1. FC Köln – Fortuna Düsseldorf 1:1

Friedliches Remis im rheinischen Zweitliga-Derby zwischen dem 1.FC Köln und Fortuna Düsseldorf. Es war ein Spiel der Aufbausituationen, zurückfallenden Sechser und hohen Außenverteidiger.

Stögers 4-3-3 im Spielaufbau

Die Hausherren begannen in einem 4-3-3, das personell im Vergleich zum Remis in Dresden nicht verändert wurde. Bei der Fortuna hält Mike Büskens an jenem 4-4-2 mit beweglichen Stürmern und direkten Flügeln fest, welches sein Vorgänger Norbert Meier in der letzten Bundesliga-Saison praktizieren ließ. Beim Spielermaterial setzte er ebenfalls auf Kontinuität: acht Spieler aus der Startformation waren bereits im letzten Jahr bei der Fortuna, nach dem Auftaktsieg gegen Cottbus gab es nur einen Wechsel (Balogun für Latka).

köln-fortunaWas in seiner Zeit bei Austria Wien einer der tragenden Erfolgsgaranten war, lässt Kölns neuer Trainer Peter Stöger nun auch bei den Domstädtern praktizieren – das Mittelfeld wird aus zwei Achtern (Jajalo und Gerhardt) vor einem Sechser (Matuschyk) gebildet, der sich im Spielaufbau zu den Innenverteidigern zurückfallen lässt, während die Außenspieler der Viererkette hoch aufrücken können.

Gegen die 4-4-2-Defensivformation der Düsseldorfer, in der Reisinger und Neuzugang Benschop als Stürmer aufliefen, konnte Köln mit dieser typischen Maßnahme des zurückfallenden Matuschyk daher in der hintersten Reihe Überzahl herstellen. Weil die hoch aufrückenden Außenverteidiger ihre Düsseldorfer Gegenspieler Bolly und Bellinghausen weit zurückdrängten, erzeugte das Aufbauspiel der Hausherren eine hohe Ballsicherheit.

Kölns findet aus dem Ballbesitz nicht nach vorne

Trotz dieser Ballsicherheit gab es allerdings zwei große Probleme für die Geißböcke: Zum einen fanden sie aus dieser Umformung heraus weiter vorne fast keine Anspielstationen. Die beiden Stürmer der Fortuna arbeiteten aufmerksam gegen Matuschyk, der leicht vor den Innenverteidigern meistens vom Düsseldorfer Sturmduo verschluckt wurde und deshalb unmittelbar neben Maroh und Golobart rücken musste. In diesen Situationen konnten sich die beiden Angreifer der Gäste darum bemühen, das Mittelfeld in ihrem Rücken zu schützen und Passoptionen ins Zentrum zu versperren. Wichtig war dabei, dass sie mit ihrem Deckungsschatten die übergangsweise Dreierkette der Kölner so abtrennten, dass keiner aus jenem Trio Freiheiten erhielt, um ungestört im Halbraum vorzustoßen und den Ball vorzutragen.

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Schematische Darstellung von Jajalos Zurückfallen

Auch die beiden Achter der Kölner trugen zu den fehlenden Anspielstationen bei. Während Gerhardt viel zu hoch agierte und damit Verbindungen zwischen den Mannschaftsteilen erschwerte, zeigte Jajalo gute Ansätze, blieb aber letztlich meistens wirkungslos oder zerstörte sich ordentliche Situationen mit fahrigen Aktionen. Häufig versuchte er in den linken Halbraum – hinter Hector, neben die Düsseldorfer Sturmreihe – zurückfallen und von dort das Spiel anzukurbeln, doch rückte dann einer der gegnerischen Sechser mannorientiert heraus und bedrängte Jajalo effektiv.  Die Mannorientierungen, die die Fortuna in ihren defensiven Viererketten zur Anwendung brachte, wirkten in diesen Fällen effektiv und verhinderten, dass Jajalo Freiheiten genießen oder Bälle nach vorne spielen konnte.

Das zweite große Problem des Kölner Spiels war eine generelle Frage ihrer Aufstellung – im nominellen Angriff ihrer 4-3-3-Formation fehlte es eindeutig an Kreativität, so dass die Schwierigkeiten im Aufbauspiel nicht kaschiert werden konnten. Während Mittelstürmer Ujah ein guter Wandspieler im letzten Drittel ist, fehlt es Risse und Bröker auf den offensiven Außen an Einfallsreichtum. Auch sie lieferten kaum Verbindungen oder besondere Spielstärke und agierten lange Zeit zu positionstreu. Wenn sie sich in aussichtsreicheren Räumen wiederfanden, nutzten sie dies eher für – wenig effektive – Dribblings oder Einzelaktionen, denn für das mannschaftliche Zusammenspiel.

Folglich hatten die Kölner erhebliche Schwierigkeiten, aus ihren Aufbausituationen und ihrem Ballbesitz ins letzte Drittel hineinzukommen und torgefährlich zu werden. Die wenigen Ausnahmen wurden meistens durch gutes Zurückfallen der Düsseldorfer Stürmer, insbesondere von Reisinger, verhindert, die sich einige Male auch unterstützend auf den Flügeln zeigten. So hatten die Hausherren beispielsweise in der ersten halben Stunde nicht mal einen Abschlussversuch zu verbuchen. Positiv aus Kölner Sicht war nur, dass ihre Spielweise schwerwiegende Ballverluste in tiefen Zonen minimierte und durch die hochstehenden Außenverteidiger die Düsseldorfer Kontergefahr, insbesondere in Form des zurückgedrängten Bolly, reduziert wurde.

Flügelräume für Fortuna

Interessanterweise war dieser Aspekt auf der Gegenseite in ähnlicher Art und Weise zu erkennen, denn auch die Fortuna setzte im Aufbauspiel auf hohe Außenverteidiger. Dadurch wurden Risse und Bröker ebenso zurückgedrängt wie ihre Pendants beim Gegner und hatten folglich ähnlich wenige Kontergelegenheiten, die sie mit ihrem Tempo bzw. ihrer Physis hätten ausspielen können. So kam es dazu, dass es aus taktischer Sicht in dieser Begegnung zu großen Teilen um die jeweiligen Aufbausituationen ging und Umschaltmomente – ein wenig überraschend – demgegenüber kaum Auswirkungen auf das Geschehen ausübten.

Bei ihrem Ballbesitzspiel agierten die Düsseldorfer weniger dominant als die Kölner und darüber hinaus ohne zurückfallenden Sechser, wenngleich Bodzek und Lambertz recht tief postiert waren. Im Bedarfsfall konnte der mitspielende Giefer, der am Ende fast doppelt so viele Ballkontakte (42) wie der dennoch fußballerisch nicht schlechte Horn (23) verbuchte, seinen eher tiefen Innenverteidigern helfen.

Während die Kölner Achter sich dann an den – wie erwähnt – eher tief postierten Sechsern der Fortuna orientierten, wurden gleichzeitig Risse und Bröker durch die Düsseldorfer Außenverteidiger nach hinten gedrückt, was zu freien Räumen im Aufbauspiel für den Bundesliga-Absteiger führte. Zwangsläufig wurde Köln in diesen Situationen in eine breite, 4-3-2-1-ähnliche Formation geschoben, so dass sich für die Innenverteidiger der Gäste im Halbraum neben den hohen Achtern der Geißböcke ein Kanal zum Vorstoßen öffnete.

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Mit einem konsequenten Antritt kann Levels an Ujah vorbeiziehen und den offenen Kanal nutzen. Wenn Jajalo ihn attackiert, folgt der lange Ball oder das Anspiel auf Lambertz. Wenn er Jajalo auch überläuft, kann Levels auf dem Flügel Überzahl herstellen.

Insbesondere Levels nutzte dies aus und lief einige Male seitlich neben dem Kölner Mittelfeld bis in die Nähe der Mittellinie durch. Hier machte sich seine Aufstellung in der Innenverteidigung bezahlt, da der recht intuitiv veranlagte und etwas fahrig spielende Levels diese Räume meistens mutig nutzte, ohne zu viel über die Absicherung nachzudenken. Mit seinen ordentlichen langen Bällen konnte er dann die Linie entlang spielen, wo der großgewachsene, athletische Balogun und der schnelle Bolly gute Chancen hatten, das Leder zu erreichen.

In einer dieser Szenen konnte Ersterer auf den Flügelstürmer zurücklegen, dessen Halbfeldflanke auf Reisingers Kopf landete, ehe Benschop den Abpraller zur Führung verwertete (12.) – ein Vorteil der Präsenz durch eine kraftvolle Doppelspitze. Wenig später gab es eine ähnliche, allerdings vergebene Chance, als Bolly zurückspielte und dann Balogun ebenfalls hervorragend flankte. In seiner – gegenüber Levels – präziseren Spielweise passte er damit besser auf den Flügel. Eventuell war diese Aufstellung von Büskens aus Gewohnheit oder wegen defensiver Hintergedanken so gewählt, doch effektiv war sie zweifellos.

Düsseldorfs Außenverteidiger mit Raumvorteilen

Diese Phase einiger guter Düsseldorfer Möglichkeiten wurde auch von einer Schwäche im Kölner Spiel gegen den Ball begleitet, die den Versuch defensiver Anpassungsfähigkeit nicht balanciert genug ausgespielt bekamen. Wenn die Düsseldorfer Außenverteidiger vorschoben, ihre Gegenspieler zurückdrängten und gleichzeitig die davor postierten Flügel einrückten, wollten die Kölner die Gegenspieler tauschen. Besonders auf der halblinken Offensivseite der Fortuna trat dieser Aspekt auf.

Wenn also Risse mit Ramírez nach hinten rückte und etwas zur Mitte einschob, übernahm er den im Halbraum befindlichen Bellinghausen und ließ Brecko die Mannorientierung auf den breiten Ramírez weiterführen – Offensivspieler gegen Offensivspieler, Außenverteidiger gegen Außenverteidiger. Diesen durchaus sinnvollen Grundgedanken konnten die Kölner auf dem Platz aber nicht effektiv und schnell genug umsetzen, so dass die Wirkung dieser Umformung eher ins Gegenteil verkehrt wurde. Brecko musste erst aus seiner Position in der raumorientierten Abwehrkette herausrücken und hatte deshalb nicht sofort Zugriff auf Düsseldorfs Linksverteidiger, der somit kurzzeitig Freiheiten genoss.

Gerade auf dieser Seite konnte Düsseldorf den Außenverteidiger, der in solch hochgeschobener Rolle normalerweise seinen Gegner zurückdrücken und für Raum sorgen soll, also im zweiten Drittel gar nicht so viel mit dem Ball zu machen braucht, trotz sehr hoher Positionierung zusätzlich noch recht einfach ins Aufbauspiel einbinden. Daher war Ramírez in dieser Phase des Aufbaus weit mehr als eine raumöffnende „Laufdrohne“ und kam letztlich auf die meisten Ballkontakte in seinem Team (61), das ihn durch gute Abstimmung von Bewegungen und Pässen unterstützte.

Bei den Kölnern war das Einbinden der Außenverteidiger nicht so einfach – da Düsseldorf die Mannorientierungen auf den Flügeln konsequenter hielt, mussten die Außenverteidiger der Hausherren dafür situativ weiter zurückfallen. Auf diese Weise sammelte Brecko auch einige Ballkontakte, doch wurden die Optionen weiter vorne dadurch noch mehr verringert. Ohnehin konnte Bellinghausen immer noch ganz normal herausrücken, seinen Gegenspieler attackieren und den Raum am Flügel hinter ihm verstellen.

Bodzek und das alternative Ballbesitzspiel

Ab Mitte der ersten Halbzeit änderte sich – mit der Führung im Rücken – das Düsseldorfer Aufbauspiel insoweit, dass Adam Bodzek immer häufiger zurückfiel und zwischen den Innenverteidigern agierte, was ebenso wie auf der Gegenseite für verstärkte Ballsicherheit sorgte. Düsseldorf nutzte dies allerdings als vorsichtigere Strategie und nahm eine Unterbesetzung im zentralen Mittelfeld in Kauf, da sie diesen Bereich ohnehin schnell überspielen wollten.

Durch die von Bodzek gebildete Dreierkette waren die Düsseldorfer in tiefen Zonen nur schwer unter Druck zu setzen und schoben sich dort phasenweise auch relativ ambitionslos den Ball umher, ohne wirklichen Vorwärtsdrang zu entwickeln. Dies sollte die in Rückstand liegenden Kölner locken und zum teilweise unkoordinierten Aufrücken zwingen. Tatsächlich schoben die Hausherren einige Male etwas chaotisch vor, worauf Düsseldorf mit längeren Bällen antwortete und die aufrückenden Gegner damit überspielte.

Gerade über ihre beiden Stürmer sowie die Hilfe des gelegentlich nachstoßenden und erneut intelligent agierenden Lambertz hatte Düsseldorf dabei eine gute Offensivpräsenz, um mit diesen Szenen etwas anzufangen. Sowohl Reisinger als auch Benschop bewegten sich darüber hinaus geschickt in Breite und Tiefe – Ersterer arbeitete in den Schnittstellen oder ging etwas tiefer, Benschop suchte Lücken auf den Seiten wie zum Beispiel hinter den Außenverteidigern.

Ein entscheidender Punkt war außerdem, dass Bolly und Bellinghausen immer wieder sehr gut in den zentralen Raum vor die Abwehrkette einrückten. Da die Kölner Außenverteidiger nicht folgten, sondern ihre Positionen hielten, fanden die Düsseldorfer hier mit Schnellangriffen nach zweiten Bällen mehrfach viel Raum vor. Durch die 4-1-4-1-Defensivformation der Kölner, die ihre schematischen Löcher neben dem einzigen Sechser Matuschyk besitzt, wurde dies verstärkt.

Obwohl aus diesen Freiräumen sehenswerte Distanzschüsse von Lambertz, Benschop und Bolly entstanden, hätten die Gäste diese Situationen noch etwas weiter ausspielen können. Es waren besonders diese Szenen, die den Eindruck vermittelten, die Kölner seien nicht „nah genug am Mann“ – und tatsächlich hatten sie keinen Zugriff auf ihre Gegenspieler. Insgesamt funktionierte die konsequentere Mannorientierung auf Düsseldorfer Seite im Vergleich dazu besser.

Kölns Verbesserungen nach dem Seitenwechsel

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Die Formationen zur zweiten Halbzeit

Mit gleich zwei Wechseln im Mittelfeld ließ Stöger seine Kölner den zweiten Durchgang beginnen – Lehmann und der spielstarke Halfar für Jajalo und Gerhardt. Ersterer spielte eine Mischung aus halbrechtem Achter und dem tiefen Sechser, weshalb Matuschyk mehr Freiheiten erhielt und auf halblinks etwas höher agieren konnte. Dort übernahm er dann die zurückfallenden und ankurbelnden Aufgaben von Jajalo und machte die Kölner Mannschaft viel flexibler in ihren Positionierungen.

Vor dem Seitenwechsel waren die beiden Düsseldorfer Stürmer fast immer auf die gleiche Aufbaustruktur bei den Kölnern getroffen, weshalb diese Situationen nach identischem Muster zu lösen gewesen waren und es keine Herausforderung dargestellt hatte, gegnerische Spieler mithilfe des Deckungsschatten zu isolieren. Dies war nun nicht mehr derart simpel gestrickt, sondern Reisinger und Benschop mussten sich immer neu an den Bewegungen und Staffelungen der Kölner orientieren, was gegen deren Überzahl in der hinteren Reihe sehr schwierig wurde.

So konnten die Gastgeber leichter und immer häufiger von hinten heraus spielen und in die Mittelfeldbereiche kommen. Dazu trug auch Halfar entscheidend bei, der tiefer und eingebundener als Gerhardt spielte (etwa doppelt so viele Ballkontakte wie jener), zwischen seinen Mitspielern verbindend wirken konnte und intelligent durch die Räume driftete. Allerdings suchte er ein wenig zu häufig das Dribbling oder wurde – da die mannschaftliche Anlage noch nicht gänzlich balanciert war – zu oft in solche, schwierige Aktionen gezwungen, weshalb die deutlich verbesserten Angriffsbemühungen des FC nicht die letzte Effektivität erreichten.

Eine weitere interessante Änderung bei den Domstädtern betraf die Rollen der vier Außenspieler. Mehrfach postierten sich Risse sowie Bröker sehr hoch und sollten zwischen den Linien Räume für die ebenfalls hoch einschiebenden Außenverteidiger freiblocken, die dann meistens mit direkten Vertikalpässen aus dem Mittelfeld bedient wurden. Dadurch gab es auch einige gute Szenen – Brecko sucht generell auch gerne mal Bewegungen zur Mitte, während Hector vor allem im Herauswinden aus schwierigen Situationen überzeugte. Nachdem die Hausherren tief in der Düsseldorfer Hälfte einen Ball zurückgewinnen konnten, war es auch dieser Hector, der mit einer Flanke für Ujah den Ausgleich vorbereitete (67.).

Auf die aufkommenden Kölner – Ujah hatte nach Flanken noch zwei weitere Möglichkeiten –reagierte Büskens mit eher defensivorientierten Wechseln, indem er zunächst mit Kenia anstelle von Reisinger das Mittelfeld verstärkte und anschließend Fink für Benschop brachte, womit Lambertz´ Defensivstärke auf dem Flügel genutzt werden sollte. Auf diesem Wege konnten die Hausherren auch ein wenig eingebremst werden, wenngleich in der Schlussphase die Partie generell etwas undisziplinierter und offener wurde, was auf beiden Seiten noch zu der einen oder anderen guten Chance führte (Foul an Risse bzw. Bolly frei vor Horn).

Fazit

Weitestgehend war es ein Spiel, das sich ganz besonders um das Aufbauspiel der beiden Teams drehte, was für eine bedacht geführte, aber interessante Begegnung mit vielen Details sorgte. In der ersten Halbzeit waren die Düsseldorfer ziemlich deutlich überlegen und beeindruckten mit Defensivstärke sowie der geschickten, flexiblen Nutzung ihrer Aufbauszenen. Nach dem Wechsel steigerten sich die Kölner, bei denen Halfar seine Wichtigkeit für die Mannschaft demonstrieren konnte, und erreichten ein nicht unverdientes Remis. Düsseldorf wirkte über die gesamte Spielzeit etwas besser aufgestellt, Köln konnte statistisch in Sachen Torchancen ein Übergewicht verzeichnen.

TW 28. Oktober 2013 um 02:25

An die Schwarmintelligenz: Weiß irgendjemand hier, wo es ausführliche Statistikdaten für die 2. Bundesliga gibt? Die Spielmatrix bei Bundesliga.de ist leider diese Saison gestorben, obwohl die Daten noch von OPTA und HegoTrac erhoben werden. Für die erste Liga gibt es sie z. B. hier: http://www.fourfourtwo.com/statszone. Diese Daten suche ich für die 2. Bundesliga.

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datschge 28. Oktober 2013 um 22:35

Sicher, dass Trackingdaten auch in der 2. Liga noch erhoben werden? Alle diesbezüglichen Daten (Weite, Schnelligkeit, Laufarten…) fehlen nur da.

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TW 29. Oktober 2013 um 01:48

„Opta und Hego Trac werden ab der Saison 2013/2014 für vier Jahre die offiziellen Spieldaten der Bundesliga und 2. Bundesliga erheben“
Quellen:
http://www.optasports.de/de/showcase-pages/bundesliga-20132014.aspx
http://www.optasports.com/media/124062/final_opta_coverage_copy.pdf

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datschge 29. Oktober 2013 um 15:25

Kannst sie ja mal anschreiben, für die 1. Liga habe die Trackingdaten ja auch paar Spieltage lang gefehlt. Würde aber halt vermuten, wenn sie die für die 2. Liga auch haben, hätten sie das gleich für beides zusammen freigeschaltet.

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Max 31. Juli 2013 um 17:30

Viellen Dank für die Zweitliga-Analyse.
So wie es scheint konnte Peter Stöger als Coach ein Plus verbuchen, da er mit seinen Wechseln zur Halbzeit die Probleme seiner Mannschaft zumindest teilweise in den Griff bekam.
Man kann wohl gespannt sein auf den weiteren Verlauf der Saison. Besonders der Aufstiegskampf verspricht dieses Jahr einiges an Spannung, mit Fürth, K’lautern, Düsseldorf und dem 1.FC Köln.

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Chris 29. Juli 2013 um 22:01

Danke für die sehr gute Analyse!
Ich fand auch das Jajalo wenigstens versucht hat noch etwas im Mittelfeld zu bewegen aber ich hatte den Eindruck das ihm jegliche Anspielstationen im Halbfeld der Fortunen fehlten da die beiden Aussen, Bröker und Risse, sehr weit vorne agierten ebenso wie Gerhardt von dem ich als 2. Achter erwartet hätte das er gemeinsam mit Jajalo das Spiel aufbaut. Die Fortunen waren im Zentralen Mittelfeld aber auch sehr präsent und im Zweikampf sehr Robust unterwegs.

Die Einwechslungen im speziellen die von Halfar war aber defintiv gelungen, beim nächsten Spiel würde ich mir wünschen das er von Anfang an startet, entweder mit Jajalo auf den Achterpositionen oder im linken Mittelfeld/ Linkaussen für Bröker.

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Klaus 29. Juli 2013 um 14:14

Die Chronologie des Spiels sollte man bei einer taktischen Analyse schon noch im Griff haben. Die Düsseldorfer Chancen in der 2. HZ waren allesamt vor dem 1:1. Ebenso wie der Wechsel von Kenia, der damit schlecht eine Reaktion auf das 1:1 sein kann.

„Köln konnte statistisch in Sachen Torchancen ein Übergewicht verzeichnen.“ Die Statistik würde ich gerne sehen. Oder anderes gefragt, was zählt den hier alles als Torchance?

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TR 29. Juli 2013 um 15:44

Oh, du hast Recht, dass die Bolly-Chance zwei Minuten vor dem 1:1 war und nicht umgekehrt, tut mir Leid, da hatte ich das während des Schreibens durcheinandergebracht. Den Kritikpunkt bzgl. der Einwechslung Kenias sehe ich allerdings als unberechtigt. Erstens habe ich geschrieben, dass Büskens´ Wechsel eine Reaktion auf die stärker werdenden Kölner waren (und nicht allein auf das Tor). Zweitens begannen die Verbesserungen beim FC ja nicht erst mit dem Ausgleichstor, sondern ab Beginn der zweiten Halbzeit.

Zu den Chancen: Subjektiv gefühlt und von den gefährlichen Szenen, die sofort einfallen, liegen – wie ich auch im Text erwähnte – die Fortunen knapp vorne, allerdings habe ich mich bei der Statistik auf die offizielle bundesliga.de-Seite bezogen, die 11 Abschlüsse für Köln gegenüber 9 für die Fortuna führt. Allerdings sehe ich gerade, dass transfermarkt.de, bei denen der Spielbericht seit einigen Stunden vorhanden ist, eine Bilanz von 4-8 angibt. Ich kann es aber noch einmal betonen, dass ich die Fortuna gefährlicher fand, wie durch den Ton der gesamten Analyse hoffentlich auch erkennbar wird.

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Wolle 29. Juli 2013 um 11:24

Schöne Analyse, danke!
In meinen Augen war die Einwechslung von Halfar der Schlüssel, um zumindest noch das Remis zu schaffen. Gut reagiert vom Trainer, das war letzte Saison noch anders.

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