Pleiten, Pech und Bayer bei der Hertha

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Bayer steht in der Tabelle dort, von wo sich die Hertha distanzieren möchte. Bayer muss gewinnen, um Anschluss zu halten. Zwei unterschiedliche Trainer mit ganz anderen Kontexten trafen aufeinander.

Hertha startet geschickt

Grundformationen

Grundformationen

Pal Dardai passte seine Mannschaft an; wenn auch minimal. Im 4-4-2 agierten die Herthaner auch in den letzten Partien in der Arbeit gegen den Ball, nun waren aber sowohl die Stürmer als auch die Mittelfeldreihe etwas enger. Gegen Bayer Leverkusens bzw. Roger Schmidts 4-2-2-2 ist dies eine gute Wahl. Bayer sucht – auch wegen der folgenden Gegenpressingmöglichkeiten – immer wieder enge Angriffe mit zwei Mittelstürmern, zwei Zehnern und zwei Sechsern. Mithilfe der engen Viererkette kann man diese Überladungen gut kompensieren und trotzdem durch die minimal breitere Viererkette gelegentliche Flügelangriffe oder die aufrückenden Bewegungen der gegnerischen Außenverteidiger abfangen.

Die zwei Stürmer vorne konnten für direkte Pässe als zwei Anspielstationen im Umschaltmoment genutzt werden, dazu schob immer wieder der ballferne Flügelstürmer leicht in die Mitte und nach vorne, um auch eine diagonale Passoption nach der Balleroberung zu bieten. Damit sollten das Gegenpressing und die zentrumsfokussierte Ausrichtung besser umspielt werden. Ein paar Mal konnte die Hertha dadurch schnell aufrücken und über den ballfernen Flügel attackieren.

Nicht nur das Gegenpressing, auch das Pressing Bayers wurde verhältnismäßig gut ausmanövriert. Dardais Mannschaft nutzte in eigenem Ballbesitz ein recht stabiles, geschicktes Aufbauspiel. Die Außenverteidiger schoben weit nach vorne, machten das Spiel breit und der Torwart wurde gut eingebunden. Wenn Bayer dadurch nicht zurückgedrängt wurde, spielte die Hertha nach hinten und suchte immer wieder raumgreifende Pässe nach vorne durch die Schnittstellen. Dennoch gab es einige Ballverluste und Bayer wirkte, als könnten sie durchaus das Spie ausgeglichen oder sogar positiv für sich gestalten. Es sollte aber anders kommen.

Kontextueller Fehler beschert Hertha die Führung

Jonathan Tah war nach einem Zweikampf kurzzeitig außerhalb des Platzes, um sich behandeln zu lassen. In dieser kurzen Phase legte die Hertha das 1:0 vor. Eigentlich war es eine zwar gefährliche, aber keine unübliche Situation am Strafraum. Die Hertha kombinierte sich im rechten Halbraum in Richtung Tor, woraufhin Toprak nach vorne herausrückte; wegen Tahs Fehlen mangelte es aber an der nötigen Breitenstaffelung. Das Absichern der Viererkette konnte nicht wirklich umgesetzt werden. Ein großes Loch entstand und die gute Bewegung Darids führte zum 1:0.

In dieser Phase und direkt danach wirkte die Hertha stärker. Sie spielten ruhig um Leverkusens Pressing herum, warteten auf ihre Möglichkeiten und zirkulierten intelligent. Immer wieder suchten sie Flügelüberladungen, diagonale Verlagerungen nach vorne und sowohl Ibisevic als auch Kalou ließen sich in den Zwischenlinienraum zurückfallen, um für Optionen zu sorgen und durch das Herzstück der Leverkusener Defensivausrichtung – die Mitte – aufrücken zu können.

Nach der roten Karte für ein fahrlässiges Einsteigen Boenischs schien die Partie gelaufen, doch Leverkusen schlug zurück und die Hertha stellte sich in gewisser Weise selbst ein Bein.

Drucklosigkeit in Überzahl

Ein Mann mehr, Führung, guter Start in die Partie und Heimpublikum. Eigentlich lief alles wie am Schnürchen für Hertha, doch ein altes Cruijff-Zitat sollte zutreffen:

“It is often said that a team is more dangerous playing with 10 than with 11. This happens because 5 players put in a lower effort when the team is playing with 11, while 5 out of 10 make an extra effort after the expulsion.” – Johan Cruijff

Das ist statistisch aber natürlich nicht haltbar. Caliendo und Radic zeigten in einer Studie 2006, dass es einen klaren Vorteil gibt, wenn man die rote Karte früh erhält. Einzig in der Phase zwischen 60. und 90. Minute findet sich kein signifikanter Unterschied. Allerdings beziehen sich solche Analysen meist auf den Durchschnitt; in einzelnen Partien kann durchaus ein gegenteiliger Effekt stehen, desweiteren weist die Studie darauf hin, dass zumindest über kurze Zeiträume zu kompensieren ist.

Bayers 4-4-1 Pressing. Später sollten die Flügelstürmer zentraler und höher agieren; quasi ein 4-2-2-1.

Bayers 4-4-1 Pressing. Später sollten die Flügelstürmer zentraler und höher agieren; quasi ein 4-2-2-1.

Dies war in der Phase nach der roten Karte der Fall. Die Hertha spielte weniger druckvoll, konservativer und versucht eher den Ball aus Defensivgründen zu halten, anstatt den Ballbesitz im Spiel nach vorne zu nutzen. Ein weiteres Problem war die systemische Umstellung Leverkusens, welche dadurch die Karten neu mischten.

Intensives 4-4-1 funktioniert

Das 4-2-2-2 war in seiner systemischen Auslegung zu zehnt nicht aufrechtzuerhalten. Nicht nur, weil ein Spieler fehlt (na no na ned), sondern  die geringe Breitenstaffelung mit so vielen Linien ist nicht möglich. Einzig ein 3-2-2-2 hätte vermutlich eine ähnliche Systeminterpretation sein können, doch gegen Herthas 4-4-2 wäre dies wahrscheinlich zu gefährlich gewesen. Schmidt entschied sich also für ein 4-4-1, welches aber gewisse Verbindungen zur eigentlichen Spielweise aufwies.

Im 4-4-1 war es Chicharito, der das Sturmzentrum nominell alleine besetzte. Brandt, sein vorheriger Nebenmann, wurde für Wendell ausgewechselt. Wendell ging auf die Linksverteidigerposition Boenischs. Mehmedi und Bellarabi bildeten weiterhin die Flügelzange, Kampl spielte als vertikaler, aufrückender Sechser und Kramer balancierte diese Bewegungen.

Vor der roten Karte hatte Leverkusen ähnliche Aufbaustaffelungen wie gegen Schalke. Kampl ließ sich halblinks zurückfallen und initiierte den Angriffsvortrag, Toprak agierte als zentraler Innenverteidiger und Tah stand halbrechts. Selten ließ sich auch Kramer in der Mitte zurückfallen. Insgesamt wurde Kramer jedoch nur (und zu) wenig eingebunden. Die rote Karte und die Systemumstellung ermöglichte Kramer mehr Kontrolle im Sechserraum, Kampl schob in der Mitte weiter nach vorne und die Flügelstürmer spielten wie zuvor; weit einrückend, überladend und auf Durchbrüche fokussiert, die Chicharito einbinden sollten.

Gegen den Ball schoben die Flügelstürmer und auch Kampl immer wieder nach vorne, um Chicharito zu unterstützen. Wenn dies geschah, war es häufig Mehmedi auf links, der sich höher positionierte. Ursache dafür: Dank des noch frischen und ohnehin sehr dynamischen Wendell auf links war dies möglich. Auch in Ballbesitz zeigte sich dieser Unterschied zwischen den Seiten.

Kombinations- und Konterstärke Bayers mit leichter Asymmetrie

Zwar spielten sowohl Wendell als auch Donati breit und tief im Spielaufbau, doch in höheren Zonen war Wendell deutlich aktiver und variabler. Er suchte Dribblings, ging mit seinen Läufen weit nach vorne oder positionierte sich auch etwas zentraler. Mehmedi konnte dadurch weit in die Mitte einrücken und überlud einige Male sogar den rechten Flügel. Bellarabi wiederum spielte nicht dermaßen weit einrückend als rechter Flügelstürmer, sondern gab Breite. Wendell und Kampl übernahmen mehrmals für Mehmedi den linken Flügel, was sie aber shcnell und positonell sauber machten.

Lokale Überladung trotz Unterzahl.

Lokale Überladung trotz Unterzahl.

Bayer konnte dadurch trotz Unterzahl in einzelnen Zonen Überzahl herstellen und sich durchkombinieren. In gewisser Weise passte das auch besser zu ihrem Spiel. Hertha ließ den Ball laufen und Leverkusen konterte. Ihre Probleme m Spielaufbau kamen nicht so sehr zum Tragen, ihr gutes Pressing und Gegenpressing verhinderte konstante Chancen Herthas trotz eigener Unterzahl. Außerdem sind die Spieler Leverkusens durch das Training Roger Schmidts ohnehin auf kleinräumige Situationen mit möglichst schnellen Kombinationen und Durchbrüchen getrimmt. In den gruppentaktischen Situationen, welche diese Spielweise herstellte, konnten sie diese Eigenschaften passend ausspielen.

Kraftverlust und Intensitätsverlust

Letztlich gewann die Hertha doch – und unterstützte die oben angeführte statistische Analyse. Die Intensität bei Bayer nahm schrittweise ab, Hertha kam wieder besser ins Spiel und es öffneten sich insbesondere die Zwischenlinienräume bei den Leverkusenern. Schmidt versuchte mit einem 4-2-2-1haften Spiel dem entgegen zu wirken, schon früh nach dem Rückstand mehr Druck auszuüben – so rückte der ballferne Flügelstürmer/Zehner immer wieder diagonal in die Mitte ein –, doch  ohne Erfolg.

Die Einwechslungen von Hilbert und Calhanoglu sorgten für mehr Frische und wieder eine bessere Phase der Leverkusener, dank der Führung im Rücken konnte Hertha aber sich tiefer positionieren und selbst mehr kontern.

Fazit

Bayer spielte nicht schlecht, erhält aber trotzdem keine Punkte dafür. Dies ist nicht das erste Mal in dieser Saison der Fall. Probleme im Spielaufbau, im Verhalten bei Standardsituationen sowie schlichtweg etwas Pech wegen der gegnerischen Effizienz haben Leverkusen einige Punkte gekostet. Die Hertha zeigt aber durchaus, wieso sie so weit oben steht. Sie zeigten keine hervorragende Leistung und hätten gegen zehn Mann dominanter auftreten müssen, aber starteten gut in die Partie und hatten eine solide Ausrichtung, die letztlich – dank guter Chancenverwertung in Überzahl – zum Sieg ausreichte.

ES 30. Dezember 2015 um 10:33

Darf man, vielleicht in Form eines Halbserienrückblicks, etwas mehr über die Hertha erfahren?

Woran man bei Bayer, Leverkusen, Bayern, Dortmund, Schalke, Wolfsburg, Gladbach, aber auch bei Stuttgart und HSV, sowie bei den beiden Aufsteigern sind, wissen wir aus zahlreichen, allesamt sehr guten Artikeln. Auch warum es aktuell bei der einen oder anderen Durchschnitts-BL-Mannschaft, auch wegen taktischem Einheitsbrei, nicht über das eigene Potential hinausgeht.

Die Erfolge der Hertha sind doch alles in allem sensationell. Ich finde auch, dass die ganz ansehnlichen Fussball spielen, nach der Balleroberung machen die meist solide, sinnvolle Sachen, haben ein gutes Passspiel, positionieren sich gut (und da hört mein Latein schon auf, ihr könnt das aus Expertensicht viel besser beleuchten).

Offenbar hat Dardai den Fussball nicht gerade neu erfunden, und lässt weniger spektakulär „anders“ spielen als Guardiola, Tuchel, Schmid, Zorninger. Kannn irgendjemand genauer erklären, was da läuft?

Antworten

ES 30. Dezember 2015 um 12:03

Bitte nicht falsch verstehen. Ich will hier keinesfalls etwas einfordern (wozu hier keiner im Forum das Recht hätte). Ihr schreibt ohnehin schon deutlich mehr als unsereiner lesen kann/will. Mir würde es reichen, wenn der eine oder andere kundige Forum-Schreiber hierzu einen sachlichen Beitrag liefert. Die Fragen wären:
1) Mit welchen Mitteln hat Dardai Hertha auf die Erfolgsspur gebracht?
2) Gibt es eine kluges und langfristig angelegtes Management, das erkennbar eine sinnvolle Strategie verfolgt (kluge Zukäufe), oder hat man mit Dardai einfach Glück gehabt, dass man den richtigen Trainer verpflichtet hat?
3) Ist er überhaupt der Richtige, d.h. wird das, was er macht langfristig tragen?
4) Gibt es eine Kontinuität z.B. von Luhukay zu Dardai?
5) Warum hat Dardai mit relativem 0-8-15-Fussball Erfolg, andere, wie HSV, Mainz, Bremen, Frankfurt, deren Potential ich nicht prinzipiell anders einschätzen würde, tun sich schwerer?

Antworten

Daniel 30. Dezember 2015 um 13:34

Ich gebe dir Recht, dass Hertha innerhalb der Bundesliga das Team ist, das hier gemessen an der taktischen Entwicklung am wenigsten gewürdigt wird. Ich versuche deine Fragen jetzt so gut wie möglich zu beantworten, andere Meinungen/ Ergänzungen und ähnliches sind natürlich herzlich willkommen.

1) In meinen Augen ist seine bedeutendste Errungenschaft, dass er Hertha einen ballbesitzorientierteren Stil vermittelt hat als er in der Bundesliga jenseits der Spitzenteams normalerweise praktiziert wird. Du schreibst es ja hier selbst: “ Ich finde auch, dass die ganz ansehnlichen Fussball spielen, nach der Balleroberung machen die meist solide, sinnvolle Sachen, haben ein gutes Passspiel, positionieren sich gut.“ Das trifft es schon eigentlich ganz gut. Da die Bundesliga in Sachen Pressing internationale Spitze ist, beim Ballbesitz aber etwas hinterherhinkt (die Spitzenteams ausgenommen), kann man als Bundesligist sich beim Ballbesitz eher vom Rest der Liga abheben. Genau das hat Dardai erkannt und gut umgesetzt.
2) Ich bin mir noch nicht sicher, ob das Management Dardai wirklich wegen seiner Spielidee verpflichtet hat oder ob er einfach geholt wurde, weil er als Hertha- „Legende“ einen Vertrauensvorschuss besitzt und dann zum Glückstreffer wurde. Die Zukäufe würde ich hingegen in letzter Zeit als sehr gelungen betrachten: Die Doppelsechs Darida/Skjelbred liefert konstant sehr gute Freilaufbewegungen, Übersicht und Pressingresistenz, Weiser ist ein ziemlich kompletter Spieler (den übrigens nicht wenige Fans gerne beim FCB gehalten hätten-zB RM soviel ich weiß) und für den RV das wohl hoffnungsvollste Talent Deutschlands. Kalou ist für einen Verein wie Hertha natürlich ohnehin ein Kracher und ein gut eingebundener Ibisevic ist ebenfalls eine Waffe. Wertvoll war im Nachhinein mMn- so paradox das klingt- die Verletzung von Kraft. Er ist auf der Linie sehr stark, aber mit Ball am Fuß und insbesondere in der Strafraumbeherrschung ist er leider nur bedingt bundesligatauglich. Von Jarstein hat die Hertha sehr profitiert.
3) Wer kann das schon sicher sagen? Vor der letzten Saison glaubte jeder, Klopps System würde den BVB noch nahezu ewig tragen. Und wer hätte gedacht, dass Mourinho bei Chelsea auf einmal nicht mehr funktioniert? Solche Prognosen sind kaum zu machen. Stand jetzt macht er einen guten Job. Mehr muss man abwarten.
4) In meinen Augen nur insofern, als dass Dardai Luhukays gute Arbeit im Defensivspiel und Pressing quasi übernommen hat und auf diese Basis jetzt ein sinnvolles Aufbauspiel draufsetzt. An sich ist die Spielidee beider Trainer in meinen Augen aber sehr unterschiedlich.
5) Inwiefern lässt Dardai 0815-Fußball spielen? Ich habe oben ausgeführt, dass ich das nicht so sehe. Die Grundformation ist zwar auch ein 4-2-3-1 (vielleicht meinst du das?), aber die Interpretation ist sehr unterschiedlich.
In meinen Augen sind die Mannschaften im Ligamittelfeld leistungstechnisch verdammt nah beeinander. Aus diesem Grund können bereits kleine Verbesserungen/Verschlechterungen der Leistung in der Tabelle drastische Konsequenzen haben. Schau dir Augsburg an: sie sind letztes Jahr auf den fünften Platz gekommen. Diese Saison haben ein paar Kleinigkeiten (und mehr waren es nicht) wegen Verletzungen, Dreifachbelastung u.ä. nicht mehr ganz so funktioniert und plötzlich waren sie Tabellenletzter. Als sie das dann in den Griff bekamen ging es aber auch ziemlich schnell wieder bergauf. Bei Bayern- um mal das Gegenbeispiel zu bringen- führen derartige normale kleine Leistungsschwankungen nur dazu, dass man gegen Ingolstadt und Hannover nur 1:0 statt 3:0 gewinnt und schlagen sich entsprechend nur wenig in der Tabelle nieder. Einfach weil der Abstand größer ist. Das hat Hertha nach oben katapultiert und lässt ihren Fortschritt ein wenig extremer erscheinen, als er wirklich ist.
Diese Mannschaften kann man finde ich teilweise nicht vergleichen. Der HSV ist taktisch von einem viel schwächeren Punkt gestartet als Hertha- wenn man das berücksichtig, haben sie eine fast vergleichbare Entwicklung gemacht. Bremen ist schlichtweg wesentlich schwächer besetzt, oder wo sind da Spieler des Kalibers Kalou, Ibisevic, Weiser oder Darida? Mainz finde ich auch etwas enttäuschend. Frankfurt hat in meinen Augen ein wenig das Problem, dass Veh eigentlich am liebsten etwas dominanter auftreten will. Allerdings ist eine solche Spielweise mit Alex Meier auf der 10 schwer umzusetzen- dieser ist allerdings aufgrund seiner Klasse und seines Standings natürlich unverzichtbar.

Das war jetzt mal mein Senf dazu 😉

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Goalimpact 6. Dezember 2015 um 10:34

Danke für die Analyse. Leverkusen hatte diese Saison viel Pech was sich auch in der Bestmarke an Pfostentreffern ausdrückt.

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