Draft-Awards

Der Draft ist beendet. RM setzte sich in einem denkwürdig knappen Finale gegen PP durch. Wir wollen den Draft noch einmal Revue passieren lassen. Hierzu verleihen wir die Draft-Awards. Die meisten Kategorien haben wir selbst bestückt, in der wichtigsten haben wir jedoch unsere Stammleser entscheiden lassen. Diese durften den Spieler des Turniers wählen, so wie es Journalisten normalerweise nach einem Turnier tun. Und so wie es sich für eine Fifa-Wahl gehört, haben einige schon vor dem Finale ihre Stimme abgegeben – Oliver Kahn lässt grüßen.

Goldener Ball: Marouane Fellaini (PPs FC Rotburg)

In diesem Turnier war die Creme de la Creme der Fußballgeschichte vertreten. Und wer gewinnt den goldenen Ball als bester Spieler? Fellaini! Seine physische Präsenz war in PPs Spiel gegen MR Gold wert. Danach eroberte er sich einen Stammplatz und trat auch im Halbfinale und im Finale an. Die Geschichte seines unerwarteten Aufstiegs hat die Journalisten überzeugt, und so wählten sie ihn mit einem klaren Vorsprung zum Spieler des Turniers.

Silberner Ball: Ernst Ocwirk (RMs Duende)

Auf Platz Zwei wurde ebenfalls ein Spieler gewählt, den die wenigsten vor dem Turnier auf dem Schirm hatten. Ernst Ocwirk war der Defensivallrounder im Team von RM und sorgte für die nötige Stabilität. Vor allem als Sechser wusste er zu überzeugen und trug seinen Teil zu RMs Finaltriumph bei.

Bronzener Ball: Ronaldo (PPs FC Rotburg)

Ronaldo ist der virtuelle Torschützenkönig des Turniers. Bei PPs Kantersiegen gegen TR und TE konnte er immer wieder hinter die Abwehr kommen, auch bei den Spielen gegen MR und Tank spielte er eine wichtige Rolle. Gegen seine Schnelligkeit und Explosivität fanden nur wenige Teams so recht ein Mittel.

Weitere Spieler in der Rangfolge ihrer Stimmenanzahl:

Franz Beckenbauer (PPs FC Rotburg), Alfredo di Stefano (MRs Eleven), Lionel Messi (RMs Duende), Paul Scholes (TEs Deluxe Unit), Dani Alves (PPs FC Rotburg), Nandor Hidegkuti (Tanks Raumarchitekten), Xavi (Tanks Raumarchitekten), Matthias Sammer (MRs Eleven), Zinedine Zidane (Datschges FC Passionata)

Jens-Todt-Preis für die größte Nullnummer: Rory Delap

Jimmy Johnstone (Datschges FC Passionata) und Rory Delap (PPs FC Rotburg) haben keine einzige Minute des Turniers gespielt. Richtig gehört: Keine einzige Minute. Warum sie gedraftet wurden? Vielleicht wollten datschge und PP einfach nicht, dass jemand anderes diese zwei Superstars der Fußballgeschichte wegschnappt. Da Delap durch PPs Final-Teilnahme „noch länger“ nicht gespielt hat, beschert ihm den Award als größte Nullnummer des Turniers.

Der Sergio Busquets des Turniers: Valeriy Voronin (RMs Duende)

So richtig überzeugen konnte TR niemanden, dass Busquets ein formidabler First Pick ist. Die Deutungshoheit darüber, was einen wahren Busquets ausmacht, sicherte sich in der Folge RM – indem er Voronin zum einzig wahren Busquets erklärte. Verwirrt? Wir auch.

Der grinsende Klinsmann für die pathestischte Teamansprache: PP für seine Ansprache vor dem Finale

Ohne Kommentar.

Der Schmadtke-Gedächtnispreis für schlechtes Spieler-Scouting: MR

Gut, einfach waren die Draft-Regeln nicht. Zig Wechselwirkungen mussten beachtet werden. Da kann man bei der Auswahl schon den ein oder anderen Fehler machen. Doch MR hat mit Didi und di Stefano nicht nur zwei Spieler in sein Team gewählt, obwohl sie zusammen gespielt haben – er hatte damit auch zwei Spieler in einem Team, die sich nachweislich nicht riechen konnten. Dass am Ende niemand diesen Pick für ungültig erklären ließ, war eher Boshaftigkeit denn schlechte Kontrolle. So sagte ein anonymes Draft-Mitglied: „Ist doch gut für uns!“

Der Michael-Oenning-Preis für schlechte Vorbereitung auf den Gegner: Tank

Beinahe hätte TE diesen Preis erhalten – unbemerkt von den Zuschauern hat er im Spiel gegen CT einfach aus Charlton Charles gemacht. Noch schwerwiegender war jedoch, dass Tank in seinem Spiel gegen TR den falschen Andrade im gegnerischen Team sah und auch noch seine Taktik darauf abstimmte. Dieser Fauxpas kostete ihm am Ende vielleicht das Weiterkommen.

Jogi-Löw-Halbfinale-2012-Moment: TEs Matchplan gegen PP

Man kann ein Halbfinale gegen PP verlieren, keine Frage. Aber den Eindruck, den TEs Deluxe Unit in diesem Spiel vermittelt hat, war desaströs. Seine Marschroute: Spielaufbau über Scholes, Spielverlagerungen auf Cafu. Dumm nur, dass PP beide Tricks vorhersah. Es folgte zunächst ein Massaker auf dem Platz und in der Halbzeit ein Massaker auf der Trainerbank, als TE sich selbst richtete.

Marc-Wilmots-Ehrenpreis für das größte Kampfschwein: Datschge

Datschge hatte in seiner Gruppe keinen leichten Stand: Er traf auf drei etablierte SV-Autoren. Doch trotz zweier Niederlagen in den ersten zwei Gruppenspielen gab er nie auf. Er lieferte auch im dritten Gruppenspiel eine saubere Analyse, obwohl er bereits ausgeschieden war. Er darf sich im Nachhinein rühmen, als einziger einen Punkt gegen den späteren Turniersieger RM errungen zu haben. So viel Einsatz ist vorbildlich!

Lieblings-Draft-Trainer deines Lieblings-Draft-Trainers: TR

Wenn man die Draft-Teilnehmer fragt, was sie am Draft am meisten nervte, bekommt man meist zwei Antworten: Zum einen die Kommentare von seils, der aus Sicht der Teilnehmer so manches Ausscheiden mit seinen kritischen Anmerkungen zu verschulden hat. Zum anderen nannten viele das schlechte Abschneiden von TRs Team. Das war so verrückt und nerdig, dass es bei allen Spielverlagerern einen Platz im Herzen eingenommen hatte. Leider nicht im Herzen der Leser – gegen PP und MR wurde er gnadenlos abgeschossen.

Der WTF-Moment des Turniers: Das Finale der Gruppe B

Einfach war die Ausgangssituation in Gruppe B nicht. Selbst wir Draft-Spieler mussten erst einmal nach und nach entschlüsseln, wer unter welchen Umständen weiterkommt. Am Ende setzte sich MR durch, der das Kunststück schaffte, trotz zwei Niederlagen in den Auftaktspielen weiterzukommen. Des einen Freud, des anderen Leid: Tank fehlten drei Stimmen zum Weiterkommen. Drei Stimmen! Das Leben ist manchmal hart.

Der Fifa-Moment in Bad Governance: Die Mannschaftsanalysen von TE und CT

Abseits des öffentlichen Spektakels und der glücklichen Bilder für die Kamera war der Draft zwischendurch ernsthaft bedroht, ja, es schien sogar, als ob sich die Spielverlagerung-Autoren endgültig zerstreiten. Was war passiert? TE und CT blieben in ihren Mannschaftsanalysen so vage, dass sich die Mitspieler in ihrer taktischen Vorbereitung bedroht sahen. Eine schier endlose Welle von Anträgen und Folgeanträgen prasselte über das Schiedsgericht. Am Ende wurde der Konflikt gelöst, indem er einfach nicht gelöst wurde. Einfach nichts tun, wenn man unter Beschuss gerät – dieses weise Vorgehen hat das Schiedsgericht von der Fifa gelernt!

Wir hatten viel Freude mit dem Spiel. Vier Wochen, in denen wir uns intensiv mit der Fußballgeschichte auseinandergesetzt haben, gehen zu Ende. Wir bedanken uns bei allen Lesern, die mitgelesen und – gevotet haben! Zum Abschluss ein dreifaches Hoch auf den Turniersieger RM!

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24 comments on “Draft-Awards
  1. blub says:

    Ich hab mir den Draft und fast alel Spiele nochmal duchgelesen und bin zu folgenden schlüssen gekommen:
    Am besten gedraftet hat klar RM.

    Der einschränkende Faktor für ein richtig gutes Team ist es eine Busquets zu finden, gute kreative Offensive gibt es genug.
    In dem Punkt hat TR natürlich seinen Gegnern richtig ins Knie geschossen, weil er einfach mal 5 von der Sorte gedraftet hat.
    PP konnte noch vermitteln das vor Desailly und Hyypiä Beckenbauer zum ablaufen reicht, MR hat garkeine bekommen, er hätte einen gebraucht.

    Unter diesem Aspekt hat RM herausragend gewählt, denn Voronin und Ocwirk hatten die meisten eher nicht auf der Rechnung.
    Was er auch geschafft hat ist einen köperlich guten Mittelstürmer zu finden der ansonsten nicht als Kombinationsbremse abfällt. (read: John Charles, den konnte er einfach als IV parken bis er ihn gebraucht hat UND er hat ne unproblematische Nationalität)
    Die ganzen tollen dynamischen spieler hatten fast immer fixpunkte um die sie sich herumbewegen konnten, z.B. bei TE ist mir das aufgefallen.
    Ebenso hat er das Problem umgangen das “historische” Offensiv-Spieler eher keine defensivarbeit gemacht haben, indem er einfach nur “historische” Defensivspieler im Team hatte.

    Ein kleines Wort noch zu TR: Die vielen spielintelligenten spieler sind toll, aber denen geht allen die geschwindigkeit etwas ab. Wenn Messi/Pele/Maradonna/Matthäus/Ronaldo/Rooney… antritt dann haben diese Spieler keine Chance, das macht das ganze riskant, denn das die mischung der besten spieler der welt mittel und wege findet die guten stürmer zu schicken kommt mMn häufig genug vor.

    Eigentlich finde ich, das man die Dynamik der Einzelspieler nicht überbewerten sollte, weil hier fast alle Spieler ihren zeitgenossen an schnelligkeit überlegen waren und eher etwas näher zusammen sein sollten, aber gerade TR hatte einfach nur schnecken zu bieten, [wenn ich das mal so zuspitzen darf]

    Allgemein: Ich war zwar enttäuscht davon, das nach den ersten Spielen das interese abgeflacht ist (klar ersichtlich an den votes), aber ich war nur mäßig überrascht.
    Ich kann von mir sagen das ich in jeder Halbzeit gewählt habe, aber das war ein haufen Arbeit. [Zum Glück Semesterferien]

    Insgesamt ein wirklich erfrischend erfeuliches turnier. Mir hats spass gemacht auch wenn ich nicht mitgespielt habe.

    • TE says:

      Zur Userbeteiligung: Dass diese während der Gruppenphase runtergeht, war fast zu erwarten. Einerseits lag dies wohl an der hohen Taktung der Spiele, andererseits haben viele am Anfang nur mal schauen wollen, was hier so los ist. Das sieht man auch ganz klar an den Nutzerzahlen, die rückläufig waren. Umso froher bin ich, dass es zum Halbfinale wie auch zum Finale wesentlich mehr Votes gab als in den abschließenden Gruppenspielen.

  2. Balotelli says:

    Ich möchte euch auch nochmal für diesen Fantasy Draft loben.
    Gevotet hab ich so oft es ging. Und ich muss wirklich sagen super gemacht.
    Vielleicht könnt ihr ja mal ein ähnliches Format wiederholen und bloß mit anderen Einschränkungen, z.B. Nur aktive Spieler, nur Spieler aus dem Zeitraum 1990 – 2000 oder dergleichen.

  3. Vinnie says:

    Toller Vorschlag, Balotelli! Weitere Ideen: Nur Spieler unter einem bestimmten Alter (z.B. 21) oder nur Spieler aus einem bestimmten Wettbewerb.

  4. Tank says:

    Um gepflegt im Selbstmitleid zu baden: 3 Stimmen zum Weiterkommen – und 4 Stimmen zum Gruppensieg! Zur 9 Punkte-Vorrunde haben auch nur insgesamt 9 Stimmen gefehlt.

    Wenn ich die aber durch das Vertauschen der Andrades verloren habe, dann geschieht es mir recht. Ich war so sicher, dass ich nicht noch einmal nachgeguckt habe…

  5. AP says:

    Super war das Männer. Hat euch bestimmt viel Spaß bereitet.
    @ Tank, Hammer wie knapp das war. Doch wenn Barca ausscheidet, dann ist es doch meist so, dass Millimeter entscheiden. Du hast das Barca Gen :-)

    @ RM. Glückwunsch.

    Und der letzte Beitrag mit den Awards… Einfach nur genial.

  6. VS says:

    Klasse Draft!
    Die Awards sind, passend zum Draft, genial!
    Ich hoffe ihr macht das noch ein bißchen häufiger, denn ich fand es schön mitzulesen, die Gedankengänge nachzuvollziehen usw.

    • renesv says:

      Naja, gab auch herbe Kritik teilweise. Ich fand’s schön, wobei mMn die Leser bisschen den Sinn verkannt haben. Ging ja darum, dass man die jeweiligen Spieler, insbesondere ältere, besser kennenlernt. Werde mal ein John-Charles- und ein Ernst-Ocwirk-Porträt machen. Auf abseits.at ist heute eines zu Valeriy Dobrin online gegangen.

  7. Philo says:

    Ich hatte viel mitgelesen, mich aber nicht getraut zu voten, weil ich zwar mit den taktischen Konzepten etwas anfangen konnte, aber die Eignung der Spieler dafür nicht einschätzen konnte. Teilweise lag das auch an der Problematik, ob man historische Spieler mit modernen taktischen Konzepten spielen lassen konnte bzw. ob sie die bewältigen konnten. Das zeigte sich nicht zuletzt an der Debatte um den Wert di Stefanos.

    • 42 says:

      Ja, ging mir auch so.
      Weiterhin finde ich persönlich es schwierig, bei einzelnen (vorallem historischen) Spielern, die einem nicht auf anhieb bekannt sind oder deren Namen man nur mal gehört hat, Schwächen bzw. Defizite auszumachen. Hier wäre eine ausführlichere Vorstellung sicherlich hilfreich, die allerdings auch kritisch gehalten werden sollte (Kadervorstellung wie beispielsweise von CTs Greatness, nur etwas ausführlicher und möglichst kritisch gehalten).

      Ansonsten eine sehr gute Idee, die mir viel Freude beim Lesen und mitfiebern bereitet hat.

      Ich hoffe, dass es ein derartiges Format bald wieder zu bestaunen gibt!

  8. SCP-Poker says:

    super geil.
    Ich fänds noch geiler wenn ihr das ganze noch mal nur mit Spielern von heute machen würdet, dann gäbs nicht mehr das Problem mit den historischen Spielern die total unbekannt sind.

  9. Tank says:

    Ein Vorschlag für einen weiteren Draft hätte ich auch noch:

    Gedraftet werden nicht Spieler, sondern Länder. Jeder wählt ein Land aus und kann dann aus allen Spielern dieses Landes eine Elf basteln.

    Dürfte mit bis zu 8 Spielern funktionieren, da genug führende Fußballländer zur Verfügung stehen. Mit mehr Spielern müsste man zu den Top-Nationen noch Nationen-Konglomerate (z.B. der Balkan, Afrika) hinzufügen, um die Sache fair zu halten.

    • renesv says:

      Wäre interessant mit 6 Spielern in 2 Dreiergruppen und einem Finale und einem Spiel um Platz 3.

      Oder doch mit 8?

      Spontan: Brasilien, Argentinien, Deutschland, Italien, Spanien, Ex-Jugoslawien, Ex-UdSSR, Ex-CSSR, Frankreich, Portugal, England, Österreich, Uruguay, Chile, Peru, Niederlande, Belgien, Polen, Ungarn. 19(?) Länder. Dazu noch fünf kleinere oder eben Konglomerate und man teilt auf 3 Gebiete pro Spieler bei 8 Teilnehmern auf, aus einem Gebiet darf er 7 nehmen, aus dem zweiten darf er 5 und aus einem 3. 15 Spieler. Fände ich interessant.

      Beispiel mit Deutschland, Österreich, Polen:
      - Maier, Beckenbauer, Schnellinger, Lahm, Szymaniak, Seeler, Schwarzenbeck
      - Ocwirk, Happel, Bican, Sindelar, Hanappi
      - Deyna, Boniek, Lato

      Potenzielle Startaufstellung:
      - Maier –
      Lahm – Schwarzenbeck – Beckenbauer – Schnellinger
      - Szymaniak – Ocwirk
      Lato – Deyna – Boniek
      - Seeler –

      Sieht nett aus. Mit Sindelar und Bican hat man noch zwei Maschinen unterschiedlicher Ausführung auf der Bank, Happel ist eine Option statt Beckenbauer, der auf die Sechs gehen könnte, Ocwirk wäre ein moderner Innenverteidiger und mit gleichem Mittelfeld wäre auch eine 1-2-Formation möglich. Hanappi als box-to-box ist auch passend. Einzig auf den AV wäre es dünn, aber ist ja auch nur ein 15-Spieler-Kader. Eventuell zwei aus Hanappi/Happel/Bican raus, dafür ein anderes Land wählen oder aus Österreich anders wählen.

      Österreich mit 7 Spielern (+2 aus: Pezzey, Blum, Prohaska, Hiden, Zeman, Krankl, Schall, Binder, Sesta, Obermayer, Sara, Nausch, Halla, Smistik, Gernhardt, Brandstätter, Dienst) oder Polen mit 5-7 Spielern (+2-+4 aus Szoltysik, Cieslik, Brychczy, Pohl, Willimowski, Lubanski, Szarmach, Gadocha, Zmuda, Szymanowski, Tomaszewski, Mlynarczik).

      Tomaszewski, Gadocha, Lato, Boniek, Deyna, dazu 7 Deutsche (Schnellinger, Briegel, Lahm, Beckenbauer, Seeler, T. Müller, Szymaniak) und drei Österreicher (Sindelar, Ocwirk, Hanappi).

      Gadocha, Lato, Boniek, Seeler, Sindelar, Müller und Deyna bilden die, sogar ziemlich variable und moderne, Offensivabteilung.
      Szymaniak, Beckenbauer, Ocwirk, Hanappi und mit Abstrichen Deyna und Boniek könnten in der defensiven Zentrale im Mittelfeld agieren.
      In der Abwehrkette gäbe es mit Briegel, Ocwirk, Schnellinger, Beckenbauer, Lahm ebenfalls Möglichkeiten; Flügelverteidiger, diagonale AV, richtigfüßige AV, vorhandene Defensivstärke, moderne Innenverteidiger…

      • Tank says:

        Durch die Staffelung der Länder kann man natürlich ohne Weiteres mehr Spieler ungefähr gleichberechtigt teilnehmen lassen.

        Aber geht damit nicht auch ein Teil des Reizes verloren? Wenn jeder ein Land hat, dann hast du halt Paarungen wie Deutschland – Italien oder Brasilien – Argentinien.

        Klingt doch irgendwie packender als Deutschland/Österreich/Polen vs. Spanien/Jugoslawien/Kolumbien oder?

        Wenn jeder nur ein Land wählen darf und das ganze fair bleiben soll, dann muss man natürlich schauen, wie viele Top-Länder es gibt.

        Ich würde sagen, dass folgende Staaten fußballerisch UNGEFÄHR ähnlich starke ewige Teams aufstellen können:

        Deutschland (z.B. Kahn – Brehme, Beckenbauer, Kohler, Lahm – Breitner, Matthäus, Ballack, Hässler – Rummenigge, G. Müller)

        Brasilien (z.B. J. Cesar – R. Carlos, Bellini, Aldair, Cafu – Dunga, Socrates – Zico – Ronaldinho, Pele, Garrincha)

        Spanien (z.B. Casillas – Alba, Hierro, Puyol, S. Ramos – Busquets, Guardiola – Xavi, Iniesta – Raul, Villa)

        Italien (z.B. Buffon – Facchetti, Maldini, Baresi, Nesta, Tassotti – Donadoni, Pirlo, Mazzola – Meazza, Baggio)

        Frankreich (z.B. Lloris – Abidal, Blanc, Desailly, Thuram – Deschamps, Makelele, Vieira – Platini, Zidane – Henry)

        Niederlande (z.B. vd Saar – Krol, Rijkaard, Koeman, Suurbier – Neeskens, Davids, F. de Boer – Cruyff, Gullit – van Basten)

        Argentinien (z.B. Goycochea – Sorin, Ayala, Passarella, Zanetti – Redondo, Rattin – Di Stefano – Maradona, Batistuta, Messi)

        Und dann vielleicht noch England (evtl. als Großbritannien) oder Uruguay dazu, dann hat man 8 Teams.

        • MR says:

          Schmeichel – Heintze, Agger, Morten Olsen, Arnesen – Lerby, Molby – Brian Laudrup, Michael Laudrup, Simonsen – Elkjaer

          Hab gewonnen, brauchen wir nicht spielen.

          • renesv says:

            Portugal müsste auch eine gute Mannschaft zustande bringen. Jugoslawien, Ungarn und Österreich sowieso. Tschechien auch, Sowjetunion ebenfalls, Polen wohl auch.

            Wir brauchen aber ganz verrückte komplexe Draftregeln.

          • renesv says:

            Ungarn: Grosics – Lantos, Szuczs, Zakarias, Fogl – Bozsik – Sarosi – Czibor, Puskas, Kocsis, Orth (und viele geile Ersatzspieler, von Hidegkuti über Kubala bis Albert)

            Österreich: Hiden – Blum, Happel, Nausch, Schall – Smistik, Ocwirk, Hanappi – Sindelar, Binder (+ Prohaska, Krankl, Pezzey, Dienst, Sara, Obermayer, Bican, Stojaspal, Brandstätter, Hasil) (mehrere totale Fußballer in Nausch, Smistik, Hanappi und Ocwirk)

            Portugal: Pereira – Germano, Carvalho, Coelho – Coluna, José Augusto, Figo – Cristiano, Peyroteo, Eusebio, Futre

            Belgien: Pfaff – Verbiest, Meeuws, Gerets, Swartenbroeks (klingt nach Schwarzenbeck, muss gut sein) – van der Elst, van Moer, Scifo – Ceulemans, van Himst, Jurion

            USSR: Yashin – Demyanenko, Khidiyatullin/Khryzevski/Dzodzuashvili, Shesternyev/Aleinikov, Khurtsilava, Netto, Voronin, Daraselia/Buryak/Cherenkov/Muntian/Sukavelidze/Mikhaylichenko – Blokhin/Meskhi, Streltsov, Shevchenko (mehrere totale Fußballer mit Netto, Aleinikov und Mikhaylichenko, kann mit asym. Viererkette oder mit zwei hohen AV (Dzodzuashvili zu Demyanenko) spielen und die Mitte unterschiedlich besetzen)

            Jugoslawien: Beara/Glaser – Zebec, Vasovic/Zajec, Holcer/Buljan, B. Belin/Stankovic/Durkovic – Krstic, Premerl/Cajkovski/Gudelj, Stojkovic/Boban/Asanovic/Prosinecki/Vladovic/Oblak/Surjak/Susic/Sekularac – Savicevic/Dzajic/Vukas, Bobek/Mitic/Hitrec, Skoblar (totale Fußballer in Krstic, Zebec, Gudelj, Surjak, Cajkovski, Oblak)

            CSSR: Planicka – Popluhar, Ondrus, Novak, Dobias – Pluskal, Masopust, Panenka – Nejedly, Puc, Bican

            Polen: Tomaszewski – Smuda, Gorgon, Anczok, Piszczek – Maszczyk, Boniek, Deyna – Lubanski/Willimowski, Lato, Gadocha

            Uruguay: Mazurkiewicz – Nasazzi, Santamaria, V. Andrade, Montero – J. Andrade, Varela, Schiaffino, Francescoli – Scarone, Ghiggia

          • Tank says:

            Ich sehe da keinen Grund für komplexe Regeln. Jeder ein Land und los gehts.*

            Natürlich kann sich jeder sein Land frei wählen, aber ob man mit Österreich wirklich gegen Brasilien spielen möchte… Bei allem Respekt…

            * Ok, vielleicht ein zwei Regeln, die garantieren, dass nicht ein Spieler für unterschiedliche Länder wählbar ist. Und dann noch eine, die sowas wie UDSSR vs. Russland verhindert. Aber das sollte alles machbar sein.

          • renesv says:

            Ich würde Österreich oder Jugoslawien nehmen.

            Ich fände komplexe Regeln besser, weil es mehr zum Taktieren zwingt.

            Btw, schreib mir eine Mail, muss was bereden.

  10. Vinnie says:

    Das wäre auch interessant. Fairer wäre es aber, wenn alle Spieler aus dem gleichen Pool draften würden.

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