3. Spieltag: CTs Greatness – TEs Deluxe Unit

Ich begrüße Sie zum Finale um den Halbfinaleinzug in Gruppe A. Die Voraussetzungen sind klar: Wer dieses Spiel hier gewinnt, übersteht die Gruppenphase. Der Verlierer ist raus. Bei einem Unentschieden geht es um die “Torwertung”: Wenn CT 18% mehr Siegprozente erreicht als TE, ist er weiter. Bei kleinerem Abstand reicht das Unentschieden der Deluxe Unit.

Besonders bei diesem entscheidenden Spiel möchte ich nochmals unterstreichen, dass die Votes bitte so gewissenhaft wie möglich verteilt werden. Jeder Abstimmende möge sich die Matchpläne und Teamporträts genau durchlesen, um alle Ideen und Argumente der beiden Trainer berücksichtigen und einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten.

Den Heimvorteil hat CT, da er bisher zwei Mal auswärts reisen musste. (Wir haben uns intern auf diese Vorgehensweise geeinigt.)

Teamporträt CTs Greatness

Teamporträt TEs Deluxe Unit

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CTs Matchplan: Greatness

Gliederung: “Vier Phasen eines Fußballspieles nach Louis van Gaal”

Ballbesitz Gegner – eigene Mannschaft organisiert

Grundformation in der Defensive inklusive mögliche Konterräume

Grundformation in der Defensive inklusive mögliche Konterräume

Das (hoffentlich) logische Ausschlussverfahren lässt uns erwarten, dass der Gegner mit einer Doppelspitze und einfach besetztem Flügel aufläuft. Wir agieren aus einem 3-4-2-1/3-4-1-2 heraus und versuchen uns erneut in einem tiefen Mittelfeldpressing mit geringen vertikalen Abständen. Neben der defensiven Stabilität soll das Pressing eine vorbereitende Maßnahme für unser Konterspiel darstellen, siehe Phase “Umschalten auf Ballbesitz – Gegner unorganisiert.

Die Dreierkette orientiert sich zugriffsnah (klare Zuordnung) an die erwartete gegnerische Doppelspitze, womöglich Pele/Maradona. Unsere beiden überragenden Wing-Backs ordnen sich den gegnerischen Wing-Backs zu, wobei stehts eine torseitige Deckung beibehalten wird und der Kontakt zum jeweiligen nächsten Innenverteidiger der Situation entsprechend gehalten wird (graue Ellipse). Guardiola und Masopust (ein Außenläufer!) bilden die Doppelsechs und besetzen ballseitig den Halbraum und die zentrale Achse. Cruyff agiert als Hybrid aus offensivem Mittelfeld und hängender Spitze, während Blochin vermehrt seinen optimalen Part als hängender Stürmer spielt. Zusammen mit Sturmspitze Henry bilden alle drei Spieler die erste Instanz unseres Pressings und kümmern sich um die Dreierkette plus Sechser. Der Sechser wir durch ein Übergabespiel zwischen den beiden “Halbspieler” Cruyff/Blochin in Schach gehalten (graue Ellipse).

Beispiel (vorstellbar anhand der Grafik): Ist der Ball bei Blochins räumlichen Gegenspieler, dann schiebt er auf diesen ballführenden Gegenspieler, während Cruyff zum Sechser verschiebt. Vice versa.

Sondersituationen beim gegnerischen Sechser:

  1. Beim Abkippen des gegnerischen Sechers folgt ein “normaler” Ablauf bei drei Spitzen gegen eine (situative) Viererkette. Passwege in unsere Halbräume verschließen, hohe Priorität!
  2. Es gibt gar keinen tiefliegenden Sechser, dann erfolgt vorne eine 1-2-Stellung (Cruyff hinter Henry/Blochin). Cruyff komprimiert das Zentrum (vermehrt offensiver Mittelfeldspieler), die beiden Stürmer Henry/Blochin agieren zusammen gegen die drei gegnerischen Verteidiger.

Wichtig: Auf lange Bälle vorbereitet sein und innerhalb der ersten Pressinginstanz gewissenhaft die Halbräume verschließen.

Umschalten auf Ballbesitz – Gegner unorganisiert

Mit unserem organisierten Spiel gegen den Ball bereiten wir unsere Konter vor. Die möglichen Konterräume befinden sich in den Rücken der gegnerischen Wing-Backs und gegebenenfalls sogar in offensiven Halbräumen. Durch unsere tiefes Mittelfeldpressing öffnen wir einen bespielbaren Raum zwischen gegnerischer Viererkette und Tor (siehe obere Grafik: rote Bereiche sind mögliche Konterräume). Mit Henry sowie Blochin verfügen wir über über enorm schnelle Konterstürmer, die zudem mit ihrer Beweglichkeit ausweichend agieren können. Mit unserem König Cruyff verfügen wir über einen perfekten Verbindungsspieler, der anstehende Spielsituationen schnell erfassen und lösen kann, ohne an Torgefahr einzubüßen. Struktur aus der Tiefe erhalten wir durch unsere spielgestalterische Doppelsechs und darüber hinaus von unseren Abwehrspielern, die allesamt mit gutem Passspiel glänzen können.

Ballbesitz – Gegner organisiert

skizzierte Darstellung unseres Positionsspiels

skizzierte Darstellung unseres Positionsspiels

Spielaufbau

Raum weit öffnen und nutzen, Grosics einbinden, mögliche Überzahl innerhalb der Dreierkette ausnutzen. Passarella und Baresi sind angehalten den Ball ins Mittelfeld zu tragen, um dort gegnerische Reaktionen zu provozieren. Direkte Pässe auf den Flügel oder in den offensiven Halbraum sind eine weitere Option.

Übergangsspiel und Endphase

Schnellinger und Lahm rücken mit Ball ins zweite Drittel vor, sodass die gegnerischen Wing-Backs normalerweise nicht in Zugriffsnähe sind. Sollte der gegnerische Wing-Back den weiten Weg für einen Zugriff gehen, dann öffnen sich Räume im Rücken. Nutzen! Sowohl Wing-Backs als auch “Halbstürmer”! Gedankenvorsprung in Bewegungsvorsprung umwandeln.

Im weiteren Verlauf des Ballvortrags schieben beide Wing-Backs hoch und bringen die nötige konstante Breite ins offensive Spiel. Mit ihren getimten Tiefenläufen entlang der Linie sorgen beiden für hohe gegnerische Aufmerksamkeit. Auch diagonale Läufe im gruppentaktischen Konstrukt sind eine zu nutzende Option.

Guardiola und Masopust unterstützen im Aufbauspiel, dienen als Durchgangsstationen, Seitenverlagerer und Absicherung, während Blochin und vor allem Cruyff die offensiven Halbräume (und situativ die Flügel) besetzen.

Generell soll unser tiefliegendes Zentrum (der offensive Hauptaufgabe ist Durchgangsstation sowie Seitenverlagerungen) “umspielt” werden, stattdessen sollen die nebenliegenden Räume gezielt bespielt werden. Mithilfe der tieferen Außenverteidiger-Positionierung, der räumlich zurückhaltenden Doppelsechs sowie der gestaffelten Offensivreihe (die sich eventuell sogar in Gleichzahl befindet) mit den passenden Bewegungsmustern, stellen wir Gegner TE vor vielseitige räumliche Aufgabenstellungen in diesen Flügel- und Halbraumbereichen.

Gehe ich raus und öffne den Raum? Bleib ich in der Position und verzichte auf Zugriff?..

Durch diese Problemstellungen wollen wir bewusst über die umliegenden Räume der gegnerischen Wing-Backs (und ballnahen Innenverteidiger) hinter die Abwehr durchbrechen

Die defensive Basis des Positionsspiels bildet die 3-2- oder 2-3-Absicherung, je nach situativer Positionierung des ballnahen Innenverteidigers. Zentrum und ballnaher Flügelkorridor sind damit stets stabil besetzt.

Umschalten auf Ballbesitz Gegner – eigene Mannschaft unorganisiert

Höchste Priorität hat, damit das Minimalziel, die Verzögerung des gegnerischen Angriffs, um selbst zurück in die klassische Ordnung für ein normales Pressing zu gelangen. Dazu üben die 2-3 ballnächsten Spieler kurzzeitig einen hohen Balldruck aus und verschließen die direkten Passwege in die Tiefe, um kostbare Zeit für die Wiederherstellung der Ordnung zu gewinnen. Frühzeitige Ballgewinne wären zwar das Optimum, aber spielen eine untergeordnete Rolle.

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TEs Matchplan: Deluxe Unit

Kurz zusammengefasst

  • Ich möchte CT ein Box-to-Box-Spiel aufzwingen. Hier kann ich meine Vorteile in der Dynamik ausspielen.
  • Pele und Maradona sollen zurückfallen. Dadurch stelle ich CT vor ein Problem: Die beiden gewähren lassen – oder verfolgen und Räume für Neeskens, Puskas und die Außen öffnen?
  • Cafu und Dzajic spielen hoch und drücken die gegnerischen Außenverteidiger nach hinten.
  • Scholes kippt ab, sodass ich hinten gegen CTs Dreiersturm immer Überzahl habe.
Verschiebebewegungen. Transparente Pfeile = optionale Laufwege.

Verschiebebewegungen. Transparente Pfeile = optionale Laufwege.

Ab durch die Mitte!

Im Offensivspiel habe ich eine Waffe: Meine Dynamik! Diese möchte ich gegen CTs defensiv eher schwach besetztes Mittelfeld nutzen. Bisher hat er stets mit Cruyff, Henry und Blochin gespielt. Alle drei sind stark im Pressing, waren bei ihren Teams jedoch gegen den Ball stets in der vordersten Linie. Puyol und Scholes sind enorm pressingresistent und können ihnen mit dem zurückfallenden Maradona trotzen. In die eigenen Hälfte gingen sie gar nicht bzw. nur zum Spielaufbau.

Wenn die erste Pressing-Dreierreihe umspielt ist, kann ich den Platz im Mittelfeld nutzen. Hier wittere ich meine Chance: Masopust, Charles und Zico waren allesamt spielgestaltende und weniger spielzerstörende Spielertypen. Charles und ganz besonders Zico sind nicht für ihre Defensivarbeit berühmt. Alle drei haben sie Defizite in der Dynamik; vielleicht nicht absolut, aber auf jeden Fall relativ zu Neeskens, Maradona, Pele und Breitner. Deshalb müssen wir dynamisch in die Räume im Mittelfeld starten und hier Überzahlen erzeugen (Blaue Pfeile)!

Pele und Maradona: Manndeckung oder Tod!

Gleichzeitig erhält Maradona in diesem Spiel alle Freiheiten zum Zurückfallen. Sollte Guardiola ihn manndecken, würde das mir in die Karten spielen: Maradona kann den fähigsten Defensivspieler im Mittelfeld des Gegners aus der Position ziehen und Pele und Neeskens die frei werdenden Räume besetzen (orangene Pfeile). Scholes spielt die nötigen Pässe in die Lücke. Sollte CT Maradona nicht manndecken, umso besser: Dann kann er das Spiel um den Mittelkreis dominieren. Sollte CT jemand anderes mit der Manndeckung betrauen, hat er zwei Möglichkeiten: Einen zusätzlichen Verteidiger bringen – das schafft wiederum Raum im Mittelfeld. Oder er bürdet die Manndeckung einem seiner defensivschwachen Achter auf – den futtert Maradona zum Frühstück.

Auch Pele soll zurückfallen und eine hängende Spitze spielen (schwarzer Pfeil). Sollten die Innenverteidiger rausrücken, um ihn aufzunehmen, kommt mir dies in Form von potenziellen Schnittstellenpässen zugute. Dzajic startet diagonal bzw. Puskas sucht im Hintergrund der Abwehr das freie Loch (transparente schwarze Pfeile). Sollte Guardiola ihn aufnehmen, auch gut: Dann binde ich den fähigsten Defensivspieler meines Gegners. Räume für Neeskens und Maradona inklusive!

Enorme Breite!

Auf den Flügeln spiele ich diesmal mit viel Breite. Auf links bringe ich Dzajic, der mit Flanken und Dribblings arbeiten soll. Rechts soll Cafu extrem hoch spielen. Dies entspricht seinem Naturell, er ist mehr Außenstürmer denn –verteidiger. Wenn CT mit einer Viererkette spielt, binde ich so die Außenverteidiger Schnellinger und Lahm in der Defensive. Dadurch können sie nicht rausrücken, weshalb eine große Lücke entsteht, die Maradona durch Ausweichen auf die Flügel nutzen kann (türkise Pfeile). Wenn CT mit einer Dreierkette spielt, umso besser: In diesem Falle drücke ich entweder die Wing-Backs zurück und zwinge ihn zu einer Fünferkette – oder ich habe mit meinen beiden Außen sowie Puskas in vorderster Front eine Gleichzahl – eine extreme Gefahr, insbesondere mit Scholes‘ und Maradonas Spielverlagerungen.

Um Konter zu verhindern, brauchen wir Gegenpressing. Cafu, Neeskens, Dzajic und Puskas sollen den Gegnern die direkten Passwege ins Mittelfeld verschließen. Zwei attackieren und drängen zu Rückpässen auf die schwächeren Aufbauspieler.

CTs Angriffsdreieck stoppen!

CTs größte Waffe ist sein Offensivdreieck. Henry, Cruyff und Blochin sind allesamt Torjäger wie auch mannschaftsdienliche Spieler.

Um bei eigenen Angriffen defensiv nicht in Unterzahl zu geraten, fällt Scholes in die Abwehr zurück. Von hier kann er lange Bälle auf die Außen und ins Zentrum spielen. Auch Breitner hält sich etwas zurück. Ich möchte durchgehend eine Viererkette sehen, um gegen einen Drei-Mann-Sturmes von CT nicht in Unterzahl zu geraten. Das ist trotz des riskanten Aufrücken von Cafu kein Problem: Puyol rückt nach rechts, Scholes als abkippender Sechser in die Innenverteidigung (grüne Pfeile).

Sollte CT einen seiner drei Angreifer opfern, umso besser für mich: Dann kann Breitner diagonale Sprints ins Zentrum machen (transparenter blauer Pfeil), dort Überzahlsituationen erzeugen und ich behalte hinten dennoch eine 3-gegen-2-Überzahl.

Meine Viererkette ist gegen Cruyff, Blochin und Henry gut gerüstet. Alle meine Spieler haben neben einer extrem Zweikampfstärke auch eine hohe Spielintelligenz, was das Übergeben bei gegnerischen Positionswechseln erleichtert. Sollte CT mit Flanken auf Henry agieren, wird Puyol sich zu ihm orientieren. Über seine Kopfballstärke muss ich nichts mehr sagen. Sollte Cruyff zurückfallen, folgt ihm zunächst ein Innenverteidiger und die übrigen rücken zusammen. Wenn er noch weiter zurückfällt, kehrt der Innenverteidiger zurück; hinter meinem Abwehrverbund darf Cruyff ruhig den Ball haben.

Defensivformation

Defensivformation

Tiefes Spiel, schneller Überfall

Wichtig wird sein, keine Räume für Schnittstellenpässe anzubieten. Deshalb stehen wir tief. Damit forcieren wir nebenbei das Box-to-Box-Spiel, bei dem meine Dynamikvorteile zum Tragen kommen! Henry bieten sich keine Gassen zum Starten.

Im Mittelfeld stehen meine drei Spieler leicht versetzt nach links. Einerseits reagiere ich damit auf Lahm, den ich für den angriffsstärkeren Außenverteidiger halte; andererseits lenke ich das Spiel auf CTs linke Seite, wo er keinen klassischen Flügelstürmer hat. Garrincha ist gelernter Rechtsaußen, Henry, Cruyff und Blochin würden als potentielle Linksaußen oft ins Zentrum ziehen. Sobald der Ball auf diese Seite kommt, nutze ich erneut das Doppeln wie im Spiel gegen RM, mein Mittelfeld rückt weit ein. Hinter dem unweigerlich aufrückenden Schnellinger postiert sich Maradona und lauert auf Konter (siehe Pfeile).

Nach Ballgewinnen bieten sich die besten Chancen, unsere Dynamik auszuspielen. Nun starten Neeskens, Dzajic und Cafu. Gegen CTs hohe Abwehr haben wir die Chance auf Schnittstellenpässe auf Pele, sobald Maradona am Ball ist.

Dennoch möchte ich gegen das potentiell starke Angriffspressing des Gegners kein zu hohes Risiko eingehen. Im Zweifel nutzen wir lange Bälle. Dabei lauern wir auf die zweiten Bälle. Seine Innenverteidiger mögen in der Luft überlegen sein, im Mittelfeld fehlt ihm jedoch die Dynamik. Auch Guardiola war nicht der Schnellste. Maradona, der zurückfallende Pele und der nach vorne stürmende Neeskens schnappen sich die zweiten Bälle.

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Abstimmung 1. Halbzeit

Halbzeitergebnis

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Halbzeitansprache CT

Garrincha <> Blochin, Zico <> Hansen.

neue Grundformation/en am Beispiel des gegnerischen Spielaufbaus aus Halbzeit eins

neue Grundformation/en am Beispiel des gegnerischen Spielaufbaus aus Halbzeit eins

Änderungen:

Ballbesitz Gegner – eigene Mannschaft organisiert

  • defensive Grundordnung 4-2-3-1
  • vorderes Verhalten gegen TEs..
  • ..situative Viererkette (mit abkippenden Scholes, siehe HZ1, siehe Grafik): Cafu an Schnellinger übergeben, unsere 3 Stürmer orientieren sich in einem normalen Ablauf an der situativen Viererkette
  • ..”normale” Viererkette (ohne abkippenden Scholes, Cafu sowie Breitner/Carey als AV): Cafu an Schnellinger übergeben, Henry an die Innenverteidiger, Cruyff rückt ins Zentrum und verschließt dieses, Garrincha an den zurückhaltenden linken AV
  • ..Dreierkette plus Wing-Backs: beide gegnerischen Wing-Backs laufen lassen und an unsere Außenverteidiger übergeben, Garrincha rückt ein und unterstützt Henry (bilden eine Art Doppelspitze) gegen die drei Innenverteidiger, Cruyff stärkt das Zentrum
  • Zico komprimiert das Zentrum. Wenn Cruyff einrücken sollte, dann bilden beiden eine Art Doppel-8/10

Ballbesitz – Gegner organisiert

In der Offensive bilden wir ein 3-2-4-1/3-2-2-3 (siehe Grafik, sprich die transparenteren Kreise/ Pfeile)

  • Schnellinger schiebt in die Höhe und beackert den linken Flügel, ähnlich wie Barcas Alves gegen Milan
  • die restliche Kette verschiebt zur Dreierkette, damit eine ordentliche Breitendeckung gegeben ist und eine Flexibilität in der Vertikalen möglich ist
  • Guardiola und Masopust bilden weiterhin die Doppelsechs mit den selben Aufgaben. Einzig die Seiten wurden getauscht, da Guardiola eine besseres Gespür für den Raum hat und die rechte Seite etwas geöffneter ist. Zudem profitiert Garrincha von seinem Passspiel.
  • Cruyff verwaist den Flügel (Schnellinger!) und rückt ins Halbfeld/Zentrum ein. Zusammen mit Zico bildet er eine Art Doppel-10, die auf der Suche nach Freiräumen sind, das Spiel gestalten, Überladungen kreieren und den Zug zum Tor nicht missen. Vermehrt unsere linke Seite suchen, dann können wir Cafu binden und im Gegenzug Freiraum für Garrinchas schaffen. Der wird mit Seitenwechsel eingebunden.
  • Defensive Stabilität bildet weiterhin die 3-2-/2-3-Absicherung

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Halbzeitansprache TE

Gut gemacht, Jungs, wir führen! CT hat kein Konzept, um den umtriebigen Maradona zu stoppen. Er kann aus der riesigen Lücke im Mittelfeld bei CT nach Belieben gestalten und setzt die nach vorne stoßenden Cafu und Neeskens perfekt ein. Zudem hat er keine Antwort auf unsere Breite, Lahm und Schnellinger werden permanent nach hinten gedrückt!

Wir werden die zweite Halbzeit in zwei Phasen angehen: Erst werden wir auf einen weiteren Treffer drängen. Hierzu stärken wir im ersten Schritt unser Zentrum: Der Bereich zwischen CTs Doppelsechs und seinem Dreiersturm ist komplett leer. Wir bringen Carey für Dzajic, Carey spielt Linksverteidiger, Breitner geht ins Zentrum. Mit Breitner, Neeskens, dem weit zurückfallenden Maradona und dem auf die Zehn fallenden Pele können wir gegen Masopust und Guardiola das Zentrum nach Belieben dominieren und uns in die gegnerische Hälfte kombinieren. Wir sammeln Ballbesitz und stoßen blitzartig mit Vorstößen von Puskas, Neeskens und Cafu hinter die gegnerische Viererkette! Selbst wenn CT Zico und/oder Charles bringt, habe ich die Hoheit im Zentrum, aufgrund Zicos und Charles eher schlechter Defensivarbeit.

Nachdem wir einen weiteren Treffer erzielt haben, stellen wir auf eine Kontertaktik um. Figueroa kommt für Puskas, wir spielen mit einem tiefen 4-4-2. Breitner als linker Mittelfeldspieler und Cafu als rechter bringen noch mehr defensive Stabilität gegen Schnellinger und Lahm. Gleichzeitig können sie die entscheidenden Vorstöße in den Kontersituationen bringen. Maradona hält die Bälle und setzt sie ein. Zudem fühlt sich Cruyff in meinen extremen Engen nicht wohl.

Spiel gegen CT Halbzeit Kathi-Style

Was will CT tun? Er muss Tore erzielen, hat aber kaum offensive Wechselmöglichkeiten. Wenn er Garrincha auf Rechtsaußen bringt und dafür einen seiner defensiven Spieler opfert: Sehr gut. Sein Team hat dann noch weniger Verbindungen, links doppele ich mit Breitner und Carey. Wenn er einen seiner offensiven Spieler opfert, habe ich immer noch eine Überzahl gegen seine offensiven Drei.

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Abstimmung 2. Halbzeit

Zweitergebnis

Gesamt:

    • Greatness: 18 Stimmen (28,6%)
    • Deluxe Unit: 33 Stimmen (52,4%)
    • Unentschieden: 12 Stimmen (19,0%)

Das Endergebnis lautet also 29:52.

Damit holt die Deluxe Unit den Sieg und TE zieht ins Halbfinale ein!

Posted in Die Spiele, Gruppe A
4 comments on “3. Spieltag: CTs Greatness – TEs Deluxe Unit
  1. Max says:

    Meiner Meinung nach geht die erste halbzeit an TE. Er hat ein schlüssiges Defensivkonzept (im Extremfall 2 gegen 2 auf den Flügeln, trotzdem kompaktes System bei Verlagerungen).
    Außerdem kann er das Pressing seiner Viererkette umspielen und hat auf den Außenbahnen einen freien Passweg (z.B. Breiner zu Dzajic), da die drei Pressenden Spieler laut CT eher die Pässe in die Mitte und Halbräume (auf Neeskens und Maradona) zustellen.
    Ist dieses Pressing umspielt kann TE auf zwei Varianten erfolgreich sein:
    1. Rechte Seite mit Maradona, Neeskens und Cafu gegen Schnellinger, sowie die aus der Mitte weggezogenen Guardiola und Passarella überladen. Der Rest der Formation ist dann für Seitenwechsel und Flanken anfällig.
    2. Neeskens hat keinen richtigen Gegenspieler. Am nächsten steht noch Guardiola bei ihm, der, wenn er ihn attakiert seine Position als 6er verlassen muss und so Maradona und der zurückfallende Pele gegen Masoput Räume bekommen.
    Außerdem ist CT bei Kontern sehr anfällig und es können leicht 3 gegen 3 Situationen mit Pele, Puskas und Maradona gegen die 3 Innenverteidiger entstehen, in der die 3 Ihre individuelle Klasse zeigen können
    Wie gesagt klare Halbzeitführung aus meiner Sicht für TE. Ich bin gespannt wie CT reagiert

  2. Vinnie says:

    …aber ob das gut geht, mit den weit aufrückenden Außenverteidigern von TE?

  3. SCP-Poker says:

    1. TEs Mittelfeld scheint für mich einfach absolut überlege.
    2. Daraus: Es gibt viel zuviele Räume für TE
    3. Die drei Stürmer von CT werden kaum den Spielaufbau kommplet unterbinden

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