Interview mit Mats Hummels: „…ich weiß gar nicht, ob ich das verraten darf“

Wir sprachen mit Mats Hummels über Herausrücken aus der Verteidigung, seine Spielphilosophie und – wir wissen gar nicht, ob wir das verraten dürfen – Pressingfallen.

 

Mats Hummel_Spielverlagerung_HumanSoccerCup_Bildrechte bis Dez.2014

Mats Hummels beim Interview mit MR und TW (Bild: head&shoulders)

Am 25. August hatten wir, dank der Unterstützung von head&shoulders, die Möglichkeit im Rahmen des Human Soccer Cups in Dortmund ein exklusives Interview mit dem head&shoulders Markenbotschafter und Weltmeister Mats Hummels führen zu können.

 

MR und TW haben den deutschen Nationalspieler zum Gespräch getroffen. Inhaltlich haben wir uns auf allgemeine und vorwiegend taktische Themen konzentriert, um einen genaueren Einblick in Mats‘ Denkweise zum Spiel zu bekommen. Tagesaktuelle Themen werden nicht besprochen.

 

Spielverlagerung: Du bist Markenbotschafter von head&shoulders. Ein Profifußballer, der Werbung für Pflegeprodukte macht, wäre früher wohl noch ziemlich ungewöhnlich gewesen. Hat sich das öffentliche Bild des Fußballers geändert, vielleicht auch weil der Fußball kopflastiger geworden ist?

Mats Hummels: Ich weiß nicht genau, wie das früher war. Ich habe Fußball erst ab Mitte der Neunziger wirklich mitbekommen. Da gab es Oliver Bierhoff, der vielleicht als erster diesen Trend durchbrochen hat. Zum anderen könnte es aber auch sein, dass die Kopflastigkeit ein bisschen zugenommen hat. Allein dadurch, dass man als Spieler mehr Druck verspürt, weil noch mehr Leute sich dafür interessieren, noch mehr Leute darüber berichten, noch mehr Leute dich gut oder schlecht finden.

Die Änderung betrifft also eher das mediale Umfeld als das Geschehen auf dem Feld?

Hummels: Auf dem Feld kann ich mir das nicht vorstellen. Das ist wahrscheinlich immer relativ ähnlich. Ich glaube, das Spiel ist laufintensiver geworden. Wenn ich alte Aufnahmen in WM-Classics sehe, ist das heute wohl ein bisschen anstrengender. Wie es früher im Kopf der Spieler aussah, kann ich Euch dann in 20 Jahren sagen.

„Manchmal gehe ich vielleicht zu sehr auf den schnellen, spektakulären Ballgewinn.“

Du giltst jedoch als Prototyp des modernen Innenverteidigers. Welche Bedingungen haben dir ermöglicht, dich so zu entwickeln?

Hummels: Ich bin erst mit ca. sechzehn Jahren in die Defensive verschoben worden. Bis mein Vater mich im Mittelfeld aufgestellt hat, war ich ja Mittelstürmer. Es ist also meine Art gewesen, dass ich nach vorne riskant spiele und versuche, das Spiel anzukurbeln. Vielleicht habe ich deshalb auch so eine grundoffensive Spielart. Ich bin generell der Meinung, dass dieses Risiko etwas bringt und effektiv ist. Ich habe Glück, dass das aktuell gefordert wird.

Was sind in deinen Augen die prägenden Stilelemente, die einen modernen Innenverteidiger ausmachen?

Hummels: Das wichtigste wird immer die Defensive sein. Ich glaube, ein Innenverteidiger, der nur aufbaut und über die Saison fünf Tore schießt aber zehn verursacht, wird niemals regelmäßig spielen. Zusätzlich wird immer die Zweikampfstärke wichtig sein und, möglichst wenig Fehler zu machen. Bedingt durch die immer besseren taktischen Mittel, die fast jede Mannschaft hat, ist es aber für uns Innenverteidiger so, dass wir etwas mehr Freiraum haben als die Mittelfeldspieler. Dadurch haben wir auch öfter den Ball und sind eben mehr gefordert, selbst initiativ zu werden und nicht einfach nur den Ball abzugeben und zu schauen, dass die anderen aktiv werden.

Wie verhält es sich gegen den Ball? Es ist ja bei dir sehr prägend, dass du aggressiv herausrückst, nicht nur die Linie hältst und deinen Mann deckst. Wird diese Spielweise bei euch im Training fokussiert?

Hummels: Ja, bei uns in Dortmund auf jeden Fall. Wir wollen sehr hoch stehen. Wir wollen, wenn wir den Ball verlieren, sofort wieder drauf sein. Das geht nur, wenn auch die Verteidigung ein gewisses Risiko eingeht und offensiver steht. Manchmal, muss ich offen sagen, mache ich das auch, auch wenn es vielleicht nicht gerade zu hundert Prozent das Richtige ist; sodass ich vielleicht zu sehr auf den schnellen, spektakulären Ballgewinn gehe, anstatt noch zu verteidigen. Aber das ist natürlich etwas, was ich noch verbessern möchte.

„…ich weiß gar nicht, ob ich das verraten darf.“

Du hast schon angedeutet, dass Dortmunds Spiel sehr außergewöhnlich ist. Wo würdest du die Besonderheiten gegenüber anderen Mannschaften sehen, die auch sehr intensives Pressing spielen? Wie schätzt du die Qualität Eures Pressings gegenüber solchen Teams wie zum Beispiel Red Bull Salzburg, Bayer Leverkusen oder auch den Bayern ein?

Hummels: Ich glaube, dass es mittlerweile sehr viele Mannschaften gibt, die das ähnlich machen. Aber in der Art, wie wir es umgesetzt haben, waren wir schon 2010/11 mit am stärksten. Wir gehörten zu der kleinen Gruppe, die das überhaupt gemacht hat. Barcelona hat sich ja darüber jahrelang definiert. Das war in meinen Augen der Grund, warum sie die beste Mannschaft der Welt waren – nicht Tiqui-taca, sondern Gegenpressing. Ersteres wurde gerne angeführt, aber das fand ich irrelevant. Das Entscheidende war, dass sie so wenige Gegentore kassiert haben. Jetzt merkt man, dass viele Mannschaften das so machen. Bayern hat in dem Jahr, als sie das Triple geholt haben, angefangen so gegen den Ball zu arbeiten wie wir. Da hat man definitiv Parallelen erkannt. Auch wenn sie das vielleicht anders sehen, glaube ich, das lässt sich nicht leugnen. Und jetzt gibt es immer mehr Mannschaften, die sehr früh, sehr wild drauf gehen und nach Ballverlust versuchen, den Gegner gar nicht erst zum geordneten Spielaufbau kommen zu lassen, um dadurch Fehler zu erzwingen – Salzburg und Leverkusen sind da gute Beispiele.

Ein Trend bei Pressingmannschaften, den man gerade auch bei der WM viel gesehen hat, ist, dass besonders im Mittelfeld häufig mit Manndeckung gespielt wird. Das macht der BVB eher nicht – wieso braucht ihr das nicht?

Mats Hummels_HumanSoccerCup_Bildrechte bis Dez. 2014

(Bild: head&shoulders)

Hummels: Ja, wir spielen es nicht generell, da es nicht immer gefordert ist. Situationsbedingt muss man natürlich auch einfach Mann gegen Mann spielen und den Gegenspieler vielleicht mal eine halbe Minute verfolgen. Aber generell versuchen wir als Mannschaft geschlossen die Räume klein zu machen, vor allem die gefährlichen Räume: zentral vor dem Tor und im zentralen Mittelfeld. Diese werden mit drei, vier Spielern umstellt, sodass der Ball da schon mal reingespielt werden darf. Aber wenn er reingespielt wird, ist die Chance groß, dass wir den Ball erobern und daraus dann unseren Angriff einleiten können – ich weiß gar nicht, ob ich das verraten darf. (lacht) Also sie sollten schon reinspielen, aber dann wollen wir dort besonders kompakt stehen, um den Ball zu holen und daraus den Gegenangriff einzuleiten. Das ist unser großes Ziel, was aber im Moment natürlich schwieriger umzusetzen ist. Wir sind oft die Mannschaft, die den Ball hat, und der Gegner verlagert sich auf ein ähnliches Spiel – hinten drin stehen und kontern. Damit gut umzugehen, wäre der nächste Schritt, um uns noch zu verbessern.

Cool, du machst unsere Überleitung: Der Ballbesitz nimmt auch beim BVB zu. Extremer ist es noch bei der deutschen Nationalmannschaft. Dort wird generell ein ballbesitzorientierteres System verfolgt. Wie ist das für dich mit der Umstellung?

Hummels: Defensiv ist das natürlich immer sehr ähnlich; da gewinnt man seine Zweikämpfe und lässt den Gegner nicht vorbei. Aber wenn man die WM gesehen hat und weiß, wie ich bei uns in Dortmund spiele, konnte man sehen, dass ich in Dortmund einen größeren Beitrag zum Spielaufbau habe. Bei der Nationalmannschaft gebe ich meistens den Ball nur über ein paar Meter an jemand anderen ab, der versucht hat, das Spiel aufzubauen. Aber wenn es so gefordert ist, dann mache ich es so und in Dortmund mache ich es eben wieder anders.

„Sven Bender geht es nur darum, dass seine Mitspieler gut aussehen.“

Angesichts der Erfahrungen in den unterschiedlichen Spielphilosophien: Was wäre denn die Spielweise, die du als Trainer anstreben würdest?

Hummels: Das würde natürlich auch von den Spielern abhängen, die ich zur Verfügung habe. Das muss zusammenpassen. Wenn man, wie Bayern letzte Saison, Spieler wie Götze, Thiago und Kroos hat, lohnt es sich, den Ball länger laufen zu lassen und auf diese Weise dominant zu sein. Wenn man vor allem dynamische Spieler hat, profitiert man eher davon, wenn es ein bisschen wilder zugeht.

Und wenn du dir die Spieler entsprechend zusammensuchen könntest? Welche Richtung würdest du dann bevorzugen?

Hummels: (überlegt) Insgesamt würde ich wohl doch auf ein spektakuläreres, schnelles Spiel mit vielen risikoreichen Pässen und wildem Gegenpressing setzen. Das finde ich attraktiver und das entspricht wohl eher meinem Naturell.

Gibt es Spielertypen, die du besonders magst? Vielleicht auch welche, die deines Erachtens in der Öffentlichkeit oft unterbewertet werden?

Hummels: Ich sehe natürlich gerne die spielen, die jeder gerne sieht: die spektakulären Techniker wie Messi oder Götze. Wichtig finde ich aber auch die Spieler, die gerne übersehen werden, weil sie selbst nicht so auffallen, wie beispielsweise die Bender-Zwillinge, die für ihre Mannschaften enorm wichtig sind. Sven Bender sehe ich jeden Tag im Training und ihm geht es nur darum, dass seine Mitspieler gut aussehen. Solche Spieler kommen in der Bewertung nicht immer so gut weg, sind aber in meinen Augen auch entscheidend.

Gibt es Teams oder sogar bestimmte Trainer im aktuellen Weltfußball, die du interessant findest und dir gerne ansiehst?

Hummels: Ich beobachte natürlich auch den internationalen Fußball, aber ich schaue dann mehr als Fan. Ich achte mal hin und wieder auf einzelne Details, aber alles in allem verfolge ich das nicht so analytisch. Englische und spanische Spitzenteams schaut man sich natürlich an, solche Mannschaften sind immer interessant.

Ein aktueller Trend – bei der WM vor allem – ist, dass vermehrt zur Dreierkette gegriffen wird. Wie siehst du als Verteidiger diese Entwicklung?

Hummels: Ich habe selbst keine große Erfahrung damit. Ich habe, glaube ich, nur einmal in einer Dreierkette gespielt, mit der Nationalmannschaft damals gegen die Ukraine.

Gegen Schalke noch…

Hummels: Ach ja, genau, zwei Mal also. Das lief jeweils nicht so gut, aber es ist sicher eine Option. Es ist auf jeden Fall laufintensiver, weil man als Verteidiger immer wieder weit nach außen schieben muss. Daher gibt es keinen allzu großen Unterschied, weil dann die ballfernen Flügelspieler normalerweise mit in die Abwehr reinschieben und so entsteht oft wieder eine Viererkette. Wenn wir Viererkette spielen, schieben im Spielaufbau auch die Außenverteidiger nach vorne. Wir Innenverteidiger stehen dann meist sehr breit und zu 80 % fällt ein Sechser zurück. So hat man auch wieder eine ähnliche Situation. Also am Ende läuft es auf ähnliches hinaus, aber die Dreierkette ist sicher eine Variante für die Zukunft.

Wir bedanken uns für das Interview!

IchBinNichtMatthiasSammer 5. Februar 2015 um 00:12

Mats Hummels sagte folgendes: „Uns erwarten jetzt 15 Spiele purer Kampf, alles Spielerische ist dann Bonus. Wir wissen, dass sich jetzt alles zu 98 Prozent über Kampf definiert.“

Hättet ihr ihm Interview nicht sagen können, dass man genau mit dieser Einstellung eher absteigen wird? Seine Aussage zu Barcelona und dem Wert des Gegenpressings für ihre Erfolge im Interview ist bezeichnend.

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busquets 11. Dezember 2014 um 09:41

Gutes Interview. Man hätte vielleicht noch Fragen können, warum sich der BVB gegen tiefstehende Gegner schwertut, wenn das Ballbesitzspiel unwichtig ist. Zumal ja jeder Gegner von Barca seit Jahren tief steht.

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Ostkreuzkicker 5. Dezember 2014 um 11:51

Angesichts des Bildes frage ich mich: Gibt es auch spezielles head&shoulders für Rotfüchse??

Toll, dass ihr solche Interviewpartner bekommt, bisschen schade natürlich, dass MRs Faulheit die Aktualität sabotiert 😉

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don_croqueta 4. Dezember 2014 um 16:09

Super! Bitte mehr solche Interviews! Bin da absoluter Fan von. Hoffentlich lässt sich das einrichten.

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Gh 4. Dezember 2014 um 10:30

Wir bekämpfen Schuppen dort wo sie entstehen: im Inneren des Kopfes. Hirni: die systemische Antwort auf Schuppen.

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Guergen 4. Dezember 2014 um 10:12

Ich muss jetzt sofort aufstehen und Shampoo kaufen gehen. Jetzt weiß ich aber auch nach dem Interview nicht, welche head&shoulders-Sorte der head&shoulders Markenbotschafter empfiehlt. Da der Fußball immer kopflastiger wird, braucht man auch immer mehr head&shoulders-Produkte. Ich würde den Markenstrategen von head&shouders aber raten, den Markennamen head&shoulders zu Beginn des Interviews noch öfter einzufordern, sonst könnte es sein, dass an den Namen head&shoulders überliest. Falls ihr Gratisshampoo erhalten habt, könntet ihr beim Adventskalender-Tippspiel vielleicht auch head&shoulders-Produkte verlosen.

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Gh 4. Dezember 2014 um 10:16

Du findest aber auch immer ein Haar in der Schuppe

Antworten

Guergen 4. Dezember 2014 um 10:28

Dazu kann ich nur das Anti-Haarverlust-Shampoo und das Anti-Haarverlust-Tonic von head&shoulders empfehlen. Damit wird deine Suppe porentief haarfrei. Ich habe es zuerst auch nicht geglaubt, aber seitdem ich es ausprobiert habe will ich haarfreie Suppe nicht mehr missen.

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Guergen 4. Dezember 2014 um 10:31

Waah, jetzt habe ich mir wegen eines verschobenen Anti-Spam-Feldes den Beitrag zerlegt und den Schuppen/Suppen-Gag zerstört, Ich sollte aufhören, das ShampooZeug zu trinken.

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Dr. Acula 4. Dezember 2014 um 08:26

klasse Interview.. Keine plakativen Fragen, keine Hetze.. Sehr interessant, solltet ihr nach Möglichkeit öfter machen

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Mar 4. Dezember 2014 um 00:29

Wieso wurde das Interview eigentlich erst jetzt von euch veröffentlicht? Gibts dafür einen bestimmten Grund?

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RM 4. Dezember 2014 um 09:29

MR ist wirklich so faul. Plus bisschen warten, bis es genehmigt wurde.

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DH 3. Dezember 2014 um 23:49

Großartiges Interview! Und jetzt bitte die gleichen Fragen nochmal an Kevin Großkreutz stellen. 😀

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sappydharma 9. Dezember 2014 um 19:31

Dies ist es ja.
Intelligente Interviews sind nur mit sehr intelligenten Spielern wie Hummels ergiebig.
Es gibt Profikicker, die manche Fragen nicht einmal verstehen würden bzw. sogar Trainer.

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sappydharma 9. Dezember 2014 um 19:35

Amüsant wird es wenn derart kompetente Spieler auf weniger kompetente Trainer treffen. Das Problem hat Hummels nicht, aber manch anderer würde mir leid tun.
Was Mats wohl einem Domenech alles erzählen hätte können.

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MR 9. Dezember 2014 um 20:34

Frag mal RM oder mich…

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sappydharma 10. Dezember 2014 um 17:10

nee. werd einfach Mats anrufen.

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GutenTag 3. Dezember 2014 um 23:39

Hey liebes Taktikteam!

Wisst ihr schon, wann der zweite Teil der „BVB-Krise“ angepinnt wird?

Der erste Teil war ja mehr so eine Art Inhaltsangabe. Ich würde mich sehr für die aktuellen möglichen Lösungen interessieren. Mal davon abgesehen, dass durch Spieler wie Hummels. Kuba, Sahin und Co. automatisch wieder mehr Qualität in die Mannschaft kommt. Der Faktor Zeit wird das Dortmunder Leistungsvermögen erhöhen, gar keine Frage!

Aber welche Lösungsansättze wären JETZT mit dem zur Verfügungn stehenden Personal möglich?
Interessiert mich knisternd, hmm, brennend, meine ich!!;)

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blub 4. Dezember 2014 um 00:05

MR versucht nur wirklich sicher zu gehen, das die Krise vorbei ist wenn der letzte teil des Serie erscheint.

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GutenTag 4. Dezember 2014 um 00:39

Also erscheint der letzte Teil schon Freitagabend?:-)

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MR 4. Dezember 2014 um 01:08

Zweiter Teil höchstwahrscheinlich am Freitag.

Antworten

Thore 3. Dezember 2014 um 23:26

Danke für dieses Interview, war echt megainteressant. Ich hoffe, ihr habt ihm mal ausgerichtet, dass er euch an Klopp empfehlen soll, wenn dieser zur Abwechslung mal ein interessantes Interview geben möchte. Natürlich erst dann, wenn er wieder gut drauf ist.

Antworten

HB 3. Dezember 2014 um 21:43

„Aber generell versuchen wir als Mannschaft geschlossen die Räume
klein zu machen, vor allem die gefährlichen Räume: zentral vor dem Tor
und im zentralen Mittelfeld. Diese werden mit drei, vier Spielern
umstellt, sodass der Ball da schon mal reingespielt werden darf. Aber
wenn er reingespielt wird, ist die Chance groß, dass wir den Ball
erobern und daraus dann unseren Angriff einleiten können“

Diese Aussage von Mats fand ich eigentlich am interessantesten, vor
allem im Kontext mit den aktuellen Analysen zur BVB Krise. Seine
Aussage impliziert ja, dass der BVB darauf aus ist den Ball in
zentralen und gefährlichen Räumen zu erobern um von dort aus
Umschalten zu können. Ich habe nicht alle Spiele diese Saison
verfolgt, aber aufgrund der häufig gewählten Raute und der oft daraus
resultierenden 4-3-1-2, 4-3-3, 4-3-3-0 Defensivstaffelung beraut man
sich meiner Ansicht nach in gewissem Maße der eigenen Spielidee und
führt diese Ad-Absurdum.

Ist es wirklich so, dass die Bundesliga Mannschaften sich alle gezielt
auf den BVB einstellen und vermehrt über die Flügel aufbauen, oder
zwingt Dortmund den Gegner durch den kompakten zentralen Block
geradezu zu seinem „Glück“? Wenn der Gegner dann häufig an der
Aussenlinie isoliert wird, ist der weg zum Tor von Natur aus länger
als bei zentralen Balleroberungen. Auch die Kanalisation der Angriffe
innerhalb der eigenen Defensivstruktur und das damit verbundene
„raumfressen“ fällt in diesem Zusammenhang klar ab.

Nur so eine Idee, indiskutabel ist natürlich dass der BVB im
Ballbesitzspiel sein Niveau deutlich steigern muss.

Zu weiteren Diskussionen wie Abschreibung von Spielern als
Fehleinkäufe (in einem nicht funktionierenden Team wohlgemerkt) und
der Qualitätsdiskussion will ich mich gar nicht weiter äußern, weil
diese populistischen Diskussionen definitiv nicht zielführend sind.

Antworten

JS 3. Dezember 2014 um 22:00

Interessante Frage. Ist der BVB im Zentrum zu kompakt, so dass sich keiner mehr traut hindurchzuspielen?

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 22:20

Glaube ich nicht. Zumindest nicht bei den Toren gegen Frankfurt und auch nicht laut der Krisenanalyse Teil 1. Da sieht es oft so aus, als würde viel über außen laufen und die Mitte auch mal frei für Konter sein.

Aber das Interview ist natürlich nicht zwingend aktuell in diesem Punkt (ist das die Crux?). Vielleicht hat Klopp versucht gewisse Dinge anzupassen oder durch Verunsicherung ging Kompaktheit verloren. Kompaktheit ist aber ein wichtiger Punkt beim BvB.

Antworten

MR 3. Dezember 2014 um 22:20

So viel Raute wurde zuletzt gar nicht mehr gespielt. Von Beginn an nur noch gegen Bayern und davor zuletzt mal gg Stuttgart 4-3-2-1, weil Stuttgart das halt auch spielte. Ansonsten, wenn ich das grad richtig überblicke, sogar nur gg Augsburg von Beginn Raute. (Oha, hatte ich auch anders aufm Schirm.)

Zudem spielte Dortmund die Raute mit sehr, sehr breiten Stürmern (4-3-3-Staffelung eben) und hatte damit zuweilen gar mehr Zugriff auf die Flügel. Also das Problem sehe ich nicht.

Antworten

HB 4. Dezember 2014 um 07:44

Danke für die Erklärung MR,

dann ist mir das wohl durch ein paar flüchtig gesehene Spiele und einzelne Analysen wohl falsch in Erinnerung geblieben.

Antworten

LMey 3. Dezember 2014 um 21:19

Hat der gute Mats wohl schon zu viel verraten ;-p

Das Interview ist befriedigend, bis gut geführt – Freut mich, dass der Dortmunder euch fast schon unter die Arme griff, mit seinen Antworten.

Frage nebenher:
Die moderne 4er-Kette mit abkippenden 6er und off. Außenverteidiger vs. die moderne 3er-Kette. Seht ihr das ähnlich wie Hummels, oder erkennt ihr einen grundlegenden Unterschied, der bestimmte Spielsituationen für eines der Systeme eindeutig erschwert oder vereinfacht?

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 21:38

Kann Hummels da nicht ganz zustimmen. Es ist schon ein Unterschied ob man 3er, 5er oder 4er Kette als Grundausrichtung vorgibt. Auch wenn abkippende 6er oder AVs da mal die Kette verlängern. Es ist einfach was anderes wenn ein IV als zentraler IV spielt oder ein Regista/DM sich zwischen zwei IVs fallen lässt.
Wobei dieses Thema auch nicht wirklich wichtig ist und das Interview dann wohl vorbei war.

Gut fand ich die recht offene Frage zu Manndeckung im Mittelfeld. Dass dann bei seinem favorisierten System (Ballbesitz/wildes Spiel) so nachgefragt wurde wunderte mich mehr. Fußball ist ja kein Wunschkonzert andererseits hat Hummels die Unterscheidung zwischen den Bayern und einem wilderen System selber aufgebracht und dann zunächst diplomatisch geantwortet. Ich hätte dann gefragt, was das, nach seinen Worten, wilde Gegenpressing bedeuten soll? Pressen manche Teams, wie die Bayern, organisiert und andere Teams brauchen keine Organisation?

Antworten

GG 4. Dezember 2014 um 23:32

Dann los, selber Fragen stellen im Interview. >.>

Aber man merkt bei Fragen und Antworten schon, dass sich auf beiden Seiten Fachkundige befinden. Das Interview hätte ruhig länger sein können und natürlich regelmäßiger Bestandsteil werden.

Vielleicht ist es ja möglich über die bisherigen Partner, Spielverlagerung wird oftmals als Kollegen bei ZDS und Co. erwähnt, an die Spieler zu kommen. Auf jeden Fall aber auch von mir Daumen hoch für das Gespräch.

Antworten

CB 3. Dezember 2014 um 20:42

Was ihr bei spielverlagerung.de immer wieder leistet ist aus sportjournalistischer Sicht der reine Wahnsinn. Dieses Interview ist ist ein weiteres Highlight. Bombe!

Antworten

ES 3. Dezember 2014 um 20:29

Also, ehrlich gesagt bin ich ein bisschen enttäuscht vom Interview. ich hätte gerne gewusst, ob er bei der Borrussia der uneingeschränkte Leader ist, ob Klopp bewusst auf Hierarchien setzt, oder wie er sich bei gewonnen Spielen fühlt im Gegensatz zur Stimmung bei verlorenen. Aber Ihr lernt ja noch…

Antworten

ahnungsloSer 3. Dezember 2014 um 20:41

Naja wenn man kicker-Fragen mag liest man kicker und für taktische Fragen hier.

Antworten

ES 3. Dezember 2014 um 21:07

äh, sorry. Dachte, das wäre hier nicht nötig: Also ein zweiter Versuch „Ironiemodus ein“ „Kommentar von mir oben“ „Ironiemodus aus“.
Übrigens habe ich gerade aus Jux mal gegoogelt nach Interview mit Mats Hummels – ob ich da nur ein Vorurteil gegen herkömmlichen Sportjournalismus habe. Und da springt mir doch gleich sehr schnell die Frage ins Gesicht „Mats, wie war die Stimmung in der Kabine?“. Ich denke, in wenigen Jahren wird man das belächeln und sagen: Guck mal, solche Fragen haben die damals, anno 2014, gestellt.

Antworten

Fat spanish waiter 3. Dezember 2014 um 20:26

von seiner Aussage zu Barcelona (Ballbesitzspiel/Tiki-Taka irrelevant, Gegenpressing der Schlüssel) könnte man ja eine Verbindung zu den derzeitigen Dortmunder Problemen konstruieren…

was die angeblich immer gleichen Journalistenfragen angeht: der Mainstream-Leser darf auf keinen Fall überfordert werden und einzelne Aspekte nicht (sofort) verstehen. Warum zeigen die öffentlich-rechtlichen keine US-Serien ?
Es reicht doch wenn es hier so etwas zu lesen gibt, danke dafür!

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 20:47

Warum die ÖR keine US Serien zeigen? Weil das Sendeplätze für ihre Traumschiff und Traumhotel Fernsehfilme blockieren würde, die in irgendwelchen Urlaubsparadiesen gedreht werden (bei immer gleichem Cast und Drehbuch).
Und eine BBC Produktion wie Sherlock wird auf einen Spartensender oder in die tiefe Nacht verbannt. Da zeigt man lieber unzählige Tatorte (in Wiederholung).

Und weil bei diesem Zeug immernoch viele Leute mit Freude einschalten, will ich nicht wissen, was der Mainstream-Leser oder der gemeine Zuschauer erwartet.

Antworten

vanGaalsNase 3. Dezember 2014 um 19:57

Dieses Interview sollten sich alle Sportjournalisten durchlesen, die sich immer darüber beschweren, dass Fußballer die immergleichen „weichgespülte“ Antworten geben. Wenn man die immergleichen Fragen stellt („Wie fühlt man sich als Weltmeister?“Wie fühlt man sich wohl?!), muss man sich nicht wundern, dass man keine neuen Antworten bekommt. Aber was ist das Gegenmittel der Journalie? Provokation: „Na Hr. Klopp. Das war’s dann wohl…“

Anstatt mal inhaltliche Fragen zu stellen. Dann wird man schon sehen bzw. hören, dass Profis auch andere Antworten geben können. Aber leider geht es den Mainstreammedien zu sehr um Emotionen als um die Sache selbst. Zum Glück ist das bei SV anders. Danke!

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 20:09

Inhaltliche Fragen gibt es sogar manchmal. Nur legen manche Journalisten gleich die Antwort vor (wollen wohl schlau aussehen): „… Lag es an der fehlenden… bla bla?“

Und wenn Journalisten mal wieder fragen, wie man sich als Weltmeister fühlt, einfach mal ne neue Antwort geben: Auf meiner WM-Medaille hole ich mir jeden Morgen einen runden Keks zur Milch. Oder so.

Antworten

vanGaalsNase 3. Dezember 2014 um 20:14

Das Problem ist ja, dass der gemeine Zuschauer mal eine andere Antwort verlangt. Denn nur so würden sich Typen verhalten, die es ja angeblich unbedingt braucht. Wenn dann aber mal einer tatsächlich mit markigen Sprüchen die Idiotie von belanglosen Fragen offenlegt, wird man erst mal als arrogant und schwer umgänglich bezeichnet.

Antworten

Gh 3. Dezember 2014 um 19:53

Oh Mann, danke, dass ihr mir wieder den besten Werbespot der Welt in Erinnerung gerufen habt:

https://www.youtube.com/watch?v=HaGt4JNs19Y

Und ich dachte immer, Schuppenshampooambassador zu werden ist ein sicheres Zeichen dafür, dass dein Karriere im A… ist. Das hat sich also definitiv geändert.

Antworten

David 3. Dezember 2014 um 19:36

Yes, geiles Interview, danke euch!

Antworten

HP 3. Dezember 2014 um 19:16

Sehr, sehr interessantes Interview, in dem es mal wirklich um die Sache, den Fußball, ging und nicht das ganze drumherum. Interessante Einsichten auch in Mats‘ Spielverständnis und Charakter. Dankeschön! 🙂

Antworten

Drac 3. Dezember 2014 um 19:11

Großartiges Interview. Da muss man zwangsläufig mal eben in dem Gedanken schwelgen, wie es wäre, wenn die gängigen Interviews auch so aufgebaut wären. Also Fussball-Interviews mit Fussball-Spielern, in welchen es um Fussball geht. 🙂

Ansonsten, der Einschub mit „Gegen Schalke noch…“ ist halt schon der Hammer. 😀

Antworten

Tank 3. Dezember 2014 um 18:57

Ja super! Einer meiner Lieblingsfußballer im Interview auf meiner Lieblingsseite, herrlich. (Als nächstes bitte Gruppendiskussion mit Redondo, Guardiola, Busquets, Kroos et al. über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der spielmachenden 6. :P)

Sehr schön auch die (verpflichtende?) Frage zu head&shoulders eingebaut. Wobei mich ja schon interessiert hätte, welche Spülung der Mats benutzt…

Bzgl. Barcelona ist mir seine Meinung etwas zu hipsterig. Klar war deren Gegenpressing super wichtig für ihr Spiel, aber von dieser Erkenntnis bis zur These, dass das Ballbesitzspiel „irrelevant“ war, ist es doch ein weiter Weg. Ein Weg, den man meiner Ansicht nach nicht begründen kann

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 19:24

Ich werd‘ langsam alt. Ist „Hipster“ eigentlich was positives oder was negatives, oder kommt es darauf an ob ich mich als Hipster sehe?

Das Ballbesitzspiel Barcas als irrelevant zu bezeichnen ist sicher gewagt, aber es stimmt schon, dass ihr Pressing einen ähnlichen Anteil am Erfolg hatte und oft „übersehen“ wurde. Bliebe halt zu klären ob Barca besser aufs Pressing oder auf den Ballbesitz hätte verzichten können. Ohne Ballbesitz, wären sie dem BvB sehr ähnlich gewesen, hätten sich aber vielleicht tot gelaufen. Der Ballbesitz ohne Pressing, also tief und defensiv ohne Ball, wäre wahrscheinlich schwieriger zu zahlreichen Torchancen gekommen. Ist auch schwer zu verteidigen, wenn man weit aufgerückt den Ball zirkulieren lässt und sich keine Konter fangen will. Ohne Pressing stoppt man dann kaum ein konterbasiertes System. Andererseits war das Passspiel schon außergewöhnlich gut.

Antworten

Isco 3. Dezember 2014 um 19:46

„Ich werd’ langsam alt. Ist “Hipster” eigentlich was positives oder was negatives, oder kommt es darauf an ob ich mich als Hipster sehe?“

Das kommt – wie vieles – darauf an, in welchem Kontext es verwendet wird. Normalerweise (nennen wir es das „echte Leben“) schwingt da schon eine Portion Spott mit für Leute, die proaktiv versuchen sich vom „Mainstream“ zu unterscheiden; die Verwendung auf dieser Seite ist aber (zumeist?) ironisch gemeint, sprich sie meint ein Abweichen von der Norm im positiven Sinne; z.B. ist Schmelzer als Lieblingsspieler hipsterig. Hoffentlich ergibt das so irgendwie Sinn..

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 19:58

Ahso, dann lag ich doch nicht so falsch. Naja, Leute, die sich pro-aktiv vom Mainstream unterscheiden wollen … Der Mainstream ist schneller irgendwo angekommen als es einem lieb ist, damit ist ein Hipster auch nur jemand aus dem ‚“neuen“ Mainstream.

Wie schnell wurde Schmelle zu DER Lösung als AV in der N11 gelobt, und dann medial wieder fallengelassen.

Antworten

Jan 3. Dezember 2014 um 18:57

„[…]ist es aber für uns Innenverteidiger so, dass wir etwas mehr Freiraum haben als die Mittelfeldspieler.“ Erzähl das mal einem Diego, Lincoln, Zidane und wie sie alle heißen 🙂

Sehr schönes Interview, würde mich freuen, wenn fachliche Interviews mit anerkannten Fachleuten häufiger zu eurem Repertoire gehörten.

Antworten

Isco 3. Dezember 2014 um 19:47

Nein, bitte nicht schon wieder Zidane aus dem Hut zaubern.. 😉

Antworten

JS 3. Dezember 2014 um 18:42

Bestes Fußball-Interview aller Zeiten. Danke!

Antworten

Krapf 3. Dezember 2014 um 18:38

Lesenswertes Interview! Was mich interessieren würde: Hat Hummels irgendetwas dazu gesagt, dass das mal andere Fragen waren als sonst?

Antworten

TW 3. Dezember 2014 um 18:53

Er kannte unseren Blog schon, war entsprechend nicht ganz so überrascht 😀

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 19:27

Wäre jetzt interessant, wie oft er hier vorbei schaut. Aber, dass ihr dem neuen Weltmeister nicht erst über drei Fragen Honig ums Maul geschmiert habt, ist irgendwie … erfrischend.

Antworten

dave 3. Dezember 2014 um 19:56

Habt ihr ihm bzw. den Dortmundern auch ein paar Tipps bezüglich ihrer aktuellen Situation mitgegeben? MR ist doch glaube ich Dortmundfand… 😉

Ansonsten: Top Interview, viele, vielen Dank!

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 20:35

Das Interview war Ende August. War die Situation da schon so brenzlig?

Antworten

Fat spanish waiter 3. Dezember 2014 um 20:40

Geringschätzung von Ballbesitzspiel, Überschätzung von Gegenpressing, (und Pressingfallen funktionieren auch nur wenn der Gegner sich ins Zentrum locken lässt…)

Antworten

Ein Zuschauer 3. Dezember 2014 um 20:43

Da hatten sie schon Immobile gekauft.

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 20:55

Ja ja, trotzdem ein ganz anderer Zeitpunkt. Nur wenige hätten damals gedacht, dass der BVB stand heute schwerer tut als Stuttgart, Hamburg oder Bremen. Kann natürlich in einem Monat viel positiver aussehen. Aber am 25. August dachte man sicher an einen stotrigen Start und nicht an eine Krise in dem Ausmaß.
Außerdem muss man als SV mit dem Fokus Taktik nicht ständig die Keule schwingen. Man ist ja auch froh, wenn man ein Interview führen kann und über taktische Dinge vernünftig redet. Warum sollte man Hummels mit Fragen verprellen die eigentlich sein Trainer oder Sportdirektor beantworten müsste? Dann bekommt man nur nach Antworten in Abwehrhaltung ohne Inhalt. Dann kam man sich zwar damit brüsten knallharte Fragen zu stellen, aber nicht mit guten Antworten.
Wenn so ein Interview überhaupt freigegeben würde.

dave 3. Dezember 2014 um 20:47

Oh entschuldige, ich habe das Interview zunächst mobil gelesen und dabei den Zeitpunkt überlesen. Mea culpa.

Antworten

HW 3. Dezember 2014 um 20:59

Kein Grund sich zu entschuldigen, kann man ja mal überlesen.

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