Die Ruhe macht den Sturm

2:1

Zum Abschluss der Hinrunde feierte Peter Stöger sein Heimdebüt als Trainer von Borussia Dortmund und nach einer verfahrenen ersten Halbzeit gab es am Ende doch Grund zum Jubeln.

Grundformationen

Stöger nahm im Vergleich zum Sieg bei Mainz 05 unter der Woche keine personellen Veränderungen vor. Das bedeutete: Der BVB spielte erneut in einer 4-3-3-Grundordnung mit einem Dreiermittelfeld bestehend aus Julian Weigl, Raphaël Guerreiro und Shinji Kagawa. Die rechte Seite besetzten die beiden Sommerneuzugänge Jeremy Toljan und Andriy Yarmolenko. Auf links agierten Marcel Schmelzer und davor der frisch gekrönte US-Fußballer des Jahres, Christian Pulisic.

Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann war hingegen zu einer Umstellung gezwungen: Er musste den gesperrten Dennis Geiger auf der Sechs im 3-1-4-2 ersetzen und tat dies mit der Hereinnahme von Florian Grillitsch. Freiwillig änderte Nagelsmann zudem auf der Linie vor Grillitsch das Personal, indem er Steven Zuber statt Nico Schulz und Nadiem Amiri statt Lukas Rupp aufstellte.

Gewollte Passivität

Wie schon in Mainz verabreichte Stöger seinen Spielern auch dieses Mal eine Beruhigungstablette nach den intensiven Monaten unter Vorgänger Peter Bosz. Die Dortmunder versuchten den eigenen Ballbesitzanteil niedrig zu halten und gingen recht konservativ im Pressing vor. Aus einer 4-1-4-1-Staffelung heraus glitten die beiden Außenstürmer auf den Seiten zwischen den beiden natürlichen Gegenspielern. Die zwei Achter hielten sich mit Vorstößen zurück. Julian Weigl pendelte im Sechserraum mit Tendenzen zum mannorientierten Verfolgen. Nur selten schob er durch auf Grillitsch. Und nur selten wurde ein Querpass auf Zentralverteidiger Kevin Vogt als Signal zum kollektiven Vorrücken genutzt. Die Grundkompaktheit der Dortmunder war vergleichbar mit jener zur Bosz-Zeit. Unter dem Niederländer stand die letzte Linie schlichtweg 15 Meter höher, wobei die ganze Mannschaft eine stärkere Neigung zur vertikalen Streckung hatte.

Die Gäste zeigten sich in der Anfangsphase der Partie mit der Situation leicht überfordert. Hoffenheim hatte schon in den vergangenen Wochen regelmäßig Probleme, einen sauberen Spielaufbau auf den Rasen zu bringen. Das sollte sich zunächst in Dortmund nicht ändern. Ein erster Beweis lieferte die fünfte Minute, als Yarmolenko im Pressing eingerückt war und einen Rückpass von Grillitsch hinter Vogt abfing. Der Ukrainer vergab die Chance. Und das Selbstbewusstsein der Hoffenheimer Aufbauspieler wuchs kontinuierlich. Die Entscheidungsfindung und Pressingresistenz von Vogt, Posch und Co. wurde merklich besser. Dortmunds passiver Ansatz spielte Hoffenheim gewissermaßen in die Karten.

Zusätzlich variierten die Gäste die Spielgestaltung. In dieser Saison war phasenweise ein starker Linksfokus im Aufbau zu erkennen, sodass die Angriffe über Zuber zu vorhersehbar schienen. Gegen Dortmund hingegen gab es keine präferierte Seite. Stattdessen existierten wechselnde Mechanismen: Mal schaltete sich Kerem Demirbay neben Grillitsch im Aufbau ein; mal ging es über Zuber; mal wurde der Verlagerungsball auf Pavel Kadeřábek probiert. Gerade der Tscheche entwickelte sich mit zunehmender Spielzeit zum Fokuspunkt des Hoffenheimer Angriffs. Meist positionierte er sich neben der Dortmunder Verteidigungsformation und konnte noch vorm Eingreifen von Schmelzer oder Pulisic den Ball empfangen oder direkt hinter die Abwehrlinie durchstarten. Zudem wechselten Amiri und Serge Gnabry gelegentlich die Positionen. Wenngleich Schmelzer sich dadurch nicht aus der Kette locken ließ, wurde vorm Dortmunder Kapitän Unruhe erzeugt. Guerreiro blieb derweil in der zweiten Viererlinie und zog sich bewusst nicht zurück, um etwa den Halbraum zu verstärken und dem Treiben von Gnbary und Amiri Einhalt zu gebieten.

Der Führungstreffer von Hoffenheim fiel dann auch über die angesprochene Seite. Pulisic ließ sich in dieser Szene neben Schmelzer fallen, wodurch Amiri vor den beiden Dortmundern den Ball führen konnte. Schmelzer und Pulisic versuchten sichtbar, die Schnittstelle zwischen sich zu verdichten, ließen aber dadurch die Innenbahn offen. Amiri bediente Kadeřábek. Kadeřábek bediente Torschütze Mark Uth.

Ungewollte Aufregung

Dortmund hatte schon vorm Gegentor Schwierigkeiten mit der eigenen Angriffsentwicklung. Die Außenverteidiger blieben in den ersten Aufbauphasen wieder tief, um zusammen mit Weigl und den Innenverteidigern die Zirkulation anzukurbeln. Doch beim Übergang haperte es. Die beiden Achter wurden zumeist gedoppelt, die seitlichen Passwege zu Pulisic beziehungsweise Yarmolenko wurden geschickt zugestellt. Yarmolenko, der in der Defensive einmal mehr einen Offenbarungseid abgab, verlegte sich vermehrt aufs Zocken und wartete nah an der Seitenauslinie und in hoher Grundposition auf Kontermöglichkeiten. Die Umschaltangriffe wurden von allen Beteiligten in der ersten Halbzeit nicht gut ausgespielt, aber der BVB strahlte zumindest eine Grundgefährlichkeit aus.

Als Reaktion auf den Treffer von Uth versuchte die Mannschaft von Trainer Stöger etwas mehr Druck im Pressing zu entwickeln, indem Guerreiro und Kagawa freimütiger nach vorn stießen und durch Anlaufen aus dem Zentrum die Passwege der Hoffenheimer Aufbauspieler bedrohten. Doch erst nach der Halbzeitpause ging der BVB mit größerem Dominanzstreben ans Werk. Die TSG positionierte sich im 5-3-2 gegen den Ball. Uth und Gnabry umstellten zumeist Weigl, der, wenn er denn an den Ball kam, das Spiel durch seine Pässe immer wieder clever ankurbelte.

Die Fünferkette Hoffenheims ermöglichte derweil eine gute Absicherung gegen Dribblings von den Außenbahnen, wodurch der BVB diese Karte nicht wie gewünscht ausspielen konnte. Gerade Pulisic versandete zwischenzeitlich etwas. Aufgrund des vorsichtigen Vorrückens Schmelzers hielt der US-Amerikaner verstärkt die linke Seite und überließ Guerreiro den Halbraum.

Ein Wendepunkt im Spiel ergab sich kurz nach der 60. Minute, als Dortmund über halbrechts mit Direktspiel in den Strafraum der Hoffenheimer eindringen konnte. Yarmolenko spielte eine One-Touch-Ablage mit seinem rechten Fuß (!) auf Kagawa, der im Sechzehner zu Fall gebracht wurde. Pierre-Emerick Aubameyang verwandelte den Strafstoß. Anschließend verflachte das Spiel zunächst wieder. Stöger wechselte wie schon gegen Mainz Mahmoud Dahoud ein und nahm dieses Mal Yarmolenko vom Platz. Durch die Mitwirkung des Neuzugangs aus Mönchengladbach wurde der BVB strukturell gesehen doppelsechsiger. Kagawa erhöhte seine Präsenz an der Seite von Aubameyang im Pressing, wodurch sich die Konterstruktur der Borussen im Vergleich zur Grundordnung mit Rechtsaußen Yarmolenko änderte.

Spätestens ab der 75. Minute liefen beide Teams sichtbar auf ihrem jeweiligen Reservetank. Eine geschmeidige Drehung von Dahoud auf der linken Seite in die offene Mitte, das anschließende Zuspiel auf Kagawa und die perfekt getimte Ballabgabe in Richtung Pulisic bescherten den Hausherren allerdings noch einen Dreier.

Fazit

Die detailtaktische Arbeit von Neu-Trainer Stöger kann nach wenigen Tagen auf keinen Fall seriös bewertet werden. Die strategischen Entscheidungen des Österreichers könnten aber die Meinungen spalten. Die Passivität des BVB in der ersten halben Stunde war Aufbauhilfe für ein eigentlich im Ballbesitz anfälliges Hoffenheim. Die Erhöhung der Intensität in Halbzeit zwei war allein aufgrund des Resultats erzwungen, aber wahrscheinlich auch im Vorfeld genau so geplant. Dass es am Ende zu einem knappen 2:1-Sieg gereicht hat, kann bestenfalls partiell auf die bessere Kräfteeinteilung, aber wohl vorrangig auf die Klasse von Kagawa, Weigl, Dahoud und Pulisic zurückgeführt werden.

mlisiewi 21. Dezember 2017 um 12:09

Finde Toprak mittlerweile im Spielaufbau ganz gelungen! Kein Hummelsches‘ Niveau, aber doch ganz nett anzusehen. Hoffentlich findet Bartra wieder in die Spur zurück, Spielaufbau mit Toprak, Bartra und Weigl (Unter Umständen unterstützend durch Dahoud) hört sich schon ganz nett an. Auf Sokratis persönlich kann ich gerne verzichten, der ist mir als vermeintlicher „Zweikämpfer“ und „Mentalitätsspieler“ überbewertet

Antworten

CE 21. Dezember 2017 um 12:36

Bei Toprak hängt viel von der mentalen Verfassung ab. Er kann manchmal ein Angsthase sein, ohne dass ich das jetzt sonderlich boshaft meine. Aber im Spielaufbau braucht es diese Selbstüberzeugung, dass der recht risikoreiche Vertikalpass oder Vorstoß gelingt.

Antworten

Noam 18. Dezember 2017 um 21:11

Anscheinend steht der BVB kurz vor der Verpflichtung von Romero. Weiss jemand genaueres über diesen Spieler‘

Antworten

tobit 18. Dezember 2017 um 21:15

Abwarten. Bisher ist es ein BILD-Bericht, nicht mehr.

Spielerisch soll er gewisse Ähnlichkeiten mit Tevez haben – nicht besonders groß, nicht herausragend schnell aber durchaus bissig und kompakt gebaut. Habe das aber nicht aus erster Hand und ihn nie spielen sehen.

Antworten

mba123 18. Dezember 2017 um 14:32

Unter Bosz gab es erhebliche Probleme gegen Mannschaften, die über das ganze Feld Manndeckung spielten (Hannover, Frankfurt). Die damals hohe Verteidigung spielte diesen Gegnern in die Karten.
Ich denke, dass aber auch individuelle Schwächen, wie fehlende Dynamik und schlechte Zweikampfführung um zweite Bälle, ein bedeutender Teil dieses Problem waren.
Wie sehe es jetzt unter Stöger wohl gegen so eine Spielweise aus?
Reicht eine tieferstehende Verteidigung als Mittel dagegen aus?
Spielten deswegen die letzten Gegner passiver?
Oder würde der BVB trotzdem „überrannt“ werden?

Antworten

tobit 19. Dezember 2017 um 14:52

Sie würden sicherlich immer noch Probleme in Ballbesitz haben, da sich da bisher noch nicht so viel verändert hat.
Gegen den Ball dürfte der Gegner damit zumindest nicht mehr zu derart hochkarätigen Chancen wie zuletzt unter Bosz kommen, weil sich der BVB kompakter, aggressiver (in den wichtigen Momenten) und tiefer aufstellt als vorher. Es ist also mehr Druck auf dem Ballführenden (worunter dessen Präzision leidet) und weniger Raum zum reinsprinten hinter der Abwehr vorhanden.

Antworten

rodeoclown 17. Dezember 2017 um 14:09

Das letzte Tor war schon fast Real-Style, insofern als das es einfach dreimal individuelle Überlegenheit aneinandergereiht war. Der Lauf von Dahoud aus der eigentlich toten Situation links außen nach hinten und wieder in die Mitte war unglaublich destabilisierend. Kagawas Pass gelingt so auch nur 1 von 100 mal in der BuLi und die Annahme von Pulisic krönt das ganze dann noch.

Antworten

Noam 17. Dezember 2017 um 13:26

Vielen Dank für die Analyse, der BVB wird wohl auch in Zukunft eines der spannendsten Projekte in der Bundesliga bleiben. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Stöger nach dem Spiel in Mainz über die gewählte Strategie etwas gesagt, dass sehr in Richtung von CEs Fazit ging. So in etwa: Angepasste Spielerrollen + Defensive Stabilität + Intensitätserhöhung in der zweiten Halbzeit + Individuelle Klasse = 3 Punkte. Bisher scheint dieses Rezept zu funktionieren, es wird spannend sein zu sehen, wie sich der BVB in München schlägt (auch wenn ich da leider nicht allzu optimistisch bin) und vor allem was in der Winterpause an detailtaktischer Arbeit getätigt wird. Götze, Piszczek und Reus werden in der Rückrunde die Qualität erhöhen, dann wird vielleicht auch ein Trostpreis drinliegen (Europa League?).

Antworten

Daniel 17. Dezember 2017 um 15:09

Hm, weiß nicht. Spannend würd ich das jetzt nicht zwingend nennen. Ist halt das Heynckes/Bayern-Modell: den schwankenden Riesen mit defensiver Sicherheit und ruhigem, aber unambitioniertem Spielaufbau stabilisieren, vorne hilft die herausragende individuelle Klasse. In der aktuellen Situation von Dortmund und Bayern ergibt das sicherlich Sinn und beide werden auf diese Art und Weise ihre nationalen Saisonziele erreichen (Bayern Meisterschaft, Dortmund CL), einfach weil die zwei Kader in der Buli quasi konkurrenzlos sind und die anderen zu inkonstant ist, um wirklich gefährlich zu werden. International wird das wohl zumindest in München nicht zu viel führen, Dortmund könnte mit diesem Modell aber auch in der EL sehr weit kommen, weil sie auf dem Papier auch dort (mit) die beste Mannschaft sind und auch mehr internationale Erfahrung als die meisten anderen dort haben.
Aber als spannende Projekte würde ich jetzt eher Tedescos Schalke und Herrlichs Leverkusen, das zweite Jahr von Leipzig in der Buli und von Nagelsmann in Hoffenheim sehen. Auch Mainz find ich nach wie vor prinzipiell spannend, auch wenn natürlich keineswegs alles rund läuft.

Antworten

tobit 17. Dezember 2017 um 17:29

Naja, all zu weit wird es in der EL nicht gehen für die Dortmunder. Es sind einfach zu viele gute Teams dabei, die ihre Chance suchen werden. Bilbao, Arsenal, Atletico, Napoli/RaBa (wer sich in dem Duell durchsetzt, ist wohl erstmal Top-Favorit), Lyon und Lazio sind dem aktuellen Dortmund mindestens ebenbürtig – besonders große Steigerungen erwarte ich über den Winter auch nicht. Dazu kommen dann noch die anderen Iberer (San Sebastian, Sporting, Braga, Villareal) und die reichen Mailänder, denen ich gute Chancen gegen den BVB ausrechnen würde. Insgesamt wohl die (nominell) stärkste EL-Zwischenrunde seit sehr langer Zeit. Und viel mehr Europapokal-Erfahrung als die „Kleinen“ hat der Borussen-Kader auch nicht, weil die meisten erfahrenen Spieler entweder verkauft (Hummels, Gündogan, Mkhi, Bender) oder verletzt (Reus, Götze, Piszczek, Schürrle) sind.

In der Liga gibt es auch viele Teams, die (aus taktischer Sicht) interessanter sind als die großen zwei – da war man mit Klopp/Tuchel und Pep aber vorher auch ziemlich verwöhnt. Schalke, Leverkusen und Hoffenheim wären da auch meine Nennungen. Freiburg ist wie immer ambitioniert aber leider nur mäßig erfolgreich (selbst fpr ihre eigenen Maßstäbe).
Ob diese „Langweiler-Ansätze“ der beiden Großen wirklich weit tragen, wird man am Saisonende sehen. Ich hoffe es nicht – glaube aber, dass sich der Helden-Fussball einmal mehr am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen wird.

Antworten

Noam 17. Dezember 2017 um 22:21

Spannend für mich deswegen, weil, Krise hin oder her, da immer noch eine Menge an Potential rumliegt. Dahoud wird sich hoffentlich noch steigern, Reus und Götze werden zurückkehren, bei Bartra hoffe ich immer noch darauf, dass er eine Konstanz in sein Spiel reinkriegt. Dann sind da noch die ganz Jungen, die möglicherweise in der Winterpause einen Schritt näher an die ersten 16 rankommen werden. Also wenn da mal alle fit sind und harmonischer ins System eingebunden werden (was ich Stöger durchaus zutraue) dann könnte da eine sehr spannende Mannschaft auf dem Feld stehen. Zum Team Europa League: In der momentanen Verfassung natürlich nicht, aber wenn in der Rückrunde die Form einigermassen stimmt, dann sehe ich ausser Napoli, Arsenal (wenn sie es ernst nehmen) und Atletico kein Team auf ähnlichem Level. Bei aller (Nicht-)Liebe Für RB, aber gegen ein Dortmund in Bestbesetzung sehe ich sie da klar im Nachteil.

Antworten

tobit 17. Dezember 2017 um 23:02

In Bestbesetzung und Topform sehe ich die Borussen auch stärker als RaBa oder Bilbao – aber nur knapp. In zwei Spielen kann da (wie gegen viele dieses Jahr in der EL) alles passieren. Gegen Napoli, Atletico und Arsenal (wenn die es denn ernstnehmen, das merkst du richtig an) sehe ich in den früheren Runden kaum eine Chance. Je später in der Saison, desto größer die Chance, da man dann schon ein paar KO-Runden erfolgreich bestritten und Selbstvertrauen gesammelt hätte.
Ich glaube aber nicht an einen BVB in Bestbesetzung und alle Mann in Topform kriegen die auch nicht Mal eben so wieder, dafür scheint da zu viel Krise und Trauma in den Köpfen zu stecken.

Antworten

Noam 17. Dezember 2017 um 23:21

Gut, dann sind wir uns zumindest einig dass in der Europa League einiges möglich ist (mehr habe ich auch nicht gewagt zu prognostizieren). Ob der BVB-Zug wieder voll in Fahrt kommt, ist natürlich eine berechtigte Frage. Ich bin mir da auch nicht allzu sicher, habe aber den Eindruck, dass Stöger dafür eine angemessene Wahl ist. Und wenn das über qualitative Überlegenheit erreicht werden soll, so ist das dann vielleicht nicht allzu ansehnlich, aber für die Psyche sicher mal nicht schlecht. Unter Tuchel, das sei angefügt, wurden auch einige Spiele durch die Qualität von Démbéle „gerettet“. Auf jeden Fall vielen Dank für die interessanten Antworten, ich verfolge seit knapp einem Jahr die Kommentarspalte von Spielverlagerung und freue mich sehr über die hochspannenden Diskussionen, die hier geführt werden.

Antworten

Daniel 18. Dezember 2017 um 00:01

Napoli und Atletico sind natürlich tatsächlich extrem harte Nüsse. Hab mich noch gar nicht an den Gedanken gewohnt, dass Atletico runter muss, die sind dann natürlich tatsächlich nochmal vor Dortmund als Top-Favorit zu sehen. Mailand lebt wie Arsenal nur vom Ruhm vergangener Tage, beide seh ich nicht als ernsthafte Titelkandidaten, obwohl sie es garantiert sehr gern wären. Aber in Ko-Runden ist es immer schwer zu prognostizieren, wie es läuft.
Aber wie gesagt: ich seh jetzt erstmal keine Mannschaften, die ich vor den BVB stellen würde. Atletico und Napoli sind fantastische Teams (wie Dortmund), aber es hat ja auch seine Gründe, dass die beiden nur EL spielen (wie Dortmund). Wenn die drei sich fangen werden sie wohl den Titel unter sich ausmachen, ansonsten werden wohl Bilbao, Lyon oder Leipzig reinstoßen.

Antworten

Andreas 17. Dezember 2017 um 13:21

Mich würde der FC deutlich mehr interessieren. Kommt da vielleicht noch eine Analyse?

Antworten

CE 17. Dezember 2017 um 14:31

Zum gestrigen Spiel? Nein, sieht nicht so aus.

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*