Von hohen Überladungen ungesichert in den tiefen Abgrund

Erst sah es für den VfB noch gut aus: Die Schwaben spielten ihre vordere Präsenz kombinativ aus und gingen früh in Führung. Mit der Zeit traten aber die Schattenseiten ihrer Raumbesetzung stärker hervor. Insbesondere die schwache Absicherung im Mittelfeld hatte – verstärkt in der zweiten Halbzeit durch zu attackierende Auswechslungen – verheerende Wirkung.

Katerstimmung: Ein kleiner Blick über Europas Sonntagsspiele

Eibars passiveres Pressing.

Sonntag in Europa. Ein verkaterter Sonntag, um genau zu sein. Viele Spiele finden statt, doch zumindest hierzulande stehen sie allesamt im Schatten des gestrigen Spitzenspiels zwischen der Dortmunder Borussia und dem FC Bayern München. Darum gibt es zu einigen Partien nur eine kleine Zusammenfassung der relevantesten Punkte.

Schmidts Mainzer stürmen die Festung Allianz Arena

Fast schon traditionell überlegen sich die Mainzer etwas Besonderes gegen den FC Bayern. Insbesondere der aktuelle BVB-Trainer Thomas Tuchel war hier sehr engagiert. Martin Schmidt tat dieser kleinen Tradition keinen Abbruch. Auch er stellte seine Mainzer entsprechend des Gegners ein und wich dafür von seinem üblichen Schema ab. Es sollte Erfolg bringen.

Langballsimplizität gegen Pressing- und Aufbaustabilität

Darmstadt gegen Mainz ist auf dem Papier womöglich nicht die spektakulärste Paarung, doch sowohl Schmidts Mainzer als auch Schusters Darmstädter sind in gewisser Weise ein Unikat in der Liga. Kaum einer setzt die 4-4-2-DFB-Lehre von vor einigen Jahren so präzise um wie Martin Schmidt (und das als Schweizer!), kaum jemand spielt so extremen Langballfußball wie Darmstadt.