Ballnahe Seite – das Spielverlagerung-Magazin, Ausgabe Null

Spielverlagerung bringt ein eigenes E-Magazin heraus. Die Pilotausgabe gibt es gratis als PDF-Download.

In den Kommentaren und unseren Podcasts haben wir es bereits angedeutet: Ab Ende Mai wird es ein digitales Spielverlagerung-Magazin geben. Als kleine Vorschau bringen wir die Pilotausgabe kostenlos unter das Volk. Diese Ausgabe enthält fünf Artikel: RM nimmt die Probleme von Barcelona auseinander, TR steuert drei knackige Problemprotokolle bei (Arsenal, Milan, Real) und TE reist in das Jahr 1954 und analysiert das Wunder von Bern live (inkl. Statistiken!). Hinzu kommen zwei Essays von MR und RM über Fußballtaktik, den unmodernen Trainer und die Frage, was dieses Thema mit Kunst zu tun haben könnte.

Hier gibt es das PDF

Werden alle Ausgaben wie diese aussehen?

Vom Design her: ja. Von der inhaltlichen Marschrichtung her: ja. Von der Länge: nein. Im eigentlichen Heft wollen wir auf rund zehn Texte kommen, die allesamt die typische Spielverlagerung-Länge haben sollen. Dementsprechend dürfte das Heft ungefähr doppelt so dick werden wie dieses.

Wann erscheint die erste reguläre Ausgabe und wie kann man diese beziehen?

Die erste reguläre Ausgabe erscheint in der Woche des Champions-League-Finales. Wir werden rechtzeitig vorher einen Online-Shop eröffnen, über welchen man die E-Magazine einzeln oder per Abbonement bestellen kann. Danach erscheinen die Hefte in unregelmäßigen Abständen.

Wie teuer wird das Heft?

Einen genauen Preis haben wir noch nicht berechnet, er dürfte aber nicht allzu hoch sein. Zudem wird es zwei Abonnement-Modelle geben: Ein billiges Standard-Modell plus ein Supporter-Modell. Letzteres bietet exklusive Prämien.

Wird es auch eine Printausgabe geben?

Ein Druck beinhaltet finanzielle Risiken, die wir als Kleinstverleger nicht ohne Weiteres stemmen können. Erst einmal möchten wir sehen, wie das Heft bei unseren Lesern ankommt. In mittlerer Zukunft können wir uns einen solchen Druck vorstellen.

Diese Ausgabe ist ja ganz nett, aber Geld bezahlen würde ich dafür nicht. Dafür stört mich Fehler XY zu sehr.

Ein angenehmer Nebeneffekt eines solchen Gratisheftes: Wir können uns eurer Kritik annehmen und noch vor der eigentlichen Erstausgabe gegensteuern. Dementsprechend froh sind wir über Ratschläge und Tipps.

Führt ihr damit durch die Hintertür eine Bezahlschranke ein?

Ganz klares nein! Wir werden im Heft keine Analysen zu aktuellen Spielen, Vorschauen oder kürzere Kommentare posten. Diese werden weiterhin kostenlos auf unserer Seite angeboten. Es braucht also niemand Angst zu haben, dass wir plötzlich für die Analyse des Champions-League-Finales abkassieren. In das Heft gelangen ausschließlich arbeitsintensive Artikel, die nicht in den normalen Spielverlagerung-Alltag gehören.

Erst die Werbung, jetzt das Heft… Ihr würdet doch auch eure Oma an Felix Magath verkaufen, wenn er nur genug Geld böte!

Erstens ist Felix Magath nicht so schlimm wie sein Ruf und zweitens haben wir keineswegs vor, unsere Seele zu verkaufen. Nach dem gelungenen Experiment EM-Vorschau sehen wir ein solches E-Magazin als Chance, uns selber zu finanzieren und somit unabhängig zu bleiben. Manch unserer Artikel sind extrem zeitaufwendig und daher ohne feste Einnahmequelle nur schwer zu realisieren. Dieses Heft ist Teil unserer Anstrengungen, Spielverlagerung eine solide finanzielle Basis zu geben. Außerdem zwingen wir niemanden dazu, sich unser Heft zu kaufen. Wer es nicht tun möchte, kann sich weiterhin an den Analysen erfreuen.

Was werdet ihr – ausgehend von der Kritik an der Ausgabe Null – im ersten „richtigen“ Heft anders machen?

Wir sind dankbar für die vielen konstruktiven Kommentaren zum Heft. Ausgehend von den Kritikpunkten werden wir die Erstausgabe in den folgenden Punkten ändern:

  • Die Schriftarten werden wir bis zur Erstausgabe ändern. Wenn ein Leser sich in diesem Bereich auskennt: Wir freuen uns über jede Hilfe, per Kommentar oder per Mail an info(at)spielverlagerung.de!
  • Das A4-Format werden wir trotz einiger Kritik beibehalten. So ist es für uns leichter, in mittlerer Zukunft den Druck des Heftes zu realisieren und eventuell Nachdrucke der ersten Ausgaben zu erstellen. Wen das A4-Format stört: Wir bieten die Erstausgabe auch im E-Book-Format an. Für Abonnenten werden wir zudem eine Möglichkeit schaffen, die Artikel auch online zu lesen.
  • Die Erstausgabe wird ein Editorial beinhalten. Wir werden außerdem das Inhaltsverzeichnis vor dem Erscheinen veröffentlichen.
  • Die Grafiken werden im ersten Heft besser aussehen. Wir werden zukünftig mit einer einheitlichen Grafikvorlage arbeiten, die wir beschriften und als Vektorgrafik einfügen.
  • Wir werden die Erstausgabe besser feinjustieren, Stichwort: Position der Grafiken, Beseitigung von Layout-Fehlern etc.
  • Über den Titel werden wir intern noch einmal diskutieren.

Wir wünschen allen Lesern viel Spaß mit der Pilotausgabe!

Bildernachweis:
Titelseite: ©marfis75 on flickr
Inhaltsverzeichnis ©vramak on flickr

Dusher 17. August 2013 um 01:11

Hey Leute, ich liebe diese Seite und wenn dann noch solch ein Magazin kommt, ist es nicht zu toppen. Abgesehen davon, dass ich mir die ersten 2 Ausgaben noch kaufen werde und ich ein „like“ dagelassen habe, wie kann man euch sonst noch unterstützen, damit sich sowas lohnt und man sich nicht die Arbeit umsonst macht. Ich bin sogar so begeistert, dass ich es all meinen fußballverrückten Freunden zeigen werde und alles dafür tue, um euch zu promoten. Weiter so!!! Hoffe auf eine Rückmeldung. Beste Grüße, Dusher

Antworten

datschge 18. August 2013 um 17:08

Flattrs sind immer willkommen.

Antworten

Willibert 1. August 2013 um 21:02

Ihr Erfinder des „flachen Passes“. Wenn der „Kloppo“ sich nur halb so viel Gedanken macht wie ihr, kommt der nicht mehr zum Schlafen. Und der „Pep“ wäre reif für die Klapsmühle.

Antworten

RM 3. August 2013 um 21:57

Was wir so von Klopp und auch Pep gehört haben, machen die sich durchaus noch weitreichendere Gedanken als wir, über Taktik und Fußball. Aber selbst wenn sie es nicht täten, hätte das doch nicht so viel mit uns zu tun, oder?

Antworten

Willibert 25. Juli 2013 um 21:39

Leute, ihr solltet m.E. erst mal einen Deutsch- bzw. Grammatikkurs belegen, bevor ihr eure Artikel hier reinstellt.

Antworten

martin 31. Juli 2013 um 14:43

Willkommen im Internet.

Antworten

RM 1. August 2013 um 17:11

Ich habe Deutsch mit Bestnote bestanden, aber Danke für den Rat.

Antworten

MR 1. August 2013 um 18:41

In Österreich. Haha!

Antworten

RM 3. August 2013 um 21:56

Güt des leicht neda oda wos is los mid dia, hawara?

Antworten

Makurs Kohler 25. Juli 2013 um 10:55

Ich habe mir die Zeitung angesehen. Wirklich sehr interessante Berichte. Da ich mich seh für Fussball interesieer, werde ich mir die Zeitung sicherlich öfters mal besorgen. vielen Dank dafür.

Antworten

new york 16. Juli 2013 um 02:38

Sorry, komme erst jetzt dazu Euer Journal Null zu lesen.

Zum Design: @Lena hat die sinnvollsten Vorschläge gemacht. Meine Unterschrift.
Die blauen Kästchen finde ich besser als in Ausgabe 1 die Schrift mit zwei blauen Balken.

Zum Inhalt:
Für mich die wesentlichen Aussagen zum elite coaching von SV:
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
„Das ist wohl der Grund dafür, dass man keinen dauerhaft erfolgreichen Coach findet, der nur schablonenartig Lehrinhalte umsetzt.
Die Großen des Geschäfts verwalten nicht, sie kreieren. Sie alle haben eine Handschrift, eigene Gedanken, Ideen und Weisheiten, die sie sich autodidaktisch angeeignet haben. Die großen Neuerungen gehen stets über das Bücherwissen hinaus.

Eigene Schlussfolgerungen zu ziehen und die praktische Auswirkung einer Maßnahme möglichst präzise einschätzen zu können, ist ja die große Kunst.
Und genau das ist es: Das „Trainerhandwerk“ ist kein Handwerk, es ist eine Kunst“.
—————————————————————————————————-
Stufe 1: Die zentrale Fähigkeit des Coachings liegt darin die taktische Ausrichtung des Gegners möglichst genau zu lesen und sich zu überlegen, mit welchen Mitteln das eigene Team zum Erfolg kommt.

Stufe 2 setzt bereits sehr viel Selbstvertrauen durch Erfolge voraus. Es geht nun um den Anspruch das beste Team zu schaffen und möglichst langfristig zu dominieren.
Hierbei lautet das Credo: „Wir sind der Maßstab und jeder Gegner hat sich an uns zu orientieren“.

Auf Stufe 3 entwickelt der visionäre Coach eine Vorstellung wie Cruyffs „Fussball total“. Es geht also um das Schaffen eines Spielstiles der wirklich legendär ist und den Fussballsport möglichst auf Jahrzehnte hin beherrscht.

Auf Stufe 4 geht es nicht nur darum einen eigenen weltweit dominierenden Spielstil zu kreieren, sondern auch darum, die Weltbevölkerung zu inspirieren und mit neuen Visionen zu versorgen.

Auf Stufe 5 wird der Spielstil durch Perfektion auf allen Ebenen „divine“, erhält somit eine übermenschliche Komponente und wird dadurch praktisch unschlagbar. Diese „Divinity“ spiegelt auch den Zustand der Gesellschaft wieder.
Wir sind zur Zeit denkbar weit davon entfernt.
—————————————————————————————————–
Pep hat mit Barca bereits viele Titel gewonnen und Stufe 2 erreicht. Das Tic-tac-toe würde ich nicht unbedingt als legendären Spielstil bezeichnen. Dafür war seine Dominanz nur auf etwa 2 Jahre beschränkt. Messi ist zwar der zur Zeit beste Spieler der Welt, er hat jedoch keine Ausstrahlung wie ein Pele zum Beispiel. Die Entwicklung zu Divinity im Fussball war somit in 1972 deutlich weiter als heute.

Denke Pep hat mit dem FCB die Vision auf Stufe 3 zu kommen. Es geht also nicht mehr nur darum einen weiteren CL Titel mit dem FCB zu gewinnen, sondern zudem für Pep auch darum einen legendären Spielstil zu kreieren. Dies ist sein Anspruch.

Mit dem enormen Potential in Verteidigung und Angriff verfügt er möglicherweise jetzt über die notwendige Qualität in diesen Bereichen.
Da er Neymar nicht verpflichten konnte fehlt Pep möglicherweise ein Baustein für die Realisierung seiner Vision. Er könnte also mit dem FCB auf Stufe 2 hängen bleiben. Und selbst das Erreichen der Stufe 2 könnte am zu großen Ego einiger Spieler scheitern.

In jedem Falle geht es bei dem Projekt FCB + Pep nicht nur um Fussball.

Sorry, etwas länger aber ein nachhaltiger Systemwechsel geschieht nicht alle Tage- zumal mit dem hohen Anspruch eines Pep Guardiola.

Antworten

da josch 11. Mai 2013 um 14:35

Inhaltlich setzt das Magazin Maßstäbe. Beim Design sollte man einen Grafiker dran lassen. Das Grundlayout ist für den Print angelegt. Die Grafik der Spielanalysen und Tabellen kommen noch sehr unsexy daher. Da das Magazin sonst sehr Textlastik ist, sollten diese hochwertig gestaltet werden.
Bitte ebenfalls die Infoboxen anpassen.

Antworten

AlexF 8. Mai 2013 um 13:25

Also die vielen Kleinigkeiten die anzumerken sind wurden oben schon genannt.
Trotzdem wollte ich nochmal ausdrücken, dass mir die beiden letzten Artikel, vor allem der über Trainer, sehr sehr gut gefallen.
Weiter, immer so weiter.

Antworten

Vanye 5. Mai 2013 um 17:32

Eigentlich lese ich die Kommentare auf SV gar nicht mehr, weil ich meist dazu keine Zeit habe. Aber hab jetzt zufällig die Diskussion zwischen RM und Wolun hier gelesen und will doch nochmal drauf antworten.

Spielverlagerung erlebt glaube ich das normale Phänomen von etwas Großartigem, das verstärkte Aufmerksamkeit erhält und den damit verbundenen Problemen (ich hole etwas weiter aus).

Alles was mit der Zeit dominant gut wird, regt automatisch eine Gegenbewegung an. Es ist völlig egal, ob es dafür Gründe (berechtigte Kritik) oder nicht gibt, viele Leute suchen nach Balance in Beurteilung und versuchen sie zu schaffen, egal ob es dafür einen Grund gibt oder nicht.
Das Beispiel Barcelona trifft es ganz gut, weil diese Mannschaft nicht nur übermenschlich gut war, sie hatte auch keine Skandale, also keine Angriffspunkte. Einen Oliver Kahn konnte man hassen und öffentlich für seine Art kritisieren, weil die negativen Seiten für jeden offensichtlich waren. Er selbst konnte sie auch nicht wegreden und damit war die Kritik berechtigt und es hat ihn nie gestört.
Je länger Barcelonas Dominanz dauerte, desto mehr versuchten Leute Kritikpunkte zu finden, aber es gab keine, das Team triumphierte über die Einzelperson, sie waren dominant, das Spiel war schön, das Spiel war erfolgreich, die Spieler bescheiden. Trotzdem formte sich Kritik wie „es ist langweilig“, „sie brauchen zu lange bis zum Tor“ bis zu „ich möchte einfach nicht mehr hören, wie großartig sie sind“. Da sich im üblichen Bereich (Erfolg, Team, Technik) nichts an Kritik fand, wurde einfach der Fokus der Kritik zu etwas verschoben, was sonst immer zweitrangig bleibt, um überhaupt etwas kritisieren zu können.

Dasselbe passiert mit Spielverlagerung. Sie sind einfach zu gut, so dass man nur dort Kritik finden kann, wo sie gar nicht gut sein müssen. Bela Rethy sagt: „Bei denen ist der Spielstand auch nicht anders“, die Nachprüfbarkeit der Analysen wird angezweifelt, die nur selektive Verwendung von Statistiken wird kritisiert.
Alles Punkte die nur sekundär oder tertiär sind, aber wenn man halt nichts anderes hat, versucht man auf diesen Punkten zu beharren, weil man weiss, dass sie das nie ändern können (man hat also immer recht).

Fussballer gehen damit um, indem sie keine Zeitung mehr lesen und sich nicht die Noten am Montag anschauen oder die Kommentarfunktion auf ihrer Facebook-Seite schliessen.
Deswegen, wenn ihr nicht über unberechtigte Kritik hinweglesen könnt (und ich könnte es nicht), lest die Kommentare nicht mehr und lasst die Community in den Kommentaren allein diskutieren. Antwortet nur, wenn ihr Lust und Zeit dazu habt.
Ihr habt keine Verpflichtung jedem zu antworten und jeden Taktikgesprächsfaden aufzunehmen. Ihr schuldet niemandem von euren Lesern etwas.
Ihr müßt nicht auf eure Leserschaft eingehen oder diese zufriedenstellen, wenn diese etwas Verlangen was ihr nicht wollt oder euch keinen Spass macht. Das wäre der Anfang vom Ende (siehe Politik). Die Leute sind am Anfang auf euer Blog gekommen, weil das was ihr gut fandet auch von anderen als gut empfunden wurde.

Je größer eine Community wird, desto mehr Druck gibt es, dass sie nicht schrumpfen darf und das deshalb alle darin glücklich zu machen sind, d.h. alle Kritik zu akzeptieren oder zumindest Ernst zu nehmen ist, weil man sonst als nicht kritikfähig gilt. Blödsinn. Macht was ihr wollt und die Leute, die das gleiche wollen kommen zu euch und die, die was anderes wollen, können woanders hin gehen. Das ist keine Trotzreaktion, sondern einfach wie das Internet funktioniert. Vielleicht werdet ihr wirklich Taktik-Journalisten, weil so viele Interesse an euren Analysen haben, vielleicht wird das Blog in ein paar Jahren nur noch eine kleine Community haben, weil ihr euch mehr um eure Familie und weniger um Taktikanalysen kümmern könnt. Beides ist okay und ihr solltet euch keinem Druck ausgesetzt fühlen in die eine oder andere Richtung zu gehen. Macht, was euch Spass macht, weil das hat Spielverlagerung so gut gemacht, wie es im Moment ist.

Antworten

TW 5. Mai 2013 um 17:55

Vielen Dank für diesen Beitrag. Er spricht mir aus dem Herzen!

Antworten

AlexF 8. Mai 2013 um 13:22

Danke, genau das was ich auch denke. Oder wie oben schon gesagt „Love it or leave it“. Keiner muss diese Seite lesen.

Antworten

Trapattoni 8. Mai 2013 um 18:02

Oder, um es ein wenig anders zu formulieren:
Zonalmarking war gestern, Spielverlagerung ist der neue Maßstab.

Wer dominiert hat eben auch Neider. Zudem ist der „moderne Journalismus“ Skandal orientiert- deshalb hagelt es häufig Kritik was immer man auch schreibt.

Sich auf die wirklich interessanten Beiträge sowie Kommentare zu konzentrieren, und alles andere zu ignorieren, ist eventuell der gesündeste Umgang mit der Materie hier.
Dies ist der gängige Umgang in der elite class- da die Zeit eben ein sehr kostbares Gut ist.

Großes Kompliment an SV und bitte weiter den eigenen Weg verfolgen. Vielleicht hat man ja irgendwann die finanziellen Mittel weitere Kreativität einzukaufen.

Antworten

Roberto78 8. Mai 2013 um 18:27

+1

Kann ich dir nur zustimmen, Vanye! Auf zonalmarking muss man die Kommentare von Cox auch eher mit der Lupe suchen. Es ist bei so einer großen Community nicht der Job der Autoren, auf jeden Kommentar einzugehen; ja nicht mal, ihn zu lesen. Ich befürchte, dass so etwas mehr Ressourcen frisst, als die davor stehende Analyse zu schreiben.

Eine Möglichkeit, bei der Community zu bleiben und nicht die Analyse und die anschließende Diskussion massiv voneinander zu trennen, kann mE eine Co – Autorenschaft sein. Dabei wird dem Autor ein von ihm als geeignet erachteten Community – Mitglied zur Seite gestellt (Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die punktuelle – oder sogar einmalige – Zusammenarbeit mit Tank). Dieser Co – Autor ist an der Entwicklung der Analyse beteiligt (in welcher Form sei mal dahingestellt) und betreut anschließend die Diskussion als so eine Art Moderator mit dem nötigen Hintergrundwissen bezüglich der Analyse.

Man kann mit so einem Vorgehen mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:
1.) Der Autor wird in der Diskussion entlastet.
2.) Die Community wird in verstärktem Maß eingebunden, ohne dass die entsprechenden Mitglieder die volle Packung Verantwortung abbekommen.
3.) Das Feedback der Artikelschreiber auf Fragen könnte punktuell erhöht werden.

Das sind alles Punkte, die in dem angestrebten Forum vermutlich ohnehin realisiert werden würden. Vielleicht liege ich ja mit diesem Gedanken auch ganz falsch; es gibt ganz sicher solche Modelle in großen Communitys. Wie die konkret funktionieren, wissen Andere sicher besser.

Antworten

Trapattoni 8. Mai 2013 um 19:27

Der Autor ist die eigentliche creative force und setzt den Standard. Wie die Community mit diesem Know-how umgeht entscheidet diese selbst.

Desto mehr der Autor auf die Qualiätt seines Berichtes hin fokussiert ist, umso besser für das Forum.

Natürlich mag der Autor ( Co-Autor ) von Zeit zu Zeit nicht mit dem Niveau der Diskussion zufrieden sein und sich dazu entscheiden einen neuen Input zu setzen.

Streng genommen ist der Autor hier nicht unbedingt creative force da er ja eigentlich „nur“ einen Vorgang beschreibt bzw. analysiert. Er erfindet das Rad nicht selber.

Umso interessanter sind die Vorberichte zu Spielen oder Mannschaftsportraits, wo der Autor wirklich kreativ sein muss, um möglichst exakte Voraussagen treffen zu können. Wurde dann entsprechend mit den 5 Fragen gemacht.
Für mich ist dies der anspruchsvollste und interessanteste Teil von SV.

Spieltaktik ist der Kopf eines Spieles und doch mag sie individuelle Stärken und Schwächen im Wettkampf nicht immer vollständig erklären. Zudem ist der „Unsicherheitsfaktor“ Schiedsrichter zu bedenken.

Ansonsten wäre der Fussball reine Mathematik und Statistik- exakte Wissenschaft also.

Für Lobanowskyj zum Beispiel waren sicher alle diejenigen Spieler, die seine Anweisungen nicht perfekt ausgeführt haben, Idioten.

Antworten

Vanye 4. Mai 2013 um 16:50

Ich habe das Heft noch nicht gelesen, habe aber gleich einen Wunsch für ein Thema.;)

Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Bundesliga-Saisonrückblick machen könntet, in dem ihr beschreibt, ob sich die Mannschaft taktisch weiterentwickelt hat oder nicht, wie die Neuen in das Konzept der Mannschaft passten oder die Taktik an die Neuen angepasst wurde, ob sich die Gegner besser auf die Taktik einstellten usw. Muss nicht ellenlang sein pro Klub, aber als eine Art saisonübergreifende Zusammenfassung der wöchentlichen Spielberichte, wäre das wunderbar.

Zur Heft-Idee: Ich finde ein echtes Heft ist nostalgisch, aber als regelmässiges Format meiner Meinung nach anachronistisch. Ich habe kein Problem zu bezahlen, ob das für ein Heft oder über Flattr läuft, macht keinen Unterschied. Ich würde lediglich nicht wollen, dass es das kostenlose Blog komplett ersetzt.

Ich muss auch sagen, dass ihr bisher sehr gut den Spagat zwischen Gastbeiträgen (wie bei ZDF, 11freunde usw.) und dem Blog meistert. Ich hätte es mir schlimmer vorgestellt, z.B., dass ich die spannenden Spiele nur noch ausserhalb des Blogs finde. Also habe ich auch Hoffnung, dass ihr Balance zwischen Heft und Blog schafft. 😉

Antworten

OE 4. Mai 2013 um 14:51

Hallo,
im letzten Essay ist ein Fehler im fettgedruckten Text. Schaut euch mal das letzte Wort an, hat das da was zu suchen?
sonst gute analysen 🙂

Antworten

Fiorentoni 4. Mai 2013 um 11:25

Also ich fand das Magazin super, vor allem weil es in manchen Texten eine Stufe zurück geht in Sachen Detail (was ja schon in den einzelnen Spielanalysen reichlich vorhanden ist), und ein wenig mehr das Ganze in den Fokus nimmt (also allgemeine, taktische Entwicklungen im Fussball oder das Bild des Trainers etc.), ohne seine heimische Ebene – die Fussballtaktik – zu verlassen.
Ich wäre auch gerne bereit, dafür 2,50€ oder so zu bezahlen oder Werbung im Magazin zu akzeptieren.

Diese Seite hier ist – soweit ich weiß – weltweit einzigartig, die Qualität und der Detailreichtum der Analysen ist unfassbar. Es würde mich nicht wundern, wenn fast alle Bundesligatrainer hier regelmäßig mitlesen (lassen).

Antworten

HW 4. Mai 2013 um 06:50

Ich will hier keine inhaltliche Diskussion führen, denn hier geht es ums Heft und zum Layout habe ich genug geschrieben.
Dass Statistiken auch in die Irre führen können ist ja hinlänglich bekannt. Wer etwas anderes sucht als das was SV liefert kann sich ja anderswo umschauen oder es selber erstellen. Das ist ja die Idee des internerts: wenn dir was fehlt, mache es selber und teile es.

Antworten

HW 4. Mai 2013 um 00:50

ach der PDO-Glücks-Index geht meiner Meinung nach von derer falschen Annahme aus, dass alle Teams eine sehr ähnliche Chancenqualität erspielen. Das mag in der Masse oder im Schnitt stimmen, aber nicht am obersten und unteren Rand. Barca gespielt sich einfach viele Hochkaräter und hatt daher eine gute Chancenauswertung. Ich erinnerte da nur an Statistiken aus der CL in denen man bei einigen Teams die Vielzahl an Fernschüssen erkennen kann usw. Chancen geringer Qualität.
Nein für Barca isr der PGO kein Zeichen von Glück, sondern von Qualität, gerade weil er konstant positiv war. Jetzt mag er anders liegen und es gilt zu untersuchen warum.

Antworten

RM 4. Mai 2013 um 00:59

Naja, er ist zumindest empirisch und Taktik spielt ja bekanntlich keine Rolle.

Antworten

HW 3. Mai 2013 um 10:13

Die Erwartung liefern zu müssen ist natürlich ein Kind des Erfolgs.
SV war ursprünglich eine Plattform für Autoren, die über das schreiben wollten worauf sie Lust hatten / was sie selber gesehen haben. Durch den Erfolg und den zeitweise enorm hohen Output ist bei der wachsenden Leserschaft eine Erwartungshaltung gewachsen. Klar könnte man z. B. per Twitter kurz ankündigen: Schauen heute Benfica, morgen gibt es die Analyse. Aber zur Zeit scheinen die Autoren keine Zeit für zeitnahe Reports zu haben. Da erübrigen sich dann auch Ankündigungen.
Mit Podcast, Heft, Medien-Kooperationen ist SV neben dem Basis Geschäft auch gut ausgelastet. Da stellt sich die Frage wo man hin will mit dem Projekt. Im Moment sieht es nach eine Entwicklung zu einer Multi-Medienplattform aus. Dabei hätte die Entwicklung auch zu einem spezialisierten Analyse-Team und Datenlieferanten führen können.

Antworten

hasegawa 3. Mai 2013 um 04:46

Wie Lena schon sagt, vor allem Design sollte nochmal neutral bewertet werden. Manche Texte wirken hölzernd, z. B. der letzte. Nach meinem Geschmak könnte es mehr Zug geben.

Antworten

HW 2. Mai 2013 um 22:13

Werbung? Was ist nur aus „Mes que un Taktikblog“ geworden. *kopfschüttel

Antworten

fnst 2. Mai 2013 um 21:39

Vielleicht habt ihr das eh schon in Erwägung gezogen, aber trotzdem:

In dem Heft habt ihr doch eigentlich auch schöne Werbeflächen die ihr vermarkten könntet. Es ehrt euch zwar, dass ihr darauf bisher weitgehend verzichtet habt, aber es würde ja einfach eine zusätzliche Einnahmequelle sein.
Damit würdet ihr dann zusätzlich finanziell entlastet und könnt noch entspannter so schöne Artikel schreiben. 😉
Ich denke der Großteil der User wäre euch sicher nicht böse, wenn ihr da mal ein paar kleine Anzeigen zwischen den Artikeln einfügt. Dafür wird eure Arbeit einfach zu sehr geschätzt. Die Reichweite ist zwar wahrscheinlich nicht so hoch wie bei eurer Seite jetzt, aber könnte doch trotzdem interessant sein.

Ach und generell seid ihr ja eh einfach geil…;)

Antworten

MilanFan 2. Mai 2013 um 19:19

einfach hammer! sehr sehr hübsch gemacht, hat echt spaß gemacht beim lesen, weiter so jungs!

ich hätte mich über ein paar mehr taktische züge bei real und milan (darstellung per grafik) gefreut, doch auch so finde ich die problemstellungen (arsenal,barca,milan,real) sehr gut.

hut ab!

Antworten

Wolun 2. Mai 2013 um 17:33

Über die von den Lesern zitierten Layout-Mängel lässt sich m.E. wohlwollend hinwegsehen, wenn im Gegenzug der Inhalt einen Mehrwert bringt.

Schon der Titel vielversprechende Titel „Problemanalyse Barcelona“ und die Artikel-Llänge hatten bei mir große Vorfreude auf eine richtig fundierte Betrachtung ausgelöst. Umso enttäuschter war ich dann nach der Lektüre. Der Artikel erschöpft sich in einer ausufernden Beschreibung der Auswirkungen, die teilweise ohnehin offensichtlich genug sind. Das eigentliche Wesenselement einer Analyse fehlt, nämlich die Zerlegung des Problemkomplexes in dessen Einzelteile und Kausalitäten. Eine Analyse soll doch den Leser erhellen, welche Ursachen zu welchen Wirkungen führen. Und welche Priorisierung/Gewichtung die Ursachen anhand geeignetem Datenmaterial sinniger Weise erfahren sollten.

Inhaltlich wertvoll wäre gewesen, die Auswirkungen (z.B. Fabregasz oder Iniesta) ganz kurz (selbst stichpunktartig wäre OK) zu halten. Dafür aber die Ursachen/Kausalität in der Breite zu identifizieren und anhand geeigneten Datenmaterial zu plausibilisieren. Eine abschließende Gewichtung hätte dabei gar einem Ausblick zum Handlungsbedarf (etwa von Barca) Rechnung getragen.

Teilweise hatte ich den Eindruck, daß der Autor die Auswirkungen gar nicht ausführlicher behandeln wollte als die Ursachen, sondern eben die Auswirkungen (fälschlich) für die Ursachen hält.

Sei’s drum, der Artikel wird seinem Titel „Problemanalyse Barcelona“ jedenfalls nicht gerecht. Für eine Analyse dieser Qualität würde ich offen gestanden exakt ein einziges Mal etwas bezahlen, wenn ich nicht schon diese Vor-Version kennen gelernt hätte.

Antworten

RM 2. Mai 2013 um 17:50

„Das eigentliche Wesenselement einer Analyse fehlt, nämlich die Zerlegung des Problemkomplexes in dessen Einzelteile und Kausalitäten. Eine Analyse soll doch den Leser erhellen, welche Ursachen zu welchen Wirkungen führen.“

Die da wären? Erleuchte mich bitte.

Antworten

Tank 2. Mai 2013 um 18:11

@Wolun:

Ich glaube die von dir geforderte Analysebene liegt jenseits des Platzes. Und damit nicht mehr in dem Bereich, um den Spielverlagerung sich kümmert. Damit will ich nicht sagen, dass es keine Ursachen für das Geschehen auf dem Platz gibt, die außerhalb des Platzes liegen. Die Crux ist nur, dass wir als Außenstehende sie nicht mit Sicherheit kennen. Wir können nur spekulieren. Und genau das will Spielverlagerung, so wie ich es bisher verstanden habe, nicht.

Antworten

RM 2. Mai 2013 um 18:42

Ich verstehe Folgendes nicht:
Inhaltlich wertvoll wäre gewesen, die Auswirkungen (z.B. Fabregasz oder Iniesta) ganz kurz (selbst stichpunktartig wäre OK) zu halten

Seit wann ist „Fabregas / Iniesta“ eine Auswirkung? Für mich ist „Fabregas als offensiver Achter“ bzw. „Mangel eines Nadelspielers an der Grenze zum letzten Spielfelddrittel“ eine Ursache für die taktischen Auswirkungen „Schwaches Spiel in der Enge“, „Schwacher Angriffsvortrag gegen kompakte Abwehrreihen“, „Keine strategische Raumeroberungen im letzten Spielfelddrittel“, „Geringere Anzahl von risikolosen Schnittstellenpässen“ oder auch „Weniger numerische Überzahl durch das Verhindern von Xavis Aufrücken“. Die Ursache für die Auswirkung „Fabregas oder Iniesta“ liegt mWn eher in biologischen Aktivitäten ihrer jeweiligen Eltern begründet. In diesen Bereich will sich Spielverlagerung nicht vorwagen; zumindest nicht öffentlich.

Antworten

Wolun 3. Mai 2013 um 19:50

@ RM.
NmM sollte eine Problem-Analyse zunächst (empirisch orientiert!) objektivieren, OB irgendwas im roten Bereich ist, um dann systematisch die Ursachen zu erforschen.

Die „Punkte pro Spiel“ der Liga sind bei Barca im grünen Bereich. Mit 2,58 liegt die aktuelle Saison gar jetzt schon deutlich höher als der Mittelwert von 2,45 bei Guardiola.

Gegen-Tore: Der Mittelwert von Guardiola über 4 Spielzeiten liegt bei 27 – aktuelle Saison 35 (plus X in 5 Rest-Spielen). Rotes Blinken. Zumal seit 10/11 Barca in der Liga alljährlich mehr Tore kassiert (21, 29 und 35 aktuell). Liefern nun die gleichen Spieler schlechtere Arbeit als zuvor? (Taktische Ursachen – Autor hätte Probleme richtig begründet). Oder ist das Spielermaterial schlechter geworden? (Eher strukturelle bzw. personelle Ursachen).

Abwehr-Kader: OK, Alba als „Ersatz“ für Abidal (da 1 J. verletzt). Tendentiell keine Veränderung. Wie steht es dann mit der personellen Qualität der Abwehr, die zum Einsatz kommt? In Ermangelung brauchbarer Ansätze des Artikels bilden wir die ganz einfach nachvollziehbare und äußerst nützliche Kennzahl „%verfügbare-Abwehr“. Die bestmögliche Abwehr-Formation im Kader (z.B. nach Marktwert o.ä.) erhält 100%, dies könnten z.B. Alves – Pique – Puyol – Abidal sein (oder wer auch immer). Wenn diese 4 spielen, dann ist der Wert für %verfügbare-Abwehr = 100%! Die zweitbeste Formation erhält einen geringeren Wert – etwa 95% usw. usw. Nun könnten wir den Indikator %verfügbare-Abwehr als Linien-Diagramm über die Zeit aufzeichnen.

Die Linie dürfte ab 10/11 abflachen und würde zumindest den Nachweis erbringen, daß die in der Abwehr eingesetzte personelle Qualität/Formation sich verschlechtert hätte. Solche Versachlichungen und Quantifizierungen von Argumenten hatte ich mir im Artikel erhofft und dafür wäre ich auch bereit zu bezahlen, da Mehrwert. Eine Erläuterung der taktischen Winkelzüge von Guardiola vs. Vilanova geht in diesem Kontext natürlich an der Primär-Ursache vorbei. Und zwar umso mehr, je weiter das besagte Linien-Diagramm über die Zeit abflacht.

Ich erinnere mich zwar nicht mehr ganz genau an den exakten Wert, aber ich hörte die Tage von einem Fernseh-Kommentator o.ä., daß die Anzahl der von Barca in dieser Saison genutzten Abwehr-Formationen eine eklatante Anomalie ist. Gegen Bayern im HF der Tiefpunkt? Es spielten 2 unterschiedliche 4er und in Barcelona hatte gar eine Band Premiere, die vorher nicht mal im Keller der Eltern zusammen gespielt hatte. Grünschnabel Bartra machte gg Bayern erstes CL-Spiel über 90min. Und Adriano, bei gesundem Kader eher der 4. Gitarrist. Was kriegt Beatles 2.0 – für %verf.Kader – max. 25%?

Übrigens: ManU war im VorJahr gegen schwache Teams bereits in der CL-Gruppenphase abgeschmiert und Meister wurde ManCity. Was hättet ihr eigentlich zu der Analyse geschrieben – Trainerwechsel gabs keinen …

Analog zu Abwahr Geschosss. Toren: Mittelwert Guardiola (103) eher niedriger als d.J. (aktuell 101). Trotzdem Rotes Lämpchen? Ja! Dies validiert sehr gut Eure Tabelle „Stürmer-Tore Messi vs andere“. Eine Beschriftung zur Zusammensetzung der Zahlen mit Quellenangabe würde sich in einem Bezahlheft sicherlich ganz nett machen.

Nehmen wir Eure Tabelle mal als indikativen Beleg, daß der Sturm nicht ausgewogen ist und eine „Messidependenzia“ vorliegt (08/09 – 50% vs 12/13 – 30% andere Stürmner). Analog zur Abwehr: Vergleichen wir Äpfelchen auch artig mit Äpfelchen oder eher mit Birnchen.

Im Vergleich zu Eto’o ist Villa (bei Barca) eher das Birnchen (belegbar). Aber Birnchen ist nicht gleich Birnchen! Siehe Torquote von Villa im ersten Jahr vs aktuelle Saison! Die „Anzahl Spiele Mittelstümer pro Saison“ müssten doch auch Dir nicht nur ein Dorn, sondern eher ein riesenfetter Balken im Auge sein oder nicht? Zumal dieser Indikator auch noch frei Haus die Ursache liefert für Dein Schlusswort
„… dass Barcelona zwar … Topfavorit … , jedoch nicht mehr die Erfolgsstabilität (… Konstanz in puncto Dominanz und Stabilität) … zwischen 2008/ 09 und bis Mitte 2011/ 12 aufrecht erhalten kann.“

Dein Passweg stimmt wenigstens, aber leider ist keiner hingelaufen … Der maßgebliche Zeitpunkt für den Abfall der Villa-Torquote – resultierend aus Eurer o.g. Tabelle ist die von Dir genannte „Mitte Saison 11/12“. Ende Nov 2011 hat sich Villa nämlich schlimm das Bein gebrochen und ist für die _komplette_ Rückrunde 11/12 ausgefallen. Und seitdem ist seine Leistung auch nicht mehr zurück gekommen. Angesichts der Verletzung nicht verwunderlich. Nachweisbar via „Torquoten Vergleich Villa vorher / nacher“ (Recherche – Bezahl-Artikel). Und der Effekt „vorher vs nachher“ lässt sich an der „Anzahl Einsätze über 90 Minuten vorher vs nachher“ ebenso nachweisen!

Wenn also schon – gleich im ersten Absatz des Artikels konstatiert wird -, daß eine einzelne Personalie „mitentscheidend für das Dilemma, in dem sich der FC Barcelona nun befindet“ sein soll. Dann führt die Empirie entgegen Deiner Einschätzung aber nicht zur „Verpflichtung Fabregasz“, sondern vielmehr zur Akte Villa. Oder besser zur Akte „Nicht-Verpflichtung Villa-Ersatz“. Am besten in der der Qualität Eto’o …

Die „Anzahl verschiedener Positionen“ im übergreifenden Saisonvergleich steigt im übrigen sowohl bei Iniesta (Dein Thema links außen!) als auch bei Deinem Lieblingsspieler Fabregasz (siehe jeweils Spiel-Statistiken). Fabregasz hat ja fast nur im Tor noch nicht gespielt ;-). Der Stichtag für den erhöhten KPI „Spieler-Positions-Wechsel“ ist aber nicht das Ankommen von Fabregasz. Vielmehr ist es besagtes Spezial-Vorkommnis Villa-Bein, welches ein Analytiker ebenfalls zwecks Aussagekraft von Zahlenreihen statistisch bereinigen würde.

Mal ganz unabhängig davon, daß die Sturmreihe in 08/09 sowie 09/10 mit Thierry/Eto’o/Messi personell womöglich um einiges besser, ganz sicher aber ausgewogener (Eure Tabelle!) war. Selbst unter Villa – als noch Friede, Freude, Eierkuchen war wie etwa Endspiel CL 11 Manchester. Da spielten zumindest mal 3 eingespielte Stürmer inklusive eines gelernten Mittelstürmers – Pedro/Villa/Messi. Wie oft hat dieses Trio in der Folge gespielt? Und wann genau soll eigentlich – in diesem Kontext – Fabregasz überhaupt gespielt haben mit Iniesta auf links außen, sofern dieses Trio zugegen war??? Korrekt, gar nicht!

Entsprechend der Anmerkungen zum Abwehr-Thema stellen auch zur Offensive Deine taktischen Ausführungen lediglich Auswirkungen dar, und nicht die Problem-Ursachen. Das einschlägige Zahlenmaterial stützt die Problem-Ursache Mittelstürmer-Position stichhaltig. Im übrigen nicht nur für Barca, sondern auch für Spanien EM 2012, wo ja die „False Nine“ geschöpft wurde …

Und wenn wir im Fazit endlich mal den armen Fabregasz samt seines Wendekreises in Ruhe lassen – der es nicht mal im entferntesten verdient gleich in Zeile 1 der Problemd-Verursacher zu stehen -, und wir nur die Top 2 Ursachen ausführen. Na dann wären das doch die Positionen I.V. und Mitt.St. oder nicht? In diese Richtung geht jedenfalls die Tendenz des Zahlenwerks.

Sind nun die personellen Ausfälle in der I.V. und Mi.St die Ursachen oder gibt es ein tieferes „Warum“? Na ja, streng genommen sind die Personalien Puyol und Villa zwar ein entscheidender Aspekt, aber letztlich auch Symptome (Auswirkungen). Denn die auf I.V. behelsweise eingesprungenen Abidal, Adriano und Mascherano sind gar keine I.V. und Greenhorn Bartra ohnehin ne halbe Portion. Eine 3er-Kette war selbst bei Barca kein Selbstzweck und ist damit mehrheitlich Auswirkung des Problems 2. IV, mehr denn originäre Ursache!

Das Management muß sich folglich schon die Frage gefallen lassen, wie man eigentlich als CL-Aspirant in eine Saison gehen kann mit gerade mal 2 erfahrenen I.V. internationaler Klasse. Wo doch jedes CL Top-Team (nachweislich) mindestens deren 3 stellt, oder 4. Besonders wo das Alter Puyol’s sicher keine Überraschung ist. Genauso wenig sein gesundheitlicher Zustand, der die letzten Jahre kontinuierlich abwärts ging. Und für Villa gilt im Grunde genommen die gleiche Frage …

Meine obigen Gedanken bitte mehr als Gedankenkette und Impuls verstehen mehr denn Anspruch auf absolute Richtigkeit in jedem Detail. Habe mich so kurz wie nur möglich gehalten und natürlich die Zahlenrecherche nicht mit allerletzter Konsequenz geleistet. Das wäre ja Aufgabe eines Artikels.

Zur Bezahlfrage. Ich würde sehr gerne für ein Produkt Eures Hauses bezahlen, sofern es den versprochenen Mehrwert inhaltlich auch liefern kann. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Themen und Aussagen zahlenmäßig verdichtet und empirisch belegt werden. Für eine objektivierte nachgewiesenen Argumentation kann man Geld verlangen. Tun ja Aktien-Analytiker (Broker) auch. Und gerade im Fußball wird viel gesülzt mit nur ganz ganz wenig Fakten. Das ist populistisches Gesülze ohne Geist.

Aber auch der metaphysischer Röntgenblick des Autors in die Taktik-Glaskugel (Vorsicht Kompliment!!!) ist letztlich kein objektiver Maßstab. Zumal eine streng einseitige Betrachtung der Taktik-Belange, den Gesamt-Zusammenhang aus den Augen verlierend ab einem gewissen Punkt eher „nerdig“ anmutet wie ein anderer Leser bereits anmerkte.

Würde mich freuen, wenn dieser Beitrag als das gewürdigt werden könnte was es ist. Eine freie und vor allem konstruktiv gemeinte Meinungsäußerung unter Gleichgesinnten die eine Passion teilen. Ich will ganz sicher! keinen der Autoren persönlich angreifen und würde mich freuen die gleiche Sachlichkeit entgegengebracht zu bekommen.

Antworten

RM 3. Mai 2013 um 22:38

NmM sollte eine Problem-Analyse zunächst (empirisch orientiert!) objektivieren, OB irgendwas im roten Bereich ist, um dann systematisch die Ursachen zu erforschen.

Empirisch orientiert? Barcelona hat zum ersten Mal seit den 60ern x-viele Spieltage (genaue Zahl entfallen) Gegentore in einem Spiel erhalten. Sie haben jetzt schon mehr Gegentore in allen Guardiola-Jahren. Sie haben 0:7 im Halbfinale der CL verloren. Schlechtestes Ausscheiden seit 2008 war ein 0:1 gegen United, ein 2:3 gegen Inter und eben Chelsea. 0:7 ist da doch etwas anders.

Die „Punkte pro Spiel“ der Liga sind bei Barca im grünen Bereich. Mit 2,58 liegt die aktuelle Saison gar jetzt schon deutlich höher als der Mittelwert von 2,45 bei Guardiola.

a) Es gibt einen Artikel zu „PDO“ (Glück) von Lucas Fesca, wo Barcelona „empirisch orientiert nachgewiesen“ extrem viel Glück hatte.
b) Wir haben in unseren Podcasts gesagt, Barcelona wäre instabiler als Team; als sie noch 18 von 19 Ligaspielen gewonnen hatten. Gute Prognose, denke ich.
c) Barcelona selbst sagt, sie wären nicht in Form.
d) Ich schreibe, dass sie in kleinen Spielen mehr Durchschlagskraft mit Fabregas als ZOM und Iniesta als LA haben, die Probleme treten in größeren Spielen auf.
e) Die Gegner sind eine konfundierende Variable.

Oder ist das Spielermaterial schlechter geworden? (Eher strukturelle bzw. personelle Ursachen).

Ja, ist es wahrscheinlich. Und? Trotzdem kann ebenfalls / zusätzlich die Taktik schwächer geworden sein. Seit wann gibt es nur einen Grund? Wenn meine Mutter und mein Vater sterben (Gott bewahre), darf ich dann nur wegen einem Tod depressiv werden?

P.S.: Ich fand die Strafraumverteidigung Barcelonas eigentlich überraschend stark gegen Bayern. Aber ist leider nicht empirisch nachgewiesen.

Übrigens: ManU war im VorJahr gegen schwache Teams bereits in der CL-Gruppenphase abgeschmiert und Meister wurde ManCity. Was hättet ihr eigentlich zu der Analyse geschrieben – Trainerwechsel gabs keinen …

ManUtd hatte letztes Jahr die meisten Verletzten, die ich je gesehen habe, eine unfassbare Liste. Dieses Jahr haben sie übrigens RvP und eine veränderte Spielweise aus taktischer Perspektive.

Analog zu Abwahr Geschosss. Toren: Mittelwert Guardiola (103) eher niedriger als d.J. (aktuell 101). Trotzdem Rotes Lämpchen? Ja! Dies validiert sehr gut Eure Tabelle “Stürmer-Tore Messi vs andere“. Eine Beschriftung zur Zusammensetzung der Zahlen mit Quellenangabe würde sich in einem Bezahlheft sicherlich ganz nett machen.

Vorab: Du musst ja weder zahlen und hast auch jetzt nicht für gut und gerne 25 Stunden Arbeit – nur der eine Artikel.

Mehr Durchschlagskraft, insbesondere gegen kleine Gegner. User Tank sagte auch, mehrere Mannschaften hätten gegen Barcelona höher und mit offenem Visier gespielt, was eventuell auch mehr Raum öffnete. Tut mir Leid, dass das leider nicht empirisch nachgewiesen ist.

Selbst erhobene und ausgerechnete Zahlen sind das übrigens, danke.

Wenn also schon – gleich im ersten Absatz des Artikels konstatiert wird -, daß eine einzelne Personalie „mitentscheidend für das Dilemma, in dem sich der FC Barcelona nun befindet“ sein soll. Dann führt die Empirie entgegen Deiner Einschätzung aber nicht zur „Verpflichtung Fabregasz“, sondern vielmehr zur Akte Villa. Oder besser zur Akte „Nicht-Verpflichtung Villa-Ersatz“. Am besten in der der Qualität Eto’o …

Sanchez spielte doch auch gut. War Spieler der Serie A vor seiner Verpflichtung. Villa hat eine tolle Trefferquote, seitdem er wieder einsatzfähig ist. Pedro galt einst als kältester Außenstürmer Europas vor dem Tor. Tello hat doch auch gute Trefferzahlen? Aber natürlich spielt die individuelle Qualität eine Rolle, ebenso wie Verletzungen. Haben wir das bestritten? Es gibt immer mehrere Gründe. Wenn wir es nur auf die individuelle Qualität beschränken, haben wir einen Faktor. Den taktischen aber nicht. Was wohl Jürgen Klopp dazu sagen würde?

Habe mich so kurz wie nur möglich gehalten und natürlich die Zahlenrecherche nicht mit allerletzter Konsequenz geleistet. Das wäre ja Aufgabe eines Artikels.

Du hast ja auch Recht. Die Statistiken sind mäßig gewählt und nicht perfekt erklärt. Es geht mir aber auch nicht darum, dass ich hier sagen wollte: „Jungs, nur wegen diesem oder jenem Faktor ist Barcelona schwächer“. Es gibt viele Gründe. Altern, Verletzungsprobleme, mangelnde Eingespieltheit, etc. Dennoch denke ich, ist sie auch in der jetzigen Aufstellung individuell herausragend. Zumindest so herausragend, dass man gegen die Bayern mehr als eine (gefühlte, empirisch nicht nachgewiesene) Großchance in 180 Minuten hätte herausspielen können. Auch so herausragend, dass man gegen PSG und gegen andere Mannschaften in La Liga hätte dominanter auftreten können. Warum das nicht geschah, wollte ich aus meiner Laiensicht wiedergeben. Wer dann sagt, es wäre nur wegen Verletzungen oder sonstwas, okay. Ich denke, man kann auch mit einer verletzungsgebeutelten Mannschaft gut spielen; wie gut, ist etwas anderes. Aber ich finde auch, so ganz ohne Empirie, dass ich zwischen einer personalgeschwächten Mannschaft mit guter Taktik und einer mit schlechten Taktik unterscheiden kann. Barcelona hat übrigens keine „schlechte“ Taktik; dennoch finde ich, gibt es einen negativen Unterschied zu den Auftritten der Münchner, die ja auch ein paar Verletze haben oder manchmal extrem rotieren und dennoch die gleiche Spielidee fast ident stark umsetzen. Glaube ich, ich habe aber keine Ahnung. Soll ich bei den Bayern-Artikeln jetzt eigentlich immer schreiben, wie sie mit Kroos gespielt hätten?

Zur Bezahlfrage. Ich würde sehr gerne für ein Produkt Eures Hauses bezahlen, sofern es den versprochenen Mehrwert inhaltlich auch liefern kann.

Schön. Was versprachen wir inhaltlich? Wir sind eine nerdige Taktikseite. Wir bringen halt unsere taktischen Meinungen raus. Wir haben weder Anspruch auf Richtigkeit noch Komplettheit unserer Analysen. Sowas würde ich mir nie anmaßen.

Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Themen und Aussagen zahlenmäßig verdichtet und empirisch belegt werden. Für eine objektivierte nachgewiesenen Argumentation kann man Geld verlangen. Tun ja Aktien-Analytiker (Broker) auch.

Jaja, die hochbezahlten Aktien-Analytiker. Wie viele davon wohl seit 2008 dank ihrer super Vorhersagen arbeitslos sind? Ich habe mich mit den Sachen beschäftigt und kenne eigentlich nur zwei Herren, die seit 15 Jahren alles wussten – ein österr. Bankenchef mit zwei Dr.-Titeln, der sich maßlos über alle anderen aufregte und sein selbst gewählter Nachfolger. Seine Aussagen stützte er übrigens nicht empirisch, Recht hatte er trotzdem.

Aber auch der metaphysischer Röntgenblick des Autors in die Taktik-Glaskugel (Vorsicht Kompliment!!!) ist letztlich kein objektiver Maßstab. Zumal eine streng einseitige Betrachtung der Taktik-Belange, den Gesamt-Zusammenhang aus den Augen verlierend ab einem gewissen Punkt eher „nerdig“ anmutet wie ein anderer Leser bereits anmerkte.

Richtig. Sie ist subjektiv. Wir sind ja auch ein Blog von ein paar kleinen Verrückten und kein wissenschaftliches Institut. Man kann sich derlei Dokumente unter Google Scholar raussuchen und dann manchmal kostenlos einsehen oder für gutes Geld eine empirische Studie kaufen, wie sie z.B. einst Charles Reep schrieb. Dieser untersuchte eine extrem hohe Anzahl von Spielen und leitete daraus einen taktischen Grundsatz ab, der einer riesigen Fußballnation den Weg für eine taktische Spielidee ebnete. Sowas ist klasse, nicht wahr?

Würde mich freuen, wenn dieser Beitrag als das gewürdigt werden könnte was es ist. Eine freie und vor allem konstruktiv gemeinte Meinungsäußerung unter Gleichgesinnten die eine Passion teilen. Ich will ganz sicher! keinen der Autoren persönlich angreifen und würde mich freuen die gleiche Sachlichkeit entgegengebracht zu bekommen.

Tut mir Leid, aber das glaube ich dir nicht. Ich habe deine Beiträge angesehen, du vertrittst sehr vehement eigene Standpunkte, die aber teilweise sich später „empirisch“ als falsch erwiesen haben. Gleichzeitig stimmt deine IP-Adresse mit einem anderen User zu weiten Strecken überein, der dir zufällig (ich will ganz sicher! weder dich noch dich, äh, den anderen User persönlich angreifen) als einziger der anderen User bei vorherigem Disput zustimmte, mich an anderer Stelle für die Analyse kritisierte und dann auch als „lächerlich“ bezeichnete.

Das alles auf einer Seite, für die ich seit zwei Jahren fast jedes Wochenende mein Wochenende und weite Teile meiner Woche opfere. Oftmals schreibe ich auch Analysen, pardon, Meinungen zu Taktik, einfach weil man mich darum bittet. Ich stehe mit einer Vielzahl von wundervollen Usern in einem tollen taktischen Diskurs, ob der lächerlich ist oder nicht. Und ich gebe auch gerne Fehler zu. Ein Fehler macht vielleicht eine Analyse unseriös, aber 400 Artikel ohne mehrere zugegebene Fehler macht den Autor unseriös, weil das (für uns/mich) schlicht nicht möglich ist.
Soll heißen: Sicher habe ich bei diesen 400 Artikeln viele Sachen nicht erkannt, übersehen, unpassend beschrieben oder fehlerhaft. Ich gebe es auch gerne zu. Im Heft fehlt der Aspekt der Verletzung.

Wäre ich ein helles Köpfchen, hätte ich die strukturellen Probleme, die du schilderst, erwähnt. Eventuell wäre ja sogar eine Analyse der Verletzungszeiten mit der Torausbeute der „anderen Stürmer“ unfassbar interessant gewesen. Habe ich nicht getan. Mea culpa. Ich hätte auf jeden Fall erwähnen müssen, dass Villa länger ausfiel. Mea culpa. Vor einigen Monaten habe ich in einer Analyse wegen des schlechten Bildschirms einen Spieler verwechselt und ihn falsch eingezeichnet, letztlich auch seine Rolle falsch erklärt. Mea culpa. Es gibt sicher viele Sachen, wo ich Fehler mache. Wahrscheinlich in jedem Artikel sogar mehrere, würde ich sagen. Damit habe ich kein Problem.

Womit ich ein Problem habe, ist die Kritik an meiner Person und an der Seite als solcher. Wir sind keine wissenschaftliche Institution. Wir haben zwar viele schöne Zahlen theoretisch zur Verfügung, ein relativ einmaliges Videoarchiv und wir haben auch schon über eine Statistikfirma (InStatFootball) eine Vielzahl(!) von Analysen der Bundesliga-Teams in der Hand gehabt, die zum Planen von Taktiken genutzt wurden. Glaub’s oder nicht: Ein paar Mal waren die statistischen Vorschläge Schund, sehr selten wurden sie umgesetzt, bei Umsetzung gingen sie oft, aber nicht immer, in die Hose.

Ich finde es darum etwas unangenehm, wenn du mich mehr oder weniger wie einen Idioten darstellst, weil ich sage, dass ich den Bundesliga-Betrieb nicht besonders wissenschaftlich finde. Als Gegenzug kommt dann ein Zitat aus einer Zeitung – mich würde nicht wundern, wenn der Zeitungsmann, absolut zu Recht übrigens, es wissenschaftlich findet, wenn drei Leute an einem Fernseher sitzen, sich eine Szene mehrmals ansehen und diese dann als „angreifenden“ oder „vorbereitenden“ Pass werten und Korrelationen mit der Geschwindigkeit des Raumgewinns suchen. Ob das aber so wissenschaftlich ist, dass man es mit eigenständigen aufbauenden Forschungen vergleichen kann? Ist der FC Bayern wirklich wissenschaftlich fortschrittlich, weil sie einen Informatiker haben, der sich mWn zu großen Teilen um die Physiologie im Training kümmert (ich kann mich auch irren!)? Ob Jupp Heynckes statistisch herausfand, dass Barcelona mit Flügelüberladungen und einem 4-4-2-0-Pressing zu besiegen ist oder ob er sich dachte, dass man zwei Leute neben Busquets mit situativen Manndeckungen und einem jeweils als Unterstützer braucht, damit man deren Ballbesitzspiel einkerkert? Ob der Informatiker ihm sagte, dass Busquets der „beste Mittelfeldspieler der Welt mit Schweinsteiger ist“ oder war das nur Jupp Heynckes‘ Meinung?

Sind taktische Meinungen wirklich so subjektiv, wenn sie inhaltliche Qualität (übrigens empirisch nicht nachgewiesen) haben – damit meine ich übrigens, Gott bewahre!, mich, sondern eigentlich Leute wie Sir Alex Ferguson, der anscheinend allen wissenschaftlichen Veränderungen im Fußball trotz und einfach ‚mal so mit einer Fast-Rekord-Saison Meister wird?

Wie gut sind die taktischen Analysen von Impire, Opta oder InStat? Wie sehr sollte man sie befolgen? Wieso kaufen sie sich nicht im Verbund mit einem Wettbüro eine Fußballmannschaft und stellen die nach statistischen Regeln auf, um 200maliger CL-Sieger zu werden? Darf man ihnen wirklich alles glauben? Ist die Empirie wirklich überlegen? Ist die Empirie selbst empiristisch? Was passiert, wenn, Gott bewahre, die meisten Statistiken einfach nur eine Scheinkorrelation aufweisen und dann befolgen? Oder falsch erhoben sind? Falsch bewertet? Der Rater betrunken war (Ursache statt Auswirkung)? Wie hoch ist die Erfolgswahrscheinlichkeit des Kick and Rush? Und wie hoch die Wahrscheinlichkeit, dass die zwei User, die hier am meisten Kritik ausüben, laut IP-Adresse aus der gleichen Ortschaft stammen?

Darf ich dich jetzt empirisch sperren, weil wir jetzt empirisch festgestellt haben, dass User mit hoher Wahrscheinlichkeit für einen Zweitaccount mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür sorgen werden, dass ich meine Reha aus zeitlichen Gründen nicht machen kann? Welche Korrelation haben Wolun, sein ihm bestimmt umbekannter Kumpel aus der Ortschaft und mein Kreuzband? Reißt es nochmals, wenn ich auf „Reply“ klicke? Wieso sind seit Gründung von Spielverlagerung vier von vier möglichen Trainern im CL-Finale deutschsprachig? Wieso werde ich mich sicherlich extrem unsympathisch machen, wenn ich dir das alles antworte? Wieso tue ich das überhaupt? Weil mir die Seite wichtig ist? Weil ich ein Taktikfreak bin? Oder habe ich keine Freunde und bin in Wirklichkeit der schizophrene Kerl aus deiner Nachbarschaft, der sich selbst als lächerlich bezeichnet? Ein verrückter Typ sagte mal: „Ich weiß nicht. Ich verstehe nicht.“ Ich auch nicht.

Abschließend: Ich unterscheide persönlich gerne in „dynamische“ und „statische Vorhersagen“. Empirisch ist das nicht. Macht wohl auch keiner außer mir. Unwissenschaftlich. Eine signifikante „statische Vorhersage“ wird es im Fußball mMn nie geben. Übrigens auch in der Wirtschaft nicht, aber gut, die wissen ganz sicher, was sie tun, da gibt es ja Studien.

Eine dynamische Vorhersage könnte man machen. Du hast ja interessante Ansätze angestoßen, ich sagte dazu was von Verlaufsstatistiken. Aber gut, ich habe ja keine Ahnung und bin „lächerlich“. Und ja, du hast absolut Recht, dass ich Umfeldaspekte nicht erklärt habe und diese durchaus wichtig gewesen wären; aber ich bin ein Nerd und als romantischer Taktiker habe ich, spätestens seit Leuten wie Happel, Klopp, Mourinho, Guardiola, etc., den Verdacht, die totale naive Vermutung, dass eine gute Taktik individuelle Mängel kaschieren oder individuelle Überlegenheit maximieren kann. Vielleicht habe ich mich darum nur auf die „Auswirkungen“ konzentriert.

Ich werde dir nicht antworten. Überhaupt nicht mehr. Auch nicht lesen. Du bist einfach in vielen Dingen gänzlich anderer Meinung, als ich. Ebenso wie der Dude aus der gleichen Ortschaft, wie du. Ich hingegen bin ein kleines, subjektives und keineswegs fehlerfreies Kind und finde es einfach gemein, wenn die Korrelationen so gegen dich und mich sprechen. Darum scheide ich aus sämtlichen Diskussionen aus. Soll übrigens heißen: Ich bin nicht sauer, sondern traurig. Vermutlich, weil (400*7 Stunden im Schnitt) 2800 Stunden in den letzten 2 Jahren für die Katz‘ waren.

Analyse von Schalke heute Abend entfällt.

P.S.: Deine, bestimmt empirischen Aussagen, trafen alle zu. Unter anderem diese:
Ein wichtiger Faktor wird im übrigen Van Buyten (oder Boateng, wer auch immer spielt) sein. Beide sind auf CL-Niveau wenn überhaupt Mittelmaß. Regelmäßig sehen die beiden auch in dieser Saison schlecht aus, wenn Teams nach vorne schnell und gut kombinieren. Und wohl kaum ein Team kann so gut Lücken reissen (bei gleichzeitiger Kaltschäuzigkeit im Abschluß) wie eben Barcelona. Es wäre eher verwunderlich, wenn Barca in München kein Tor gelänge. Und dann auch nicht ins Finale käme.
Ob man / du vor dem Spiel wohl statistisch eine Vorhersage dafür gemacht hat?

An die drei Leute, die das hier jemals lesen werden: Falls euch das Heft nicht gefällt, BITTE kauft es nicht, schon gar nicht, um uns aus Sympathie zu unterstützen oder „einfach so“.

Antworten

AP 3. Mai 2013 um 23:40

Also RM ich hab deine Antwort gelesen. Die Frage nicht. Muss man glaube ich auch nicht.
Ich schreibe nur halbwegs so intelligente Sätze wie Wolun aber etwas wollte ich doch noch loswerden.

Dieses Statement ist das Beste, was ich jemals gelesen habe.

Es ist eine Aussage, ein Versprechen. Niemals aufgeben, durchgehende Aufmerksamkeit, immerwährende gemeinsame Unterstützung und Kompaktheit. Die Kompaktheit äußert sich auf der Plattform durch die richtige Bewegung zwischen den Zeilen, doch symbolisch bedeutet sie nichts Anderes als einen Schulterschluss der gesamten SV Leserschaft, der in den Kommentaren nach außen getragen wird.

Welcher FUSSBALL FAN schwärmt nicht von dieser Seite.
Ich werde Bill Shankly nun nicht mehr zitieren.

Antworten

Wolun 4. Mai 2013 um 01:36

Lieber RM.

Deine Antwort ist eine interessante Mischung aus Kinskis Rezitationen „Jesus Christus Erlöser“ und Dostojewski’s „Aufzeichnungen aus einem Kellerloch.“

Die einen finden sachliche Kontroversen übrigens horizont-erweiternd und die anderen. Die sind einfach nur beleidigt. Da lässt sich wohl nichts machen.

Einen Zweit-Account habe ich nicht und kommentiere mich auch nicht selbst. Bin ja kein Fall für die Psychiatrie! Deshalb brauchst Du mich auch nicht zu ignorieren, als Dude non grata finde ich den Ausgang schon selbst.

Weiterhin alles erdenklich Gute für Euren Blog!

Antworten

Ein Zuschauer 5. Mai 2013 um 13:40

Habe jetzt diese ganze Diskussion noch einmal durchgelesen und kann RM nur zustimmen: auch ich bin danach nicht wütend gewesen sondern einfach nur traurig.

Und das obwohl ich keine wirkliche Ahnung von der unglaublichen Arbeit und Leistung hinter dieser Seite habe.

Antworten

wombat 2. Mai 2013 um 18:43

@wolun
love it or leave it.
verstehe die persönlichkeitsstruktur nicht, so viel zeit in etwas zu investieren, das einem nicht zusagt.

Antworten

Macciavelli 2. Mai 2013 um 22:15

Also ich fand das eine sehr gelungene Premiere, mal von kleineren Schwächen im Layout abgesehen, die aber in der Gesamtbetrachtung kaum ins Gewicht fallen. Man muss ja nicht mit allen Ansichten der Autoren einverstanden sein, aber sie sind normalerweise schlüsssig begründet und gehen über den Rahmen der Analysen von gängigen Zeitungen weit hinaus. Ich finde, der Start ist sehr gelungen. Insgesamt sowieso großes Lob für eure Seite. Das Einzige, was mir etwas fehlt, ist eine Vorschau, welche Berichte geplant sind (z.b. ob man auf die Analyse von Barca-Bayern wartet oder das wegen des sehr klaren Hinspiels entfällt, oder ähnliches). Insgesamt großes Lob! Mac

Antworten

RM 2. Mai 2013 um 22:25

Das Einzige, was mir etwas fehlt, ist eine Vorschau, welche Berichte geplant sind (z.b. ob man auf die Analyse von Barca-Bayern wartet oder das wegen des sehr klaren Hinspiels entfällt, oder ähnliches).

Problem: Wir wissen es selbst nicht. Aktuell hat (privat) wohl einfach keiner von uns Zeit – und solche Sachen ergeben sich auch oft zufällig. Ich beantworte jetzt gerade auch nur „nebenbei“ in kleinen Pausen Sachen auf SV. Der Rest ist ziemlich ausgelastet, wie es scheint.

Antworten

Eisenfuss 2. Mai 2013 um 16:59

Ich denke, Ihr solltet aufhören, Euch zu rechtfertigen, wenn Ihr Geld für ein gutes Produkt verlangt. Jedem sollte klar sein, dass durch finanzielle Unabhängigkeit und Vergütung tendenziell die Quantität und Qualität Eures Outputs unterstützt wird. Begriffe wie „Abkassieren“ sind, finde ich, weit hergehohlt, Ihr stellt ja Euer geistiges Eigentum zur Verfügung.

Antworten

Bananenflanke 2. Mai 2013 um 13:21

Hallo,

darf ich anregen, statt PDF (oder zusätzlich zu PDF) ein ebook-Format zu verwenden, bevorzugt epub?

Warum? Vorteil ist, dass sich damit eine optimale Darstellung für die unterschiedlichsten Geräte (mit ihren unterschiedlichen Auflösungen und Bildschirmgrößen) erreichen lässt. Eine DIN-A4-PDF-Seite schließt viele Geräte aus, bzw. erschwert das Lesen auf manchen Geräten ungemein (z.B. Smartphones). Mit einem ebook-Format gebt ihr beim Design ein bisschen Kontrolle ab, aber zum Besten Eurer Leser – Zeilenumbruch, Fontgröße etc. können vom jeweiligen Reader bedarfsgerecht angepasst werden.

Ist auch nicht schwierig, epub ist im wesentlichen HTML + CSS in einer definierten Containerstruktur.

Ansonsten wünsche ich Euch viel Erfolg – habe mit großer Begeisterung die Live-Reportage zum Finale 1954 gelesen, vielen Dank!

Antworten

TE 2. Mai 2013 um 13:30

Wie oben im FAQ beschrieben, wird das fertige Heft auch im Ebook-Format erscheinen. Wer das Heft kauft, kann selbst entscheiden, ob er es als PDF oder im epub oder im mobi Format lesen möchte.

Antworten

Bananenflanke 2. Mai 2013 um 14:16

danke für die Klarstellung – ich hatte gelesen, dass Ihr das Wort Ebook erwähntet, war mir aber nicht sicher, ob Ihr damit auch ein entsprechendes Format meintet (gibt mehr als genug Leute, die da nicht unterscheiden und auch ein PDF als Ebook bezeichnen).

Freut mich, und macht weiter so!

Antworten

Gerhard 2. Mai 2013 um 06:20

Hallo zusammen!

Also es ist super toll, was ihr euch da antut! und mir macht es viel Spaß eure Analysen zu lesen.

Zum E-Magazin. Eines der größten Probleme am Layout ist der Spaltensatz. Ein 2.spaltiges Layout erfordert beim Lesen am Bildschirm zuerst ein runterscrollen und dann wieder raufscrollen. Das ist vor allem bei der Artikellänge ein großes Problem.

Besser wäre eine Spaltenaufteilung von 2 zu 1, wobei in der breiteren Spalte Texte und Grafiken stehen und in der kürzeren Stichwörter zur Orientierung (was gerade bei längeren Artikeln ein sehr leserfreundliches Instrument ist.) Die Zeilenlänge würde noch immer gut lesbar sein und vor allem größere Grafiken und Tabellen könnten besser eingebunden werden. Kleine Grafiken könnten auch in der schmalen Spalte neben dem Fließtext hinkommen.

Wenn ihr beim jetzigen 2-spaltigen Layout bleibt, dann stellt bitte unbedingt den Grundlinienraster ein. Aktuell verschiebt sich dieser nach jedem Zwischentitel. Damit sind die Spalten nicht mehr registerhaltig und damit hässlich und schwerer lesbar. Nachdem ich weiter oben gelesen habe, dass ihr Inkscape verwendet, wird das E-Paper vermutlich mit Scribus erstellt. Dort findet ihr unter Datei->Dokument einrichten bei den Hilfslinien den Punkt Grundlinienraster. Dort stellt ihr quasi die Zeilenhöhe ein.

Viel Erfolg

Gerhard

Antworten

Wolfgang Würz 1. Mai 2013 um 19:04

Gelungene 0-Nummer; viel Erfolg!
Gut, dass ihr die Spielverlagerung im bisherigen Stil weiterführt!

Antworten

pema 1. Mai 2013 um 18:43

Kurzer Hinweis: Max Morlock war sprung- und kopfballstark, aber nicht hochgewachsen.
Ansonsten höchsten Respekt vor euch!

Antworten

hurz 1. Mai 2013 um 18:35

Tolle Sache. Ich hab mir schon länger gedacht: Wenn ich das nötige Kleingeld hätte würde ich sofort investieren in die Herausgabe eines Printmagazins. Das Fußballmagazin für Intelektuelle. Stark.
Zum Heft:
Layoutmäßig ist das auf jedenfall in Ordnung, könnte aber noch optimiert werden. Denke da an das Inhaltsverzeichnis mit den 2 versch. Schriftarten. Ihr stellt da zwar den Zusammenhang zu den Kapiteln her, ich würd das aber eher grafisch lösen(die Fußbälle sind ja so ein Ansatz). Die unterschiedlichen Farben der Fußbälle sind nicht so ganz prägnant. Ich hab jetzt so als erste Idee gehabt: Für Kapitel Analyse ein Bild von einer Taktiktafel(ok zu Standard…), dazu dann den Unterstrich in der Kopfzeile in einer Farbe, bei Essays dann vielleicht einen pöbelnden Fan wiederum andere Farbe in der Kopfzeile usw. Im Inhaltsverzeichnis dann eben die Farben von den Kapiteln übernehmen. Aber halt eher dezent mit den Farben umgehen, nicht zuviel Augenkrebs.
Fragt doch mal in eurem Bekanntenkreis nach (ex-)Sprayern. Das sind Leute die sich meistens mit Kalligraphie auskennen und euch vielleicht ne individuelle Schriftart basteln können, Logo usw. Zudem sind die leichter zu haben für solche low/no-budget Projekte, da die oft noch Referenzen brauchen für die eigene Vita. Für ein professionelles Magazin ist ein einheitliches Layout mit Wiedererkennungswert essentiell. Menschen sind halt leider oft Gewohnheitstiere und sind überfordert bei zu häufigen Veränderungen.

Zum Inhalt:
Ich glaube, dass es für ein Fußballmagazin, das den Schwerpunkt auf taktische Belange legt durchaus einen Markt gibt. Allerdings ist das was ihr abliefert oft eher anspruchsvoll und komplex. Das liegt natürlich auch in der Natur der Sache: Logischerweise ist die Analyse einer ganzen Manschaft ungemein komplex von daher bekommt das dann automatisch eine ungeheure Tiefe. Also nicht falsch verstehen, die ausführlichen Analysen natürlich auf jeden Fall beibehalten, das ist ja die Kernkompetenz, die euch von anderen abhebt. Ich würd das halt nur ein bisschen auflockern, dass auch Artikel drin sind, die ein Taktikanfänger auch verstehen kann. Halt evtl. im Analyseteil Artikel, die nur auf einen bestimmten Teilaspekt eingehen. Vielleicht dann auch nebenbei Begrifflichkeiten klären, die in den ausführlichen Analysen schon fast zum Grundwissen gehören. Solche Artikel könnten durchaus auch einen aktuellen Bezug haben und in die Tiefe gehen, würde aber gleichzeitig Einsteigern helfen sich schrittweise an die Materie ranzutasten.
Das Essay ist zb. sehr gelungen in der Hinsicht, dadurch wird das Heft nicht allzu technisch/nerdig.

Ansonsten: schon mal darüber nachgedacht über eine Rubrik für Taktik im Amateurbereich? Also Hilfestellungen/Trainingstipps oder sowas in der Art. Könnte glaube ich ganz gut ankommen. Längerfristig dann sowas in der Art Leser fragen, Startrainer XYZ antwortet. Haha.

Aber egal, ihr macht das schon. Ich denke ich werde mir das Heft so oder so desöfteren kaufen, sofern es Bezahlmöglichkeiten außerhalb von Kreditkarte gibt.

Antworten

TW 2. Mai 2013 um 11:35

„Schon mal darüber nachgedacht über eine Rubrik für Taktik im Amateurbereich? Also Hilfestellungen/Trainingstipps oder sowas in der Art. Könnte glaube ich ganz gut ankommen.“

Die Idee ist absolut super. Sobald das Forum kommt, wollte ich dazu einen Thread einrichten. Ich spiele in einer Hobbymannschaft, die nur Spiele hat. Es gibt kein Training. So etwas wie eine ballorientierte Raumdeckung kann also nicht eingeübt werden. Im Moment spielen wir also mannorientierte Deckung mit einem freiem Spieler in Mittelfeld und Abwehr, wobei diese beiden Spieler (zum Glück) über etwas Gefühl für Raum, Zeit, Gegner und Ball verfügen. RM hat diese Idee in seinem Artikel über Manndeckung auch kurz angeschnitten. Insgesamt ist es eine große Herausforderung, ein System zu finden, das an die Spieler angepasst ist. Andersherum ist aufgrund des mangelnden Trainings nicht möglich.

Ich freu mich ja schon so auf das Forum 😀

Antworten

GH 1. Mai 2013 um 17:03

Ohne ein Frage nochmal stellen zu wollen, aber ich habe nicht alle Kommentare gelesen?

Wie wird denn die Bezahlung eingerichtet? Also per Kreditkarte oder per Überweisung? Oder ähnliches?

Antworten

hps 1. Mai 2013 um 20:15

Die EM-Vorschau konnte man damals bei Xinxii per Bankeinzug, Paypal oder Kreditkarte zahlen, soweit ich mich recht erinnere.
Würde mich persönlich auch freuen, wenn ich euer Magazin wieder bei Xinxii kaufen könnte, diesen ganzen Amazon-Kindle-Zirkus möchte ich nur ungerne unterstützen.

Antworten

TB 2. Mai 2013 um 09:54

Absolute Zustimmung!

Bin sehr interessiert, schließe aber Amazon aus!

Antworten

MR 2. Mai 2013 um 11:02

Wir werden voraussichtlich einen eigenen Shop für das Heft einrichten.

Antworten

SCP-Poker 1. Mai 2013 um 16:31

geil

Werd mir auf jeden Fall ein Abo holen.
Inhaltlich klasse, layout mässig ist bereits alles angesprochen.

Antworten

HW 30. April 2013 um 21:04

Ich verstehe die Kritik am A4 Format nicht. Das passt bei mir komplett auf den Tabletbildschirm (7 Zoll) und ich muss pro Seite keinen Millimerter scrollen. Besser kann ich es nicht geliefert bekommen, fast wie ein Heft aus Papier.
Auf nem Handy sieht es wahrscheinlich schlecht aus, aber da müsste dann eher ein flexibles (oder ‚fluides‘) Format her. Man kann wahrscheinlich Bildschirme von 4 Zol bis 10 Zoll, bzw. mehr als 20 Zoll am PC, nicht immer optimal nutzen, wenn man ein festes Format wählt.

Antworten

mb 30. April 2013 um 19:47

Eine tolle Idee und der Inhalt ist (wie selbstverständlich bei euch) top. Ich finde, dass
1. ihr auf keinen Fall versuchen solltet, aus gründen der Übersichtlichkeit oder was auch immer, die Artikel kurzen oder in sonstiger Weise inhaltlich etwas opfern. Ich lese lieber einen langen Artikel von euch als 10 kurze woanders, und bin für jedes inhaltliche Detail dankbar.
2. das A 4 Format ist, wenn das Magazin nur digital sein soll, sehr unpraktisch. Ist nur eine Kleinigkeit aber ich wollte es nochmal erwähnen

Antworten

Lord Darlington 30. April 2013 um 19:20

Vorab erstmal Lob zu diesem Schritt! Ein paar Dinge zum Layout wurden ja bereits genannt, daher nur ein paar Gedanken zum Inhalt und der Frage Homepage/Magazin.

Haptik rules! Auch mir würde ein festes Magazin in den Händen mehr zusagen als ein E-Mag, aber da dass mit höherem finanziellen Aufwand verbunden ist, kann ich verstehen, wenn Ihr dies erstmal langsam angeht. Weiter oben klang das Thema Website vs. Magazin bereits an. Ich würde es begrüßen, wenn Ihr die Vorzüge des jeweiligen Mediums nutzt: Kürzere Spielanalysen zu aktuellen Spielen machen sich auf der Homepage besser, da dazu auch der Diskussionsbedarf höher ist. Im Magazin würde ich lieber längere Essays lesen, denn diese sind in der deutschen Zeitschriften-Landschaft Mangelware. Die historischen Betrachtungen oder längere Texte zu einzelnen Trainern, Spielern oder Systemen würden sich hierfür besonders gut eignen. Gerne auch mit einem ordentlichen Schuss „opinion“ (etwas sowas wie die Pro/Contra-Betrachtung nach Chelseas Sieg gegen Barca im letzten Jahr).

Auf Zonalmarking gibt es ja die Vorstellungen „20 sides of the 2000s“ und „How tactics changed in the 2000s“ – solche Serien fände ich für das Magazin auch spannend zu lesen, denn die unterliegen nicht der Tagesaktualität. Ein Blick über den europäischen Tellerrand und den Bundesliga-/Champions League-Alltag hinaus gibt sicherlich auch genügend Stoff her.

Insofern erstmal: bring it on!

Antworten

Tank 30. April 2013 um 22:21

Volle Zustimmung.

Antworten

LK 30. April 2013 um 22:54

Von mir auch volle Zustimmung. 😀
Und noch eine Idee: Könntet ihr da nicht vielleicht auch mal einen Art „Spielverlagerung Hinter den Kulissen“ einabeuen. Damit meine ich jetz wie ihr die Analysen entwickelt, etc.
Sachen wie diese würden mich persönlich auch enorm interessieren. Weiß nicht wie es da bei Anderen aussieht.

Antworten

RM 30. April 2013 um 23:46

Spielverlagerung hinter den Kulissen:

Spielverlagerung besteht aus einer variablen Zahl von Autoren. Ja, wir sind so spielverlagernd und fluide, dass wir nicht einmal wirklich wissen, wie viele Autoren gerade aktiv sind oder nicht. Und wir sind so polyvalent, dass es uns auch ziemlich egal ist. Die Autoren kennt ihr ja von den Analysen und den Podcasts eh schon selbst; besonders TE, TR, MR und meine Wenigkeit sind da ja oft dabei.

Analysen machen wir alle unterschiedlich. Der Eine sitzt vor Sky bei Fernseher / Laptop und notiert sich Sachen, baut sich daraus eine schöne Artikelstruktur und macht eine nette Analyse. Ein anderer wiederum nutzt SkyGo und analysiert die Spiele penibel im Nachhinein, holt sich exemplarische Szenen oder spult zurück, um Hergänge genauer zu verstehen. Ich sitze vor einem kleinem Bildschirm in einem Kämmerchen ohne Licht, Word und Spiel nebeneinander auf Laptop in Mini-Größe geöffnet und eifrig finsle ich Stichwörter zu Sachen, die ich sehe. Aus den Stichwörtern werden Sätze, aus den Sätzen Artikel.

Worauf wir achten? Wir haben einen stetig wachsenden „Guide“ – der Großteil, der darin vorkommt, wird nicht einmal in den Analysen erwähnt, weil es eigens geschaffene Grundbegriffe sind. Wie man ein Spiel analysiert, ist auch schwer zu sagen. Es gibt da viele Möglichkeiten.

Manche suchen ja gerne nach Basissachen – wie stehen die beim Abstoß, wie stehen die im Defensivspiel und wie sehen die Abläufe aus, wenn sie pressen oder wenn sie den Ball haben (welche Formation entsteht aus der vorherigen Formation, wer bewegt sich dabei wie -> 4-2-3-1 wird zu 4-4-2 im Pressing und zu einem 3-4-3 im Offensivspiel) und sobald man sich darüber im Klaren ist, kann man dann genaue Aspekte suchen (Gruppentaktische Spielzüge, die öfter vorkommen, zonale Manndeckungen, etc.).

Andere wiederum sehen intuitiv alles auf einmal und manche suchen nach Auffälligkeiten (besondere unorthodoxe Bewegungen oder Stellungen, etc.) und arbeiten sich aus dem Detaillierten zur Basis. Es gibt wahrscheinlich tausende Arten, das zu entwickeln – in unserem internen „Guide“ stehen eher Grundsachen, wie z.B. alle uns eingefallenen potenziellen Möglichkeiten der Raumdeckung und generell Sachen, auf die man alles achten könnte bei einer Analyse, aber eben auch Sachen, die es wohl nirgendwo gibt und die nirgendwo diskutiert werden; weswegen sie nicht in den Artikeln auftauchen, aber wir vl. einmal generelle Artikel dazu machen werden. Der Guide wird übrigens von niemanden genutzt, außer mir (zur Aktualisierung) öffnet den wohl auch nie wer.

Zusammengefasst: Es gibt nicht den einen Stil und ich weiß nicht einmal, wie die anderen Autoren wirklich analysieren. Man kann auf unterschiedliche Art an die Analysen herangehen und das Analysieren selbst ist ebenfalls bei jedem anders. Eine Orientierung, einen internen Leitfaden oder ähnliches gibt es nicht; es gibt nicht einmal einen Austausch, wie analysiert wird. Eigentlich gab es das nur einmal, als es um den Stil der Analysen ging, wo es aber nach wie vor keinen Konsens gibt und das ebenfalls keinen wirklich stört.Zur näheren Information: Es gibt von mir fünf definierte große Stilarten der Analyse, nämlich die Analyse von spielentscheidenden (ergebnisrelevanten), spielgeschehensentscheidenden, spielverlaufsentscheidenden und sonstigen (nur unorthodoxe und interessante Sachen erwähnen, egal, welche Wirkung) sowie generellen Aspekten (Letzeres wäre bspw. ein Mannschaftsporträt oder Beschreibung von möglichst allen Aspekten eine Spiels). Im Endeffekt ist aber jede Analyse eine Mischung aus allem.

Sind damit die Fragen zu „hinter den Kulissen“ alle beantwortet oder wollt ihr noch paar Sachen wissen? Schmutzige Anekdoten über nächtliche Autorentreffs in düsteren Billig-Jugendherbergen?

Antworten

LK 1. Mai 2013 um 17:37

Hoffentlich landet diese Antwort jetzt an der richtigen Stelle.
Bei so vielen Kommentaren ist das oft nicht mehr ganz leicht 😀
RM, vielen Dank für die ausführliche Antwort!
Mein Wissensdurst diesbezüglich wäre damit auch erstmals gestillt.
Meiner Meinung nach macht sicherlich die Routine, die man mit der Zeit sicherlich entwickelt, viel aus…ich schätze, dass man irgendwann einfach ein Auge für gewisse Abläufe hat.
Und dass jeder seine eigene Vorgehensweise hat, leuchtet auch ein.
Zum Magazin generell wurde eigentlich schon alles gesagt, was mir auch aufgefallen wäre.

Antworten

GH 1. Mai 2013 um 17:02

ich glaube eure Rubrik: Ein Blick über Tellerand, könntet ihr sehr gut in eurem Magazin unterbringen. Diese Rubrik ist eher informativ, als diskussionwürdig, da vielen die genauen Kenntnisse der jeweiligen unbekannte Ligen fehlt.
Deshalb wäre es in einem Magazin sehr gut aufgehoben, da die Artikel ja trotzdem immer sehr gut.

Was ich mir auch vorstellen könnte, ist, wenn ihr mal etwas ganz exotisches anpeilt und ein Spiel einer mexikanischen Mannschaft analysiert. So etwas fände ich in eurem Artikel sehr gut aufgehoben. Hierbei könnte man auch Entwicklungen im Taktikbereich in Südamerika oder ähnliches machen. Irgendwas muss die verrückten Südamerikaner ja was von unserer europäischen Taktik unterscheiden.

Antworten

Billy 2. Mai 2013 um 11:38

Meine volle Zustimmung! Und grade so ein „Autorenstreit“ wie nach dem Spiel Barcelona – Chealsea war überragend zu lesen! Sowas würde sich auch klasse im Magazin machen.

Antworten

HW 30. April 2013 um 17:42

Mir fällt im Zitat von Sacchi gerade ein Fehler auf.

The regista is who ever had the ball.

ich denke nicht, denn dann wäre immer der Spieler Spielmacher der den Ball nicht mehr hat. da stimmt wohl was mit den Zeiten nicht, oder ich habe Sacchi nicht verstanden. (Das wäre gut möglich)

Antworten

RM 30. April 2013 um 17:55

Ich verstehe dich nicht ganz, glaube ich. Regista = Spielmacher. „Der Spielmacher ist immer der, der den Ball hat“, was halt bedeutet, dass im Idealfall jeder das Spiel gestalten soll. Oder habe ich jetzt etwas missverstanden?

Antworten

MR 30. April 2013 um 18:04

sollte wohl „The regista was“ sein oder „who ever has the ball“ oder?

ist aber so zititert worden: http://www.guardian.co.uk/football/blog/2008/dec/18/4231-442-tactics-jonathan-wilson

who knows. man redet ja manchmal so bisschen wirr in den zeitformen bei sowas.

Antworten

RM 30. April 2013 um 18:05

Ah, also wirklich ein „Zeitproblem“. Das habe ich ja ganz übersehen.

Antworten

koljazao 30. April 2013 um 17:26

Habe bislang die beiden Essays gelesen und bin begeistert. Riecht nacht Abo.

Antworten

Benny 30. April 2013 um 17:18

„Die ballnahe Seite
Das Magazin der Spielverlagerung“

finde ich super!!

….nach dem Riesenfeedback bin ich echt gespannt, wie das neue Layout aussehen wird. Werde sicher auch abonnieren.

Antworten

Conraldinho 30. April 2013 um 17:07

Also Freunde, ich bin wie immer begeistert und kann hiermit schon mal verkünden, dass ich das mit dem Abo zu hundert Prozent machen werde. Für eure Leistung und Mühen habt ihr schon ein paar Taler verdient. Die Idee der Retro-Analysen finde ich, auch schon auf der Seite, mit am interessantesten. Zudem glaube ich, dass das, neben eurer Kompetenz 😉 , ein herreusragendes Alleinstellungsmerkmal ist.
Ihr leistet tolle Arbeit, bringt mich immer wieder zum proskrastinieren 😉

Also „immer weiter, immer weiter“!

Antworten

seils 30. April 2013 um 16:43

Ich weiß natürlich nicht, inwieweit ihr das schon in euren Überlegungen habt oder hattet, aber ich lese schon seit geraumer Zeit immer seltener wirklich gute Interviews. Wenn das eine Rubrik in eurem Magazin würde, wäre das sicherlich nichts Schlechtes.
Einigen Verbesserungsvorschlägen hier stehe ich skeptisch gegenüber, andere verwundern mich ganz (etwa die Preisempfehlung von einem Euro) – vielleicht wäre es eine Überlegung wert, die Zielgruppe durch einen downloadbaren Fragebogen etwas konturschärfer zu kriegen. Gerade was Preis, Umfang und Lesegewohnheiten und -präferenzen angeht scheint ja doch etwas Uneinigkeit zu herrschen.
Diesbezüglich möchte ich noch anmerken, dass es zumindest mich nicht stören würde, wenn das Magazin Werbeseiten enthielte.

Antworten

HW 30. April 2013 um 16:37

Bilderquellen müssen ins PDF und nicht auf die Webseite oder?
Und ich glaube die Datei wird je nach Software unterschiedlich dargestellt. Auf älteren Adobe Readern ist auf der Titelseite glaube ich ein Transparenzeffekt hinter der Schrift, der nicht immer korrekt dargestellt wird.

Antworten

Erkan 30. April 2013 um 16:31

Schönes Projekt, aber ich hätte auch gleich eine Frage zum Inhalt:
Werden takt. Erklärungen (wie z.B. Gegenpressing, Einsteigerguide, Deckungssysteme, usw.) weiterhin auf der Seite geteilt?

Ich frage nur mal um sicherzugehen, für mich sieht es aber ganz danach aus, als würdet ihr eure „verückten Ideen“ die ihr täglich ausarbeitet (s. MR bei „Eng am Ball“) mit uns in schriftlicher Form teilen.
Also eher ein philosophischer Touch, was mich auch gleich zum nächsten Punkt bzw. einem Tipp bringt:
http://www.theblizzard.co.uk/_files/IssueOneSample.pdf

Ein Magazin, welches einen ähnlichen Weg geht.
Solche „Free Samples“ als Entscheidungshilfe fänd ich ganz hilfreich, quasi ein Inhaltsverzeichnis und eine kleine Leseprobe als Anregung zum Kauf.
Wobei ein Forum einen Teil dieser Aufgabe erfüllen könnte, bloß wäre das Forum für alle erreichbar oder „nur“ für Abonennten?

Antworten

RM 30. April 2013 um 17:53

Die allgemeinen Sachen werden auf der Seite sein und bleiben, natürlich. Artikel mit großem Bildungseffekt (Deckungssysteme, Pressingvarianten, etc.) bleiben auf der Seite, Artikel mit mehr „Unterhaltungswert“ kämen ins Heft. Mein Artikel zu Barcelona z.B. hat per se keinen wirklichen Bildungseffekt; es informiert zwar und unterhält (hoffe ich zumindest), aber viel Neues, was ich jetzt nie irgendwo erwähnt hätte, erfährt man wohl nicht. Podcasts und ähnliches wird es auch weiterhin geben.

Die geringere Anzahl an Artikeln hat übrigens nichts mit dem Heft zu tun, sondern daran, dass TR und ich eigentlich immer mehr als die Hälfte der (sichtbaren) Wochenendarbeit auf SV erledigen – und wir haben beide aktuell privat etwas mehr am Hut, ganz einfach. Die Artikel für das Heft von mir sind z.B. lange vor diesem Wochenende schon fertig gewesen, dieses Wochenende hatte ich aber das erste Mal seit einem gefühlten Jahr keinen Artikel auf SV. Die Arbeit für das Heft wird an Dienstagnachmittagen, Mittwochnachmittagen und Donnerstagnachmittagen erledigt – da sitze ich eh zuhause und weiß nicht, was ich sonst für SV und unsere Leser tun könnte. =)

Meine persönliche(!) Kategorisierung für das Heft wäre wie folgt:
– Taktiktheorie bleibt, solange sie wirklich allgemeine Theorie ist, auf jeden Fall auf der Seite. Aus Prinzip und auch, weil es so praktischer ist.
– Aktuelle Spielanalysen bleiben auf der Seite.
– Spieleranalysen bleiben auf der Seite.
– historische Sachen werden geteilt; aktuelle Trainerpoträts und aktuelle Teams (im Speziellen) kommen ins Heft, aktuelle Teams im Groben (bspw. Molde FK 2011), historische oder generell „allgemeinere“ Trainerporträts (Udo Lattek) kommen auf die Seite, Retrospielanalysen werden geteilt. Die Retroanalysen im Heft sollten aktuellen Bezug (Retroanalyse 2001 und Vergleich mit aktueller Bayernmannschaft z.B.) oder einen speziellen Touch („Zeitreise-Liveanalysen 1954“; Cramer vs, Lobanovskiy 1975) haben, die „historisch höchst relevanten Retroanalysen“ kämen dann wiederum auf die Seite (WM-Finale 1998 bspw., generell definierende Spiele von Dynamo Kyiv unter Lobanovskiy), solange wir keine Themenwoche aufziehen wollen; die gehen nämlich hier auf der Seite irgendwie sehr unter (sh. falsche Neun, da wäre ich nach wie vor froh, wenn ich das in ein Heft gepackt hätte – ein großer allgemeiner Artikel zum Thema auf die Seite, die genaueren [Dreistürmersysteme unter Guardiola z.B.] ins Heft).
– Philosophie und Psychologie kommt eher ins Heft; bei solchen Artikeln auf der Seite gab’s ja auch Kritik, es passe nicht zu uns. Den Artikel zu Barcelona beispielsweise hätte ich sonst nicht auf SV gepostet, sondern in abgespeckter Form bei abseits.at oder gar nicht. Generell sind es eher solche Sachen, die „nicht passen“, die dann ins Heft kommen – awa bsondere Schmankerl bleim auf da Seiten. Soll heißen: Der 08/15-Leser braucht das Heft nicht, der Taktikfreak und unersättliche Leser findet dort interessante Zusatzartikel. Ich persönlich finde diese Einteilung eigentlich so ziemlich perfekt, ein Artikel wie „unmoderne Trainer“ wäre sonst wohl ohnehin nie gekommen. Ein Heft ist eben doch ein anderes Ambiente.

Die verrückten Ideen bleiben vorerst bei uns im Kopf. 😉

Das Forum wäre natürlich für alle erreichbar, die sich (kostenlos) registrieren.

Antworten

Erkan 30. April 2013 um 19:23

Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.
Na dann freue ich mich schonmal und bin auf die Umsetzung gespannt, da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen.

Antworten

Lobanowskyj 1. Mai 2013 um 11:24

Diese angedachte Einteilung gefällt mir sehr gut. Wobei ich denke, wenn man sich im Heft mit historischen Themen beschäftigt, ist es durchaus interessant und angebracht, in die Taktiktheorie abzudriften. Speziell diejenige der jeweiligen Epoche – also ein allgemeines Bild, wie der Stand zu diesem Zeitpunkt war, was vorher war und die jeweiligen Trainer beeinflusste, und wo die Anknüpfpunkte für andere (parallele oder zukünftige) Entwicklungen liegen.

Antworten

David 30. April 2013 um 15:48

Also ich finde die Idee auch sehr spannend. Quasi der umgekehrte Weg der Printmedien. Der Umfang der Artikel ist teilweise schon sehr krass. Das ist definitiv etwas für ein Magazin. Allerdings muss ich mich meinen Vorrednern anschließen. Das Layout bewegt sich nicht auf dem gleichen Niveau wie die Texte. Unruhig, sperrig und teilweise überladen. Das kriegen imho viele User hier in kurzer Zeit besser hin.

Die Zeichnungen passen teilweise auch nicht so wirklich in ein Heft-Konzept. Auf Seite 15 hauen mir die 4! Abbildungen jeglichen Lesefluss kaputt, obwohl sie die Bewegung eines Spielers in einem Spiel verdeutlichen sollen. Da ist weniger mehr. Außerdem brauchen Abbildungen und Tabellen keine dicken schwarzen Kästen drumherum.

Was die Schriftart angeht, lohnt sich ein Blick auf das Google-Fontverzeichnis (http://www.google.com/fonts). Da gibt es viele teilweise gut ausgebaute Familien unter sehr benutzerfreundlichen Lizenzen. Openfontlibrary.org wäre noch eine Alternative.

Alles in allem eine super Idee mit viel Luft nach oben. 😉

Antworten

TW 30. April 2013 um 14:48

Ich finde es auch super, dass Ihr über ein Magazin Einnahmen generiert und langfristigere oder historische Themen angeht. „Ballnahe Seite“ finde ich gut. Ein nettes Wortspiel. Je kürzer desto besser, deswegen auch keine Artikel. In Anmoderationen werdet Ihr immer als „XY von der Spielverlagerung“ angekündigt. Von daher wäre auch „Das Magazin der Spielverlagerung“ ein angebrachter Untertitel.

Design ist immer streitbar. Aber Blocksatz und Serifenschrift unterstützen nachweislich das schnelle Lesen. Vorallem wenn dabei Lesetechniken angewendet werden. Von daher sollte das für die Textteile auf jeden Fall beibehalten werden.

Einziger Nachteil des Magazins ist die fehlende Möglichkeit, einzelne Artikel zu diskutieren. Ich hätte einige Anmerkungen zu dem Artikel von TR über die Krise bei Real und würde liebend gern aussschweifend über MRs Trainerartikel diskutieren. Natürlich können wir hier Kommentare zu der Ausgabe machen, das wird jedoch extrem schnell unübersichtlich. Ein Forum wäre wirklich der Hammer.

Antworten

RM 30. April 2013 um 14:52

Forum ist geplant…

Antworten

TW 2. Mai 2013 um 13:26

Juhuu. Bitte ermöglicht in dem Forum auch das Hochladen von kleineren Bildern (z. B. < 100 kB). So kann man dort Skizzen platzieren ohne sich extra um einen Webspace zu kümmern.

Antworten

HW 30. April 2013 um 14:43

@Blub es hat nicht jeder die Zeit um regelmäßig die langen Analysen zu lesen. Da ist es ganz nett, wenn nicht jede Kleinigkeit in tiefe auseinandergenommen wird. Einfach um mal eine Analyse zu Ende lesen zu können. Das ist ein klarer Vorteil von Zonalmarking.

Meckern ist mMn in beide Richtungen nicht angebracht.

Antworten

CH 30. April 2013 um 12:41

Hi,
im Grunde wurde ja alles schonmal erwähnt, also geb‘ ich mein persönliche Sichtweise mal für die Statistik …

Der Name gefällt mir nicht. Ihr habt schon so viele geile Begriffe geprägt, da muss sich doch was besseres finden: „Der Raumdeuter“, „Der Nadelspieler“, …
Wenn nicht, dann verwendet bitte einen Artikel („Die ballnahe Seite“) auch wenn sie im Deutschen langsam aussterben.

Die größte Baustelle am Heft ist das LAYOUT und da besonders der Aspekt KONSISTENZ: konsistente Schriften, konsistente Grafiken, konsistente Seitenaufteilung, konsistente Abstände – siehe Vorposter.

Die Arbeit für ein stimmiges Template lohnt sich auf jeden Fall. Notfalls versichert Euch bei einigen der Poster hier oder macht einen Wettbewerb (DTP-Software vorgeben – und nein MS Office ist kein DTP 😉 )

Im Ernst, mit welchem Programm habt ihr das erstellt ? Was hat io-webarts eigentlich beigesteuert ?

DIN A4 ist etwas zu sehr hochkant. Ich finde es passt nicht zu den „digitalen“ Lesegewohnheiten. Probiert mal das Format in Richtung 1:1,3 zu drücken.

Die hypermodernen serifenlosen Kopf- und Fußzeilen sowie Titel passen nicht zu den eher altmodischen Serifen-Text und serifenlosen Überschriften. Da solltet ihr etwas angleichen.

Die Seitenzahl würd‘ ich in die Mitte setzen (links ist total strange) und genau EINE Schriftart und -größe für die gesamte Fußzeile verwenden.

Zuviele verschiedene Schriftarten und -größen. Versucht mit einer Serifen- und einer serifenlosen Schriftart auszukommen.
Die Textgröße in Tabellen braucht übrigens nicht größer als der normale Text sein.

Grafiken kann man bis an die Blattgrenze gehen lassen, wenn sie farblich hinterlegt sind und man auf eine Umrandung verzichtet. Nur, Spielfeldgrafiken eignen sich dafür blöderweise eher wenig. Die Grafik auf Seite 27 zeigt aber das Potenzial.

Generell würde ich die Grafiken nicht mitten in den Text oder sogar einen Satz klatschen, sondern mindestens in einen Absatzwechsel oder ihnen sogar einen festen Platz auf dem Blatt (unten) geben. Eine Beschriftung gehört zum guten Ton. Die Lösung auf Seite 36 hat aber auch Charme (wenn auch unsauber zentriert)

Die Grafiken skalieren schlecht. Sobald ihr Seitengröße, Ränder, Spalten und Farbschema festgelegt habt, sollte eine passender Grafiksatz her. Vektorgrafik wurde ja schon erwähnt.

Die Zwischenüberschriften würd‘ ich näher an den folgenden Text rücken und etwas stärker betonen (Schriftgrad +1 oder Unterstreichung)

Die Infoboxen sind zu dominant, die Info-Überschrift und das Info-i sollten sich eine Grundlinie teilen.

Text: Vermeidet Witwen und Waisen (auch zw. den Spalten eher unschön), tw. gibt’s auch üble Brüche (S.21 linke Spalte ganz unten) im Textfluss.

Der Umfang des Magazin ist einfach unglaublich ! Fünfzig Seiten sind eine echte Hausnummer. Mehr brauch ich bei den zukünftigen Ausgaben nicht.

Ich finde die per „…“ fortgesetzten Zwischenüberschriften genial.

Ich hoffe ihr bekommt die Balance zwischen Website und Magazin hin, sprich einerseits Leser anfüttern bzw. bei der Stange halten und andererseits mit dem Magazin ausreichend Wertschöpfung für Euch und Eure Mühen zu generieren.
(Das ZDF kann sich da gefälligst mal einbringen …),

Antworten

blub 30. April 2013 um 14:09

Vorschlag wie das ZDF sich einbringt: anstatt bely rethy gibts stadion sound und dessen gehalt wird zweckgebunden an sv.de gespendet.

Antworten

HL 30. April 2013 um 15:09

man muss ja nicht auf Wunder von Seiten des ZDF warten. Ist jetzt nur so eine verrueckte Idee von mir, aber waere es moeglich, einen Livestream mit sv.de Kommentatoren online zu stellen? Oder von mir aus nicht mit live Kommentaren ueber das ganze Spiel, aber zumindest Vorberichterstattung und Halbzeitanalysen. Zur Halbzeit wuerde man dann anstatt Mehmet Scholl die Analysen des sv.de Teams zu sehen kriegen. Also ich wuerd mir das anschauen!!!

Antworten

figo88 30. April 2013 um 10:50

nach kurzem überfliegen kann ich durchaus nur positives erkennen, abwechslungsreiche themenwahl (wobei mich die historie jetzt nicht so brennend interessiert). bin auf weiter ausgaben gespannt

Antworten

Marcel 30. April 2013 um 10:27

Ihr macht echt gute Arbeit!!!
Da war es ja nur ne Frage der Zeit bis ihr auch ne Hardcopy raus bringt.
Weiter So!!!

oldscorpion.wordpress.com
Der Fußball-Wirtschaftsblog

Antworten

niko 30. April 2013 um 10:06

Tolles Heft, sehr gelungen!!!

Grafisch/optisch mag da vielleicht Verbesserungspotenzial sein; mir ist aber nichts so sehr aufgefallen, dass es stören würde.

Inhaltlich (wie immer) überragend!

Bezüglich der künftigen Themenwahl hätte ich dann doch eine Frage:

Was genau sind „arbeitsintensive Artikel, die nicht in den normalen Spielverlagerung-Alltag gehören“? Was gehört in den SV-Alltag?

Diese Frage kam mir beim Lesen der Problemanalyse zu Barcelona. Ihr habt ja schon einmal einen Podcast über die Hinrunde nach Guardiola gemacht, indem naturgemäß auch einige Punkte angesprochen wurden, die jetzt im Artikel sind.

Wie wird sowas in Zukunft gehandhabt? Macht ihr über solche Themen dann einen (kostenlosen) Podcast oder schreibt ihr einen (kostenpflichtigen) Artikel im Magazin? Das Gleiche fragte ich mich über Artikel aus der Rubrik „Spielverlagerung im Abseits“: Interviews, Politik, Philosophie, Kurz ausgeführt (Ähnlichkeit mit den Problemprotokollen!) etc. Kommt sowas zukünftig ins Magazin oder auf die Webseite?
Und, falls es ins Magazin kommen soll, wie sieht dann die Zukunft z.B. der Podcasts aus?

Nicht falsch verstehen: Ich bin von der Ausgabe Null derart überzeugt, dass ich mir ein Abo auf jeden Fall holen werde (welches bleibt abzuwarten). Dennoch hielte ich es für sinnvoll, die zukünftigen Themengebiete des Magazins genauer einzugrenzen. Das erleichtert möglicherweise einigen Lesern die Entscheidung.

Beste Grüße,

Niko

Antworten

blub 30. April 2013 um 09:41

Erstmal das offensichtliche: die Texte sind awesome.
Am liebsten hätte ich das gerne Hardcover oder im Ledereinband. vielleicht nach ausgabe 10 oder so. 😉

Das gemecker ist jetzt echt auf hohem niveau, aber das strebt ihr inhaltlich ja auch an. Wenn ich es gekauft hätte würde ich mich nicht über alels so ärgern wie ichs jetzt bemeckere.

Die Spielfeldgrafiken wirken im text nicht gut plaziert. sie haben irgendwie seltenst was mit dem text herum zu tun und dann sieht man nicht so gut woauf ihr damit hinauswollt. Also ich krieg das mit ein bisschen suchen schon hin, aber ich bin nicht der durchschnittsleser, würde ich sagen.
reine kommentarlose formationen sinds ja seltenst, sondern sie sollen immer irgend ein problem illustrieren. Im blog stehen dann immer die grauen erläuterungen, sowas ist im magazin gar nicht.
kleienr punkt hierbei: bitte so das alle gleich aussehen. schönes beispiel auf seite 15. mal spitze ecken, mal runde, ungleich dicke linien. das sieht improvisiert aus. das geht besser.
weil das irgendjemand sowas forderte: die punkte als spielersymbole bitte beibehalten.

kleiner tritt für den Layouter: bitte die grafiken alle gleich, mit symmetrieachse auf der symmetrieachse des textes plazieren. Seite 21, 26 sehr gut, seite 19,24,25 nicht so. das aus der spalte heraushängen und in der mitte fest bleiben sieht nicht so hüpsch aus. [ich weis wie sowas zustande kommt, muss man nur drauf achten]

die einfabrigen seiten zur trennung finde ich neutral.[da denke ich so: hier könnte ihr werbung stehen. :)]

Wenn ihr das irgendwann mal drucken werdet, sollten die abschlusszeilen. bündig mit der seite abschließen, sodasss nicht die halbe seite einfach weis bleibt. ein problem das ein einspaltiges blog garnicht kennt 😉
dann bist du schnell wieder bei den problemen die ne zeitung hat, aber das magazin ist ja quasi ein printmedium. meist müsst ihr halt den rest der seite noch füllen. ob das eine grafik mehr ist oder noch 5 sätze mehr, zu wenig stoff hattet ihr noch nie.

Antworten

Daniel_DM 30. April 2013 um 08:21

Mal was Allgemeines:

nach ein paar Stunden schon fast 70 Comments, kaum noch vernünftig zu lesen.

Leute, irgendeine Möglichkeit muss es da doch geben das Blogformat beizubehalten, aber gleichzeitig auch eine Übersicht zu gewährleisten.

Beispielsweise habe ich auf Frage 27 geantwortet, wie soll ich die zwei Tage später noch wiederfinden ohne mich dumm und dämlich zu suchen? Teilweise haben hier Analysen 150 Comments und mehr. Davon bestehen fast die Hälfte aus diesen eingerückten Drittzitatioen, das macht effektiv am Ende eine Seite, die länger zu scrollen ist, als ein 150 seitiger Aufsatz.

Also entweder mehrere Seiten, oder die Möglichkeit sämtliche Beiträge zu minimieren.
Mehrere Seiten währen auch super bei den Artikeln selber. Ihr könntet vier Mal so viel schreiben, ohne dass es unübersichtlich wird.

Ganz ehrlich, ihr seid einfach zu groß geworden für dieses Blog Format. Ich hoffe, ihr schafft es noch im Sommer ein Forum zu etablieren.

Und ihr habt immer noch nicht spielverlagerung.com mit den neuen Spielen versehen /geupdated!
Schade um die ganze Übersetzungsarbeit, die Spiele werden nur auf dem deutschen Blog angezeigt und nur von Lesern gelesen, die sowieso des Deutschen mächtig sind.

Sorry für das Gemeckere.

Antworten

Izi 30. April 2013 um 07:38

Ich möchte mal eine Lanze für euch brechen:
Die verschiedenen Schriftarten als optischer Marker für inhaltliche Trennung finde ich sehr gut. Insgesamt finde ich das Layout gut, auch die bunten Zwischenseiten gefallen mir! 🙂

Das Einzige, was ich auszusetzen hättte, sind diese Kästchen um die Links im Inhaltsverzeichnis und in den Texten. Wenn ich das richtig sehe, habt ihr in LaTeX geschrieben, da bevorzuge ich farbigen Text anstatt dieser Boxen. . .

Ich würde mir auf jeden Fall eure Magazine kaufen, fände es aber gut, wenn ihr vielleicht vorab ein Inhaltsverzeichnis hier veröffentlichen könntet. Falls (sollte aber eigentlich nicht vorkommen 😉 ) keiner der Artikel ansprechend ist, kauft man sich die Ausgabe nicht, und wenn einem die Artikel gefallen, dann schon.

Über den Inhalt dieser Ausgabe 0 kann ich nur schwärmen. Ich finde die Themenauswahl für einen Einblick sehr gelungen und eure Artikel sind wie immer große Klasse! 🙂

Antworten

Sebastian Hahn 30. April 2013 um 05:32

Inhalt 1
Design / Artwork 6

Bitte wechselt die Design-Agentur oder sucht Euch jemanden aus der Leserschaft, der Euch bei der Visualisierung hilft. Zum Lesen/Anschauen ganz grauselig.

Mehrere Kritikpunkte
a) komplexe Anlkysen für den Leser verständlicher gestalten durch mehr Visualisierung – in Ansätzen schon zu sehen, aber halt zu wenig –> Text/Grafik-Verhältnis

b) weniger Schriftarten

c) auch für Grafiken gilt der Seitenrand

d) Spielfeldgrafiken sollten folgendes enthalten:
Mannschaft, Jahr, ggf. Spiel (Real Madrid, 2013, CL Halbfinale v Borussia Dortmund)
Zentrale Aussage, was wir auf dieser Grafik sehen (Dortmund nutzt C. Ronaldos mangelnde Defensivarbeit o.ä.)

e) Spielfelder sollte einheitlich aussehen, hier sind sie mal Weiss, mal Grün, mal ist ein 16-er eingezeichnet, nie ein Fünf-Meter-Raum, usw.

f) dieTaktiktafeln kann man sicher auch noch etwas ansprechender gestalten, den Spielern z.B. anstatt eines Punktes einen stilisierten Spieler mit Name und Nummer spendieren…

Das nur als allererster Ansatzpunkt weil es so weh tut, überragende zutreffende Anlysen zu lesen, dann aber mit dem Lesen abzubrechen weil zu trocken, hässlich und lieblos (ja, das ist das Wort, was dazu passt) präsentiert.

Bin zwar kein Layout-Profi, stehe Euch für solche Diskussionen aber gern zur Verfügung und könnte notfalls Kontakte zu fussblallverrückten Profis herstellen.

Spielverlagerung hat etwas besseres verdient.

Nichts für Ungut, inhaltlich bitte weiter so

Gruss, Sebastian

Antworten

Fabian 30. April 2013 um 00:57

Einen Verbesserungsvorschlag möchte ich noch beitragen: Aussagekräftige Bildunterschriften!

Auf der Website macht ihr das schon sehr gut, übernehmt das auch in das Magazin. Für meine Diplomarbeit hab ich gelernt, dass man einen Text ohne die Bilder verstehen können muss, aber vor allem auch die Bilder ohne den Text. Das gilt natürlich auch für Tabellen.

Wer so wie ich liest, blättert erst mal drüber, scant Einleitung und Fazit und steigt dann bei Interesse in die Volllektüre ein. Bildunterschriften vermitteln auf den ersten Blick viele Infos und erzeugen dadrüber das Interesse am Text (und in der Druckversion auch am Kauf).

Antworten

Tank 30. April 2013 um 00:52

Gaaanz stark, Jungs.

Da ich aber am liebsten mecker, konzentrier ich mich mal nur auf die Stelle, wo ich fundamental widerspreche:

In „Die unmodernen Trainer“ beschäftigt ihr euch ja unter anderem mit Sacchis Milan und wie sich das spätere 4-4-2 von Sacchis 4-4-2 unterscheidet. Dabei sprecht ihr an, dass spätere 4-4-2er oft wenig kreativ waren und vorne meist über „banales Flügelspiel“ der Abschluss gesucht wurde. Sacchis Milan hingegen sei deutlich kreativer gewesen, ua. wegen kreativer Sechser und Gullit als 10er.

Also, ich hab mich in letzter Zeit vermehrt mit Sacchis Milan beschäftigt und ich seh das etwas anders. Kreative 6er und Gullit als 10er stimmt zwar, aber nach vorne war Sacchis Milan doch durchaus ein Vertreter des Flügelspiels. Nur dass sie das ziemlich gut drauf hatten. Donadoni und Evani waren starke Flankengeber und van Basten und Gullit echte Physismonster. Wenn Rijkaard dann noch mit aufrückte, hatte man drei Kopfballungeheuer par excellence vorne drin.

Sacchis Milan war ohne jeden Zweifel eine 4-4-2 Mannschaft, die späteren Varianten desselben Systems in vielen taktischen Belangen meilenweit überlegen war, aber banales Flügelspiel war trotzdem genau ihr Ding.

Antworten

MR 30. April 2013 um 01:22

Naja, das mag als Variante im Spiel gewesen sein, aber ist doch kein Vergleich zu den klassischen Flügel-442s oder? Meine These war ja nicht, dass die nie flankten. Aber prinzipiell war das doch ein ziemlich spielerisch angelegtes 4-2-3-1, in dem dann Spieler auch mal situativ für Flanken nachstoßen, vielleicht mit Dortmund vergleichbar. Viel Spielaufbau durch die Mitte, sehr viel Nutzung der Halbräume, Kombinationsspiel und Vertikalspiel der Innenverteidiger, relativ wenig billige AV-AS-Päärchenbildung. Donadoni hat ja zB auch invers gespielt.

Antworten

Tank 30. April 2013 um 01:32

Schon, in vielen Bereichen war Sacchis Milan taktisch viel viel akzentuierter als das (natürlich auch immer ein wenig fiktive) Klischee-4-4-2. Aber zu Abschlussaktionen sind die schon sehr häufig über Flanken gekommen.

Ich will nicht bestreiten, dass es Teams gab und gibt, die sich noch mal stärker auf das Flankenspiel konzentrieren, aber mir fiel es schon auf, dass Milan das sehr oft gespielt hat. Irgendwo hatte ich z.B. mal ein Video mit allen van Basten Toren für Milan gesehen. Wie oft der das klischeehafteste aller Flanke-Kopfball-Rein-Tore geschossen hat, war der Wahnsinn. Da sind natürlich auch Tore dabei, die er geschossen hat, als schon Capello Trainer war, aber ob die ersten zwei Jahre unter Capello nicht noch als Einheit mit den Sacchi-Jahren verstanden werden kann, ist für mich eine offene Frage der Fußballgeschichtswissenschaft.

Antworten

MR 30. April 2013 um 01:51

Hmm, ich glaube das muss man aber auch mit der Zeit relativieren. In der Ära waren irgendwelche 3-5-2-Systeme ja der Status Quo, wo Milan eben Außen auch Überzahlen hatte und die nicht auf Flügelverteidigung ausgelegt waren – am gängigsten waren da ja lange Bälle in die Spitze oder Spiel über den Zehner. Von daher ist logisch, dass eine 4-2-3-1-Mannschaft mit ordentlicher Raumnutzung eher außen durchbricht. Aber jedenfalls war Gullit im Leben kein Mittelstürmer bei Ballbesitz, oder siehst du das anders?

Antworten

Tank 30. April 2013 um 02:04

Ganz sicher war er kein klassischer Sturmtank oder sowas. Der Witz dabei ist natürlich, dass sein Körper perfekt dafür wäre. Was dann im Weiteren auch dazu führte, dass Milan so stark war, wenn er dann mal mit ins Sturmzentrum gegangen ist.

Ob man ihn bei Ballbesitz als einen der Stürmer im 4-4-2 bezeichnen kann, hängt natürlich auch immer davon ab, welchen Anspruch man an eine solche Nummernkonstellation legt. Kann einer der 2 ein second striker sein oder muss es sich um zwei echte 9er handeln? Soll diese Zahlenkombination aber auch nur halbwegs präzise sein, dann hat Milan nur einen Stürmer: van Basten.

Und selbst der ist ja nicht stur im Zentrum geblieben, sondern immer mal wieder auf die Außen gegangen oder hat sich fallen lassen, um da seine Technik ausspielen zu können.

Insgesamt ist Sacchis Milan also ein Team, dass mit Ball durchaus variabel war, sowohl was die Art des Spiels als auch das Spielermaterial angeht. Ging es aber Richtung Abschluss war die Flanke in den 16er schon ein auffällig häufiges Mittel. Ich würde z.B. sagen, dass sich Sacchis Milan nicht allzu sehr um die Chancenqualität geschert hat.

All das, wie du ganz richtig sagst, sind aber Betrachtungen aus heutiger Sicht. Bzw. in meinem Fall Betrachtungen aus heutiger Sicht plus Betrachtungen aus dem Vergleich von Sacchis Milan mit Teams wie Ajax 69-73, dem Bayern der Mitt-70er, Cruyffs Barcelona, van Gaals Ajax und, bien sur, Guardiolas Barcelona.

Antworten

Tank 30. April 2013 um 02:12

Es würde sich aber wohl lohnen, sich die Frage nach einem oder zwei Stürmer noch mal für die Spiele ohne Gullit zu stellen. Massaro kam mir immer sehr viel mehr wie ein klassicher Stürmer vor. Und Gullit war ja öfters verletzt.

Antworten

Tank 30. April 2013 um 01:25

Und noch eine kleine Kritik zum abschließenden Essay über Fußballtaktik. Ich finde die Person des Taktikers wird zu wenig erklärt. Handelt es sich um den Taktiker hinter einem Profiteam? Also z.B. um den Trainer, Co-Trainer oder auch taktikbegeisterten Fan einer Mannschaft? Oder um den neutralen Beobachter des Fußballs, der sich ganz besonders, vielleicht sogar ausschließlich für Taktik interessiert?

Je nachdem, wer gemeint ist, machen manche Aussagen mehr oder weniger Sinn. Zum Beispiel sieht ein vereinsgebundener Taktiker natürlich eher ungerne ein 0:0 seiner Mannschaft. Perfektion bedeutet da eher 4:0 oder mehr; halt alle Ergebnisse, die einen nie gefährdeten Sieg bedeuten.

Ein neutraler Taktiker kann hingegen durchaus sehr torarme Ergebnisse bevorzugen, da er in seiner Prioritätensetzung freier ist.

Ich weiß, dass man bei einem solchen journalistischen Essay weniger präzise erklären muss, als bei einem wissenschaftlichen Essay, aber diese Unschärfe hat mich persönlich etwas verwirrt.

Antworten

Wolfsmond 30. April 2013 um 08:29

Ich finde Tank macht hier auf einen ganz wesentlichen Mangel des e-books aufmerksam!
Eure Artikel sind immer sehr sehr gut und bieten oftmals eine breite Diskussionsgrundlage. Durch das meist hohe Niveau der Kommentare entsteht hier eine zusätzliche Tiefe die ich nicht missen möchte.
Spätestens zur Erstausgabe bräuchtet ihr also echt nen Forum in dem eben auch über die e-book Artikel diskutiert werden kann.

Antworten

Erkan 1. Mai 2013 um 15:21

Nach dem letzten Spiel zwischen Bayern-Juve hat Sacchi Bayerns Spiel als ‚totalen Fußball‘ bezeichnet, im gleichen Atemzug sagte er folgendes:
„The great teams who made history in the last 30 to 40 years were those who interpreted this splendid sport by taking full advantage of the concepts of total football (Ajax, Liverpool, AC Milan and Barcelona).“

Das ist denke ich auch der springende Punkt im kollektiven Spiel Milans gewesen, während die Nachahmer auf ihre „wenigen Spezialisten“ angewiesen waren und eben nicht „der ballbesitzende Spieler der Spielmacher“ war.
Banal kann man also spielerbezogen interpretieren, sprich das Durchbrechen über die Flügel läuft immer und ständig nach dem gleichen Prinzip ab.

Quelle: http://www.soccertranslator.com/2013/04/arrigo-sacchi-bayern-munich-lesson-of.html?m=1

Antworten

Basti 30. April 2013 um 00:10

Respekt, ein richtig cooles Magazin! Mich hat beim Lesen lediglich gestört, dass man durch die 2 Spalten auf jeder Seite 3 Mal scrollen muss (runter, hoch, runter) und es nicht einfach runterlesen kann, außer man hat einen 30-Zoll-Monitor 😉
Ist jetzt kein Weltuntergang und ja auch magazintypisch, aber etwas umständlich ist es dennoch. Da fällt euch vielleicht ja noch eine Lösung ein. Vielleicht ans digitale Medium anpassen und Querformat wählen? Oder die Seiten in der Mitte nochmal horizontal teilen?

Antworten

peschinho 1. Mai 2013 um 14:37

Genau das habe ich auch gedacht. Ich war auch etwas genervt vom hoch- und runterscrollen und habe dann auf ganz klein gezoomt um dann die volle Seite auf einen Blick zu haben.

Du hast Recht, Querformat waere eine Loesung und Laptops und Desktop-Bildschirme unterstuetzen das Querformat. Allerdings ist die Zielgruppe vermutlich eher der eReader/das Tablet und da sind wir wieder beim Hochformat.

Antworten

schkid 30. April 2013 um 00:04

Tolle Seite, weiter so!

Änderungsvorschläge:
Kann:
– Impressum auf die letzte oder eine extra 3. Seite
– keine Rahmen um Titel im Inhaltsverzeichnis
– weniger Schriftarten
– bei Seitenüberschriften zwischen Autorennamen und Titel wechseln, als wenn es Doppelseiten wären, vielleicht links- und rechtsbündig

Muss:
– Autorennamen im Inhaltsverzeichnis (wenn man viele Artikel auf einen Schwung bekommt, wählt man vielleicht zuerst seinen Lieblingsautor)
– Wechselt den Layouter, wenn ihr dafür bezahlt, da sind jede Menge Anfängerfehler drin (Worttrennung über Seitenumbruch, Hurenkinder, Schusterjungen, Fliegenschiss)

Antworten

Lobanowskyj 30. April 2013 um 00:03

Wow, für´ne Nullserie schon ganz schön umfangreich, Respekt. Werd ich mir gleich ausdrucken, dann hab ich schöne Lektüre für langweilige Vorlesungen. Zum Layout möchte ich nicht viel sagen, da gibt´s hier wohl viel qualifiziertere Meinungen. Nur vielleicht die Schriftart ist nicht ganz optimal, warum nicht einfach in ´nem simplen Arial halten? Die Grafiken würde ich jedenfalls so groß wie möglich lassen, die sind einfach enorm wichtig fürs Verständnis. Lasst euch auch nicht zuviel reinreden in Sache Länge der Texte. Kurze Abrisse gibt´s anderswo schon genug. Ich persönlich hätte sowieso nichts dagegen, das Ganze auf einem gehobenen, detailierten, quasi wissenschaftlichen Niveau zu präsentieren, mit Querverweisen, Quellenangaben etc.. Wäre eigentlich in der Welt der Fussballliteratur bitter nötig. Aber natürlich wollt ihr ja sicher auch mehr Leute ansprechen und ein paar Mark verdienen (dafür müsst ihr euch nicht rechtfertigen). Vielleicht wären aber noch tiefgründigere Sachen auch in Buchform gut aufgehoben? Also zB ne Monographie über Barca oder so. Für so ein unregelmäßig erscheinendes Magazin find ich die Textlängen jedenfalls klasse (5 Themen auf 50 Seiten! Wer hat so was sonst zu bieten?).
Ich bin jedenfalls schon mal für jede Art von Abo zu haben, auch sehr gerne irgendwann in Printform. Habt ihr schon eine Ahnung, wo die „Supporters-Edition“ preislich so liegen wird? Ich glaube, wenn ihr euch ein paar Sachen vereinfachen wollt, gäbe es hier (inklusive mir) jede Menge Idealisten, die für lau Fehlerlesen, Prüfen der Quellen auf Korrektheit, Layoutarbeiten usw. übernehmen würden! Sagt bscheid.

Forza SV!

Antworten

Janne 30. April 2013 um 00:00

moin moin

Je nach Preis werde ich mal schaun ob ich mir die Hefte kaufe. am anfang würde ich da max. 1 euor für verlangen.
Und sobald ihr Geld dafür nehmt muss das ganze natürlich auch qualitativ vernünftig sein finde ich.
Also kein „schaun wa mal wann die nächste ausgabe rauskommt“ sondern jeden Monat 1 Heft, alle 3 Monate oder so. Und dann pünktlich die Termine einhalten.

Qualität über Quantität.

Ich würde es zudem Schade finden, wenn die Seite leiden würde. Zur Zeit erscheinen hier schon immer weniger Artikel und von einigen Autoren ist weniger zu hören. Welche Gründe hier eine Rolle spielen kann ich nur am Rande beurteilen, aber man merkt, dass spieleverlagerung grade an einem umbruch steht wo sich viele möglichkeiten auftun, sich aber auch die Gfahr gebiert sich in zuvielen Sachen zu verzetteln.
Grade wenn sich so ein Kern herauskristalisiert, besteht die Gefahr,. dass die Zeit einfach vorne und hinten nicht reicht.
Man macht da ganz klar einen Lernprozess durch und ich bin sicher dass ihr auch ähnliches schon selbst bemerkt habt, aber ich wollte nochmals darauf hinweisen.

Also bevor ihr euch zahlende Abonomenten, die jeden 1-3 Monate auf ein Heft warten, ans Bein bindet. Solltet ihr euch ganz bewusst überlegen wie ihr eure Zeit einteilt. Prioritäten setzten, mal zwischen durch angefangene Projekte zu ende Bringen, Gastbeiträge in anderen Medien reduzieren oder ähnliches.
Die website könnte mal aufgearbeitet werden….

Wenn ihr geld braucht denkt über Spendenaktionen nache. 0190 nummern oder 1€ SMS wären da eine option. Ein paar Euros könntet ihr so sicherlich ohne größere Probleme generieren.

Mit so einem Heft kommen natürlich auch rechtliche Sachen auf euch zu. Grade ab dem Punk wo ihr geld nehmt und durch abbonomenten nur noch mehr.
Bei sowas sollte man keine überstürzten Sachen machen.

Wie gesagt. BEvor man neues anfängt sollte man über eine solide Basis verfügen. Die man vor kurzem nochmal renoviert hat.

So jetz bin ich aber ganz schön vom Thema abgekommen 😀

Zum eigentlichen heft zurück.
Zum Layout wurde ja schon vieles gesagt. Och finde es auch an vielen Stellen suboptimal. Man kann von euch kein High-End Layout erwarten. Aber ein bisschen mehr geht, vorallem mit hilfe, schon 😉
Diesem Layout sieht man an, dass da einige gute ideen drinstecken, und vieles gewollt ist, aber letzlich ein ehr unprofessionelles Layout ist.
Allein das Cover sieht nach 2min Paint aus 😛

Ich sehe nur immer wie man mit wenigen Tricks und Kniffen ohne besonders viel aufwand auch mit geringen Mitteln etwas sehr ansehnliches produzieren kann.

So auch hier.

Das Cover ist viel zu leer. Die grüne hintergund ist gut, aber viel zu leer und unelegant.
diese Schrift mit dem schwarzen hintergund…. naja 😀

Das Inhaltsverzeichniss finde ich schon wensentlich gelungener.
Das Bild oben macht viel her. Seiten aufteilung und so. bombig.
Die bälle sollte man etwas nach unten versetzten. Der mittelpunkt sollte auf dem mittelpunkt der schrift liegen. (das sind so kleinheiten die ohne bewusste wahrnehmung das gesamtbilkd beeinflussen)

Diese zwischenseiten. Viel zu knallig. Das blau, nix für mich.
viel zu dunkel und zu krass.
ein etwas leichteres Blau wählen. Bei Photoshop würde ich die Deckung der ebene von 100% auf 80% oder weniger fahren.
Evtl die bloße Fläche mit irhendetwas auflockerm.
Nem spotlight, einem leichten schatten, oder ähnliches.

Zum Satz und dem E-Format wurde genug gesagt. sehe ich genauso. Weniger randabstand. Andere Schriftart.

Aber die Grafiken finde ich dann auch schon wieder zu extrem. Wenn das ganze heft nahezu ohne Farbe oder grafiken arbeitet. ist so ein Knalliger blauer infokasten etwas zu krass. Und grade so Mittig… naja
Seichtere hellere Farben die nicht so aufdringlich sind. Evtl irgendwo eine etwas verschobenere position oder so.

Ähnliches bei den Taktik Grafiken. Das grün/weiß des Feldes ist da im gegensatz zum knall-blau schon wesentlich besser, aber trotzdem.
Auch die Seitenaufteilung ist suboptimal 2/3 grafik 1/3> Text.
Grade in dieser A4 Form.
Da sich die meisten Taktiktafeln eh nur im Mittelfeld abspielen könnte man überlegen die ungenutzen Teile des Spielfelds stark durcheinend zu machen (fließend) um mehr Platz für text zu gewinnen.

Ich finde die seiten auch sehr leer. Also nur Text. Was zwar auch ein Stilmittel sein kann. Aber ehr für eine Diplomarbeit gut ist als für ein heft, was man verkaufen möchte.

Generell zeichnen sich gute Layouts dadurch aus, dass sie eine Linie finden die sich durchs ganz heft zieht und es schaffen alles stimmig einzubinden.

So könnte man z.b. die unteren 10% jeder Seite mit einem durchscheinenden auschnitt des Covers zieren.
Oder für jede Sektion Motive entwickeln die sich dann auf jeder Seite dieser Sektion wiedefinden.

Aber diese vollkommene unausgewogenheit zwischen knallen extremen Farben und ewigem Schwaz/weiß Text ist für mich das größte Manko im Layout.

Zum inhalt.
Alle Artikel sind super und wie gewohnt von euch qualitetiv hochwertig.
Super.
Das Wunder von bern gefällt mmir sehr gut, Die Essays umso mehr.
GRade das Essay von RM hätte ruhig noch etwas länger sein können. Und der Schreibstil war hochklassig im Essay!
Weiter so.

Was man evtl noch verbessenr könnte ist mehr zwischendurch.
Eine kurze einleitung „Editorial“ Kurze Texte zu versch. Themen. So 1/4 Seite Texte. Der Spiegel macht das z.b. sehr gut.
Lange Texte und dann 1-2 Seiten mit kurzstories, oder kurzen Kommentaren zu diesem oder jenem. Persöhnliche Meinungen. So wie euer Podcast, nur im Magazin.

Damit rundet ihr das Magazin ab finde ich.

So mehr fällt mir auch grade nicht ein.
Ich freu mich auf alles was ihr macht. Seit 1,5 jahren aktiver und vollkommen begeisterter Leser dieser Seite. Ich wusste lange nicht genau was mir immer an Berichterstattungen und der üblichen Presse fehlt, bis ich eure Seite hier entdeckt hab. Seitdem weiß ich ned was ich ohne euch machen würde.
Oft hab ich mich gefragt und intressiert wie eigentlich das innere des Spiels aussieht. Und ihr habt mir den Fußball sehr viel näher gebracht.

Von daher: Macht weiter und ich bin vollkommen überzeugt dass ihr was tolles schafft. Und bei aller Kritik nicht vergessen, dass es viel schwieriger ist die positiven Dinge zu benennen also zu Kritisieren, sowie dass die Kritik hier vollkommen positiv gemeint ist und euch ermöglichen soll besser zu werden und auf keinen Fall destruktiv wirken soll.
Man will zwar immer Kritik haben, aber bei einer inzwischen gewachsenen Leserschaft wirkt die viele kritik schnell demotivierend.
Also nicht aufhalten lassen und so weitermaachen.

Danke für die Aufmerksamkeit.
Sie können wegtreten…

Lg janne

Antworten

Roberto78 30. April 2013 um 00:59

Immer. Weiter. Atmen.

Antworten

Playmaker 29. April 2013 um 23:39

Habe gerade den Artikel „Die unmodernen Trainer“ gelesen und wollte speziell MR ein Kompliment machen. Diese Diskussion um das deutsche EM-Aus nervt mich nämlich noch bis heute. Vielen Dank MR, dass du ein so überzeugendes Plädoyer für Innovation verfasst hast (Könnte man den Artikel nicht mal im Doppelpass vortragen lassen? :)) Auch der Artikel „Fußballtaktik: Wie eine Wissenschaft das Spiel zur Kunst erhebt“ gefällt mir gut. Cool, dass ihr SV-Team euch ständig was Neues einfallen lasst.

Antworten

Roberto78 29. April 2013 um 23:50

Jep! Der erste Artikel den ich gelesen habe und auf alle Fälle grandios! Was ganz anderes als sonst; da ich mir aber prinzipiell mehr Meinung hier wünsche hat das genau die 10 getroffen. Großes journalistisches Kino, MR! Respekt!

Antworten

Danyo 30. April 2013 um 00:31

Schließe mich an. Nur nichts an der Länge und Art der Analysen ändern, das ist wirklich herausragend was ihr hier abliefert. Solche kurzweiligen und leicht verständliche Texte liest man nur sehr selten.

Verbringe Stunden mit dem Lesen eurer Analysen und freue mich schon darauf euer Magazin zu abonnieren. 🙂

Kritik wurde schon ausreichend geübt, mehr fällt mir auch nicht ein außer: Weiter so!

Antworten

AP 29. April 2013 um 23:23

Hab mir ein paar Seiten reingezogen. Die letzten beiden Texte sind der Hammer.

Nennt mich altmodisch aber mir ist das total egal, ob da ein Balken von links nach rechts verläuft oder ob irgendwelche Farben mir passen. Mir ist es zudem auch schnuppe, ob die Texte unterschiedliche Schriftarten haben. Meine Fresse, ich lese die Artikel, weil sie mir die tägliche Dosis geben.
Ich will Inhalt. Ich will Fußball Leidenschaft. Und dafür zahle ich gerne. Egal welches Format.

Mir ist schon klar, dass dat Ding auch was aussehen sollte, um es an den man zu bringen. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass um die Fassade geht und nicht um den Inhalt.

Antworten

Roberto78 29. April 2013 um 22:32

Gerade nur mal so überflogen, muss ich natürlich auch meinen Senf dazu loslassen (Allerdings nur als Laie – hier lesen und schreiben sicher auch ein paar Grafiker mit):

1.) Würde ich AR bezüglich serifenloser Schriften widersprechen. Ich denke, dass es gerade aufgrund der langen Texte absolut sinnvoll ist, irgendeine Serifenschrift zu benutzen. Da hakt sich das Auge beim Lesen so schön ein…

2.) Hatten wir hier doch schonmal die Diskussion über die Gestaltung der Spielfelder in den Grafiken? Und die „grüne Streifen – Variante“ hat sich meiner Erinnerung nach nicht durchgesetzt? Korrigiert mich da bitte; ich finde es dadurch ganz schön überladen.

3.) Vektorgrafiken wären vor allem bei einem e-book sinnvoll; da kann ich mich meinen Vorredner*innen nur anschließen.

4.) Die unterschiedlichen Schriftarten passen nicht so recht zusammen. Am augenscheinlichsten fiel mir das bei den kurzen „Intros“ im Gegensatz zum Text auf. Da wirkt die Schrift so, na untersetzt, irgendwie. Ich weiß jetzt aber nicht wie man das auf photoshopdeutsch sagt.

5.) Der Untertitel „Spielverlagerungs – Magazin“ ist zwar sinnvoll und sicher nach einer nicht allzu kurzen Diskussion festgelegt worden; aber ich bin immer noch für „Je höher Busquets steht, desto weniger weit kommt der Gegner“. Ist marketingtechnisch auch nicht der Brüller; aber die Fans freut`s. Und gibt vielleicht Probleme mit der aktuellen Aktualität der Aussage…

So, jetzt les ich erstmal. Vielen Dank auf alle Fälle!

Antworten

HW 30. April 2013 um 01:40

“Je höher Busquets steht, desto weniger weit kommt der Gegner”

Volle Zustimmung, der beste „Untertitel“, egal was darüber steht.

Dazu eine Frage an SV:

Wie oft sollen die Helfte erscheinen? (unregelmäßig, hmm) Ein Editorial wäre nicht schlecht in dem kurz (also max. eine Seite) das „Tagesgeschehen“ seit dem letzten Heft mit dem Inhalt des aktuellen Hefts verknüft wird.

Antworten

HW 30. April 2013 um 02:04

Der Untertitel kann auch wie ein Motte für die Ausgabe jedesmal wechseln und ein Zitat des aktuellen Fußballgeschehens sein.

Antworten

GH 29. April 2013 um 21:54

Vorab erstmal super, dass ihr ein Magazin macht und wie ihr es geplant habt.

Erstmal muss ich sagen, dass mir besonders vom Format her die Essays gefallen. Super Format und Busquetsartige-Ausgestaltung 😉

Was ich auch als äußerst gut empfinde, sind eure „blauen Einschübe“ . Dadurch wird einerseits das Lesen erleichtert und andererseits sind diese kurz und informativ, weshalb es beim Überfliegen besonders ins Auge fällt und Hängen bleibt.

Zu meinen Verbesserungsvorschlägen:

Was ihr unbedingt ändern solltet, ist meiner Meinung nach der Titel des Magazins. „Ballnahe-Seite“ wirkt schon sehr befremdlich. Der Titel würde mich eher abschrecken. Mein Wunsch wäre ein Neologismus aus dem Taktikbereich. Am liebsten vielleicht sogar etwas mit dem Begriff „Fluidität“. Diese Wortschöpfung begleitet euch ja auch schon einige Zeit und es hat ja auch schon einige Diskussionen dazu gegeben.
Was hierbei wieder den Vorteil bietet, dass man gleich eine Einleitung hat. Dort könnte man etwaige Begriffe erklären, die der Nicht-Spielverlagerungs-Groupie dann auch versteht.

Wo wir auch schon beim nächsten Punkt wären, dass ich eine Einleitung essentiell wichtig finde. Allein schon, um darauf hinzuweisen, mit was man sich beschäftigt hat, oder einfach nur um Leser „Tor-geil“ zu machen, wie mein Trainer immer so schön sagt.

Das Layout allgemein finde ich sehr gut.

Da ich jetzt leider meine letzten Punkt vergessen hab, wars das bis jetzt einmal von mir und danke für euer Angebot, uns dieses Magazin zu zeigen.

Antworten

GH 29. April 2013 um 22:24

Hier noch ein paar Titelvorschläge, falls der nicht eh schon feststehen sollte:
„Primus Taktikus“
„Fluide Taktiküberladung“
„Taktikstunde“
„Fußballdynamik“
„Fußballglück“
„Glückstreffer?“
„Fußballdusel“
„Fußballzirkus“

wobei diese alle eher schlecht sind.

Antworten

Lena 30. April 2013 um 14:31

„Ballnah. Das Magazin von Spielverlagerung.de“ <– mein klarer Favorit. Es heißt ja auch nicht "The Facebook".

"Rund. Das Magazin von Spielverlagerung.de"

"Spielzeit. Das Magazin von Spielverlagerung.de"

"Ter Teutsche Taktiker. Geprüfte Anleitungen zum ordnungsgemäßen Gewinnen."

"Falsche Sex. Das Magazin von Spielmitmir.de" (vielleicht zu missverständlich, würde viele hits über google bekommen…)

Antworten

Fabian 29. April 2013 um 22:26

Frag zehn Leute nach einem coolen Titel für ein Taktikmagazin und du bekommst 11 verschiedene Antworten. Ich finde „Ballnahe Seite“ super. Doppeldeutig, witzig, aber mit direktem Bezug zum Fachvokalbular, das passend zum Inhalt von gehobenerem Anspruch zeugt.

Antworten

Fabian 29. April 2013 um 22:28

Hehe, oder frag nur GH und du bekommst schon 8 Antworten 😉

Außerdem: *Fachvokabular

Antworten

Denis 29. April 2013 um 23:04

„Lässige Fluidität“ bzw. „Fluide Lässigkeit“. 😛

Nein, mir gefällt der Titel. Er kommt aus dem Metier und macht deutlich, dass es kein Recycling von SV-Artikeln ist, sondern „über den Tellerrand blickend“. Ich würde ihn so lassen.

Nurd en Untertitel würde ich ändern in „Das spielverlagerung.de-Magazin.“. gehen wir mal davon aus, dass euer eMag seinen Weg auf die gängigen Torrentseiten finden wird, dann weiß der geneigte Pirat wenigstens, wo er sich hinwenden muss, wenn er mehr von dem Zeugs will oder sogar legal werden will. Ein Verweis auf eure Website fehlt bislang nämlich weitestgehend. Bein einem eMag könnte man auch einfach einen Hyperlink setzen.

Und: Im Impressum dehlt beim Untertitel der Bindestrich.

Zum Layout kann ich nicht viel sagen,. davon habe ich leider keine Ahnung. Das Scrollen ist wirklcih anstrengend, bin ich aber vom kicker-PDF gewöhnt.

Antworten

HW 30. April 2013 um 01:33

„Mein Wunsch wäre ein Neologismus aus dem Taktikbereich.“

Ich bekomme bei diesen Wortkreationen die manchmal zwischen einem Franksteins Monster und grausigem Denglisch angesiedelt sind eher ein Brechgefühl. Nichts gegen moderne Sprache und Fachwörter, aber da wird auch ne Menge verzapft, falsch ausgedrückt und verkompliziert. Manchmal ist weniger mehr und einfacher besser.

Trotzdem kann man übe den Titel noch nachdneken, denn „Ballnahe Seite“ ist kein Begriff den ich täglich nutze wenn es um Fußball geht.

Die schönste Wortkreation die ich zuletzt gelesen hab war „Raumdeuter“ in Zusammenhang mit Thomas Müller. Das muss jetzt kein perfekter Titel sein, aber es ist eine schöne Wortkreation und ich müsste keine Angst vor einer „Fluiditätsmatrix“ oder ähnlichem haben.
Man könnte auch ganz simpel einen lange bekannten Begriff nehmen, mit dem kann dann auch ein Neuling was anfangen (Catenacchio, oder als Kreationen: Total Taktik, Rebellen des Raums). Man kann auch „die community“ Titel vorschlagen lassen (hiermit von mir getan) und evtl. sogar abstimmen lassen.

Antworten

Tank 30. April 2013 um 01:35

„Der Raumdeuter“ wäre schon ein geiler Name. Kann aber auch mit dem aktuellen Titel leben.

Antworten

HW 30. April 2013 um 02:02

Ich gehe das mal von einer anderen Seite an.

Brian Molko hat mal erzählt wie er auf den Namen ’seiner‘ Band Placebo gekommen ist (solche Geschichten müssen nicht stimmen).

Er habe sich vorgestellt, wie 10.000 Fans im Konzert Placebo rufen und brüllen. Diese Vorstellung schein ihn übezeugt zu haben.

Ich versuche das mal auf Spielverlagerung.de zu übertragen. Man stelle sich zwei Jungs auf dem Schulhof, oder eine andere alltägliche Situation vor in der über Fußball geredet wird.

„Hast du im Kicker gelesen, …“ – funktioniert.

„Hast du in der ballnahen Seite gelesen, …“
„Hast du RMs Artikel in Die Ballnahe Seite gelesen?“

Mich überzeugt der Titel nicht zu 100%
Kicker, Sportbild, 4-4-2, vi usw. usw.

Der Name muss das Zeug haben eine Institution zu werden.

Vielleicht ist das auch nur eine Sache der Gewohnheit.

Antworten

wombat 30. April 2013 um 17:23

beim raumdeuter denkt man ans einrichtungshaus. und einbauküchen. 😉

ich find, es sollte was kurzes sein, so wie kurzpass oder querpass oder so. nicht abkippender sechser oder zwischenspieler.

Antworten

wombat 1. Mai 2013 um 15:19

oder nachspiel, bei vorschauen evtl vorspiel

Antworten

quintessenz 29. April 2013 um 21:34

Magazin= anstrengend. Es erfordert viel Text, darum bläst man jede Analyse auf. Das ist anstrengend für den Leser. Wir haben doch keine Zeit…

Es wäre mehr wert, wenn jeder Bericht in eine A4-Infografik komprimiert wäre.
Was ich sagen will: zielt eher auf kürzer, als länger. Die Blog-Artikel sind manchmal schon grenzwertig. Teilt es auf: Defensiv, offensiv, was wäre wenn…

Trotzdem super Seite, durch Euch habe ich Fussball erst so richtig begriffen. Weiter so!

Antworten

RM 29. April 2013 um 21:37

Da wäre ich persönlich dagegen, z.B.

Weiß ja nicht, wie es bei anderen ist, aber wenn im Internet etwas kurz ist, bin ich seit geraumer Zeit prinzipiell skeptisch. Außer schönen Worten finde ich dort nur selten Mehrwert. Eine saftige Analyse gefällt mir da schon mehr. Obwohl eine Stichwort-in-depth was hätte…

Antworten

GH 29. April 2013 um 21:55

Noch dazu bedarf es bei diesen taktischen Analyse oftmals ausführlichen Erläuterung.
Bin also auch grundsätzlich für eine längere Version.
Außerdem nehm ich mir für Spielverlagerung gern mehr Zeit.

Antworten

Majo 4. Mai 2013 um 11:42

Kürzere Texte würden der Sache nicht gerecht, da Taktik eben nicht nur starre Startaufstellung ist, sondern vielmehr den Fluss des Spiels beschreibt. Und der ist vielfältig, braucht also auch Raum und Zeit. Ein Verkürzung um der Verkürzung willen, würde dazu führen, dass eure Ansätze weniger zur Diskussion anregen, sondern eher zum sonst so häufigen Pimmelfechten. Da sowas eher nicht der Stil von SV ist, müsstet ihr also den ganzen langen Text, und damit die hinter der Verkürzung liegenden Gedanken, in den Kommentaren nachliefern, um die Diskussion zu steuern. Das wär ja mal nen schöner Schuss ins Knie. 😉

Weiter so, SV!

Antworten

german_informant 29. April 2013 um 22:10

Etliche Leser verbinden wohl die Hoffnung auf einen Mix aus ZonalMarking und deutscher Sprache. Denn Cox versteht es (leider) sehr gut, einige Sachverhalte kurz und prägnant auf den Punkt zu bringen. Daher ja auch mal meine Frage von vor x Monaten, ob die Kategorie Bundesliga Kompakt noch weiter gepflegt werden soll (dies entsprach mehr oder weniger diesem Ansatz).

Das ist gar nicht mal eine Kritik an euch, liebes SV-Team, denn eure Analysen bieten dafür viele Vorteile, die die Nachteile der eher oberflächlichen Analysen von ZM aufwiegen. Nur sind sie eben lang und manch einem missfällt das wohl aka TLDR und so. 😉

Wie dem auch sei… macht weiter so! Vielleicht lege ich mir auch ein solches Abo zu.

Antworten

pseu 29. April 2013 um 22:26

Kurzanalysen in Spiegelstrichen am Anfang oder Ende wären eine sehr gute Sache!

Ich hab hier ja schon seit Jaaaahren angemerkt, dass die Artikel nicht zu lang werden sollten. Klar, eine ausführliche Analyse braucht Text. es spricht aber nichts gegen kurze, knackige Analysen.

Antworten

blub 30. April 2013 um 13:56

Es nervt wenn Leute wegen zu viel text meckern.
Das ist hier Internet, es gib unbegrenzte Bandbreite. Wer seine aufmerksamkeitsspanne nicht auf über 2:30 verlängern kann hat halt pech gehabt, dann interessierts ihn nicht genug.

Also: Längere texte!

Antworten

die_butterkugel 29. April 2013 um 21:34

Cool! Ich hab mal drübergeguckt und steuer dann auch gerne mal ein paar Verbesserungsvorschläge bei:

(Vorweg: Ich bin da teilweise leicht perfektionistisch veranlagt)

1) Grafiken: Ihr solltet *dringenst* darüber nachdenken Vektorgrafiken zu benutzen. Die Grafiken sind teilweise stark verschwommen, obwohl die Seite in einer Größe angezeigt wird, in der ich den Fließtext gut lesen kann. Und vor allem ist das nicht nur nicht einheitlich, sondern auch noch stark schwankend.

Ich weiß nicht, wie da zur Zeit euer Workflow ausschaut, aber mit etwas Einarbeitung in z.B. Asympote oder auch irgendein WYSIWYG-Vektorgrafikprogramm kann man viel, viel, VIEL bessere Ergebnisse erzielen. Und gerade für ein Magazin finde ich es essenziell, dass die Grafiken gescheit sind.

2) Titelseite: Das ist jetzt natürlich subjektiv, aber ich fände als Titel „Ballnahe Seiten“ (wahlweise auch noch mit Artikel davor) treffender, da es sich ja um ein Magazin mit mehreren Seiten handelt.

Den Untertitel empfinde ich jedenfalls als eine Ausgeburt der Sprachhölle. Es sollte wenn „Das Spielverlagerungsmagazin“ oder, wesentlich schöner, „Das Magazin [von/zu] Spielverlagerung.de“ heißen.

Von jemandem der sich mit Stilistik auskennt habe ich mal gehört, dass man mit Bindestrichen zusammengesetzte Wörter wie die Pest meiden sollte. Es gibt nahezu immer eine Alternative mit gleicher Bedeutung und diese klingt/liest sich nahezu immer besser.

Die Hauptthemen der Ausgabe würde ich vielleicht auch noch auf der Titelseite unterbringen.

3) Grafiken und Tabellen: Ich würde die bündig zum Fließtext machen. Die Tabellen wirken ohnehin schon recht klobig. Ich würde in den Tabellen auch die gleiche Schriftart und -größe wie im Fließtext verwenden, außer es gibt einen wirklich guten Grund, dies nicht zu tun.

4) Die Fonts wurden ja schon angemerkt: Auch das ist natürlich wieder arg subjektiv, aber gerade den Font, den ihr für den Haupttitel und Kopfzeilen verwendet mag ich gar nicht. Das große B ist ein ß, warum tut man sowas? Allgemein geht der eher in Richtung Altägyptisch, finde ich. 😉

5) Kopf- und Fußzeilen würde ich für zweiseitigen Druck ausrichten. Also nach innen oder außen. Derjenige, der sich euer Heft ausdruckt, wird es euch danken. (Sofern die Lizenz das Ausdrucken erlaubt, selbstverfreilich. ;))

6) Hört bitte auf, euch dafür zu rechtfertigen, dass ihr mit dem Magazin Geld verdienen (oder vermutlich eher Kosten decken) wollt. Bei dem was ihr hier investiert, wäre es doch albern, wenn es nicht so wäre.

So, das war’s erstmal. Gelesen hab ich die Ausgabe 0 noch nicht, aber inhaltliche Kritik wäre mir eh nicht möglich. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung!

Antworten

datschge 30. April 2013 um 14:53

Der Witz ist, die Grafiken werden als Vektorengrafiken erstellt (mit Inkscape) und dann erst als Pixelgrafiken exportiert. Ich weiß immer noch nicht, wie es SV-intern gehandhabt wird, aber ich hoffe doch sehr, dass die SVG-Versionen der Grafiken noch vorliegen, und wenn sie schon nicht auf der Website verwendet werden (worauf ich auch poche, alle modernen Browser unterstützen SVG), in PDF-Dateien sind sie definitiv ein Muss.

Antworten

Mutt 29. April 2013 um 21:29

Ich freu mich über eure Entwicklung – glückwunsch zur Nullserie 🙂 Musste natürlich auch gleich schmökern und mir sind folgende Dinge aufgefallen:

– Bilder und Tabellen sind nicht beschriftet. Bitte unbedingt die Bilder und Tabellen nummerieren, mit Unterschriften versehen und dann im Text entsprechend Bezug auf diese nehmen.

– Bilder und Tabellen ragen über den Rand der Textblöcke hinaus – das sieht imho nicht aus.

– Es gibt keinen Datumshinweis, wann die Ausgabe erscheint, oder habe ich den übersehen?

– Wurde zwar schon angemerkt, aber ich finde auch, dass die Schriftartwechsel nicht so recht harmonisch sind.

… vielleicht ein Grund, mir nen Ereader zu holen 🙂

Antworten

Lena 29. April 2013 um 21:21

Layout:
Titelseite: Untertitel sollte exakt dem Querbalken auf dem Rasen verlaufen. Warum zwei Typos? Und wenn dann zwei Typos, warum eine fett, die andere nicht? Nr. 0 so komisch eingerückt. Dazu hellgrün auf weiß…

Inhaltsverzeichnis: geiles Bild. Sehr schön. Warum drei verschiedene Bälle? Was soll das sein? Einfach mal schöne Printbeispiele angucken..
Ist ja als ebook gedacht, daher mehr verlinken, Analysen/historisches nicht als Link gesehen, und auch in den Textes Link auf Inhaltsverzeichnis (zurück) einstellen?

Generell: DIN A4 lang für ein ebook? Lange Spalten? Echt jetzt? Schlecht zu lesen, weil scrollen wie die Pest notwendig. Lieber quer und dafür 3+ Spalten. Oder soll ich das alles ausdrucken müssen?

Schriften sind nicht harmonisch aufeinander abgestimmt. Beißt sich irgendwie, bleibt unruhig. Ruhig mal zum Vergleich emags wie NYT oder economist oder so anschauen…

Die Tabellen / Aufstellungen sollten nicht so groß in den Seiten liegen. Begrenzungen der Spalten einhalten.

Inhaltlich: Was für blöde Überschriften: Problemanalyse Barcelona, Problemprotokolle: AMR…
Das geht doch pfiffiger. 😀 Etwa:
„Barcelona short – Ende einer Ära?“
„Symptome und Behandlung. Arsenal, Milan und Madrid auf unserer Couch.“

Beim „unmodernen Trainer“ versteh ich die Überschrift gar nicht so recht. Geht es nicht ums „Trainer-Kunst-Werk“? Also eher um das Gegenteil? … naja…
Und beim letzten Essay geht es doch nicht um „Wie eine Wissenschaft das Spiel zur Kunst erhebt“ sondern doch viel eher darum: „Fußballtaktik. Vom Zerstörer des schönen Fußballs zum Vollender.“

Ansonsten tolle Beiträge, aber die Verpackung gehört verbessert. 🙂 Viel Erfolg mit Eurer Idee.

Antworten

MR 29. April 2013 um 21:48

Sehr, sehr gutes Feedback, danke dafür.

Antworten

Marco 29. April 2013 um 23:27

Mich würde interessieren wer Lena ist, das ist ja ein wahnsinns feedback. Was machst du beruflich? Sehr stark.

Weiter so spielverlagerung, super.

Gruß
Marco

Antworten

RM 29. April 2013 um 23:30

Jaja, kaum schreibt eine Dame auf Spielverlagerung, dann schreien sie alle wieder auf. Lena, falls dich jemand stören sollte, schreib mir ruhig eine vertrauliche Mail auf meine private E-Mail-Adresse.

Antworten

grasnarbe 30. April 2013 um 15:48

also lena, wenn dir rms post zu plump erschien und stillos – zögere nicht, mir eine vertraulich-private email zu schreiben!

Antworten

wombat 30. April 2013 um 06:17

problemanalyse, problemprotokolle…
da ist zu viel problem drin. erinnert an den (oder die) problembär. zu viel csu.

auch wenn ihr euch damit evtl. zu weit aus dem fenster lehnen würdet – lösungen sind gefragt. schon in der überschrift. be positive!

ballnahe seite finde ich gelungen – erinnert irgendwie an dark side of the moon (oder spoon), was es auch gab.

ich würde die neuauflage des magazins trotzdem zum anlass nehmen, mir einen begriff mit einem oder 2 silben zu überlegen – der gesprochenen sprache wegen. in unterhaltungen geht „spox“ oder „kicker“ wirklich leichter über die lippen als 4 oder 5 silben, bei denen die zunge im gaumen rotiert.

statt längeren erläuterungen in den artikeln (z.b. vorteile des ballverlustes) würde ich einige erklärungen, die sich wiederholen, auslagern und verlinken.
so wären manche artikel griffiger und stringenter.

die druckausgabe sollte sich im design von der online-ausgabe unterscheiden. man hat mit einem „sowohl -als auch“ einbußen.

„corporate identity“ suchen und durchziehen.

ansonsten: wie bereits von vorrednern angesprochen, nicht verzetteln – jeder ist nur begrenzt multitasking-fähig.

ach ja: danke und weiterhin viel erfolg!

Antworten

TheSoulcollector 29. April 2013 um 21:08

Was mir noch aufgefallen ist: Die Grafiken sind nicht optimal. Sowohl von der Größe her als auch von der Platzierung könnt ihr das bestimmt besser.
Und statt diesser riesigen Deckblätter vor jedem Artikel wäre es vielleicht sinnvoller eine etwas größere Überschrift über den Artikel zu packen, evtl. auch mit einem Bild des Vereinsemblems oder eines Spielers/Trainers des Vereins.

Antworten

AR 29. April 2013 um 21:05

Da ich mir letztlich vorstellen kann sowas zu abonnieren, nutze ich das Vorheft mal um die Punkte anzusprechen, die mich aktuell noch stören.
Dazu vorab, gelesen habe ich gerade nur den Milan Artikel, aber das hat auch einen Grund – rein gestalterisch ist da meiner Ansicht anch noch viel im Argenm. Da ich mir ohnehin etwas Geld nebenbei im Printbereich verdiene hier ein paar Gedanken:

Am augenscheinlichsten: Das Format. Als reine online Ausgabe gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund für ein Hochformat. Ihr must aktuell keine Druckerei finden, könntet daher also prinzipiell wählen was ihr wollt aber ein Tabloid im Querformat kriegte auch jede Druckerei standardmäßig hin.

Zweitens der Zeilenfall: Bei euren langen Texten ist der Flattersatz meiner Ansicht nach die bessere Wahl, Blocksatz ist mir persönlich zu anstrengend zu lessen, zumal es ja ohnehin wenige Grafiken gibt.

Drittens: Weiß/Text Verhätnis. Grundlegender Fehler bei Erstpublikationen. Traut euch sachen weiß zu lassen! Auch hier ist das natürlich besonders einfach, solange ihr keine Druckeri zahlt. Mit einem anderen Format ware bereits mehr Platz da, aber bitte den dann nicht genauso vollmachen wie hier. Lasst die Spaltenabstände ruhig groß, schaut euch mal an wie es aussieht, wenn ihr das Spaltenende 2cm hochschiebt etc. Zudem – Ein bisschen mit Grafiken spielen macht jeeden Text einfacher zu lessen, der hohe inhaltliche Anspruch leidet darunter nicht! (nach der 20. Spielfeldgrafik wird es wohl doch etwas eintönig).

Viertens: Wo wir gerade bei Grafiken sind. Ecken würde ich abrunden, sieht sonst sehr reingequetscht raus. Hier jedoch auch ein Lob: Die Grafik auf S.27 finde ich sehr gut, einfach mal reinzoomen und zur Mitte hin keinen Rand sondern auslaufen lassen, schon sieht es sehr eingeflochten aus!

Fünftens: Tabellen über den Seitenrand laufen lassen sieht furchtbar aus! Aber auch hier hilft ein Querformat. Desweiteren: Gönnt euch doch dafr ein Rahmenloses Design wenn möglich (Unterscheidung duch zweifarbigkeit/ nur Zeilentrennlinien gepunktet etc.)

Sechstens: Die Schriftart. Schaut euch mal was Serifenloses wie The Sans an (kostenpflichtig), aber bei eurer Textlänge sind auch Standardschriften wie Georgia denkbar.

Siebtens: Die Zitate finde ich super eingebunden! Schaut gut aus. Spannende könnte man natürlich auch einmal besonders groß herausstellen, wie man das ja auch Magazinen kennt.

Achtens: Danke, danke, danke Jungs für die ganze Arbei! Ich sehe schon welche Lektüre mich die nächsten Tage wieder einmal ablenken wird…

Wenn ihr noch Fragen habt, immer gerne!

Antworten

TheSoulcollector 29. April 2013 um 21:10

Ich würde das Hochformat nicht zu schnell verwerfen. Ich glaube der ein oder andere wird sich dann evtl. das PDF ausdrucken um dann doch etwas physisches in der Hand zu haben.

Antworten

Alex 29. April 2013 um 21:30

Das wäre für mich zwar ein Grund DIN A4 beizubehalten, jedoch nicht das Hochformat.
Übrigens bei (bis jetzt) Lieblingszitat: „Der Status Quo bildet die Diktatur der Ewiggestrigen“

Antworten

pseu 29. April 2013 um 22:20

Kurz noch zur Info: das Justizministerium z.B. hat Broschüre im Querformat die sich wirklich angenehm am Bildschirm lesen lassen.
Dann muss es sich auch keiner mehr ausdrucken 😉

Antworten

HW 30. April 2013 um 01:08

Komisch, ich habe genau ein anderes Gefühl. Ich nutzte beim Tablet z. b. oft das Hochformat und finde daher ein klassisches Seitenverhältnis gut gerade wenn noch Grafiken dazukommen. Ich lese auch nicht gerne zu lange Zeilen, im Querformat würde ich dann vielleicht eine dritte Spalte bevorzugen. Aber das ist natürlich kein Dogma.

Die Grafiken sind nicht einheitlich, dass sollte in Zukunft beachtet werden (Hintergrundfarben weglassen usw.). Die Grafik auf Seite 27 finde ich persönlich nicht so toll. Sieht für mich abgeschnitten aus und die Namen sind auf einmal riesig groß. (Klar die Grafik war schon vorher bekannt, aber die linke Linie finde ich sehr überflüssig). Wenn man neue Medien mit Zoom-Funktion ausnutzten will, dann muss man dem Nutzer das zoomen in die Hand geben, ansonsten: Alles ein Format und eine „Zoom-Stufe“. Oder mann muss mal eine Grafik auf die ganze Seite verbreitern.

Tabellen über die Textränder hinaus find ich nicht ganz so schlimm wie zu schmale Tabellen, aber grundsätzlich ist es am besten die Breite zu halten. Das sollte dann auch für Grafiken gelten.
Die kleinen Grafiken in der Mitte zwischen den Spalten fand ich zur Abwechslung sehr gut.

Blocksatz würde ich beibehalten, Flattersatz ist mir auf Dauer zu unruhig.
Die Ränder können aber tatsächlich noch etwas größer ausfallen. Besonders über der Überschirft in der Kopfzeile und unter der Fußzeile kann es ein Hauch mehr Rand sein.

Antworten

Bergkamp 29. April 2013 um 20:47

Endlich werden meine Träume war und ihr bringt ein Heft raus 😉 Ich werde das Supporter Abo aufjedenfall bestellen da diese Seite an taktischer und fussballerischer Quälität einfach nicht zu überbieten ist. Und das ihr geld dafur beansprucht halte ich für euer gutes recht.Mmn nach solltet ihr für diese Seite alleine Geld beanspruchen ;).

Antworten

hegel 29. April 2013 um 20:39

druckversion wäre natürlich saugeil. eine vernünftige zeitung im kiosk neben sportbild und co… aber auch so erstmal: geiles projekt, ich habe so das gefühl dass das noch eine goldgrube für euch werden kann bei eurem aufstieg zurzeit 😀

Antworten

HW 30. April 2013 um 00:52

Eine Druckversion liegt doch vor: Nur eben zum selber Drucken. 😉

Das PDF lässt einem da ja die Freiheit.

Auf nem 7“ Tablet hat mir das Format und die Größe auf den ersten Blick gefallen. Auch Trennseiten mit Farbe zwischen Themenbereichen finde ich grundsätzlich gut. Ich selber hätte vielleicht abstraktere Grafiken gewählt, aber auch z. B. das Titelfoto finde ich schlicht und gut.

Das zweispalitge Layout ist sehr gut gewählt. Ob man A4 oder ein kleineres B Format wählt ist im elektronischen Format für mich eher uninteressant. Bei einer Printversion fände ich aber ein etwas kleineres Format besser. (The Blizzard macht beim Layout und Format vielles richtig.)

Wobei man bei einem A3 Format auch ganzseitige Taktiktafeln drucken kann in denen der Leser effektiv arbeiten könnte (hypotetisch).

Das Abschnitt-‚Logo‘ mit dem Fußball würde ich überdenken, genauso wie die Grafiken der Taktiktafel. Fürs Web sind diese Taktiktafeln super. In einer Zeitschrift kann man sich aber mehr trauen. Man kann z. B. die Spielfeldumrandung und Vereinswappen ganz weglassen.
Bei den Schriftarten würde ich mich auch auf max. zwei beschränken, damit wird das Design noch einheitlicher.

Die schönste Überraschung war aber das Impressum mit „… Spielverlagerung GbR“ (Richtig Kopieren konnte ich den Text nicht, liegts am PDF?)
Was aus so einer spontanen Idee innerhalb von ein paar Jahren wurde ist erstaunlich.

Frage zum Helft: Wird es dann auch im Heft eine Vorschau auf die Themengebiete des nächsten Hefts geben?

Antworten

Goalimpact 29. April 2013 um 20:26

Cool. Oder lässig wie man hier so sagt. Werde ich mir gleich bei der nächsten Reise zu Gemüte führen. Macht ihr auch Abos?

Antworten

TE 29. April 2013 um 20:34

Klaro!

Antworten

iceman650 29. April 2013 um 20:24

Auch wenn es euch nicht gefallen wird:
Ich persönlich bezahle nicht für PDF-Files. Die kann man einfach nicht schön in den Rucksack packen und irgendwo lesen, und auf dem Bildschirm kann ich euch auch so lesen. Auch finde ich es einfach nur wahnsinnig anstrengend, lange Texte auf dem Bildschirm zu lesen.
Daher würde ich für ein Monatliches Heft durchaus 5€ bezahlen, aber eben nur als Print. Für PDF bezahle ich garantiert nicht, auch wenn es aus eurer Sicht wesentlich risikoärmer ist.

Antworten

TE 29. April 2013 um 20:30

Das ist dein gutes Recht! Wie gesagt, langfristig können wir uns auch ein gedrucktes Heft vorstellen, aber bis dahin braucht es noch einige Voraussetzungen (Organisation und Geld für Druck und Versand, Design auf Druck abgestimmt etc.). Erstmal machen wir das aber nur als PDF und Ebook.

Antworten

reen 29. April 2013 um 20:48

Ihr könnt ja mal gucken, ob es irgendwas in Richtung „Print-on-Demand“ gibt. Da erspart ihr euch das Risiko und die, die es gedruckt brauchen, bekommen es gedruckt (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-bringt-Print-On-Demand-Dienst-nach-Europa-1579925.html). Aber habe da nicht näher Ahnung. Weiß nur, dass es das prinzipiell gibt…

Mir reicht ja wieder ne Kindle-Version, die ja schon bestätigt wurde.

Antworten

löffel 29. April 2013 um 21:13

Du musst deinen Ärger über einen fehlenden eBook-Reader nicht bei sv.de auslassen 😉

Antworten

kartoffelsalat 29. April 2013 um 20:21

Wow, das ist der Hammer!

Wird es wie bei der EM-Vorschau wieder eine Version für den Kindle geben?

Antworten

TE 29. April 2013 um 20:30

Ja, eine solche Version ist geplant. Nicht für das Probemagazin, aber für die fertige Version auf jeden Fall.

Antworten

pseu 29. April 2013 um 20:14

Sind dafür die Lektoren gesucht worden?
Und habt ihr genug gefunden?

Viel Erfolg!

Antworten

pseu 29. April 2013 um 20:22

Nach dem überfliegen hat sich die Frage beantwortet.
Ich finde das Format und die Themen sehr gut.
Aber wir sind ja hier, um Kritik zu üben 😀

– das Layout find ich etwas… naaaja. Die Zwischenseiten versteh ich nicht. im vergleich zum Rest zu „bunt“ und die Riesenseitenzahlen folgen auch keiner weiteren Logik.
– MMn zu viele verschiedene (nicht zusammenpassende) Schriften. Die für den Fließtext finde ich noch dazu nicht sehr gut lesbar.
– wenn ihr nicht für den Druck sondern den Bildschirm produziert, könntet ihr über ein anderes Format nachdenken. A4 / hochkant ist am Bildschirm schlecht zu lesen. Etwas breiteres mit größerer Schrift ist da angenehmer, oder querformat. Einige Broschüren z.B. von Bundesministerien sind da angenehmer.

das bisher. wird ergänzt.
Achja: fürs Geld kassieren müsst ihr euch nicht immer so rechtfertigen.

Antworten

pseu 29. April 2013 um 20:23

oh, das Inhaltsverzeichnis ist ein grafisches Verbrechen! 😉

Antworten

TE 29. April 2013 um 20:28

Danke für die Rückmeldung. Die Zwischenseiten trennen die Kategorien voneinander. Das macht sicherlich später mehr Sinn, wenn es mehr als fünf Texte gibt. Mit den Schriften sind wir selbst nicht zufrieden, da arbeiten wir noch dran.

Antworten

pseu 29. April 2013 um 20:33

Die Trennung ist ja sinnvoll, aber die Gestaltung nicht.
Plötzlich so ein Klotz Farbe?
Dann lieber nochmal Zwischeninhaltsverzeichnisse in denen die nächstens Rubrik hervorgehoben wird oder ähnliches. Hilft auch bei der Orientierung.

Antworten

FI 29. April 2013 um 21:20

Mir gefallen die Trennseiten. 😀 Das Inhaltsverzeichnis wäre ohne die Kästen um die Zeilen auch in Ordnung.

Aber die unterschiedlichen Formate sind einen Gedanken wert, grade wenn man an smartphones und tablets denkt.

Antworten

Thomas 30. April 2013 um 08:47

Ich würde aus dem Inhaltsverzeichnis und den Zwischenseiten eine Verbundlösung machen: Vorne das komplette Inhaltsverzeichnis mit Kategorien und einzelnen Artikeln (und vielleicht nicht gerade eine andere Farbe für jeden Ball), die Zwischenseiten dagegen als abgespeckte Version, also alle Kategorien, aber nur die aktuelle Kategorie fett und schwarz, die anderen dagegen evtl fett, aber nur grau. Damit könnte man aus den Kategorien-Überschriften auch Links auf die jeweiligen Kategorien machen, man könnte also eine Kategorie direkt überspringen, die man jetzt nicht lesen möchte, oder zurück zu einer Kategorie, die man vorher nicht gelesen hat…

Und warum sind hier schon wieder gefühlte 500 Kommentare? Da kommt man doch mit dem Lesen nicht nach! 🙂

Antworten

pk 30. April 2013 um 12:02

Ich finde es auch generell etwas schade, dass sich nicht an das mMn weitestgehend gelungene Corporate Design der Seite hier gehalten wird, sondern wild mit Schriften experimentiert wird, die semantisch Welten auseinander liegen. Beim ersten Überfliegen sind mir 6! verschiedene Schriftarten aufgefallen, wo normalerweise mit vielleicht maximal 3 operiert wird.

Ich fände auch wünschenswert gerade diese Tafel-Metaphorik gezielter und verstärkter in die Gestaltung mit einfließen zu lassen. Und ja, die verwendeten Fotos und Grafiken auf den Trennseiten wirken ein bisschen arg oldschool.

Ansonsten bin ich euch sehr dankbar für eure Mühen. Ihr habt meine Begeisterung für Fußballtaktik geweckt! Vielen Dank für eure tollen Analysen!

Antworten

Radin 29. April 2013 um 20:10

Ich freue mich und werde das Heft jedenfalls regelmäßig kaufen, um euch finanziell zu unterstützen.

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*