Blick über den Tellerrand – Folge 12

Es geht weiter mit dem „Blick über den Tellerrand“, der diesmal nach Italien, England und auf einen interessanten Transfer schaut.

Interessant zu beobachten: Norwich City

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Norwich in den letzten beiden Partien

Wahrscheinlich gehört Norwich auch unter den weniger bekannten Teams der Premier League noch zu den unscheinbarsten Mannschaften. Doch zeigten die „Kanarienvögel“ in der vergangenen Spielzeit nicht zum ersten Mal ansprechende Leistungen, konnten einige gute Ergebnisse gegen die Favoriten erzielen und landeten auf einem 11. Platz ohne wirkliche Abstiegsgefahr überwinden zu müssen. In diesem Sommer wurde die Mannschaft für 30 Millionen verstärkt – doch setzte man dieses Geld weitgehend vernünftig ein, um gezielte Verstärkungen zu verpflichten und den Kader in einem gesunden Umfang zu halten.

Vor allem die Defensive ist die große Stärke bei der Mannschaft von Chris Hughton, die häufig zwischen 4-4-1-1 sowie 4-1-4-1 wechselt und gelegentlich auch in ein flaches 4-5-1 hineinfällt. Damit sind sie weniger auf aggressive Balleroberungen oder frühes Pressing bedacht, sondern auf Stabilität in der gesamten Breite des eigenen Drittels – die wenigen Szenen mit einer hochgeschobenen 4-1-3-2-Anordnung sind nur Ausnahmen. Geprägt wird diese Defensivarbeit von vielen Mannorientierungen, die insbesondere durch die offensiven Außenspieler praktiziert werden, welche immer wieder weit zurückfallen und bei dieser Spielweise ziemlich intelligent agieren.

Aufgrund seiner geschickten Nutzung kann dieses Mittel als Ausgangspunkt für kollektive Ansätze von Defensivfluidität dienen, indem die zentralen Mittelfeldspieler auf die zurückfallenden Flügel mit geschicktem Herausrücken reagieren, das sie unter Nutzung des Deckungsschattens sehr gut timen, während die verbliebenen Kollegen wiederum mit intelligentem Nachschieben und Absichern antworten. Im Idealfall entstehen daraus verschiedene Verschiebungen sowohl nach vorne als auch nach hinten, die sich vor allem an den Situationen und der gegnerischen Angriffsweise und nur sekundär an den Linien der eigenen Grundformation orientieren.

Auch auf den Außenseiten sind Anpassungsfähigkeit und lokale Kompaktheiten wichtige Bestandteile in Norwichs Defensivarbeit. Wenn der Gegner beispielsweise die offensiven Halbräume normalerweise nur inkonsequent nutzt, schieben die „Kanarienvögel“ bei einem Flügelangriff ihren ballnahen Außenverteidiger weit heraus, lassen den Rest der Abwehrkette aber positionstreu sowie mittig agieren und damit die Schnittstelle zum ballnahen Innenverteidiger bewusst etwas offen.

Insgesamt weist die Defensivarbeit der Mannschaft immer wieder intelligente Züge auf, mit denen sie sehr situationsbezogen nur das verteidigen, was auch verteidigt werden muss. Ihr größtes Problem ist, wenn sie sich durch die eigene Fluidität sehr weit nach hinten drängen lassen und durch die Mannorientierungen in komische Defensivstellungen mit zu flachen Staffelungen kommen – normalerweise soll gerade dies durch das intelligente Abwehrspiel verhindert werden, doch manchmal verliert das Team die Kontrolle über die eigenen Anpassungen.

blick über den tellerrand 12 norwich defensive

Eine von Norwichs Defensivpositionierungen vom Liga-Auftakt gegen Everton: Die tiefe Positionierung ist auf Stabilität ausgerichtet, die Breite wird abgedeckt, aus dem flachen 4-5-1 sind die beiden Außen mannorientiert etwas zurückgefallen, weshalb Howson beim Querpass nur leicht herausrückt.

Aktuell haben sie zudem noch Probleme, weil der spät verpflichtete Elmander als hängende Spitze noch nicht effektiv genug gegen den Ball mithilft, während das Team in dieser neuen Aufstellung noch nach Abstimmung und Konstanz sucht. Weil der Schwede zu wenige Rückstöße zeigt und der defensiv zuletzt gut auf den Seiten helfende van Wolfswinkel ebenfalls etwas hoch agiert, agieren die verbliebenen Spieler etwas unkontrollierter und enger, was sie über die Flügel sowie über den Rückraum einfacher zu knacken macht. Mit dem derzeit verletzten Gary Hooper gibt es bald einen weiteren Transfer, der ins System eingepflegt werden muss.

Dazu gehört auch der Niederländer Leroy Fer, der für gutes Geld von Twente kam und mit der Rückennummer 10 neben seinem Landsmann van Wolfswinkel so etwas wie der Königstransfer von Norwich ist. Zusammen mit dem vielseitigen Bradley Johnson bildet Fer das wichtige Duo im zentralen Mittelfeld und soll von dort als physisch starker Allrounder, der überall in der Feldzentrale, als aufrückender Innenverteidiger und Stürmer eingesetzt werden kann, das Spiel des Teams anleiten.

Trotz seiner Größe ist Fer recht beweglich und besitzt einen schwierig zu kategorisierenden Torinstinkt. Positiv hervorzuheben ist sein Gespür für Positionierungen, mit denen er gute Verbindungen herstellen kann, allerdings agiert er innerhalb einzelner Spiele unkonstant, etwas „chillend“ und erzeugt gelegentlich mit mangelnder Übersicht festgefahrene Situationen – wären seine Leistungen in mehreren Hinsichten weniger schwankend, könnte er ein internationaler Topspieler werden. Bei Norwich muss Fer sich noch ein wenig eingewöhnen, um das Team entscheidend prägen zu können, wenngleich die Ansätze bereits deutlich erkennbar sind.

Dabei wird es für ihn wohl auch darum gehen, dem Offensivspiel der Mannschaft neue Facetten zu verleihen. Im Gegensatz zu der anpassungsfähigen, fluiden und situationsorientierten Defensive ist das Spiel nach vorne auch dieses Jahr wieder auf sehr einfache Mittel und Wege ausgerichtet. Vor allem simple Flügelangriffe sind dabei von entscheidender Bedeutung – rechts agiert Whittaker bisher überraschend intelligent und modern im Duo mit Snodgrass, während links vor allem der dribbelstarke Redmond in Position gebracht werden soll, damit er Aktionen starten kann. Die Offensivpräsenz der zwei Angreifer und die nachstoßenden Bewegungen, die sowohl Fer als auch Johnson auf gefährliche Weise liefern können, stellen die zweite große Gefahr bei den Angriffen Norwichs dar.

Spiel der Woche: Sampdoria – Genoa 0:3

blick über den tellerrand 12 genua-derbyZugegebenermaßen ist dieses Genua-Derby schon vom vergangenen Spieltag, doch auch nach einer Woche lohnt sich die Betrachtung dieser interessanten Begegnung noch. Beide Mannschaften traten mit einer Dreierkette an und prägten dabei nicht nur ähnliche Formationen, sondern auch ähnliche Spielweisen. Dies wiederum führte grundsätzlich zu vielen Mannorientierungen auf dem Platz – insbesondere zwischen den Flügelverteidigern und den Achtern, während die jeweiligen Sechser meistens durch die Defensivarbeit der beiden Stürmer ausgeschaltet werden sollten.

Entscheidend für den Ausgang des Spiels war die Tatsache, dass Genoa die Formation in verschiedenen Aspekten besser interpretierte als der Gegner. So rückte das junge Torwart-Talent Perin einige Male aus seinem Strafraum, um im Aufbau zu unterstützen, und die drei zentralen Verteidiger nutzten ihre Überzahl gegen Sampdorias Doppelspitze konsequent. Da sie viel Zeit am Ball bekamen, konnten sie sich immer wieder Situationen zurechtlegen und im richtigen Moment einen direkten Vertikalpass in den Angriff spielen. Dort zeigten Gilardino und Calaiò, der zudem geschickt in die Räume neben der gegnerischen Dreierkette auswich, gute Zusammenarbeit im individualtaktischen Sinne. Wie man es bei italienischen Sturmduos häufiger sieht, legten sie Zuspiele füreinander ab, ließen Pässe durch und kombinierten mit einstudierten Laufmustern.

Auch individuell konnten die drei zentralen Defensivspieler der Gäste überzeugen. Als zentraler Akteur dieses Trios rückte Portanova bei gegnerischem Ballbesitz situativ ins defensive Mittelfeld vor, um dort Löcher zu stopfen oder Pässe zu antizipieren, und traf bei diesen riskanten, aggressiven Vorstößen meistens die richtigen Entscheidungen. Während Gamberini für viele der vertikalen Zuspiele verantwortlich zeichnete, konnte Manfredini mit seinen intelligenten Vorstößen im Aufbau überzeugen. Immer wieder sorgte er für eine sinnvolle Raumnutzung auf halblinks oder positionierte sich balancierend in teilweise unorthodoxen, aber sinnvollen Positionen. Auf der anderen Seite sorgte Genoa ebenfalls für Gefahr – vor allem über den vielseitigen und recht intelligent agierenden Biandini. Durch Bjarnassons etwas eingerückte Position hatte er im Raum neben dem isländischen Nationalspieler viel Zeit, die er vor allem für geschickte Pässe oder Halbfeldflanken nutzte – eine davon verwandelte der gut aufgerückte Antonini per Volley am Strafraum zur frühen Führung.

Sampdoria musste also einem Rückstand hinterherlaufen, tat sich trotz viel Ballbesitz im Spiel nach vorne aber schwer. Nur selten kamen sie mal – nach dem Aushebeln der gegnerischen Mannorientierungen – in gefährliche Freiräume oder hinter das Mittelfeld, wo Bjarnasson zumindest manchmal mit Gabbiadini kombinieren konnte. Dabei versuchten sie enorm viel, trieben die Angriffe mit Engagement an und hatten auch einige gute Ansätze. Grundsätzlich waren die vorhandenen Bewegungen und Positionierungen nicht wirklich schlecht, doch die einzelnen Aktionen im letzten Drittel passierten zu isoliert voneinander. So musste beispielsweise nach einem angriffseinleitenden Vertikalpass zu lange überlegt werden, was danach kommen sollte – und im nächsten Moment waren die potentiellen Dynamiken für die Weiterführung des Angriffs verpufft. Man musste konstatieren, dass Genoa aus dem Aufbau heraus gezielter spielte, was sich auch in den Statistiken zeigte – obwohl Sampdoria vor der Pause mit bis zu 65 % Ballbesitz dominierte, hatte Genoa phasenweise eine höhere Passgenauigkeit.

Hinzu kamen bei den Hausherren einige kleinere Probleme – beispielsweise versuchten die Achter zum Ankurbeln des Aufbaus weit auf die Seite zu schieben und dort zu helfen, fanden allerdings keine so gute Balance wie Biondini beim Gegner, weshalb die Optionen innerhalb des gegnerischen Defensivblocks geschwächt wurden. So musste sich Sampdoria trotz guter Ansätze für Torchancen meistens auf Distanzschüsse, das zwischendurch mal sehr gut funktionierende Gegenpressing oder Einzelaktionen von Éder verlassen. Dieser wich engagiert und unberechenbar in verschiedene Bereiche aus, wühlte mit seiner wilden Spielweise innerhalb der gegnerischen Linien und bewegte sich geschickt in Zwischenräume.

Allerdings fehlte dem Brasilianer die richtige Unterstützung der Kollegen, so dass alle diese Bemühungen nichts einbrachten – zur Halbzeit hatte Sampdoria keine wirklich zwingende Torszene erzeugen können und keinen der neun Abschlussversuche auf den gegnerischen Kasten gebracht. Die Hoffnung war, dass der Lokalrivale neben seinen Stärken auch einige schwächere Seiten zeigte. Beispielsweise fiel Matuzalem im Aufbau häufig in unnötigen Situationen zurück und verringerte damit die Präsenz vorne, weshalb den Stürmern die Unterstützung nach den Vertikalpässen fehlte und Genoa aus ihren recht guten Strukturen zu wenig machte – auch weil die Mannschaft sehr bedacht spielte und auf eine möglichst gute Chancenqualität aus war, blieb der Führungstreffer der einzige Abschluss vor dem Seitenwechsel.

Zur zweiten Halbzeit erwischte die Mannschaft einen Traumstart – nach Flanke vom rechten Flügelläufer Vrsaljko erhöhte Calaiò schnell auf 0:2, ehe Lodi mit einem Freistoßtor und der vierten Abschlusssituation sogar erhöhte. Damit war die Begegnung endgültig gelaufen, da Sampdoria auch mit neuem Personal (zu positionstreue und einfallslose Auswechslungen) vor dem dritten Treffer nicht gefährlicher wurde, sondern eher etwas abbaute. Sicherlich half das frühe 0:1 den Gästen ganz entscheidend und erleichterte ihnen die Partie, doch letztlich war es ein verdienter Sieg für eine clevere und effektive Gästemannschaft gegen einen Lokalrivalen mit immerhin ordentlichen Ansätzen.

Spieler der Woche: Vitinho (CSKA)

Gerade erst frisch aus Brasilien nach Moskau gewechselt, gab Vitinho – eine der größten Nachwuchshoffnungen im Land des WM-Gastgebers – in seinem zweiten Spiel für den neuen Klub unter der Woche direkt das Debüt in der europäischen Königsklasse gegen niemand geringeren als die Bayern. Der mit vielen Vorschusslorbeeren – in Rio nennt man ihn den „besseren Neymar“, wie das in Brasilien nicht unüblich ist – transferierte linke Offensivmann machte sich in dieser schwierigen Partie ordentlich.

Dabei ist der Vergleich mit Neymar im Grundsatz gar nicht mal falsch, da Vitinho insbesondere in seinen Bewegungsabläufen an den Neuzugang von Barcelona erinnert. Mehr noch als dieser beeindruckt Vitinho bei seinen Dribblings durch enorme Athletik, mit der er auch verloren geglaubte Bälle häufig noch gewinnen kann, wenngleich er sich bei diesen Aktionen manchmal das Leder deutlich zu weit vorlegt.

Auch im Kombinationsspiel hat der kostspielig transferierte Vitinho sehr lobenswerte Anlagen, die bei seinem vorigen Verein Botafogo in großem Maße gefördert wurden. Dort agierte er in einer offensiven Dreierreihe mit der niederländischen Fußballlegende Clarence Seedorf und dem bei Ajax ausgebildeten Nicolás Lodeiro. Da das Trio außerdem vom aufrückenden Sechser Gabriel und einem sehr ablagestarken Stürmer – entweder Rafael Marques oder Alex – unterstützt wurde, gab es viele Zentrumsüberladungen im Team, während derer Vitinho seine Fähigkeiten entwickeln und in die Lehre bei den Kollegen gehen konnte. So kurbelt er diese Angriffe mittlerweile gerne selbst federführend an und agiert recht strategisch.

Trotzdem gibt es im gruppentaktischen Verständnis noch viel Inkonstanz und Wechselhaftes im Spiel des Brasilianers, der dafür bereits recht defensivstark ist, mit zunehmender Strafraumnähe immer sauberer und tödlicher in seinen Aktionen wird und vor allem ein herausragendes Gespür für die mannschaftstaktischen Abläufe und Wechselwirkungen zu haben scheint. In dieser Hinsicht agiert und bewegt er sich bereits sehr intelligent – wenn diese Intuition noch weiter trainiert und kontextuell genutzt wird, könnte Vitinho zu einem dribbelstarken Klassespieler für verschiedene, komplexe Rollen werden.

SCP-Poker 28. Februar 2014 um 14:13

Ich stell die Frage an dieser Stelle da hier wenigsten der Verein vorkommt, mit dem Forum wird das dann besser.
Also meine Frage ist ob einer was zu Mustafi von Sampdoria sagen kann da er für die N11 nominiert ist und ich ihn nur vom Namen her kenne. TR das scheint ein Fall für dich zu seien.

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SP 28. Februar 2014 um 17:08

sehr gute Frage. Habs auch gerade gelesen und ich habe bisher noch nicht mal irgendwas von ihm gehört. Mich würde speziell auch interessieren, ob er als Rechtsverteidiger geeignet wäre. Wenn ja, dann würde das für mich nämlich ziemlich sicher bedeuten, dass Lahm ins Mittelfeld rückt, da ja Großkreutz auch wieder mal nominiert wurde.

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SCP-Poker 28. Februar 2014 um 17:54

Mustafi hat früher wohl mal aushilfsweise als RV gespielt, seine Position scheint aber die IV zu seien.

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SP 1. März 2014 um 11:45

Das habe ich auch schon gelesen. Ich frage mich nur, ob seine Qualitäten als RV dafür ausreichen würden, der Backup für Großkreutz zu sein.

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CE 1. März 2014 um 11:45

Er bildet aktuell mit Daniele Gastaldello ein starkes Innenverteidigerduo, war in der Saison aber auch schon rechter Mann in einer Dreierkette. Mustafi ist kein Verteidiger, der mit seiner Physis alle Duelle gewinnen möchte bzw. kann. Dafür hat er eine gute Antizipation.

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MagathN 20. September 2013 um 18:00

Nichts zum ersten FC Köln? Super-interessant!

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wuschel 20. September 2013 um 14:07

zu Norwich…
ich wundere mich jede Transferperiode, wie viel Asche die englischen Klubs aus der mittleren Tabellenregion und auch im Tabellenkeller in Bewegung setzen um neue Spieler zu verpflichten!
Egal ob die „Niemandsland“-Vereine wie Norwich (30Mio.) oder Southhampton (40Mio.) oder auch Aufsteiger wie Hull City (15Mio), Crystal Palace (40Mio) oder Cardiff (20Mio); wie können diese Vereine so viel Geld ausgeben? Diese Spieler müssen das Niveau in der Premier League doch unglaublich anheben?

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Ian 20. September 2013 um 14:37

In England werden auch für durchschnittliche Spieler horrende Summen bezahlt, das kann man mit anderen Ländern nicht vergleichen – das liegt zum einen an Investoren und zum anderen an den hohen Fernsehgeldern, die die Teams erhalten.

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german informant 21. September 2013 um 13:34

Google einfach mal nach dem neuen TV-Vertrag der Premier League. Aus genau diesem Grund können selbst frisch gebackene EPL-Aufsteiger so viel investieren wie jahrelang um die Champions League mitspielende Bundesligateams. Zudem sind aus genau diesem Grund die Ablösesummen in England so sehr explodiert, dass selbst mittelmäßige Spieler nur im Millionenbereich zu haben sind.

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