Bayern marschiert zum Titel, Hertha zu Platz 5

hertha-neu0:2bayern

Spitzenspiel. Der amtierende Meister möchte sich den ärgsten Verfolger aus Dortmund vom Hals halten, im Idealfall die Meisterschaft fixieren und gastiert in Berlin bei der viertplatzierten Hertha, die sich im Kampf um die CL-Plätze befindet.

Guardiola wirft die Rotationsmaschine an

Die Bayern starteten mit einer B-Elf. Martinez, Ribéry, Coman, Alonso und Alaba fanden sich auf der Bank wieder; fünf Spieler, von denen man ausgehen kann, dass sie gegen Atlético von Beginn an spielen werden. Benatia und Tasci bildeten die Innenverteidigung, Kimmich lief als Linksverteidiger auf, sein Gegenüber war Rafinha. Vidal und Thiago besetzten die Spielfeldmitte, vorne gab es die Offensivreihe aus Müller, Costa, Lewandowski und Götze.

Grundformationen

Grundformationen

Nominell formierten sich die Bayern also in einem 4-2-3-1; und überraschenderweise wirkte die Rollenverteilung auch in Ballbesitz so und sogar die Pressingstaffelungen waren häufig 4-2-3-1haft. Der ballferne Flügelstürmer rückte weit in die Mitte ein, während der ballnahe Flügelstürmer am Außenverteidiger Druck machte und gegebenenfalls nach vorne unterstützen könnte. Götze sicherte die zentralen Räume hinter Lewandowski.

Mit Ball gab es einige interessante Bewegungen. Die Viererkette agierte in der Spieleröffnung gelegentlich wie eine Dreierkette. Anfangs war Kimmich als Linksverteidiger tiefer und man bildete eine asymmetrische Dreierreihe, in welche sich einer der Sechser halblinks zurückfallen lassen konnte, während der Rechtsverteidiger weit nach vorne schob. Nach neun Minuten wurde umgestellt. Kimmich ging auf die rechte Seite und übernahm diese weit nach vorne rückende Rolle, während Rafinha die Innenverteidiger unterstützte. Erst in höheren Zonen schob Rafinha situativ nach und es gab die üblichen Bewegungen einer Viererkette.

Ziel war vermutlich das Überspielen des gegnerischen Pressings mit zwei Stürmern in deren erster Linie, dem Herauslocken der gegnerischen Flügelstürmer und hoher Präsenz in der Mitte. Desweiteren ermöglichte es Müller situativ ein frühes Einrücken vom Flügel in zentrale Räume, Costa hingegen blieb häufiger breit und suchte Dribblings von der Seite. Allerdings konnte auch Costa einrücken. Götze hatte nun auf der Zehn nämlich jene Rolle, welche ihn bei Dortmund auszeichnete: Das Füllen offener Räume, Geben von Struktur, Öffnen von Laufwegen für Mitspieler und erfolgsstabilem Helfen in sehr engen Räumen. So vorderlief ein paar Mal Götze Costa antizipativ und schuf ihm eine Möglichkeit zur zentralen Positionierung.

Dennoch fehlte es den Bayern an Chancen. Im letzten Drittel war man häufig nicht präsent genug und konnte die Spieler dort kaum effektiv einbinden. Dies lag an mehreren Faktoren. Einerseits waren die Abstände und die Zirkulationsgeschwindigkeit in der Spieleröffnung nicht auf einem ausreichend hohen Niveau. Benatia und Rafinha standen vielfach zu eng an Tasci, benötigten zu lange für ihre Pässe und brachten ihre Pässe – insbesondere bei Benatia – nicht sauber und dynamisch genug zu ihren Mitspielern. Auch Thiago und Vidal bewegten sich nicht optimal. Sie standen vielfach zu eng und tief, die Aufteilung stimmte nicht immer und die Hertha konnte dies gut verteidigen.

Kamen die Bayern mal zu den Spielern zwischen den Linien bzw. im letzten Drittel, waren die Verbindungen mäßig. Götze, Müller, Lewandowski und Costa fehlte es oft an Unterstützung. Costa mangelte es zusätzlich an guter Entscheidungsfindung.

Vielfach wurden sie von den Herthanern in Überzahl verteidigt und konnten auch nicht sauber zurückspielen, um den Ball zu behalten und für Läufe aus dem Mittelfeld zu sorgen. Weder Vidals Vorstöße noch Thiagos Dribblings wurden entsprechend eingebunden, wegen Rafinhas Positionierung fehlte es oftmals an Breite im letzten Drittel und auch Kimmich war eher zurückhaltend. Insofern funktionierte Herthas System gegen den Ball gut; obgleich es früh umgestellt wurde.

Weiser als hängende Spitze?

In der Anfangsphase wirkte es nämlich, als wäre es ein 4-4-1-1 mit Weiser als hängender Spitze. In einzelnen Situationen erinnerte es sogar an ein 4-4-2, prinzipiell versuchte Weiser jedoch aus dem rechten Halbraum auf Kimmich und später Rafinha herauszurücken, weswegen er höher positioniert war. Dies geschah meistens einige Meter vor der Mittellinie, was die Bayern aber über die Sechser, Neuer und Tasci/Benatia gut überspielen konnten.

Es kann allerdings auch sein, dass es von Beginn an ein 4-1-4-1 war. Weiser hatte als Achter womöglich die Aufgabe auf die offenen Spieler der Bayern in deren Spieleröffnung herauszurücken, weswegen er sich direkt auf den freien Rafinha orientierte und höher stand. Dies wurde später verändert.

Klareres 4-1-4-1

Weiser spielte nach der Anfangsphase in einer Linie mit den anderen Mittelfeldspielern, es entstand jetzt ein klareres 4-1-4-1. Der Grundgedanke war simpel: Weiser und Cigerci orientierten sich stärker am Mann. Sie deckten fortan Thiago und Vidal, welche dadurch kaum noch unbedrängt an de Ball kamen. Ibisevic versuchte die bayrische erste Linie etwas unter Druck zu setzen und Querpässe zu verhindern.

Dies wurde spätestens zur zweiten Halbzeit noch etwas angepasst. Normalerweise wäre zu erwarten gewesen, dass die Hertha in dieser Formation ihre typischen Mannorientierungen nutzt und in der letzten Linie einen freien Spieler hat, wodurch sie Lewandowski übergeben können. Allerdings wirkte es nach Wiederanpfiff stärker wie ein 4-3-2-1; die Flügelstürmer standen nicht direkt an den Außenverteidigern, sondern ließen sich etwas zurückfallen. Dadurch konnte man z.B. Passwege auf Müller und Götze besser versperren. Erst wenn die Außenverteidiger den Ball erhielten, wurde aggressiv herausgerückt und Druck gemacht, während die restliche Mittelfeldreihe zum Ball verschob. Jedoch hatten auch die Bayern sich zur zweiten Halbzeit was überlegt.

Aufbau der Bayern und umgestelltes Pressing der Hertha mit klarem 4-1-4-1.

Aufbau der Bayern und umgestelltes Pressing der Hertha mit klarem 4-1-4-1.

Frühes Tor nach Wiederanpfiff entscheidet das Spiel

Abermals Vidal, abermals ein Schuss aus dem Rückraum des Strafraums. Die Vorstöße des Chilenen und seine Abschlüsse haben den Bayern in den letzten Wochen und Monaten schon mehrfach Spiele gerettet. In der ersten Spielhälfte kamen diese allerdings nicht – und Bayern kam auch nicht in die Situation, wo Vidal aus dem Rückraum hätte abschließen bzw. abgesichert aufrücken können.

Zur zweiten Halbzeit spielten die Bayern im Positionsspiel offensiver. Sie schoben mehr Leute nach vorne, erzeugten mehr Präsenz und probierten vorne Zonen zu überladen. Vor dem Tor Vidals in der 48. Minute gab es mehr Spieler im letzten Drittel der Hertha – und alle Spieler der Bayern in der gegnerischen Spielhälfte – als in der gesamten ersten Halbzeit. Vidal war einer davon und kam nach einem Querpass nach einer vorherigen Überladung der linken Seite zum Abschluss. Der Schuss wurde abgefälscht und landete etwas glücklich im Tor.

Für die Bayern reicht ein solches Tor allerdings gegen viele Gegner. Sie konnten sich nach dem Tor auf die Fortsetzung der Spielweise aus der ersten Halbzeit beschränken. Mit viel Absicherung wurde der Ball zirkuliert und hinten laufen gelassen. Einzige Differenz: Man lag vorne und die Herthaner mussten mehr machen. Das bedeutet taktisch auch, dass sie im Pressing häufiger herausrücken müssen und dabei Räume öffnen. Darauf warteten die Bayern.

Desweiteren brachte Guardiola zwei Akteure, welche für diese Spielweise geeignet waren. Mit Alaba und Ribéry (für Rafinha und Müller) hatte man eine frische linke Seite, schonte zwei Spieler womöglich für das Spiel gegen Atlético Madrid, gab zwei anderen Spielpraxis und hatte für das Ballbesitz- und Konterspiel ein sehr starkes Pärchen. Gut eingebunden wurde dies nicht; stattdessen gab es viele lange Bälle auf den weit pendelnden Lewandowski, viele versuchte Diagonalbälle und unsaubere Angriffe generell. Ein Sonntagsschuss Costas beendete das Spiel.

Indes veränderte sich bei der Hertha wenig. Schieber kam für Ibisevic zur Halbzeit und Kalou nach gut einer Stunde für Stocker, woraufhin Schieber auf den linken Flügel wechselte. Das 4-1-4-1 wurde in dieser Phase wieder unsauberer, Weiser presste häufig alleine und wurde von seinen Mitspielern in diesen Bewegungen nicht ausreichend unterstützt.

Fazit

Die Bayern mit einer B-Elf und einer C-Leistung. Zwar war man recht stabil und solide, doch einige vermeidbare gefährliche Ballverluste gab es ebenso wie schwache Besetzungen der höheren Zonen und Harmlosigkeit. Eine starke Phase nach dem Seitenwechsel führte zur Führung, welche die Bayern souverän verwalteten. Die Hertha hatte kaum noch Chancen auf den Ball, öffnete Räume und gab sich in der letzten halben Stunde auf. Trotz 0:2-Rückstand presste man nur sporadisch und individuell, die Bayern ließen den Ball laufen und spielten die Zeit herunter.

gs 25. April 2016 um 10:02

Es sollte den Konkurrenten schon zu denken geben, wenn Bayern mit „einer B-Elf und einer C-Leistung“ gegen den Tabellenvierten der BL einen ungefährdeten Auswärtssieg einfährt.

Umgekehrt sieht man sehr deutlich, warum Guardiola in den entscheidenden Partien manche Spieler nicht aufstellt – wer nicht jederzeit am Zirkulationsspiel teilnimmt, sei es durch falsches Positionieren, zu wenig Bewegung oder unmotivierte Abspielfehler, findet sich umgehend auf der Bank wieder.
Und das auch sicherlich zurecht, denn gegen z.B. Atletico kann jeder derartige Fehler das Aus bedeuten.

Antworten

Hertha Fan 26. April 2016 um 16:39

So ungefährdet war der Sieg erstens nicht: https://twitter.com/MC_of_A/status/723957303549026304
Zweitens, Hertha selbst nur mit einer B-Elf, wenn man das herausheben möchte.

Antworten

Chris 25. April 2016 um 00:04

Was denkt ihr, speziell spielverlagerung.de, warum Bayern nur noch Durchbrüche über die Flügel sucht? Sehe in den vergangenen Spielen auch keine gegenläufige Entwicklung, dass das Zentrum vermehrt gesucht wird im Aufbau.
Gilt dies nur der erhöhten Absicherung?
Das Spiel wirkt mir so ziemlich eindimensional.
Und meint ihr Pep wird das in den letzten Spielen nochmal in Angriff nehmen?

Antworten

RM 25. April 2016 um 08:42

Absicherung, Durchschlagskraft über Dribblings, die man leicht auf vermehrte Flanken und zweite Bälle in hohen Zonen umstellen kann, dazu das Spielermaterial. Bezweifle, Guardiola passt dies an.

Antworten

Koom 25. April 2016 um 09:39

Ich denke, der Sicherheitsfokus kommt jetzt so durch, weil er mit Titeln (idealerweise 3) gehen will und sein Projekt Bayern München letztlich erfolgreich abschließen kann. Das ist nur mässig schön, aber nachvollziehbar. Ob es klappt, wird man sehen. Das Potential für nen CL-Titel haben die Bayern sowieso immer und der Formverfall Barcas ermöglicht da auch einen offenen Weg. Kommt man an Atletico vorbei (wovon ich ausgehe), dann wird man sowohl ManCity als auch Real Madrid sicherlich in den Griff bekommen mit der momentanen Spielweise.

Antworten

212532 24. April 2016 um 13:33

http://lineupbuilder.com/2014/custom/?sk=sy15b
Sowas in der Richtung wäre vielleicht interessant, wobei es natürlich relativ unwahrscheinlich ist, dass Pep im Hinspiel so viel Risiko in Kauf nimmt.

Antworten

123456 25. April 2016 um 11:29

Da ist unwahrscheinlich noch untertrieben. Vidal und Martinez werden niemals auf der Bank sitzen. Und Götze wird kaum eine Minute spielen.

Antworten

HW 23. April 2016 um 20:48

So ganz richtig ist die Überschrift nicht. Hätte doch noch bis zur nächsten Woche warten können.

Antworten

Dr. Acula 23. April 2016 um 18:00

Dein Tipp für die Aufstellung gegen Atletico RM? Wie wird Bayern versuchen den Simeonischen Riegel zu knacken? Warte vergebens auf den Podcast 🙁

Antworten

blub 23. April 2016 um 19:20

Irgendwie sowas? http://lineupbuilder.com/?sk=sy105
Flanken bringt eh nix und so hat man in der Mitte genug Enge und Gegenpressingstärke um da vielleicht durch zu kommen. Solange man im Umschaltmoment stabil bleibt hat man 180 min um die notwendigen chancen zu erarbeiten.

Was meinst du?

Antworten

TobiT 23. April 2016 um 21:05

Ich würde es so machen http://lineupbuilder.com/?sk=sy110

Auf jeden Fall sollte nur einer aus Costa/Coman spielen, da Flanken gegen Atletico eh nicht durchkommen. Außerdem werden möglichst viele ballsichere Spieler in der Mitte gebraucht, um sich dem Pressing auf allen Ebenen entziehen zu können. Also ohne Alonso, dafür Götze als Achter/Zehner und am besten Ribery über links. Müller spielt immer! Da ich nicht auf Lewys Präsenz im Zentrum verzichten würde, diesmal auf rechts im Spielintelligenz-Duell mit Filipe Luis. In der Abwehr spielt Boateng, oder wird von Kimmich vertreten, da Griezmann und Co. zu schnell und flink für Benatia oder gar Tasci sind. Neuer, Alaba, Thiago, Vidal und Lahm sind eh klar gesetzt.

Antworten

Dr. Acula 23. April 2016 um 22:08

es ist ein irrglaube, dass bayern nur am flanken ist. es sind durchbrüche am flügel und dann hereingaben, aber so wirkliche flanken à la „ich renne die seitenlinie bis zur eckfahne durch und schlage den ball dann hoch vors tor“ gibts ja unter guardiola nur selten (die 2 HZ gegen juve ist ein seltenes beispiel). sie brechen am flügel durch, spielen oft doppelpässe und bringen eher vom strafraumeck scharfe, halbhohe oder flache hereingaben. ich sehe keinen grund, wieso das gegen atletico nicht funktionieren wird. außerdem spielt sich das duell guardiola-simeone ja nicht auf einer so oberflächlichen ebene ab wie: atletico presst gut – ah ich nehme ballsichere leute. ich finde den gedankengang, atleticos extreme kompaktheit auf die ballnahe seite zu noch extremerem aufsuchen der 1 gg 1-situationen vorzugsweise mit coman und ribery zu suchen. wenn aber atletico hoch pressen sollte, dann viel spaß. dann geht es nur darum, wie du dich daraus befreien kannst. bayern hatte gegen juves pressing schon probleme und atletico ist nochmal ne liga besser für meine begriffe. meine allergrößte sorge ist, dass guardiola wieder mal auf stabilität setzt, weils ja ein hinspiel ist….. und meine hoffnung diesbezüglich, dass simeone ihn zu mehr mut „zwingt“ 😉

Antworten

Dr. Acula 23. April 2016 um 22:02

deine aufstellung gefällt mir. ich wage keinen tipp, kann sowas schlecht voraussagen. ich hoffe auf ein tolles offensives spiel beider seiten. atletico hat gegen barca ja oft auch hoch gepresst, insofern könnten sie es auch gegen bayern probieren. freu mich riesig!

Antworten

FAB 25. April 2016 um 12:39

Im Hinspiel geht es aber doch noch gar nicht darum Simeones Riegel zu knacken. Ich würde auf eine stabile Grundformation tippen, mit ein paar Gimmicks.
Formation 4-3-3 Neuer – Lahm, Martinez, Alaba, Bernat – Alonso, Vidal, Thiago – Müller, Ribery, Lewandowski
Ein Gimmick wäre dann, dass Martinez sich bei Ballbesitz häufig ins Mittelfeld stößt versucht dort für Unruhe zu sorgen und stattdessen Alonso sich in die Viererkette einreiht.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Bayern im Hinspiel ganz bewusst nicht den Flügel fokussieren und versuchen werden sehr viel Stabilität im Zentrum, auch physisch, ins Spiel zu bringen und Offensiv eher auf Standards oder einfach auf Glück spekuliert. Die Option Flügel könnte dann sehr leicht eingewechselt werden.

Antworten

FAB 28. April 2016 um 08:36

Aus meiner Sicht gab es 2 Fehler in Peps Taktik/Aufstellung:
1. Wäre es besser gewesen nicht mit dem Flügelfokus zu beginnen sondern erst einzuwechseln
2. Müller muss immer spielen
Außerdem: Thiago wieder mal der schlechteste Spieler auf dem Platz, wie auch schon letztes Jahr beim Hinspiel in Barcelona. Wichtige, intensive Spiel sind einfach nichts für ihn. Dafür hat mich in der ersten Halbzeit Bernat überzeugt, war sein bestes Spiel im Bayern Trikot …
Insgesamt aber ein sehr gutes Spiel der Bayern, mit einer solchen Leistung im Rückspiel sollte der Einzug in das Finale klappen. Atletico wird dann wohl auch nur Luft für 15 Minuten Powerfussball haben und dann wieder Zement anrühren. Eine Verlängerung würde Atletico nicht überleben …

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*