spielen können in einem bedeutungslosen Wettbewerb, der von außen aufgehypt wird als total wichtig und sportlich relevant. Wobei man aus Marketingsicht trotzdem mindestens 3 Klubs im Osten braucht, um die Fußballkarte sinnvoll abzudecken. NRW hingegen wäre ja eh überrepräsentiert, man kann sich ja einigen, wer dann in dieser „Ersten Liga“ mitmachen darf. Die anderen Fußballfans können dann ja für dieses „ihr“ Team halten. Wird bestimmt super mit den Ex-Schalkern, die den BVB anfeuern. 😉

Spott beiseite: Mich nervt dieses Gejammer massiv. 11Freunde tönt da ganz groß, da wird jede Gelegenheit genutzt, um irgendwas subjektives und negativ über RBL zu schreiben. Gleichzeitig frönt man der alten Zeiten mit den kleinen Klubs um dann kurz darauf die 1. Liga mit den Wolfsburgs, Leverkusens, Mainz und Freiburg dann scheisse zu finden.

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Daniel 28. Mai 2021 um 12:52

Da geh ich bei vielem mit, aber was hat denn Frankfurt in dieser Aufzählung zu suchen? Gibt doch wenige Vereine, die in den letzten Jahren mehr aus ihren Möglichkeiten gemacht haben…

Wolfsburg und Leverkusen haben mit Mainz und Freiburg eigentlich nichts zu tun. Mainz und Freiburg sind tatsächlich kleine Vereine, die vom Budget her nur knapp oberhalb des Abstiegsbereichs rangieren. Wolfsburg und Leverkusen sind gemäß der Finanzkennzahlen die Teams mit dem höchsten Personaletat hinter den „großen drei“ und machen daraus seit Jahren wenig bis nichts (ja, ich weiß…Wolfsburg hat jetzt erstmals seit Jahren wieder ’ne gute Saison gespielt…ändert nichts daran, dass sie vor zwei oder drei Jahren noch mit einem der teuersten Kader der Liga gegen den Abstieg spielten). Gemessen am Budget machen die beiden sicherlich keinen besseren Job als Köln und Co…ist nur egal, wenn man einen Multimilliardenkonzern im Rücken hat.

„Böserweise kann man sagen, dass man oft genug den Eindruck hat, dass das „große“ Team bei Schiedsrichtern und großen Entscheidungen (Lizenzentzug) deutlich sanfter behandelt wird als ein entsprechendes kleines Team..“
Die von dir hervorgehobenen Kölner haben ganz bestimmt kein besonderes Schiedsrichterglück. Siehe Relegationshinspiel gegen das „kleine“ Kiel, das wohl anders läuft, wenn Ignjovksi den verdienten Platzverweis bekommt. Lizenzentzüge gibts doch eh nur ganz selten. Das prominenteste Beispiel dürfte 1860 nach dem Abstieg sein-ein großer Traditionsverein

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Koom 28. Mai 2021 um 13:19

Frankfurt beschwert sich gerade am lautesten, dass sie demnächst auf die ganzen Traditionsteams verzichten müssen. Und sind Teil von „Team Marktwert“. Deswegen hab ich die genannt. Das die ansonsten in den letzten Jahren nen guten Job machen, ist davon unbenommen. Aber Hellmann (eh ein Depp) fordert da halt sehr krass. Und „Traditionsklubs“ sind finanziell schon auf mehreren Ebenen bevorteilt gegenüber den „grauen Mäusen“. Und helfen tut es trotzdem nicht.

Ich will auch nicht gegen Köln stänkern. Die pendeln mittlerweile zwischen 1. und 2. Liga und das ist eine undankbare Position. Und sie handeln recht angemessen danach. Die würde ich von der Kritik auch eher ausnehmen, wobei die natürlich auch jammern, dass sie in die 1. Liga gehören (was ich nicht zwingend so sehe).

Zu Leverkusen speziell: Ich finde, die machen einen recht guten Job. Konstant unter den ersten Teams zu finden, vernünftige Ein- und Verkäufe. Ja, ist irgendwie auch eine Spur zu sachlich und unspektakulär, aber ich finde das grundsätzlich ein angemessenes Verhalten.

Zu Wolfsburg: Nun ja, deutscher Meister waren sie auch schon gewesen. Das denen die Konstanz abgeht, ist offensichtlich. Aber diesen beiden Werksklubs wohnt eben auch der „Werksklub“ inne, dass sie durchaus eher mal einen Spieler abgeben, anstatt hart auf Halten gehen und die Meisterschaft anpeilen. Der BVB als Nicht-Werks-Klub (wobei man die AG schon so bezeichnen kann), hält das ja ähnlich und pfeift dadurch im Wesentlichen auch auf die Meisterschaft. Seit Jahren. Selbst Leipzig wirtschaftet brav, trotz finanzieller Sicherheit (und natürlich nachdem sie wirtschaftlich nach oben „gespritzt“ wurden). Am Ende des Tages kann ich daran ehrlich gesagt wenig meckern, wenn man sich schlussendlich nach den Regularien und Financial Fairplay richtet. Da finde ich persönlich die Bayern schon grenzwertiger – aber das fliegt ihnen ja auch derzeit um die Ohren, was ihre Gehälter so angeht.

Stichwort Lizenzentzug: Ach, bei so manchem Kleinen war man schon sehr flott. Regensburg bspw. vor nicht allzu langer Zeit war schon sehr überraschend gewesen. Wohingegen man bei Kaiserslautern oder nun Schalke mehr als nur 2 Augen zudrückt. Die lässt man eine (notwendige) Insolvenz so lange verschleppen, bis es vors Gericht geht. Ja, die haben häufig etwas mehr „Masse“ und Potential, sich da rauszuarbeiten. Aber dieses Potential sieht mittlerweile mehr genauso danach aus, dass ich potentiell Millionär sein könnte dank eines Lottogewinns.

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Daniel 28. Mai 2021 um 14:15

Was ist denn dieses „Team Marktwert“, über dass du dich gerade so aufregst? Das ging wohl irgendwie an mir vorbei…

Ja…Schalke, Köln und der HSV wurden auch mal Meister. Man kann doch hier nicht mit Wolfsburgs Meisterschaft von anno dazumal argumentieren. Gemäß der von der DFL veröffentlichten (sollten also seriös sein) Finanzkennzahlen haben Leverkusen (137 Millionen) und Wolfsburg (131 Millionen) das dritt- bzw vierthöchste Personalbudget der Liga (folglich noch knapp vor Leipzig). So gesehen hat der VfL selbst in der momentanen starken Saison nur die Erwartungen erfüllt. Und auch das nur, wenn man das hochnotpeinliche EuropaLeague-Aus ignoriert. Davor wurde jahrelang (weit) unter den wirtschaftlichen Möglichkeiten performt, dito Leverkusen. Keiner erwartet von Wolfsburg oder Leverkusen einen CL-Sieg, aber in der EL gehören Leverkusen und Wolfsburg zu den teuersten Teams überhaupt und kommen entweder gar nicht rein oder fliegen in der dritten Runde raus gegen Mannschaften, deren ganzer Kader ca so viel wert ist wie ein Wout Weghorst… Bayern fliegen gerade seine Gehälter um die Ohren?

Wann wurde denn Regensburg mal die Lizenz entzogen? Die waren irgendwann mal vor nicht allzulanger Zeit ein Jahr in der Regionalliga, aber da sind sie doch ganz normal sportlich aus der 3. Liga abgestiegen..

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Koom 28. Mai 2021 um 14:35

> Weil sie unzufrieden sind mit der gegenwärtigen Praxis und größere Einnahmen einfordern, haben sich der Hamburger SV, der 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, der VfB Stuttgart und Hertha BSC zu einem Bündnis zusammengeschlossen.
> Im „Team Marktwert“ wollen die sechs Traditionsvereine unter Anlegung neuer Vergabekriterien eine wesentlich größere Teilhabe erzwingen – wodurch indes Klubs wie dem VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen oder 1899 Hoffenheim finanzielle Nachteile erwüchsen.

2016 war das.

> Wann wurde denn Regensburg mal die Lizenz entzogen?
Ah, ne. Es war Reutlingen. Fast das gleiche. :o) Und ja, ist schon recht lange her, aber rund um die Zeit fallen auch die Seltsamkeiten um den BVB u.a.

> Bayern fliegen gerade seine Gehälter um die Ohren?

Nun ja. Nach Alaba, der Lewandowski-Geld fordert, kommt nun auch Coman an und fordert Sane-Gehälter. Gerade Sane ist da ja auch durchaus ein interessantes Beispiel, weil der bislang leistungsmässig in der Tat noch nicht riesig auffällig war (zumindest in Relation zu dem, was er so kostet). Und mal abgesehen davon sind diese Unsummen schon sehr albern, aber die Bayern haben eine unanfechtbare Marktposition und viel Sicherheit. Eine Superleague brauchen sie ja nicht, sie haben de facto nahezu 100% Planungssicherheit für die Meisterschale. Zumindest aktuell und so schnell ändert sich da ja nichts.

> Gehälter Wolfsburg und Leverkusen
Ok, aktuelle Gehaltslisten von denen habe ich nicht. Würde mich mal interessieren, wie sich das so aufsplittet. Beide Mannschaften haben jetzt ja nicht zwingend die teuren Überflieger und Transfermonster im Kader.

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Daniel 28. Mai 2021 um 14:52

Krass, seit 2016 schon. Das ist ja mal komplett an mir vorbei gegangen…

Ok, von Reutlingen hab ich keine Ahnung, mag sein. Wobei da auch die Frage ist, ob die Probleme nicht wirklich bei Reutlingen größer waren als beim BVB…und beim BVB einfach mehr darüber berichtet wurde, weil der Verein mehr Leute interessiert.

Tja…Bayern scheint ja nicht der einzige Verein zu sein, der Alabas Gehaltswünsche nicht erfüllen mag. Dass er nach Ende der Saison immer noch ohne Verein dasteht war bestimmt nicht geplant. Jetzt ne schwerere Verletzung und der Gute hat aber mal ein richtiges Problem. Sieht so aus als hätte sich da jemand verzockt. Zu Coman, mal sehen. Klar, dass jetzt die Schreiberlinge ein neues Thema brauchen, nachdem Flick weg ist. Nicht alles, was in den Medien steht, ist auch eine Nachricht…

Ich könnte hier nen Link reinstellen, aber dann dauert es glaub ich wieder ewig, bis das freigeschaltet wird. Tipp einfach „Finanzkennzahlen Bundesliga“ (oder sowas ähnliches) in eine Suchmaschine deines Vertrauens ein, da wirst du schnell auf der entsprechenden DFL-Seite landen 😉

Koom 28. Mai 2021 um 15:11

> Krass, seit 2016 schon. Das ist ja mal komplett an mir vorbei gegangen…
Als Kleinklubfan stößt einem meist etwas mehr auf. 😉

Danke für den „Link“. War auf jeden Fall interessant.

Und zu den Gehältern: Tja, mal schauen, wie das so läuft. Letztlich ist es – nicht nur bei den Bayern – die Geister, die man auch rief. Und am Ende des Tages ist eh jeder Spieler auch ersetzlich, und sei es halt durch einen schlechteren Spieler. Ich bezweifle irgendwie, dass die Lehre daraus sein wird, doch noch mal über eine Salary Cap nachzudenken.

Stefan 28. Mai 2021 um 13:56

Als Fan eines kleinen Vereines kann ich dennoch verstehen, dass Mainz gegen Fürth für den neutralen Fan weit weniger interessant ist als Schalke gegen Köln. Da wird der Doppelpass auch nichts großartig zu besprechen haben.
Ich denke von „Team Marktwert“ oder auch von den Fans weiß auch jeder, dass in Mainz, Freiburg, Kiel oder meinetwegen Heidenheim gut bzw. besser gearbeitet wird als beim FCK. Wird dadurch Mainz gegen Fürth vor 20.000 Zuschauer spannender? Denke nicht…

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Koom 28. Mai 2021 um 14:48

@Stefan: Ist eine in ihrem Schlussresultat (zumindest in der Spitze) seit gut 10 Jahren nahezu fest eingefrorene Liga spannend? Ist ein Spiel gegen die Bayern spannend, die nahezu immer gewinnen – und die Niederlagen letztlich wurscht sind, weil es nur heißt, das der Verfolger mal auf 7 Punkte rangekommen ist? Wird ein Spiel durch 50.000 Fans spannender? Ist das eine Lehre aus 1,5 Jahren Stadien ohne Fans? Es wird vielleicht ne Spur unterhaltsamer und lauter – aber spannender?

Spannung ist etwas, das man weit gehend aus der Bundesliga herausgefiltert hat. Das kommt nicht nur durch die DFL (aber auch), sondern auch der UEFA. Die Unsummen, die CL-Teilnehmer bekommen, schaffen eine derart große Lücke zwischen diesen und dem Rest der Liga, dass man da im wesentlichen schon eine Superliga geschaffen hat. Das wird ja auch weiter forciert. Die Superliga forciert man ja ansonsten nur noch, um wirklich echten Wettbewerb abzuschaffen und nur noch Zirkus zu betreiben (wie es Madrid gerne hätte).

Und selbst wenn man nur das DFL-Geld mal so nimmt: Eigentlich kassieren auch hier die „Traditionsklubs“ genug, um sich abzuheben von den kleinen Kackvereinen mit ihren 20.000 Fans. Also im Grunde macht man schon viel, um im Zirkus möglichst viel Elefanten und Löwen zu haben und nicht auf talentierte Hunde und Vögel setzen zu müssen.

Ne, wegen Spannung schaut man nicht Bundesliga. Die gibt es dort nur in ungeplanten Geschichten, die meistens in grandioser Inkompetenz von Trainern oder meist der sportlichen Leitung darüber basieren. Selten erlebt man mal positive Überraschungen wie bei Mainz 05 – aber auch das ist „ungeplant“ von der Liga, sonst hätte man wohl eher die „Eurofighter“ das so machen lassen. Mehr Geld als in Mainz kann man da ja trotzdem ausgeben (obwohl es nicht da ist).

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Stefan 28. Mai 2021 um 23:47

Natürlich ist die Liga in der Spitze nicht spannend. Geht´s überhaupt darum? Es geht darum, dass Vereine, die eine Jahrzehnte gewachsene Fankultur genervt sind, dass irgendwelche Dorfvereine in der Liga rumhängen. Die arbeiten hochprofessionell und mit modernsten Trainingsmethoden, bringen aber weder Fans in den Stadien noch in Einschaltquoten. Niemand interessiert sich dafür wie Hoffenheim in der Euro League abschneidet. Aber über Frankfurt wird immer noch geredet. Da kann man als Schalke-, Köln oder Lauternfan ruhig genervt sein, finde ich. Auch wenn ich finanzielle Vorteile in der Hinsicht auch für nicht angebracht halte. Da sollten eher die ganz großen Vereine in Deutschland nach unten verteilen. Wird aber nicht kommen, welch Überraschung….

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Koom 29. Mai 2021 um 11:55

Es verbietet ja niemanden den Traditionsvereinen, auch hochprofessionell und mit modernsten Trainingsmethoden zu arbeiten. Aber wenns halt mal 3-4 Spiele nicht läuft, wird der alte Schleifer aus der Jugendakademie hochgeholt, damit die Spieler mal ordentlich Gras fressen. 😉

rb 29. Mai 2021 um 12:22

@Koom, ich sehe es ähnlich wie du, dass Tradition noch lange nicht aufwiegt, dass man kein Konzept hat, klüngelt, pfuscht. Ich kann auch dem RaBa-Weg einiges abgewinnen, das halte ich immer noch für ein spannendes Spitzenmannschaft-Projekt – aber ich habe auch einfach ein Faible für Teams, die nicht über Helden, sondern eher über Teamleistungen kommen.

Allerdings: Langfristig orientierte, konzeptgebundene Arbeit musst du dir im Verdrängungswettbewerb Bundesliga halt auch leisten können. Leichter wird es, wenn du einen wettbewerbsunabhängigen Geldgeber hinter dir hast (RaBa, Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen) oder schon too big to fail bist (Bayern ; ggf. Dortmund, aber die würde ich nicht einmal dazu zählen, denn dort ist das Konzept auch auf die Teilnahme an der CL aufgebaut und – siehe diese Saison – CL ist nicht ganz gesichert).
Ein anderer Weg ist natürlich, die Erwartungen zu regulieren und damit Nachhaltigkeit grundzulegen – Freiburg ist ein Musterbeispiel, die wollen einfach nur zu den 20 besten Mannschaften Deutschlands gehören und werden erst ab dem zweiten Jahr im Unterhaus nervöser. Mainz und Augsburg ließen sich da vielleicht auch noch dazu zählen, aber die empfinde ich schon als unruhiger. Für alle Überraschungsaufsteiger der letzten Jahre, die ihr Biotop sowieso eher in der zweiten Liga sehen (ausdrücklich z.B.: Darmstadt) gilt dies auch, dass sie nicht mit übergroßen Erwartungen zu kämpfen haben.
Bei Traditionsklubs ist diese Haltung aber deutlich schwieriger hochzuhalten – einfach wegen des Schattens der erfolgreichen Vergangenheit (die noch garnicht so weit zurückliegen muss – siehe Bremen, Hamburg, Schalke oder auch Stuttgart). Da vermute ich, dass es den Schwenk zur geringeren Erwartungshaltung erst nach einem ausreichend großen Zeitraum der Läuterung geben kann – wie z.B. bei Gladbach, die sich in den 2000er-Jahren an das Fahrstuhlmannschaft-Sein gewöhnt hatten und dann die Entwicklung nach 2011 als umso größeres Geschenk gesehen haben und auch mal eine mittelmäßige Saison als graue Maus gut aushalten können (dass Max Eberl ein sehr guter Moderator ist, ist dabei auch nicht zu unterschätzen). M.E. könnte Stuttgart am ehesten diesen Weg gehen, bei Frankfurt bin ich noch etwas zwiegespalten. Spannend ist, wie sich der HSV positioniert, wenn er wieder einmal zurückkommt.

Koom 31. Mai 2021 um 13:10

@rb: Da du Gladbach erwähnst: Es hängt wohl viel auch einfach von einzelnen Personen ab.

Gegenbeispiel Mainz. Im Grunde ja der „Vorreiter“ für saubere und sachliche Vereinsführung, gute, innovative Ideen und vieles mehr – aber die letzten Jahre haben das auch enthüllt. Auch wenn Schröder sich durchaus an die Grundidee gehalten hat, die Trainer „mal machen zu lassen“ und nicht beim ersten Mißerfolg zu kündigen – es ging durchaus drunter und drüber.

Schröder kann man bei den Spielerverpflichtungen wenig vorwerfen. Auch Kohr und Da Costa wurden von ihm noch eingefädelt – das „Winning team“ ist also größtenteils mit dem Signum von Schröder unterwegs gewesen. Er hat zuvor auch versucht mit Schwarz 05-DNA als Trainer zu platzieren. Aber es gehört eben mehr dazu.

Es wird vermutlich Heidels Geheimnis bleiben, was und worauf genau er achtet. Wenn man viele Berichte dazu liest, dann geht es neben dem sportfachlichen mindestens genau so viel um Autorität, Ausstrahlung, Ansprache. Und das dann auch durch den ganzen Verein hindurch, so dass die Spieler Teil des Ganzen und nicht nur vertragliche Erfüllungshilfen sind.

Und sowas zu erkennen, fordern und fördern, ist etwas, das man nicht so einfach einkaufen kann. Siehe eben Schalke oder der HSV, wo man wild rumprobiert – aber es irgendwie immer eine harte kalte Trennung zwischen Vereinsführung und sportlicher Führung gibt. Und letztere dann gerade bei Mißerfolg gerne alleingelassen wird.

Selbiges übrigens auch beim BVB. Auch dort propagiert man „Herz“ und „Zusammen“. Gelebt wird das eigentlich nie, außer von den Trainern. Aber läuft es auch dort nicht, wird es kalt von Seiten der Führung. Der BVB bewahrt sich gerade ja auch alle Zutaten, um Rose abzuservieren, wenn man eben nicht Platz 1 erfolgreich jagt.

PeterVincent 28. Mai 2021 um 20:45

Erfolg macht blind. Für mich hat der Niedergang einiger Vereine vor allem mit gewachsenen Strukturen (schwer zu erneuern wg. Hierarchien, festhalten an Posten, Geklüngel etc.) und fehlenden Korrekturen bei Misserfolg zu tun. Die Welt von morgen ist anders, als die von heute. Wer sich da nicht anpasst, kann ganz schnell hinten rüber fallen. Die Akteure bei RBL, Wolgsburg, Leverkusen und Co. können ebenfalls in so ein Schema verfallen. Vielleicht ist es aus dieser Sicht sogar förderlich, wenn jemand anderes (Konzern (VW, Bayer) bzw. Investor) nüchtern auf das Geschehen blickt und im Zweifel die handelnden Personen einfacher austauschen kann, als die Konkurrenz mit deren Vereinsmeierei.

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Koom 29. Mai 2021 um 12:17

U.u. lässt sich ein nüchterner Konzernchef auch weniger von blumigen Worten, Stallgeruch und sowas einlullen, sondern schaut auf die (durchaus abrufbaren) harten Fakten zu einem Trainer, Manager oder Spieler.

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PeterVincent 1. Juni 2021 um 15:54

Mal eine aktuelle Aussage von V. Struth zum FC Köln:
„Zunächst einmal zeigt der Verein viel zu wenig Bereitschaft, Geld zu generieren. Man wehrt sich gegen Investoren, grundsätzlich gegen alles, was man für Kommerz hält. (…) Wenn eine Vereinsführung ihren Mitgliedern sagt, dass sie das anders sieht und da nicht mitmachen will, muss man das akzeptieren. Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn man in ein paar Jahren in der Dritten Liga gegen Zwickau spielt.“

Passt ins Bild, wie ich finde. Aus romantischer Sicht finde ich Kölns Ansichten bzgl. Kommerz ja durchaus löblich. Aber Profi-Fußball ist halt auch ein Geschäft. Die „Romantik“ dürfte man eher bei den Vereinen finden, die noch Erfolge in weniger kommerzialisierten Zeiten erlebt haben. Dabei ist das ist das mit dem Kommerz ja eh relativ. Trikotwerbung, Bandenwerbung etc. waren halt der Anfang und das Rad dreht sich weiter. Ich würde da auch die erfolgslosen Tradtionsvereine nicht romantisieren.

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Daniel 31. Mai 2021 um 10:26

Wie gesagt, dass diese Konzernvereine besser geführt werden als Traditionsvereine kann ich nicht erkennen. Also als Schalke und der HSV schon, aber da gehört ja auch nicht viel dazu. Wolfsburg schwankt zwischen CL und Abstiegskampf herum, Leverkusen ist zwar konstant-aber leider konstant schwächer, als sie mit ihren Geldmitteln und ihrem Kader eigentlich sein müssten. Hoffenheim im Grunde ähnlich, aber da wird auch generell nicht ganz so viel reingebuttert wie in Wolfsburg/Leverkusen. Nur Leipzig macht wirklich einen guten Job, verkauft aber auch viel zu viele Spieler, um wirklich mal auf einen grünen Zweig zu kommen.

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Koom 31. Mai 2021 um 12:59

Naja, du vergleichst auch nur den aktuellen Stand. Nimmt man jetzt mal die letzten 20-30 Jahre her, ist das Bild ein anderes und auch interessant. Es muss ja einen Grund haben, warum es jetzt die „traditionellste 2. Liga aller Zeiten“ gibt (wobei der FC sich da noch entwunden hat) und in der 1. Liga Fürth gegen Mainz und Freiburg gegen Leverkusen die Spiele sind.

Wenn man mal vor allem die Dickhäuter da anschaut, dann ist das durchaus seltsam. Der HSV und Schalke sind eigentlich so dermaßen bevorteilt finanziell, aber trotzdem beide hart an der Insolvenz dran. Und das seit Jahren, selbst zu Erstligazeiten.

Aber selbst die Langzeit-Traditionsklubs, die kaum noch in Erstligagefilde kommen wie der FCN, Düsseldorf, KSC, Hannover, haben grundsätzlich eine gute Basis. Viele Fans, gutes Stadion oft, gute Lage. Kein Kartoffelackergebiet wie der FCK (dem genau jene Basis fehlt). Warum krankt das dort so? Wäre mal eine interessante tiefgehende Analyse wert – für die mir Zeit und Mittel fehlen.

Mein Spekulatius dabei ist vielerlei:
1.) Jugendarbeit. So mancher dieser Klubs hat afaik auf Jugendarbeit verzichtet und kauft nur noch ein. Wohingegen gerade Mainz und Freiburg eine durchaus eindrucksvolle Jugendarbeit haben. Und alle 2-3 Jahre schafft es einer ins Profiteam. Und man kann dies auch nutzen zur Trainerausbildung und -entwicklung.

2.) Keine Großmannssucht. Gerade HSV und Schalke haben _oft_ Entscheidungen gefällt, wo der Verein stabil war, aber man eben nicht dort landete, wo man sich selbst sah (CL-Plätze). Also wurde gute Arbeit weggeworfen und was Neues riskiert. Hohe Fluktuation bei Spielern und Taktik und ein immer stärker anziehender Niedergang. Gerade der HSV ist immer noch darin gefangen. Anstatt Thioune – wenn man von ihm überzeugt ist – mal auch seine Scheiss-Rückrunde zu erlauben und im darauffolgenden Jahr mit neuen Lehren anzugreifen, zieht man die Notbremse, setzt einen Ü70-Trainer hin und rettet nichts. Selbiges ja auch zuvor: Titz war sehr beliebt und auch fachlich gut, aber kam in eine Ergebniskrise. Gefeuert, ein junger schneidiger Hannes Wolf geholt – besser wurde nichts.

Siehe jetzt auch Köln, die Heldt entlassen haben. Wieder wird eine neue Philosophie aufgebaut.

Diese Großklubs haben einfach meistens viel zu viel Einfluss von Kapitalisten. Hire & Fire, jeder ist austauschbar, für was etwas aufbauen, wenn man es auch einkaufen kann. Aber exakt wie in der Firmenwelt, wo solches Hire & Fire auch nur begrenzt funktioniert, klappt das im Fußball noch weniger. viele Jobs sind eben keine Fließbandarbeit, wo man einfach nur 3-4 Handgriffe erlernen muss und dann ist der Azubi so gut wie einer, der das schon 3 Jahre macht.

Aber ich schweife aus: Nehmen wir mal die letzten 20 Jahre, wie ist da der Vergleich mit den Werksklubs. Wolfsburg kam tief aus der 2. Liga, spielte öfter gegen den Abstieg, wurde aber auch Meister. Sicherlich ist auch hier das Hire & Fire spürbar, aber persönlich empfinde ich die Entwicklungen bei Wolfsburg und Leverkusen sehr viel weniger sprunghaft als beim HSV oder Schalke. Klar, es gibt auch weniger Presse vor Ort und genauso wie Mainz meiden die großen Medien die Berichterstattung über diese Vereine, aber das ist auch nur eine Hälfte der Wahrheit.

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Phil 31. Mai 2021 um 13:49

Bisschen provokant ausgedrückt, aber inhaltlich schon richtig. Wenn Verein X mehr leistet, verdient er auch über Verein Y zu stehen. Nur haben die Fans nur noch wenig Einfluss auf die Leistung des Lieblingsvereins, da können die Fans auch mal enttäuscht/wütend über einen Abstieg sein.

Und dass Fans enttäuscht sind, dass eher Vereine mit großer Fankultur schlecht arbeiten und absteigen, ist finde ich total nachvollziehbar (gerade als „Stadionfan“) – da stimme ich mit Stefan überein. Dass das zurecht ist, wenn die Vereine mit großer Fankultur schlecht arbeiten, da stimme ich dir (Koom) zu.

Was mich persönlich extrem stört (soweit, dass ich mir manchmal wünsche nie mit dem Hobby Fußball angefangen zu haben) ist, dass der finanzielle Wettbewerb eine immer größere und der sporliche in Relation immer kleiner wird. Dazu kommt dann, dass ich mich mit Spielern durch die enorme Professionalität (wenig Lokalbezug, Millionärslebensstil) kaum identifizieren kann. Wenn Leipzig lediglich durch Konzept und nicht durch Geldvorteile so erfolgreich wäre, würde ich den Verein lieben. Das wäre eine extrem geile Geschichte gewesen.

Ich fänds schön, wenn der DFB/DFL mehr Wahlen stattfinden würden und die Stimme der Fans mehr Einfluss erhält oder es zumindest einen Alternativ-Fußball-Verband gäbe in dem Verbandsmitglieder alle paar Jahre gewählt werden. Ich denke die Vielzahl der Fans wäre für mehr Wettbewerb auf sportlicher Ebene und weniger auf finanzieller.

mfg,
Phil

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Koom 31. Mai 2021 um 14:46

Da bin ich bei allem zu 100% bei dir.

Wenn man mal von der Folklore etwas weggeht und sich das alles ruhiger anschaut: In Deutschland ist das aus meiner Sicht ein Sonderfall, dass die 2. Liga voll mit Traditionsvereinen ist und die 1. Liga mehr und mehr von (gut arbeitenden) Kleinklubs und Werksklubs gefüllt wird. Schaut man in die anderen großen Ligen, so rangeln sich dort problemlos 5-10 Namen, die auch vor vielen Jahren schon da mitgemacht haben. Aber hinter denen fast ausnahmslos mittlerweile ein Investor steht.

In Deutschland gibt es keine Möglichkeit für solche Investoren – bzw. nur via Werksklub oder besondere Konstruktionen wie Leipzig. Und der Status Quo zeigt auf, was davon die Probleme sind. Wir haben ein Stück weit sportlich fairen Wettbewerb, wo die Teams, die gut arbeiten, diejenigen verdrängen, die das nicht tun. Natürlich gilt das nicht für die 3-5 Plätze oben (aber selbst da verdrängt RBL den BVB!), aber ansonsten?

Nehmen wir mal die zuletzt großen Brocken wie Schalke und HSV. Per Anspruch, aber auch durchaus per Umsatz sind beide Klubs eigentlich prädestiniert, problemlos im Europapokal zu spielen. Sie versuchen mit Teams zu konkurrieren, die aus bestimmten Gründen aber finanziell unabhängiger vom Tagesgeschäft sind. Ich würde da nicht mal den FCB oder Dortmund nennen. Aber eben Mannschaften wie Leipzig oder Wolfsburg – auch wenn die wechselhafter im Erfolg sind. Gewißermaßen sind sogar Mannschaften wie Mainz und Freiburg unabhängiger vom Tagesgeschäft, weil man dort nur mit dem Klassenerhalt plant und idR auch bereits Ideen hat für einen etwaigen Abstieg.

In diesen kleinen Klubs ist es nicht schlimm, wenn man nur 15. wird. Europapokal oder jeder weitere Platz darüber ist Bonus, keine Pflicht. Während es für Schalke ein herber Gewinneinbruch ist, wenn EL verfehlt wird. Und für die Werksklubs, die relativ fixe Einnahmen von ihrem „Investor“ haben, ist es eben so. Auch da kann man es mal hinnehmen, wenn die Saison nicht gut läuft – solange genug Potential da ist, nächste Saison es besser zu machen.

Long story short: Der Status Quo der Bundesliga ist, dass man gerade alle Nachteile von 50+1 erlebt. Vereine, die relativ unabhängig vom Tagesgeschäft sind, dominieren mehr und mehr die Liga, während „gedrängte“ Großvereine abschmieren, weil sie mehr vom Tagesgeschäft leben, dadurch ein Hire&Fire pflegen. De facto wird sich das auch nicht umkehren lassen und der Trend wird weiter verstärkt, so dass – wenn der fußball weiter populär bleibt – irgendwann mehr Werks/Investorenteams in die Erste Liga kommen. Dann werden aber auch in der 2. Liga kaum noch Traditionsnamen sein.

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PeterVincent 26. Mai 2021 um 10:45

Allgemein würde ich vermuten, dass stärkere Teams öfter in intensive Aktionen kommen,, weil sie das Geschehen dominieren. Coman zieht als RA seine Stop&Go Sprints durch, Pavard hinterläuft, Lewy lässt sich schnell ins ZOM fallen, Gnabry sprintet in die Tiefe etc. Der Gegner wird nicht jede Aktion 1:1 mitmachen, sondern Spieler übergeben, den Raum decken, Abseits stellen. Bei gegnerischen Kontern versuchen in der Regel mehr eigene Spieler diese abzufangen usw.

Union ist in der Ballbesitz-Tabelle auf Platz 14 (whoscored.com). Die relativ niedrigen Werte sind daher aus meiner Sicht nicht überraschend. Warum Union trotzdem so erfolgreich spielt, ist aber schon interessanter. Wäre vllt sogar mal ein eigenes Video/Artikel wert?

Antworten

[email protected] 26. Mai 2021 um 21:27

Sind in allem schlecht , nur nicht im Gewinnen? 😉

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Alfons 24. Mai 2021 um 11:11

Gibt es dieses Jahr wieder eine EM Guide welche man kaufen kann?

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Alfons 24. Mai 2021 um 11:22

Never mind, ich sehe dass ihr die Frage in einem anderen Kommentar beantwortet habt.

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Daniel 23. Mai 2021 um 23:03

Wow…vielen Dank Constantin für dieses fantastische Video. Eine tolle Überraschung zu Pfingsten. In meinen Augen das beste Video bislang (bin normalerweise eher der Artikel-Typ). Da muss man bei jeder Grafik erstmal das Video anhalten und sich das länger anschauen.

„Die Mannschaften agieren intensiver auf internationalem Parkett“
In diesem Sinne würde mich auch mal ein Vergleich der deutschen EL-Teilnehmer der letzten Jahre interessieren. Mein Eindruck ist, dass bei diesen genau diese Regel nicht gilt…was die mauen Abschneiden erklären würde.

Wo ist bei der Grafik zu den Sprints eigentlich Union Berlin? Ich hab die Grafik jetzt fünf Minuten angestarrt und find die nicht. Deren Daten haben mich nämlich besonders interessiert wegen der über die Maßen erfolgreichen Saison, die die gespielt haben. Interessant ist, dass sie von der Intensität her dort waren, wo sie der Großteil Fußballdeutschlands auch erwartet hat: unteres Mittelfeld (Beschleunigung) oder Tabellenende (Intensity und Volume). Dass sie dennoch vor Mannschaften wie Hoffenheim oder Hertha geschafft haben spricht wahrlich nicht für diese. Überhaupt nicht überrascht bin ich hingegen von den gleichfalls sehr schlechten Werten Bremens. Da hat man schon beim Zuschauen den Eindruck, dass die im Ligavergleich sehr langsam und behäbig sind, insbesondere in der Verteidigung und im Angriff. Die anderen Abstiegskandidaten Köln, Augsburg, Bielefeld und interessanterweise auch Schalke können hingegen durchaus mit dem Ligamittelfeld mithalten. Insbesondere bei Schalkes Saison bemerkenswert, was war da nur los.
Sicher, dass die Werte von Gladbach in der UCL stimmen? Im Sprint und Intensitätsbereich sind die Werte ja kaum bundesligatauglich und auch deutlich hinter den Ligawerten der Borussia. Gladbach hätte also das Fazit vom Ende des Videos total umgedreht und wäre mit der international geringeren Intensität besser gefahren. Irgendjemand eine brauchbare Interpretation dazu?

Antworten

CE 24. Mai 2021 um 08:14

Ich habe mal nachgeforscht. Unions Sprintdistanz ist knapp weniger als 1.200 m und deshalb sind die wohl aus der Grafik gefallen. 😀

Antworten

Daniel 24. Mai 2021 um 12:07

Ok krass. Damit zeichnet sich im Durchschnitt über alle Grafiken hinweg das Bild, dass Union die am wenigsten intensivste Mannschaft der Liga war. Hast du eine Erklärung, wie das zu der sehr starken Saison der Eisernen passt? Ja, Union hat einige Schritte hin zu einer ballbesitzorientierteren Spielweise gemacht und da muss man manchmal etwas weniger laufen-dennoch hätte ich diese Diskrepanz zu deutlich schwächer performenden Teams niemals erwartet.

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