Standard-Sieg für prinzipiell bessere TSG

Wenn der Dritte beim Vierzehnten zu Gast ist, klingt das zumeist nach einer recht klaren Sache. Nicht dass demjenigen aus der unteren Tabellenhälfte grundsätzlich kein Punktgewinn zuzutrauen wäre. Das passiert schon einmal. Viel erstaunlicher wirkt es da schon, wenn sich beide Mannschaften spielerisch auf Augenhöhe begegnen und konstruktiv das Spiel gestalten wollen – und der Vierzehnte dabei sogar dominiert. Ein solches Aufeinandertreffen bot das Duell zwischen der sich seit Amtsübernahme Julian Nagelsmanns stetig verbessernden TSG 1899 Hoffenheim und dem Überraschungsteam der Saison, Hertha BSC.

Viel versucht, durch frühe Ballverluste geschlagen

Die offensive Interpretation des Hoffenheimer 5-3-2 war mit Risiko verbunden und wurde bestraft. Mit tieferer Zurückhaltung gewann Stuttgart diesmal an Stabilität und konterte sich – mit Beihilfe von Standards – zum Sieg. Nagelsmanns verschiedene Umstellungen sorgten für Besserung, blieben aber ohne offensive wie defensive Vollendung.