Donnerstag, 29.09.2016

Ein( )blick in Guardiolas hypothetische Trickkiste

Eine Patrone habe er noch, so Guardiola in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Gladbach. Abschreiben solle man ihn und seine Mannschaft nicht, trotz der Niederlage im Hinspiel in Madrid gegen Atlético. Was könnte Guardiola aber auspacken? In diesem Artikel sollen ein paar Ideen vorgestellt werden; zwischen stabiler 08/15-Lösung und absurdem Größenwahn.

Kann Boateng spielen?

Formation aus dem Hinspiel, allerdings mit Costa und Coman getauscht.

Die grundlegende Frage, die sich stellt, ist der Einsatz Boatengs. Kann der Weltklasseinnenverteidiger auflaufen oder nicht? Ist er im Stande zu spielen, ändert sich vieles. Seine Fähigkeiten gegen den Ball, im Luftzweikampf, im Verteidigen in offene Räume – ob nach vorne, in die Tiefe oder zur Seite – sowie sein herausragendes Aufbauspiel erlauben nicht nur höhere Qualität auf das Feld zu schicken, sondern auch taktisch-strategisch anders vorzugehen. Mit Boateng hat man einen Spieler, der die Verlagerungen auf die andere Seite besser spielen kann. Dazu ist er ein Spieler, der geringe Lücken in der gegnerischen Defensive mit sehr schnellen, weiträumigen Pässen bestrafen kann (Hashtag Laserpass). Dies verändert die Möglichkeiten im zweiten und letzten Teil der eigenen Offensivstaffelung.

Stabilität mit Boateng in der ersten Linie

Standards, Konter, Kopfbälle nach Flanken. Drei Aspekte, die immer wieder mit Atléticos Offensivspiel in Verbindung gebracht werden. Daran wird auch Saul Niguez‘ Messi-2012-Gedächtnis-Tor wenig verändern. Um dies zu verteidigen, könnte sich Guardiola für Boateng und Martinez in der Innenverteidigung entscheiden. Dadurch hätte man zwei Spieler, die sehr gut verteidigen und gut bis herausragend aufbauen können. Das ermöglicht eine Aufstellung Alabas auf der linken Außenverteidigerposition anstatt des dort schwächelnden Bernat. Lahm würde gegenüber agieren. Mit Ribéry und Costa als Flügelzange könnte man interessante Synergien schaffen.

So könnte einer der Außenverteidiger tiefer agieren und eine Art Dreierkette schaffen. Eher dürfte jedoch hier zu erwarten sein, dass Lahm und Alaba als einrückende Außenverteidiger spielen. Alonso kann sich situativ fallen lassen und hat Unterstützung neben sich, während die Achter – Thiago und Vidal, womöglich sogar Müller anstatt einem der beiden – sich weiter vorne positionieren können. Diese 2-3-4-1-Formation wurde in der Liga schon oft gesehen und hätte ausreichend Absicherung durch die kompakte, enge Aufstellung in den ersten zwei Linien.

Fraglich ist aber, ob Ribéry/Costa beide auflaufen und nicht einer für Coman Platz machen muss. Auch einer Aufstellung Alonsos bin ich mir nicht sicher. Der Baske war im Hinspiel keine Bank, später weniger fokussiert und Atlético schuf wie im Spiel gegen Barcelona geschickte Mechanismen, um sowohl seine Verlagerungen zu verhindern als auch aggressiv auf mögliche Balleroberungen zu gehen. Vidal auf der Sechs wirkt jedoch unwahrscheinlich, eine Aufstellung Kimmichs unerwartet.

Aufstellung aus dem Hinspiel mit Costa und Coman als Flankenläufern.

Theoretisch könnte dies auch asymmetrisch gehandhabt werden. Thiago lässt sich fallen und agiert in relativ tiefen Zonen sehr breit, wodurch Alaba mit viel Absicherung nach vorne schieben und Ribéry in den offensiven Halbraum einrücken kann. Auf rechts spielt Lahm wiederum weniger vorstoßend, sondern rückt in den Halbraum ein. Der dortige Achter – Vidal, Müller? – kann dadurch vorstoßen und vordere Zonen besetzen. Müller als rechter Flügelstürmer wäre ebenfalls denkbar, käme jedoch unerwartet. In diesem System wären Costa oder Coman wahrscheinlichere Optionen für die rechte Außenbahn und könnten sich für Pässe der Innenverteidiger oder Verlagerungen aus dem Sechserraum anbieten. Grundformation: Zwischen 4-3-3 und 4-2-3-1.

Koan Boateng

Ohne Boateng ändert sich dies allerdings. Die Bayern müssen dann entweder auf Alaba auf der Linksverteidigerposition verzichten – mit Bernat als einzig echtem Ersatz – oder in der Innenverteidigung mit Benatia neben Martinez auflaufen. Benatia bringt zwar Kopfball- und Zweikampfstärke mit, allerdings kein adäquates Aufbauspiel. Insofern mag er im Spiel gegen den Ball ein geringeres Risiko als andere, unorthodoxe Optionen sein, doch die erhöhte Anzahl an Ballverlusten relativiert dies. Und ob er wirklich ein besserer Zweikämpfer als die anderen ist … naja.

Alternativen sind Kimmich und sogar Alonso auf der Innenverteidigerposition. Prinzipiell fände ich einen Tausch zwischen Kimmich und Alonso in einem solchen Spiel interessant. Kimmich auf der Sechs verspricht mehr Pressingresistenz und besseres Bewegungsspiel im Sechserraum, während Alonso von der Innenverteidigerposition seine Verlagerungen eher anbringen und mit weniger Druck aufbauen kann. Wie im Hinspiel scheint die Sicherheitsvariante für Guardiola jedoch aus Bernat auf der Position des Linksverteidigers zu bestehen. Und wenn die Sicherheitsvariante aus Alaba zentral und Bernat auf links besteht, ist weniger Sicherheit vielleicht sicherer. Oder so.

Götze auf der Acht?

Kimmich in der Abwehrreihe wurde bereits einige Male genutzt und ist weiterhin eine Option. Das öffnet Platz im Mittelfeld. Alonso dürfte unter Guardiola zwar abermals auflaufen, doch stellen wir uns ein besseres Universum vor, wo dies nicht geschieht. Wer spielt im Zentrum? Die erwartete Variante besteht aus Alonso, Vidal und Thiago oder Müller. Thiago spielte in dieser Saison häufig nur eine untergeordnete Rolle und befindet sich nicht in Topform. Ein 4-1-4-1 mit Müller auf der Acht ohne Ball und als rochierendem Spieler in die Spitze und nach rechts in Ballbesitz wäre möglich.

Eine Alternative wäre jedoch Müller als Mittelstürmer, Thiago und Götze als Achter und Vidal auf der Sechs. Das System könnte dann genutzt werden, um viel Präsenz auf den Seiten zu kreieren. Guardiola wies im Hinspiel seine Achter einige Male zu einer breiten Positionierung an. Damit sollte das gegnerische Pressing über die Seiten mithilfe einer Flügelüberladung umspielt werden. Wenn dies eine gängige Option darstellt, wieso dann nicht mit den spielstarken Götze und Thiago als Achter? Gleichzeitig können sie nach erfolgreichem Ballvortrag wieder in die Mitte rücken. Ein Mechanismus könnte das Vorstoßen Vidals auf der Sechs und das Einrücken des ballfernen Achter in die Mitte sein, während der ballnahe Achter die Seite überlädt.

Im Hinspiel ließ Guardiola die Außenverteidiger bisweilen tief und zurückhaltend agieren.

Dies öffnete Räume auf den Seiten, wenn die gegnerischen Flügelstürmer weit herausrücken mussten.

Allerdings gab es bei diesen Ballannahmen oft das Problem einer schlechten Körperstellung und isolierten Position des Passempfängers. Das Spiel über den dritten Mann über den Flügelstürmer und/oder anderen Passmustern (Pässe auf einen zurückfallenden Flügelstürmer mit Ablagen auf einen Läufer oder Drehungen in die Mitte) wären passender.

Die entstandenen Räume wurden auch nicht ordentlich besetzt.

Spielt man in der ersten Linie mit einer Dreierkette, könnte man diesen Effekt anders erzeugen. Die breiten Halbverteidiger ziehen Gegner heraus und geben Breite schon in der ersten Linie, die Flügelverteidiger/Außenstürmer ebenfalls. Da man jedoch nur einen zentralen Spieler in der ersten Linie anstatt zwei hat, gibt es einen zusätzlichen Spieler für das Zentrum oder ganz vorne, um offene Räume zu besetzen. Dies ermöglicht folgende Optionen:

  • 3-4-3 mit breiten Halbverteidigern, Flügelverteidigern und Außenstürmer, um maximale Breite zu ermöglichen
  • 3-1-2-1-3 mit pendelnden Achtern; einer besetzt den ballnahen Flügel zum Überspielen, der andere schiebt in Richtung Mitte. Defensiv aber womöglich im Umschaltmoment problematisch wegen der hohen Flügelstürmer, obgleich ein 3-1-4-1-1 im regulären Pressing gegen Atlético interessant wäre
  • 3-2-4-1 mit ausweichenden Achtern oder Sechsern
  • 3-1-4-2 oder 3-4-1-2 mit pendelnden Mittelstürmern, die zusätzlich Breite geben

In all diesen Systemen wäre der Aufbau über die Flügel fokussiert. Je nach Risiko(ar-)mut Guardiolas könnte einer oder beide der Flügelverteidiger von einem nominellen Flügelstürmer gestellt werden. Eine Idee wäre bspw. die Nutzung einer asymmetrischen Formation. So könnte Lahm auf der rechten Außenbahn und Coman auf der linken Außenbahn agieren mit Ribéry und Costa neben Müller in der Linie davor. Auch Costa als rechter Flügelverteidiger und Alaba/Bernat auf links in einem 3-4-1-2 wäre vorstellbar.

Was genau könnte man denn machen?

Grundsätzlich lässt sich bei all diesen Punkten eines feststellen: Viele Möglichkeiten und Ideen, aber oftmals ähnliche Grundprinzipien. Darum wollte ich die Grundprinzipien noch kurz genauer ausformulieren.

Im ersten Drittel ist es zum Überspielen von Atléticos Pressing sehr wichtig, dass man deren Laufwege verlängert und eine flexible Besetzung der Flügel ermöglicht. Im Hinspiel gab es z.B. explizite Kommandos  von Guardiola an die Achse Thiago-Bernat-Costa, um dies zu tun. Atlético hat in der ersten Linie „nur“ zwei Spieler, die sich auch um die Sechser kümmern. Sie können nicht die gesamte Breite abdecken, weswegen sich das Pressing in offenen Räumen auf der Seite aus der Linie dahinter nährt; und somit Räume öffnet. Geschicktes Andribbeln und eine breite Positionierung sowie Schnittstellenpässe sind hier wichtig.

Das Einrücken Lahms gab es nur selten, aber punktuell im ersten Spiel.

Im zweiten Drittel sind gut eingesetzte Dribblings ebenso wichtig wie eine dynamische, flexible Positionierung in den Schnittstellen. Hierbei wäre besonders nützlich, wenn die Spieler sich aus unterschiedlichen Linien in die Schnittstellen Atléticos bewegen könnten; idealerweise horizontal. Atléticos situative Mannorientierungen würde hier auf Probleme stoßen. Eine Formation mit zwei Achtern und zwei Sechsern (3-2-4-1 bspw.) könnte dies ermöglichen; auch im 3-1-4-2 wären breite Stürmer und Dreiecksrotationen im zentralen Mittelfeld interessant. Mit letzterem ist gemeint, dass der Sechser sich wegbewegt, der Achter sich fallen lässt und der zweite Achter durch den Zwischenlinienraum nach vorne schiebt. Die Grundstruktur bliebe zwecks Absicherung erhalten, ohne an Dynamik zu verlieren.

Die Mannorientierungen im hohen Pressings Atléticos lassen sich bei veränderter Besetzung der gegnerischen Viererkette – mit zwei breiten Mittelstürmern und ohne zentrale Spitze – besser bespielen, auch wenn es durch Neuers lange Bälle geschehen muss.

Im letzten Drittel ist die Frage, wie man Durchbrüche findet. Ein Spielzug könnte das Einrücken des Außenverteidigers als Verlagerungsoption sein, während der Flügelstürmer breit bleibt und ein Achter nach vorne stößt. Atlético verteidigte diese Vorstöße sehr mannorientiert und öffnete Räume in der zweiten Linie, die Bayern erst in der zweiten Halbzeit verstärkt über Lahm im Halbraum bespielte.

Mit diesem Mechanismus verhinderte Atlético Verlagerungen sehr gut – und Bayerns bisweilen unsaubere Staffelungen halfen dabei.

Aus diesen Situationen sollte man die gegnerische Viererkette überladen und Bälle hinter die Abwehr oder schnelle Kombinationen suchen. Die eingerückte Position des Außenverteidigers ermöglicht ballnahe Absicherung in der Mitte und drängt den Gegner zumindest auf die Flügel. Diagonalbälle hinter die Abwehr auf den ballfernen Flügelstürmer sind ebenfalls eine Option, da Atlético leichte Lücken im Verschieben nach Verlagerungen in diesen Zonen öffnet – und Bayern Spieler wie Müller, Ribéry, Costa und Coman besitzt.

Solche Verlagerungen könnten wiederum effektiver sein; und mit einer Dreierkette oder eingerückten Außenverteidigern eher möglich.

Spielverlagerung goes crazy

Kimmich muss auf die Sechs – und Costa als Linksverteidiger. Hear me out on this! Bernat ist keine Option, zentral braucht man maximale Dynamik und Aufbauspiel. Eine Spielweise mit Boateng und Alaba zentral, einem zurückhaltenden, situativ zurückfallenden oder einrückenden Lahm auf rechts, Kimmich auf der Sechs und Costa auf links fände ich persönlich nicht nur wahnsinnig riskant, sondern auch spannend. Man könnte sich asymmetrisch formieren, gelegentlich in einer Viererkette mit Costa als linkem Außenverteidiger aufbauen oder Costa nach vorne schieben und Kimmich als Innenverteidiger nutzen, während Alaba auf die Seite nachschiebt.

Unleash the beast!

Unleash the beast!

Costa könnte konstant Ribéry auf links hinterlaufen, während Coman den rechten Flügel absichert. Zentral gibt es Vidal und Thiago auf der Acht, in der Spitze Müller mit Lewandowski als Edeljoker. Eine Umstellung ist mit diesem Spielermaterial jederzeit möglich, Ribérys unsaubere Spielweise auf seiner Position im Positionsspiel wird abgefedert und die Bewegungsmechanismen könnten Atlético vor Probleme stellen. In Ballbesitz könnte man also

  • mit zwei Spielern in der ersten Linie gegen ein tiefes Pressing aufbauen (Boateng und Alaba)
  • mit drei Spielern in der ersten Linie gegen zwei Stürmer aufbauen (Boateng, Alaba und Lahm oder Boateng, Alaba und Kimmich)
  • mit einem Libero gegen sehr tiefe Staffelungen aufbauen (Boateng oder Kimmich)
  • Coman auf rechts weit zurückfallen lassen, um sich für Dribblings den Ball abzuholen, während Lahm in die Mitte einrückt und Kimmich gegebenenfalls abkippt
  • Costa extrem weit nach vorne schieben, wodurch Thiago herauskippen und Ribéry weit einrücken kann

Defensiv ist ebenfalls fast alles flexibel aus diesem Spielermaterial zu generieren. Ribéry kann mit Müller vorne in einem 3-1-4-2 oder 3-4-1-2 pressen, 4-4-2-Pressingformationen können ebenso generiert werden wie 4-3-3/4-1-4-1 und asymmetrische Staffelungen.

Alternativen

  • Auf Moyes’ Spuren?

Flanken! Wir müssen flanken, meine Herren! Mich würde weder eine Ausrichtung wie im Hinspiel noch eine extremere Version mit Müller und Vidal hinter Lewandowski, Coman und Costa auf den Flügeln sowie Alonso auf der Sechs überraschen.

  • Guardiolas alte Fehler

4-2-3-1 mit Müller auf der Zehn? Schade, dass Schweinsteiger und Kroos weg sind. Dann könnte man sich zumindest Geld in den Wettbüros abholen.

  • Flügelstürmer ins Zentrum

In einer seiner Bayernphasen spielte Guardiola mit seinen dribbelstarken Flügelstürmern in der Mitte und einer Raute. Wieso dieses Mal nicht? Costa, Coman, Ribéry hinter Müller und Lewandowski vor einer Viererkette und Alonso? Oder Ribéry und Thiago als Achter hinter Müller und Lewandowski in einem 3-1-4-2?

Mein Tipp

Bayern beginnt mit Ribéry auf links, Costa auf rechts, Lewandowski dazwischen, Alonso, Vidal und Thiago dahinter, Alaba, Lahm, Martinez und Boateng in der Viererkette. Man spielt grundsätzlich ähnlich wie in der zweiten Halbzeit des Hinspiels, wobei Alaba weit vorstößt und Lahm etwas zurückhaltender agiert. Vidal spielt ebenfalls sehr vertikal, Thiago sichert hier auf links etwas ab; Costa spielt breiter als Ribéry. Es gibt einen Fokus auf Überladungen und Durchbrüche auf links sowie Verlagerungen auf die rechte Seite. Coman und Müller kommen in der zweiten Spielhälfte. Coman oder Müller könnten gar beginnen, falls z.B. Ribéry noch nicht fit ist. Ebenso wie Bernat, wenn Boateng nicht spielen können sollte.

Fazit

Der Matchplan wird entscheidend. Wofür entscheidet sich Guardiola? Wählt er eine Ausrichtung wie im Hinspiel? Wartet er mit der kompletten Offensive bis zum Schluss? Bringt er eine offensivere Ausrichtung mit frischen Spielern erst in der zweiten Halbzeit, wenn Atlético müde ist? Sucht er das Gegenpressingduell mit langen Bällen? Will er flanken? Oder sehen wir von Anfang an eine Schlacht? Ich habe keine Ahnung. Und das macht das Rückspiel interessant.

P.S.: Auf der englischen SV-Seite gibt es eine in-depth-Analyse des Hinspiels.

CHR4 3. Mai 2016 um 23:07

und wieder einmal sind es Standards, Flanken und Konter … – achso: gab es nach dem Ausgleich entscheidende Spielumstellungen, die ich nicht gesehen habe, Athelico war in den Minuten danach ja plötzlich viel mehr im Spiel als vorher? obwohl sie doch ab da nach vorne erst recht nichts mehr machen mussten …

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ur 3. Mai 2016 um 22:42

Aahhhhhhhhhhhhhhhh,
oh man, taktisch von Pep so gut eingestellt und Müller macht das Ding nicht rein =(
Hoffentlich wird Pep jetzt in den Medien nicht total zerrissen. Müller kommt mir in den Interviews immer bisschen glatt und oberflächlich rüber. Aber er ist ja ein guter Fußballer…warum macht er das Ding nicht =(

Andererseits, Glückwunsch an Atletico. Da war eindeutig die Kahnsche Gier zu sehen, der unbändige Wille nach Erfolg. Bayern hätte es nach 2 spielen mehr verdient im Finale zu stehen, vom Spielerischen.
Jetzt soll Atletico das Ding aber auch holen.

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CHR4 3. Mai 2016 um 23:25

Müller glatt und oberflächlich? ja, nee is klar! ne? du meinst den Müller, der sich nen Rüffel eingehandelt, weil er mal nach dem schwachen DFB-Testspiel die Wahrheit gesagt hat? – kann natürlich sein, dass er sich da in Zukunft genauso anpassen wird wie die meisten anderen Spieler (hatte er ja auch danach angekündigt 🙁 ) – ich gebe Sandro Wagner in diesem Fall recht, die meisten Spieler sagen nicht mehr, was sie denken, sondern was die PR-Abteilung vorgibt – aber Müller hat in der Vergangenheit da ja wohl weniger dazu gezählt: WM 2014 Antwort auf die Frage nach der verpassten Torjägertrophäe „goldener Schuh“ („https://www.youtube.com/watch?v=lXfRFNnCs4k“)

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Truu 3. Mai 2016 um 14:23

Oliver Kahn: „Peps Akribie führt manchmal zu Blindheit“.

BESSER kann das nicht gesagt werden

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Dr. Acula 3. Mai 2016 um 15:06

Albert Einstein: “

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

BESSER kann man auf deinen Kommentar nicht antworten.

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Truu 3. Mai 2016 um 15:19

Das Einzige, was Sie hier machen, ist zu trollen. Noch weiter viel Vergnügen dabei 🙂

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Ein Zuschauer 3. Mai 2016 um 16:17

Da hat er wohl den Troll getrollt.

Finde Oliver Kahns Aussage inhaltlich rehct merkwürdig, selbst wenn man sie einfach nur kontextunabhängig betrachtet wüsste ich nicht so genau, wie das (jemand wird blind durch eigene Akribie) funktionieren soll. Sicher eine Metapher, aber wofür bitte schön?

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Koom 3. Mai 2016 um 16:38

Kann man übersetzen mit „Er verliert sich in den Details“. Pauschale Aussagen sind aber immer schwer zu belasten. Sie sind eben pauschal. Und ich finde die Aussage – jetzt ohne Kontext aber mit grobem Wissen, wie es gemeint sein könnte – ganz ok.

IMO ist es aber nicht Guardiolas Detailverliebtheit, die in der Rückrunde (mal wieder) das Spiel gerne mal klemmen lässt, sondern momentan dieser extreme Sicherheitsfußball, bei dem man auch nicht mal mehr Dribblings oder mutige Abschlüsse riskiert, sondern nur noch als Rebound-Flanken-Maschine agiert.

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Schorsch 3. Mai 2016 um 17:59

Da wir gerade bei ‚Pauschalaussagen‘ sind: In nunmehr 3 Jahren Guardiola bei Bayern empfinde ich den momentanen Fußball der Bayern, am Ende seiner Trainertätigkeit bei den Münchnern, als den spielerisch-taktisch am wenigsten überzeugendsten. Und dennoch ist die Chance gerade in dieser Spielzeit vielleicht für die Bayern am größten, das sog. ‚Triple‘ zu gewinnen. Immer vorausgesetzt natürlich, man schafft heute abend den Finaleinzug. Ich bin davon überzeugt, dass die Bayern das Finale gewinnen würden, wenn sie es denn erreichen. Ob sie auch das DFB-Pokalfinale gewinnen werden, ist dann wieder eine andere Sache und nicht ganz so wesentlich, damit Pep ‚durch das große Tor‘ die Bayern verlassen könnte, wie es Karl-Heinz Rummenigge sich wünscht.

Truu 3. Mai 2016 um 16:52

Ich wäre ein Troll, würde ich unsinnige, eigene Aussagen tätigen. Zu zitieren im Zusammenhang zum Artikel kann wohl kaum ein Troll durchgehen.

Kahn meinte weiter: „Guardiola suche immer nach dem ‚Außergewöhnlichen‘. Das sei jedoch nicht in jeder Situation der Erfolg versprechende Weg.“

Das ist mMn sehr zutreffend. Und nicht trollig.

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Ein Zuschauer 3. Mai 2016 um 23:19

Es kommt glaube ich trollig rüber, weil es nicht wie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Artikel wirkt.


Bernhard 3. Mai 2016 um 11:08

Wer von euch würde Boateng von Anfang an spielen lassen?

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Koom 3. Mai 2016 um 11:59

Macht wohl Sinn. Er ist der potentiell stärkste IV der Bayern und es steht ein Spiel an, wo es „um alles“ geht.

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Gh 3. Mai 2016 um 12:08

Torres wird er wohl ganz gut bearbeiten können, der braucht Anlauf, da ist Boateng auch wenn noch nicht top wendig im Vorteil. Griezman könnte ein bisschen ätzender sein, wenn man wenig Spielzeit hatte, alles in allem soll Boateng ja eher den Spielaufbau als die Defensive verstärken, das hat ganz gute Aussichten.

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espressoexpress 3. Mai 2016 um 03:21

ich plädiere für ein 3-3-3-1!
fande bayern mit „4“stürmern die saison immer am stärksten..
Lew
rib,müller,coman
thiago,lahm,vidal
alaba,martinez,boa
neuer

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LVG 3. Mai 2016 um 14:48

Fände ich auch absolut super wenn es halt so ein Hybrid System zwischen 442 und 3331 wäre außerdem lässt sich das ja ganz gut mit der Spielverlagerung goes crazy anlage verbinden auch wenn man dann Vidal Kimmich oder Javi opfern müsste aber ich fände sowas ganz cool
Lewandowski
Götze,Müller,Coman
Costa,Vidal,Lahm
Alaba,Boateng,Kimmich
Neuer

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LVG 3. Mai 2016 um 14:52

Defensiv dann halt 442 für das hohe Pressing vllt mit Raute auch wenn so ne klare Defensivstruktur halt nicht zu erwarten ist und dann:
Lewandowski,Müller
Götze
Alaba,Vidal,Coman
Costa,Boateng,Kimmich,Lahm
Neuer

Antworten

Truu 3. Mai 2016 um 15:21

Hatte das http://sharemytactics.com/65608/ schon vor Tagen gepostet, finde, würde dem Spiel der Bayern am ehesten gerecht, va. gegen das 4-2-2-2 der Madrilenen

Antworten

LVG 3. Mai 2016 um 15:49

Zwei Deppen ein Gedanke aber Thiago auf die Sechs? Geht mir gar nicht um seine defensiven Schwächen aber finde ihn halt verschenkt auf der Position. Seine Entscheidungsfindung finde ich nicht gerade gut im ersten Drittel und er ist auch nicht so pressingresistent wie es seine technischen Anlagen vermuten lassen und dass gegen Atleti arrr unangenehm außerdem würden Vidal und Thiago vor Alaba wahrscheinlich dessen Aufrücken eher limitieren imho.

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Truu 3. Mai 2016 um 16:49

Meine Überlegungen waren folgende:

Defensiv: ATM greift tendenziell über die Seiten an, da wären Doppelungen in 3-4-3 effizienter zu gestalten, weil Lahm/Vidal näher am Gegner stehen und aggressiver und früher attackieren können. Zudem ist in der Mitte kein aggressiver Spieler notwendig, sondern ein Defensiv-Stratege mit Sprintfähigkeiten auf den ersten Metern. Er könnte dann auch sowohl eher als Alonso ein Spiel von hinten lesen und früher sich in die Halbräume bewegen

Offensiv: Vidal/Lahm auf der 6 hat den Nachteil, dass sie sich weniger aktiv ins Spiel bringen können. Thiago kann sich sowohl nach vorn orientieren als auch als Doppelpassgeber in den Halbräumen anbieten. Dazu kann er Martinez/Alaba absichern. Vidal/Lahm haben eine grössere Dynamik, damit können sie auch seitlich die Räume freimachen für Martinez/Alaba.

Aber das sind nur theoretische Überlegungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit 😉

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LVG 3. Mai 2016 um 19:34

Und am Ende spielen Alonso Ribery und Müller.Die Frage ist was mache Guardiola? Ich bin für die Entdeutschung der Taktik bei den Bayern.

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Truu 3. Mai 2016 um 21:51

😉


Schorsch 2. Mai 2016 um 23:51

Die ARD bringt in ihrem Teletext folgende „voraussichtliche Aufstellung“:

Neuer
Lahm, Boateng, Martínez, Alaba
Vidal
Costa, Müller, Thiago, Ribéry
Lewandowski

Durch Zufall gerade entdeckt.

Ich habe keine Ahnung, woher die Informationen für solche ‚voraussichtlichen Aufstellungen‘ immer so kommen und wie hoch die Trefferquoten dabei sind. Aber so unwahrscheinlich scheint diese Aufstellung nicht zu sein. Wie schon einmal erwähnt, das Hinspielergebnis zwingt Bayern zu ‚kontrollierter Offensive‘. Ein Konter, der zu einem Gegentor führt, dürfte das Aus bedeuten.

Alonso nicht dabei, Vidal auf der 6. Da fällt mir doch der alte Geheimrat ein: Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein…

Warten wir es ab.

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Mike the Knight 3. Mai 2016 um 07:55

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass so ca. 20:00 Uhr die voraussichtliche Aufstellung im Videotext noch mal geändert wird, wahrscheinlich weil sie dann die reale Aufstellung vom Trainerteam bekommen. Allerdings für unrealistisch halte ich die Aufstellung nicht.

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HK 3. Mai 2016 um 09:45

Diese vorausichtlichen Aufstellungen haben keine Bedeutung. Da sitzt einer so wie wir und denkt sich was nettes aus. Die Trefferquote ist auch nicht besser als in jedem Blog oder so.
Diese sieht schon realistisch aus. Wobei die beiden Wackelkandidaten Boateng und Ribery dabei sind. Wenn es bei denen letztlich nicht reicht wirbelt das natürlich wieder alles durcheinander.
Ich würde für jetzt mal Alonso statt Ribery vermuten.

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gs 3. Mai 2016 um 17:27

Hoffen wir mal, dass die voraussichtliche Aufsellung tatsächlich so kommt. Insbesondere, dass Alonso draußen bleibt. Allein, mir fehlt der Glaube … Senior Xabi wird aufs Feld dürfen, Atletico wird mit seinem Begleitschutz ein Auswärtstor erzielen, und die Offensive muss dann irgendwie drei Tore zu Stande bringen.

Hoffen wir einfach mal, dass ich mich täusche oder es trotz Alonso gut geht 🙂

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Coarl 2. Mai 2016 um 23:10

Danke für die interessanten Ausführungen und den Link auf die In-Depth-Aneliese.
Eine offensive Aufstellung wie im Absatz „Spielverlagerung goes Crazy“ werden wir höchstens ab der 60. Minute sehen. Schade eigentlich. Denn gerade wenn Boateng nicht spielen kann und demzufolge Alaba in der Innenverteidigung gebraucht wird, wäre das eine spannende alternative. Weder Bernat auf links, noch Benatia in der Mitte waren im Hinspiel überzeugend.
Die Strategie wird, denke ich, ähnlich zu der im Hinspiel sein. 60 Minuten möglichst stabil den Gegner müde spielen und dann die Offensive einleiten. Nicht spannend, aber wohl mit den größten Chancen aufs weiterkommen.

Apropos Weiterkommen: Der FC Bayern kann die Champions League gar nicht gewinnen. Noch nie hat eine Mannschaft mit einem englischen Gruppengegner den Pokal geholt! (Und Bayern hatte in den letzten 5 Jahren vier mal englische Gruppengegner.) Somit bleibt nur: http://spielverlagerung.de/wp-content/uploads/2016/04/Bayernsieg.jpg?044bfb

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asveress 2. Mai 2016 um 22:17

Götze———-Lewa————-Müller
———-Thiago——-Vidal———–
—————-Kimmich——————
Alaba————————–Lahm
——-Boateng——Martinez——
—————Neuer——————–

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AP 2. Mai 2016 um 13:18

Es fällt auf das Pep zu „alten“ Mustern greift, wenn es um die Wurst geht. Also wohl eher mit weniger Mut im 4-2-3-1 oder das 4-1-4-1 aus dem Juve 60 min. Hinspiel. Die beste Bayernleistung wird er ja auch noch im Gefühl haben. Vidal auf der 6 und Müller und Tiago auf der 8. Der Rest ist klar. Vidal wird weniger als tiefer 8er gebraucht, eher als ein schneller agressiver 6er, alles was Alonso nicht ist. Und die Diagos muss hoffentlich Boateng spielen, da eh zu viel Druck auf der 6 sein wird.

Atletico wird bestimmt, wie Juve, von Anfang an drauf gehen und Bayern so über einen Konter, Müller- Lewy, zum schnellen 1:0 kommen.

Dann wieder das „normale“ KeinerriskiertwasSpiel und kurz vor dem Ende, das 2:0 durch Phillip Lahm nach Gegenpressing als eingerückter AV.

Ist doch eig. klar wie es laufen wird.

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FAB 2. Mai 2016 um 15:52

Naja da gibt es schon einige Unterschiede zwischen Atletico und Juve. Das Pressing ist doch ein anderes, bei Juve war das wesentlich risikoreicher (haben ja viel Raum zwischen den Linien gelassen), sind dafür allerdings vorne unheimlich aggressiv draufgegangen und waren dadurch für Bayern wohl sogar noch unangenehmer. Atletico wird dafür wesentlich kompakter pressen, erzwungene Ballverluste durch Bayerns Innenverteidiger sind eher unwahrscheinlich, der 6er somit eigentlich weniger bedeutsam für den Spielaufbau (der 6er also zur Absicherung aufrückender Innenverteidiger wichtig, weshalb ich hierbei Alonso aufgrund seiner Erfahrung durchaus für geeignet halte). Dafür sind Ballverluste in den Halbräumen in aufgerückten Situationen äußerst unangenehm, weil Atletico oft über Dribblings sehr schnell und gefährlich aufrückt. D.h. es ist wichtig diese Dribblings möglichst zu Beginn zu unterbrechen, weshalb ich Vidal auf der 8 besser fände. Leider hat Bayern derzeit keinen geeigneten zweiten 8er. Thiago ist da häufig doch sehr behäbig nach Ballverlust (siehe auch das Gegentor gegen Atletico), dennoch gibt es halt keinen anderen für diese Position (Thiago hat zumindest den Vorteil, dass er idR nicht sehr viele Bälle verliert, wenn er sie allerdings verliert, dürfte es wohl sehr gefährlich werden). Aus dem Spiel heraus halte ich Atletico für eher ungefährlich, wenn Bayern ersteinmal formiert steht, sollte eigentlich nichts passieren. Die zweite Großchance für Atletico ist ja trotz Überzahl durch Bayern auch durch die seltsame Rückzugsbewegung von Bernat entstanden, der wohl der irgendeinen Gegenspieler auf dem Flügel erwartet hatte, den es aber gar nicht gab (das sollte natürlich auch nicht passieren). Erleichternd für die Bayern dürfte sein, dass die Außenverteidiger von Atletico auch im Rückspiel sehr passiv bleiben werden. Zusätzlich gilt es natürlich auch Standards zu vermeiden, was auch wieder dafür spricht, die Dribblings bei Gegenstößen schon in der gegnerischen Hälfte zu unterbinden.

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Sven 2. Mai 2016 um 17:51

Ich wil nur Bernats Rolle bei der Torres-Chance verteidigen. Hier sieht man’s ganz gut:
https://www.youtube.com/watch?v=e4EuBQDzTjQ

Er deckt da durchaus den Flügel ab, wo ein Atletico-Spieler vorstößt. Wenn Bernat gewusst hätte, dass sich Griezman im zentralen Dribbling so mühelos durchlässt, wäre er wohl besser zentral mit draufgegangen. Aber noch war ja ein Bayernspieler bei Griezman (kann leider nicht erkennen, wer hier einen kurzen Plausch mit Herrn Griezman führte, um sich dann wieder anderen, wichtigeren Dingen zu widmen) und dann immer noch 3 Verteidiger.

Und dass die sich dann auch noch von Griezman / Torres so naß machen lassen … naja. Hinterher weiß man’s halt besser.

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Koko 2. Mai 2016 um 19:44

Zuschauer: Vidal, Verteidiger: Alaba, Martinez, Lahm.

Antworten

FAB 3. Mai 2016 um 12:36

ok, hab mir nochmal Bernats Bewegungsspiel angeschaut. Natürlich macht er da keinen Fehler so so weit nach außen zurückfallen zu lassen. Allerdings sollte angesichts der Konterstärke von Atletico die Kompaktheit im Vordergrund stehen. Mit Bernat neben sich hätte Alaba anders in den Zweikampf gehen können. Allerdings verhält sich Alba natürlich bei beiden Zweikämpfen Saul beim Gegentor, Torres bei der zweiten Großchance nicht optimal, beide Male lässt er dem Stürmer zum Tor hin etwas Raum und deckt seltsamerweise eher den Weg nach außen. Ist nur eine Kleinigkeit, aber ich glaube ein gelernter Innenverteidiger verhält sich in einer solchen Situation doch etwas besser.

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Michlaudrup 3. Mai 2016 um 14:44

Chapeau…Bravo ;))

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Gh 2. Mai 2016 um 12:50

Uaa, Atletico hat in dieser Saison nicht einmal mit zwei Toren Unterschied verloren.

Antworten

Truu 2. Mai 2016 um 12:24

Sehr angenehm geschriebener Artikel

Ich hatte dazu eine kurze Überlegung angestellt, aufgrund meiner knappen Zeit auch nur kurz ausgeführt: http://sharemytactics.com/65608/

Defensiv: Die Stürmer werden gut isoliert, das Zentrum abgesichert, die Aussen immer (doppelt) besetzt bzw unterstützt mit Hilfe der Halbraum-Verteidiger.

Offensiv: Das Pressing von ATM wird leichter umspielt, Martinez/Alaba können als Halbraum-Verteidiger offene Räume schneller nutzen, Lahm/Vidal spielen die Hybrid-AV/Achter, die näher den Stürmern positioniert sind, plus hier gibt es vorne 4 (auch im 10-er Raum) statt 3 Anspielstationen, damit können die beiden Aussen-Stürmer das Spiel breit machen ohne auf Anspielstationen im Zentrum zu verzichten, bei Flanken gibt es zwei Kopfballstürmer vorne.

Alternativ könnte ein fitter Götze als 10-er auflaufen, Lahm statt Thiago als 6-er und Müller als rechter Aussen-Verteidiger (wenn gegen Ende totale Offensive erforderlich).

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Peter Vincent 2. Mai 2016 um 11:54

Costa———–Lewy——-Müller——–Coman
————–Thiago————-Vidal—————-
Alaba—–Boateng———Martinez—–Lahm
————————-Neuer—————————

Flügelfokus (Flanken). Zack-Boom-Tor.

Die Ausrichtung ist klar.

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Isco 2. Mai 2016 um 14:27

Flankenfokus oder „in 10% of the time, it works everytime“

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Taktikfuchs666 2. Mai 2016 um 11:38

Jede Variante hat Vor- und Nachteile und morgen Abend gewinnt nicht das Team mit der besten Aufstellung, sondern das Team, welches über 2x90min die meisten Tore erzielt hat. Die besten Chancen hatte Bayern im Hinspiel in Form von Distanzschüssen (Alaba, Vidal), die man auch mit jeder anderen Taktik anwenden kann. Durch spielerische Elemente kamen gar keine Chancen hervor, anders als bei Atletico (Tor Griezmann, Pfostenschuss vonn Torres). Guardiola muss auf jeden Fall etwas ändern.
Ich würde folgende Aufstellung ins Rennen schicken:
Neuer – Alaba, Martínez, Boateng, RAFINHA – Vidal (6-er) – Thiago, Lahm (8-er) – Ribéry, Lewandowski, Müller

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dh 2. Mai 2016 um 23:06

Zitat: „Jede Variante hat Vor- und Nachteile und morgen Abend gewinnt nicht das Team mit der besten Aufstellung, sondern das Team, welches über 2x90min die meisten Tore erzielt hat.“

Nö. Gewinnt Bayern 2:1 sind sie auch raus. Das ist ja das Gefährliche für Pep: Man braucht nicht nur zwei Tore (oder Glück im Elfmeterschießen), sondern darf sich auch keines fangen, sonst wird diese Unternehmung gegen ATM fast unmöglich.
In solchen Situationen hat sich Pep bisher in München – vielleicht gebrandmarkt vom 4:0 gegen Real – bislang immer für eine konservative Herangehensweise entschieden. Taktische Überraschungen waren da kaum zu sehen (mal einen Rode oder Kimmich aus dem Hut zaubern, oder Martinez als Wellenbrecher ins DM wie gegen Dortmund), allerdings waren da auch oft Schlüsselspieler verletzt, so dass improvisiert werden musste.
Trotzdem vermute ich auch morgen, dass er die konservative Route gehen wird – ohne Müller und Boateng, mit Alaba als IV und Alonso als 6er. Auf ins Verderben.

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sharpe 2. Mai 2016 um 11:31

Da die Ausgangslage nun ja anders ist, als vor dem Hinspiel, würde ich mich schon sehr wundern, wenn Pep wieder auf Müller verzichtet.
Mein Tip:
Lahm-Boateng-Martinez-Alaba
Alonso
Costa-Müller-Vidal-Ribery
Lewandowski

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sharpe 4. Mai 2016 um 08:09

wieder mal richtig,. ich glaub, ich bin der einzige, der Pep wirklich versteht 🙂

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Innovatormentor 2. Mai 2016 um 11:01

Ich fände folgende Aufstellungen spannend:
1
Lewandowski Müller
Ribery Coman

Kimmich Vidal
Alaba Lahm
Martinez Boateng
Neuer

2
Lewandowski Müller
Ribery Coman

Costa Vidal
Alaba Lahm
Martinez Kimmich
Neuer
Die Aufstellung 1 am Anfang, um mit Kimmich und Boateng die Anfangs-Offensive der Madrilenen zu überstehen. Ab HZ 2 dann Aufstellung 2, da Boateng noch nicht fit genug für 90 Minuten erscheint und damit man mit Costa noch einen offensivstarken in der Mitte hat.

Ich denke Bayern sollte viel über Außen machen, aber dann schnell in die Mitte verlagern und Fernschüsse probieren und mit Dribblings in der Mitte gefährliche Freistöße herausholen. Dafür sind Vidal und Costa super. Ferner ist bei Fernschüssen und Standards eine Aufstellung Müllers sehr sinnvoll, da er bei Konfusion nach Abprallern etc. oft gut steht und schnell reagiert.

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Koom 2. Mai 2016 um 10:56

Deinen Tipp halte ich auch für realistisch. Keine wesentliche Änderung also zum Hinspiel, eine Spur mehr Anarchie mit Ribery und einen stärkeren IV mit Boateng rein.

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Heiner91 2. Mai 2016 um 10:34

Vidal muss auf die 6!!

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FAB 2. Mai 2016 um 11:26

Nein Vidal sollte eine Freirolle sozusagen auf der 8 bekommen, damit er immer wieder in Mittelsturmpositionen laufen kann um für Unruhe zu sorgen, dazu soll er Durchbrüche Atleticos bei Balleroberungen mit verhindern.
Ich persönlich würde Kimmich auf der 6 bevorzugen. Leider glaube ich, dass Pep wohl Alonso auf der 6 bringt, den ich so schlecht nun auch nicht sehe und der in solchen Spielen schon auch nochmal eine sehr gute Leistung zeigen kann.

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TobiT 2. Mai 2016 um 19:02

Vidal bräuchten sie 2mal. Einen auf der 6 und einen als 8/10. Besonders gegen Atletico wäre ein dynamischerer 6er als Alonso (mit besserem Stellungsspiel) UND ein torgefährlicher 8er wichtig. Schade, dass Götze keine Rolle spielt, sonst könnte Vidal auf die 6 und Götze auf die 8/10. So wird es wohl auf Alonso/Thiago/Vidal mit Flügelfokus hinauslaufen. Kann erfolgreich sein, aber nur mit Hereingaben vom Flügel werden die Bayern kaum 2 Tore gegen Godin/Gimenez schaffen.

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mb89 2. Mai 2016 um 10:14

vidal und alonso – das funktioniert auf diesem level (cl ko-phase) imho einfach nicht.
da vidal im frühjahr überragend ist, kanner auf ihn nicht verzichten und bei alonso ist es wie bei götze, nur umgekehrt..

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Schorsch 2. Mai 2016 um 10:01

Interessante Optionen und Varianten, die hier aufgezeigt werden.

Die Frage ist mMn, ob sich Pep Guardiola in seinem vielleicht wichtigsten Spiel als Trainer der Bayern als völlig autark zeigt oder doch bestimmten ‚äußeren Zwängen‘ folgt. Sollte er z.B. Müller nicht in der Startaufstellung bringen, dann wird die Stimmung im Stadion wahrscheinlich nicht die beste sein. Andererseits sind es nur noch 4, maximal 5 Spiele für ihn als Bayerntrainer. Da könnte ihm die öffentliche Resonanz in München auf seine Maßnahmen eigentlich ziemlich wurscht sein.

Die Frage ist allerdings nicht nur, wie Guardiola die Bayern taktisch einstellen und personell aufstelln wird. Sondern auch, welche Marschrichtung Simeone seinem Team verordnen wird. Prinzipiell wird er sicherlich nichts ändern, zumal mit Godín der Anker der Verteidigung wieder mit dabei sein wird. Was wichtig für die Kopfballabwehr und die Organisation der Strafraumverteidigung ist. Im Hinspiel hat er (vereinfacht gesagt) in der ersten Halbzeit hoch pressen und in der zweiten Halbzeit tief stehen lassen. Ob er das nun wieder so tut oder umgekehrt oder je nach Spielstand? Je nach dem könnte dies Anpassungen / Änderungen bei den Bayern erfordern.

Ich kann mir vorstellen, dass Guardiola eher ‚konservativ‘ beginnen wird und das Hinspielergebnis mit seinen möglichen Folgen berücksichtigen wird. Geht man nur von der regulären Spielzeit aus, so muss Bayern 2 Tore schießen und Atlético darf keines erzielen. Spricht bei der Defensiv-, aber auch Konterstärke der Rojiblancos für ‚kontrollierte Offensive‘, also den Fokus nicht zuletzt auf Konterabsicherung setzen. Das hieße mMn mit Boateng in der IV und Müller und Lewandowski in der Offensive. Dafür entweder ohne Costa oder Coman, aber mit Ribéry. Und Lahm mit dem Versuch, immer wieder über rechts durchzubrechen und Vidal zentral im Rückraum. Ich weiß nicht warum, aber ich glaube auch nicht an einen Verzicht auf Alonso und auch nicht an einen Starteinsatz Götzes.

Schaun mer mal.

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FAB 2. Mai 2016 um 09:48

Wenn man versucht Rückschlüsse daraus zu ziehen, wer am Samstag geschont wurde und wer nicht, muss man wohl von einem Mittelfeld Alonso,Vidal,Thiago ausgehen. Defensiv sind Lahm, Martinez, Alaba sowieso gesetzt. D.h. die Frage ist ob Boateng gebracht wird, wenn dann wohl von Anfang an, wenn Atletico am stärksten presst. Allerdings ist dann klar, dass er nicht über 90 Minuten gehen kann. Offensiv wohl wieder mit Lewandowski und Costa (beide geschont) und der dritte Platz? Coman würde mich wundern, Ribery hat Rückenprobleme, d.h. hier spricht vieles für Müller.
Beim Spielverlauf ist meine Meinung, dass Bayern die erste halbe Stunde erstmal ohne Gegentor überstehen sollte, Spielrhythmus aufnehmen, damit nicht sowas wie gegen Juve im Rückspiel passiert, denn bei einem Gegentor ist das Spiel wohl beendet. Danach geht es in der 2. Halbzeit darum, zunehmend Druck aufzubauen und einfach darauf zu hoffen, dass irgendwann dieses eine Tor fällt. dann geht es in die Verlängerung und dann sollte das Spiel durch die Bayern aufgrund der höheren Qualität von der Bank entschieden werden können. Zuwenig Ungeduld könnte aber bestraft werden. Zu der Trickkiste, was sich im Hinspiel angedeutet hat, ist dass es Atletico durchaus Probleme bereitet, wenn Bayern sehr häufig rotiert, d.h. die Spieler beim Spielaufbau, häufig ungewöhnliche Positionen einnehmen, Lahm einrückt, Alaba aufrückt, ich finde auch Martinez sollte eine noch offensivere Rolle im Rückspiel bekommen, Alonso könnte hierbei weitgehend in die Innenverteidigung wechseln um Martinez abzusichern.Vidal sollte sowieso eine Freirolle bekommen. Thiago ist die erste Wechseloption , wenn z.B. in der 2. Halbzeit mit Coman der Flügel verstärkt wird, dann könnte z.B. mit Coman/Douglas zeitweise ein Doppelflügel aufgebaut werden kann, was gegen Juve schon gut geklappt hat … Mit solchen Mitteln sollte Atletico irgendwann zu knacken sein.

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Dr. Acula 2. Mai 2016 um 09:41

was ist nur aus guardiola geworden? 🙁
in irgendeinem artikel (glaub in einer winterpause wars, mit dem titel perfektionierung der perfektion oder so) habt ihr auch so abstruse ideen genannt; damals schien das alles für mich zwar witzig (zB dass boateng als einziger verteidiger aufläuft..warum? um bielsa zu ärgern) aber teilweise glaubte ich daran und hoffte bisschen darauf, weils eben pep war. jetzt ist das alles zwar interessant, aber letzten endes wird es wieder auf RMs tipp am ende des textes hinauslaufen. bin ehrlich gesagt wirklich enttäuscht von guardiola. habe ihn schon immer gegen diese lächerliche tiki-taka-/kein-plan-B- oder nur-spanier-müssen-her-kritik verteidigt. der grund für mein sinkendes vertrauen ist nicht das fehlen des triples oder sonstiger mummpitz, den die medien beschwören, sondern das fehlen von experimenten und mut.. wenn ich schon wieder sehe, wie gegen gladbachs nicht-simeonisches-pressing lange bälle geschlagen wurden, obwohl man sich sehr wohl hätte rausspielen können……
ein teil von pep guardiola scheint mit Johan Cruyff gestorben zu sein

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Bernhard 2. Mai 2016 um 10:03

Schon wesentlich früher. Die Spielqualität der Bayern hat seit dem Match in Dortmund sukzessive abgenommen. Gegen Juve waren die ersten 60 unglaublich gut. Das Match gegen den BVB hat mir auch noch gefallen, aber danach kam kein Match, dass wirklich an den guten Fußball, den Guardiolas Bayern definitiv schon gezeigt haben, erinnert hat.

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SGIAI22 3. Mai 2016 um 08:55

Tja, das frage ich mich seit der Winterpause ständig.
Und die hier aufgeführten Punkte werden meiner Meinung nach auch der Grund für das erneute Scheitern sein heute Abend.
Wir werden Atletico nicht überraschen, stattdessen eine defensive und mutlose Aufstellung und Leistung präsentieren und wieder die Spieler aufstellen, die nicht in der Lage sind in so einer Situation den Unterschied zu machen (Alonso, Thiago & Costa).
Ehrlich gesagt rechne ich mit dem Schlimmsten und ein Weiterkommen bei der momentanen Form und Situation wäre fast so ein großes Wunder wie damals gegen ManUtd im Old Trafford 2010. Nur das wir damals einen überragenden Robben hatten, der uns diesmal leider fehlt.
Mein Tipp: 1:1

MfG

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Onil 2. Mai 2016 um 08:44

Das Wichtigste ist die Frage: Wie kann man die Räume zwischen IV und AV bespielen??? Alles andere ist sekundär 😉

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cj 2. Mai 2016 um 02:58

Taktisch ist bei Bayern schon seit einiger Zeit ein bisschen Luft raus. Ich habe das Gefühl, dass Guardiola als lame duck nicht mehr in der Position ist, seine Spieler von grösseren taktischen Anpassungen zu überzeugen. Auch ein erneuerter Verzicht auf Müller würde die Stimmung im Stadium so negativ beeinflussen, dass Guardiola wohl davor zurückschreckt. Ich gehe davon aus, dass Boateng spielt, deshalb Vidal auf die sechs rückt und Thiago und Müller auf der Acht. Ribery und Costa auf aussen. Insgesamt hat sich unter Guardiola die strategische Herangehensweise zwar stark geändert, aber die Offensivaktionen mit dem ewigen Versuch über Durchbrüche auf aussen sind leider vorhersehbar wie früher. Dieses Überfokusieren der aussen und das Scheitern von Götze sind eng miteinander verbunden, ohne dass sich klar zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden lässt.

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felixander 2. Mai 2016 um 06:24

Ich glaube nicht, dass Götze an Pep gescheitert ist. Hast du den Samstag gesehen? Wirkte irgendwie überfordert – und das gegen Gladbach.

So sehr ich mir einen überragenden Boateng wünsche, so wenig kann ich es mir vorstellen. Man hat schon gesehen, dass bei ihm noch einiges fehlt, auch wenn er über 90 Min gehen konnte.

Die Frage ist halt echt, wie Bayern ein Tor machen will. Es fehlt ihnen in den letzten Wochen an Durchschlagskraft. Liegt das an der Form der Einzelspieler (Lewa und besonders Costa im Vergleich zur Vorrunde) oder schwächelt Pep?

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The Soulcollector 2. Mai 2016 um 06:28

Da Athletico das Mittelfeld sehr verengt und die zentralen Spieler für ballsicheres Spiel außer Form sind (Thiago, Götze) ist der Flügelfokus sicher die beste Option. Interessant wäre mMn eine totale Blöße der Mitte. Die Achter rücken weit mit raus um Ribery/Costa/Coman zu unterstützen bzw. bewegen sich ballfern Richtung Strafraum als 2ter Stürmer. Der Sechser steht sehr tief. Vielleicht verleitet das AM dazu die Kompaktheit etwas aufzulösen.
Wäre dann am ehesten mit Kimmich als Sechser sowie Vidal und Müller auf der 8 zu machen. Ist allerdings sehr anfällig für Konter.

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Gh 2. Mai 2016 um 12:44

Mitte erstmal ignorieren und Durchbrüche über die Flügel hat Barca letztes Jahr sehr gut gegen Atleti praktiziert. Nur dann eben keine Flanken sondern Inflitration der Halbräume, was mit Messi und Ney und Suarez als Unterstützer super funktioniert dürfte mit Costa und Ribery allerdings schwieriger werden. Dann wird also wieder geflankt. Könnte auch reichen. Wer hat eigentlich Atleti zum letzten Mal richtig zerlegt?

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Beobachter 2. Mai 2016 um 19:51

Stichwort zerlegt: Kommt drauf an wie man das definiert.
15/16 diese Saison gab es diverse Niederlagen mit einem Tor Differenz
14/15 lediglich 1:3 gegen Barca und Valencia; 0:2 gegen Vigo
13/14 0:3 gegen Osasuna (A) und Real (A); 1:4 gegen Real (ja gut, zerlegt war das nicht)
12/13 0:3 gegen Bilbao (A) und 1:4 Barcelona (A)
11/12 0:3 gegen Bilbao (A), zweimal 1:4 gegen Real (damit auch die letzte hohe Heimniederlage) und 0:5 gegen Barcelona (A) – das wäre dann wohl zerlegt. Im ersten Simeone-Jahr.

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DonAndres 3. Mai 2016 um 09:27

Bei dem 0:5 gegen Barcelona war Simeone aber noch nicht Trainer 😛

(Ich kann mich noch vage an das Spiel erinnern und habe jetzt auch mal kurz nachgeschaut – Simeone kam doch erst später in der Saison)

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Beobachter 3. Mai 2016 um 15:54

Oh danke, wusste nur noch, dass das 2011 war. Unter Simeone war also das Maximale eine Niederlage mit 3 Toren Differenz.


Slomo 2. Mai 2016 um 02:11

Auf die Drangphase in den ersten 15 min von Atletico könnte man so reagieren (wie mal gegen den BvB?):

Lahm – Boateng – Alaba bilden eine 3er Kette und der nominelle IV Martinez geht als 8er nach vorne, zusätzlich zu Lewandowski und Müller hätte man dann bei langen Bällen eine gute Präsenz. Die Flügelstürmer könnten bisschen tiefer bleiben und dann Tempo aufnehmen um hinter die Abwehr zu kommen für Verlängerungen. Mit Vidal und Thiago? (+Martinez vorne) auf der 6 hätte man auch ein recht gutes Gegenpressing. Wenn sich Atletico zurückzieht kann dann Martinez wieder in die IV zurückkehren und die AV (vorher eher absichernd) sich mehr ins Spiel einschalten!
Nur so ne Idee…

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