Malaga C.F. – Borussia Dortmund 0:0

Dortmund findet in der ersten Halbzeit riesige Konterräume und nutzt die Chancen nicht. Nach der Pause rücken sie weiter vor und stabilisieren so ungewollt den Gegner.

Grundformationen

Jürgen Klopp musste in seinem 4-2-3-1/4-4-1-1 personell etwas umbauen. Blasczcykowski und Hummels fielen aus, beim angeschlagenen Bender reichte es ebenfalls nicht für die Startelf.

Vor Weidenfeller bildeten also erwartungsgemäß Piszcek, Santana, Subotic und Schmelzer die Viererkette, davor agierten Ilkay Gündogan und Sebastian Kehl. Auf den Außenbahnen spielten Großkreutz und Reus relativ eng, Mario Götze agierte recht frei hinter Robert Lewandowski.

Manuel Pellegrini ließ den FC Malaga ebenfalls im 4-2-3-1 spielen. Neben dem Ex-Bayernspieler Martin Demichelis agierte Weligtion, auf den Außenbahnen verteidigten Jesus Gamez und Antunes. Die Doppelsechs bestand mit Toulalan und Iturra aus zwei eher absichernden Spielertypen.

Davor kam das Riesentalent Isco auf der linken Seite zum Einsatz. Der junge Spanier spielte jedoch keinen klassischen Linksaußen, sondern driftete häufig in den Zehnerraum und in die Spitze. Sein Gegenüber auf der rechten Seite war Joaquin. Gemeinsam mit dem physisch starken Brasilianer Julio Baptista unterstützten sie die kleine und bewegliche Spitze Saviola.

Malagas Pressing

Schon in unserer Vorschau für das ZDF beleuchteten wir die Funktionsweise von Malagas Pressing. Ähnlich wie Real Madrid sind sie im Spiel gegen den Ball häufig in zwei Hälften geteilt: Während die vier offensiven Spieler teilweise in vorderster Front die gegnerische Viererkette unter Druck setzen, schieben die eigenen Verteidiger samt Doppelsechs nicht nach. Im Gegenteil: Toulalan und Iturra lassen sich zusammen mit der Viererkette eher noch weiter nach hinten fallen.

Vorteilhaft an dieser Spielweise ist, dass der Gegner in sehr klarer Zuordnung angelaufen werden kann. So werden häufig lange Bälle provoziert, die für Malagas dann eher tief stehende Viererkette recht einfach zu verteidigen sind, zudem steht man mit der Doppelsechs unmittelbar vor der Abwehr auch gut für zweite Bälle. Schafft es der Gegner, die vorderste Pressinglinie der Andalusier zu überspielen, gehen die Offensivkräfte ins Rückwärtspressing.

Bei so klarer Zuordnung im – wenn auch nur von vier Spielern durchgeführten – Angriffspressing gibt es naturgemäß Probleme, wenn der Gegner mit abkippenden Sechsern spielt. Besonders Schmelzer schob heute sehr weit vor und öffnete so den Raum für Kehl, der die Bälle aus dieser Position sicher ins nächste Drittel bringen konnte.

Immer dann, wenn Götze sich zurückfallen ließ und den Kontakt zu Gündogan (und auch Kehl) suchte, hatte Malaga keinen Zugriff mehr. Der BVB nutzte dies für einige gefährliche Anspiele in den Zehnerraum, von wo aus die meisten Chancen kreiert wurden.

Malaga in der Offensive

Überraschenderweise spielten Malagas Außenverteidiger recht offensiv. Vor allem Isco konnte so immer wieder in die Mitte ziehen und dort die Angriffe einfädeln. Das spanische Toptalent zeigte spielmacherische Verlangung: Er spielte Flugbälle hinter Dortmunds Abwehrkette, steckte am Sechzehner kurze Pässe durch die Schnittstellen und zeigte starke Spielverlagerungen.

Mit den weit aufrückenden Außenverteidigern, den etwas enger spielenden Flügelspielern und den auf die Seiten ausweichenden Saviola und Baptista versuchte Malaga, die Seiten zu überladen. Mit viel direktem Spiel, gerne die Linie entlang hinter Dortmunds Außenverteidiger, sorgte Malaga einige Male für Gefahr, ohne aber zu vielen hundertprozentigen Chancen zu kommen. Saviola kam einmal nach einer Überladungssituation auf rechts am rechten Fünfereck frei zum Schuss aber verzog. Nach einer knappen halben Stunde verpasste der Argentinier einen von Iscos feinen Pässen zwischen Schmelzer und Subotic nur um Zentimeter.

Nach Malagas ambitionierter Anfangsphase wurden allerdings auch die Schwächen ihrer riskanteren Spielweise offen gelegt. Da in der Regel beide Außenverteidiger aufrückten, blieben mit Demichelis, Weligton, Toulalan und Iturra vier Spieler zur Absicherung, die nicht sonderlich beweglich und schon gar nicht schnell sind. Dies bescherte den Dortmundern einige erfolgsversprechende Szenen.

Dortmund lockt Malaga

Start

Grundformationen

Die erste Riesenchance für Dortmund entstand, als Malaga nach einem Angriff versuchte, gegenzupressen.

Lewandowski verlängerte Schmelzers langen Schlag auf Götze, der von Toulalan nicht mehr eingeholt werden konnte. Ein zu schwacher und zudem nicht gut platzierter Schuss verhinderte aber Dortmunds Führung.

Nicht viel später war es erneut Götze, der die Führung auf dem Fuß hatte. Dortmund gewann den Ball in der eigenen Hälfte und schaltete schnell um.

Die wenig mobilen zentralen Spieler von Malaga konnten dem Konter nichts entgegensetzen, nicht einmal ein taktisches Foul gelang. Gündogans Pass konnte Götze dann aus halbrechter Position aber nicht verwerten.

Diese Szene war exemplarisch für die etwas tiefere Stellung der Dortmunder im Pressing.

Nachdem gerade Isco in den ersten Minuten viele Bälle hinter die Abwehr gespielt hatte, verteidigte der BVB tiefer. Götze und Lewandowski gingen im 4-4-2-Pressing also nicht konsequent auf die Innenverteidiger, sondern stellten die Passwege auf die Sechser zu.

Dies verleitete Demichelis zu vielen Vorstößen. Gleich mehrere Male war er mit Ball im letzten Drittel zu finden – riskant, wenn man Malagas Geschwindigkeitsprobleme in der Defensive bedenkt.

Diese tiefere Grundstellung – sonst pressen die Dortmunder deutlich höher – sicherte ihnen große potenzielle Konterräume, die nach Ballgewinn konsequent bespielt wurden. Malagas Risiko im Passspiel und im Aufrücken war dabei ein gefundenes Fressen für die Dortmunder Konterspezialisten.

Mit etwas mehr Konsequenz hätte der amtierende deutsche Meister das Spiel und womöglich auch das Viertelfinale schon vor der Halbzeit entscheiden können. Grund für die klaren Torchancen waren jedoch nicht nur die guten Konter.

Malagas Passivität und Lewandowskis Rolle

Besonders auffällig war, wie Malaga im Defensivzweikampf agierte. Sie verhielten sich äußerst passiv und übten auch 20 Meter vor dem eigenen Tor kaum Druck auf den Ballführenden aus. Offenbar wollten sie den vorderen Spielern die nötige Zeit verschaffen, weiter zurückzukommen. Dies funktionierte allerdings nicht, da sich die Andalusier äußerst ungeschickt verhielten.

Wer so nah vorm Tor keinen Druck auf den Ball ausübt, muss zumindest sicherstellen, dass die Optionen für Lochpässe und vielversprechende Schüsse zugestellt sind. Außerdem muss man stets bereit sein, eben doch in den Zweikampf zu kommen. Die Offensivakteure des BVB schafften es jedoch mit auffälliger Leichtigkeit, in gute Positionen zu kommen.

Reus, Götze und Lewandowski genügte tatsächlich, sich den Ball zwei Meter vorzulegen und ihn dann zu erlaufen. Eigentlich unvorstellbar, wenn man bedenkt, dass die Verteidiger ja nicht draufgingen, sondern den Gegner nur stellten. Normalerweise müsste ein Abwehrspieler nur den Schritt zur Seite machen, sich drehen und den Körper zwischen Ball und Gegner stellen – dazu wäre wegen des großen Abstands zum Gegner bedingt durch die Passivität ja genug Zeit gewesen. Eigentlich! Malagas zentrale Spieler wirkten jedoch derart ungelenk und langsam, dass sie immer wieder zu spät kamen.

Es schien nur eine Frage der Zeit bis ein Innenverteidiger der Andalusier vom Platz fliegen würde. Robert Lewandowski hatte am Ende des Spiels starke sieben erfolgreiche Dribblings absolviert, die meisten am oder sogar im gegnerischen Strafraum.

Interessant war auch die bewegliche Rolle Lewandowskis. Der Pole bewegte sich viel in der Horizontalen und war fast immer in der Nähe des Balls zu finden. Da Götze ebenfalls stets in Richtung des Balls driftete, mussten Großkreutz und Reus diese Bewegungen ausgleichen.

Großkreutz übernahm einen eher absichernden Part im Halbraum, um im Gegenpressing sofort da zu sein. Marco Reus besetzte die Räume, die Lewandowski mit seinen Bewegungen offen gelassen hat. Dies ging zwar deutlich auf Kosten seiner Auffälligkeit, war jedoch sehr wichtig, da Malaga im Verbund nun nicht so extrem weit zum Ball schieben konnte.

Piszcek zunächst defensiv

Während Marcel Schmelzer wie erwähnt häufig weit vorrückte, um Platz für Kehl oder Gündogan zu machen, hielt sich Piszcek auf der rechten Außenbahn für seine Verhältnisse stark zurück.

Der Pole agierte eher vorsichtig und orientierte sich an Isco, der nicht immer mit zurück ging und im Halbraum zockte. Um zu vermeiden, dass Isco bei einem Konter in guten Positionen angespielt werden könnte, rückte Piszcek also nur sehr dosiert auf. Einige Male entschloss er sich dann zu seinen gewohnten Vorstößen, wurde aber schlichtweg übersehen.

In der Regel blieb Dortmunds rechter Außenverteidiger aber hinten, was klar auf Kosten der Breite im letzten Spielfelddrittel ging. Zur Erinnerung: Reus füllte die Räume, die Lewandowski durch seine Bewegungen unbesetzt ließ.

Wildes Hin und Her vor der Halbzeit, Beruhigung im zweiten Durchgang

Zwischen der 35. und 40. Minute kam ein unheimliches Tempo ins Spiel. Beide Seiten spielten schnell und häufig auch direkt. Die Folge war, dass viele Ballverluste, Konter und Gegenkonter entstanden.

Daraus resultierten viele (Halb)Chancen – schön für den Zuschauer, haarsträubend für die Trainer. Teilweise war das Mittelfeld aufgelöst und beide Mannschaften hatten in den Ballverlust-Konter-Gegenkonter-Gegengegenkonter-Situationen vier oder fünf Spieler vor dem Ball.

Nach der Pause wurde das Spiel dann langsamer und chancenärmer. Ironischerweise lag dies daran, dass Dortmund nun höher spielte. Sie schoben im Pressing im kompletten Verbund weiter vor und störten die Gastgeber deutlich früher als in der ersten Halbzeit.

Anstatt Ballgewinne in hohen Positionen zu erzielen, stabilisierten sie Malaga jedoch auf eine gewisse Art und Weise. Die Gastgeber waren nun vorsichtiger im Aufbau, das Aufrücken von Demichelis gab es zum Beispiel nicht mehr zu sehen, ebenso wenig riskante Pässe. Der konzentriertere Aufbau – zur Not mit langen Bällen – sorgte bei Pellegrinis Mannschaft für deutlich mehr Sicherheit.

Problematisch war für den BVB, dass sie in ihrer höheren Gesamtpositionierung nun nicht mehr die großen Räume vor sich hatten wie noch im ersten Durchgang. Es war nun schwerer, Tempo aufzunehmen, also musste eine andere Maßnahme her, um Torchancen zu kreieren.

Götze und Reus orientierten sich nun häufig auf die linke Seite und versuchten gemeinsam mit Schmelzer und dem stets ballnahen Lewandowski für Überladungen zu sorgen. Häufig kamen sie in gute Positionen und fanden den nachrückenden Piszcek per Spielverlagerung. Der Pole agierte nun deutlich offensiver, was durch Großkreutz´ noch zentraleres Absichern möglich war – Isco verschwand im Deckungsschatten von Kehl-Gündogan-Großkreutz.

Dass der BVB nun höher presste, war relativ riskant, da Malaga sich zeitweise sehr gut aus dem Pressing befreien konnte. Einige Male konnte Malaga gute Ansätze zeigen, nachdem sie Dortmunds erste Pressingwelle durchspielt hatten. Das häufig eingestreute Direktspiel eröffnete ihnen einige aussichtsreiche Situationen auf dem Flügel, die Hereingaben waren jedoch meistens schwach. Malaga blieb folgerichtig nach Standards am gefährlichsten.

Auswechslungen wirken sich kaum aus

Jürgen Klopp brachte gut 20 Minuten vor Spielende Julian Schieber für Marco Reus. Schieber spielte im Sturmzentrum, der ohnehin sehr umtriebige Lewandowski leicht dahinter. Götze agierte fortan rechts, war aber in seinen Bewegungen sehr frei und tauchte auf der kompletten Spielfeldbreite auf.

In der 80. Minute kam dann noch Bender für Kehl, um etwas mehr Dynamik ins Spiel zu bringen – da der BVB mittlerweile ein recht klares 4-4-2 spielte, eine sinnvolle Idee, um für ausreichende Anbindung zu sorgen.

Manuel Pellegrini wechselte in der 68. Minute den Offensivallrounder Portillo für die nominelle Spitze Saviola ein. Malaga zeigte sich nun in der Offensive sehr flexibel, Baptista, Joaquin und Isco besetzten im Wechsel das Sturmzentrum.

Sieben Minuten später brachte Pellgrini dann Roque Santa Cruz für Julio Baptista. Mit der Einwechslung eines klassischen Stürmers war es mit der flexiblen Spielweise auch schon wieder vorbei: Joaquin spielte fest auf der linken Seite, Portillo bearbeitete die rechte Außenbahn und Isco versuchte hinter Santa Cruz das Spiel aus dem Zehnerraum heraus zu prägen.

Keine der Auswechslungen brachte einen nennenswerten Effekt, die Teams neutralisierten sich. Beide pressten im 4-4-2, es wurde kaum Risiko gegangen. Malaga spielte in den allerletzten Minuten dann sehr Abschlussorientiert, kam allerdings nur noch zu Chancen aus schwachen Positionen.

Fazit

Dortmund zeigte in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel und stellte Malaga mit einer tieferen Pressingordnung vor Probleme. Der BVB nutze den Raum, den Geschwindigkeitsvorteil und die Passivität Malagas aus und kam zu hochkarätigen Torchancen.

Die Gäste zeigten einige gute Kombinationen, waren in letzter Konsequenz aber zu ungenau. Dass Dortmund nach der Pause weiter aufrückte, erwies sich für Malaga als Stabilitätsfaktor, da sie nun kleinere Räume in der Defensive abzudecken hatten und gleichzeitig zu einem risikoloseren Aufbau gezwungen wurden.

Nobs 6. April 2013 um 15:52

In Hz 1 gab es 3,4 Ballstaffetten vom BVB, mit denen JEDER Gegner seine Probleme hat. Das Potential ist da, das Rückspiel zu gewinnen und auch gegen die ganz großen Brocken Tore zu machen. Insgesamt wirkten die Dortmunder auf mich aber auch etwas müde. Der dünnere Kader könnte am Ende natürlich den Unterschied machen.

Antworten

Rumpelfuessler 5. April 2013 um 19:22

Eine schöne Analyse. Interessant war, dass beide Teams teilweise unglaublich viel zugelassen haben. Der BVB hätte natürlich gewinnen müssen und, hat aber nebend er Chancenverwertung auch im Pressing und im Positioneiren in der Defensive Probleme gehabt. Ich finde auch, dass dieses Spiel wieder mal das schöne am Fußball gezeigt hat. So viel Spaß Taktik macht und so schön rausgespielt Chacnen sein können – am Ende muss halt der Ball isn Tor und die Münze ins Phrasenschwein.

Antworten

Leser 5. April 2013 um 18:53

Sehr gute Analyse.

Ich fande, die Spieler des BVB wirkten schon nach 30min. müde. In der zweiten Hälfte schleppten sie sich eher über den Platz. Die Spieler von Malaga ebenfalls. Da fehlte dann auch ein, zwei Mal die Kraft zur Konzentration, damit sank die Ballsicherheit und stieg die Fehlpassquote.

Im Übrigen ein gutes Beispiel, dass Doping im Fußball doch was nützt: Konzentration bis zum Schluss auch in englischen Wochen.

Antworten

elfeinhalb 5. April 2013 um 16:05

Noch eine Frage. Auf ZDF hattet ihr spekuliert:

„Malaga hat einen anpassungsfähigen Kader und könnte beispielsweise mit einer Umstellung auf ein 4-1-4-1 mehr Druck auf die Sechser machen. Mit Eliseu oder Duda auf links, die auch als offensive Außenverteidiger spielen können, könnten sie in einer asymmetrischen Flügelbesetzung Piszczek ausschalten.“

Zeigte sich etwas von dieser Strategie – und wenn nein – wie konnte sie verhindert werden?

Antworten

Majo 5. April 2013 um 16:01

Schön analysiert. Vor allem die defensivtaktische Massnahme in HZ2 höher zu agieren, um Malaga die Räume zu nehmen. Man darf ja nicht vergessen, dass der eigentliche Ansatz des BVB immer ein defensiver ist, und die Offensive darauf aufbaut. Das, in einem CL VF, dabei die Räume vorne enger werden, ist dann geschenkt. Flutscht einer durch, ist es prima, wenn nicht, passiert eben gar nix mehr. Man hat ja noch das Heimspiel.

Man konnte desweiteren zeitweise gut beobachten, wie sehr das BVB Tempo die älteren Herren von Malaga vor Probleme stellen kann. Sie mögen ein tolles Defensivkonzept haben, aber schafften es trotzdem nicht, den BVB einzubremsen. Das lag mMn nicht am Konzept, sondern an der Beweglichkeit der BVB MF Spieler.

Fazit: Sehr gutes Spiel des BVB, dem lediglich die Krönung fehlte. Wenn das Rückspiel mit derselben Power und etwas mehr Genauigkeit gespielt wird, hat Malaga wenig Chancen weiter zu kommen.

Antworten

GoldenGomez 5. April 2013 um 13:41

Vielleicht liegt es daran, dass ich Bayernfan bin, aber ich fande die Partie ziemlich schwach, ich würde sogar sagen nicht CL-Viertelfinal würdig. Beide Mannschaften waren nicht wirklich ballsicher, viele gravierende Fehlpässe und was Malaga defensiv geleistet hat …. von defensivtaktisch das stärkste Team habe ich nicht viel gesehen (was ja trotz diesem Spiel von Fuss noch mal aufgegriffen wurde, unglaublich, aber was Klopp sagt muss ja stimmen)
Lewandowski war zwar beweglich und hat wie immer eigentlich die Bälle gut behauptet und weitergeleitet, jedoch hat auch er einige Chancen liegen lassen, als Götze hinter die Viererkette kommt und den Ball nach hinten ablegt, sorry aber den MUSS man machen. Ich glaube nicht, dass er zu Bayern kommt, keine wirkliche Verstärkung und fast der identische Stürmertyp wie Mandzukic.
Aber zurück zum Spiel, ich denke BVB wirds im Rückspiel klar machen, aber im Halbfinal gegen Real wird das nicht reichen.

Antworten

air force 1 5. April 2013 um 14:31

Ja, den muss Lewa machen in Hz2.
Ja, Lewa wäre für den FCB keine Verstärkung da Mandzukic ein ähnlicher Stürmertyp ist.

Die Defensive bei Malaga war in Hz2 deutlich besser formiert. Dies lag aber vor allem daran dass Malaga im DM besser die Laufwege zugestellt hat.

Vom viel gepriesenen Gündogan habe ich in HZ2 sehr wenig gesehen- keine wesentlichen Akzente.

Das Niveau insgesamt war eher Mittelmaß für CL VF wobei in Hz1 eine ganze Reihe spielerischer Höhepunkte zu sehen waren.

Nein, der BVB wird auf den FCB treffen wenn denn beide ins HF vorrücken.
Die andere Paarung: Classico

Antworten

ZY 5. April 2013 um 19:14

Zur Info an euch beide: das hf wird gelost .
Clasico mit nur einem s.

Antworten

Pommesdieb 5. April 2013 um 22:37

wäre doch aber lustig; deutscher und echter clasico 😀

Antworten

fluxkompensator 5. April 2013 um 12:20

hmm, kann es sein, dass bela rethy durch euren liveticker auf zdf-sport etwas „eingeschüchtert“ war? ich empfand ihn als wenig redselig, besonders in fragen der taktischen mechanismen sehr zurückhaltend – gerade so, als hätte er angst, von euch in der luft zerrissen zu werden!

und übrigens: ihr wurdet im fernsehen erwähnt! yeeeh!

Antworten

TE 5. April 2013 um 12:30

Das wage ich zu bezweifeln. Erstens weil wir grundsätzlich keine Kollegen zerreißen, und zweitens kennt er uns persönlich und weiß, wie wir ticken 😉

Antworten

Leser 5. April 2013 um 18:49

Was für ein Liveticker?

Würdet ihr uns voher (!) auf so tolle Services hinweisen? Das wäre super! 🙂

Klasse Analyse, PP!

Antworten

RM 5. April 2013 um 21:17

Den gibt es zu jedem ZDF-CL-Spiel und auf unserem Facebook-Account weisen wir immer wieder auf solche Sachen oder sonstige Berichte auf anderen Seiten von uns, aber auch von anderen Autoren hin (z.B. Jonathan Wilson beim Guardian).

Antworten

Leser 6. April 2013 um 12:27

Ah, vielen Dank für die Info!

Antworten

boba 5. April 2013 um 11:26

Wie immer eine tolle Analyse, vielen Dank!

Ich habe eine geniale Idee! Hier könnten comments verfasst werden, in denen es um Taktik geht. Das würde doch zu der site passen.
Quatsch, war nur Spaß. Götze ist so ein geiler Spieler … und so süß … und Rolls Reus erst … seufz

Antworten

matt 9. April 2013 um 19:34

Danke! Ich war schon erschrocken, dass das Niveau in den Kommentaren sich langsam den Abstiegsrängen nähert und keiner was mitbekommt. Ab jetzt geht’s wieder Richtung EL (:

Antworten

Matz 5. April 2013 um 01:37

Ich hatte das Gefühl, dass die Dortmunder nicht 100% bei der Sache waren. Vielleicht schwächt so langsam die „dünne“ Bank und die Verletzungen vom VfB-Spiel wirken noch nach?

Antworten

nougat 5. April 2013 um 09:03

dortmund ist derzeit personaltechnisch am absoluten limit.
wenn man vergleicht, wie stuttgart hingelangt hat und im welchen schongang hamburg (keine einzige gelbe karte) sich in bayern abklatschen ließ… ist aber vermutlich zufall, doch der unterschied war schon bermerkenswert.

Antworten

Bayern-Fan 5. April 2013 um 12:44

Richtig! Die Bayern haben die Stuttgarter bestochen, so wie sie es schon 1986 gemacht haben! Und der HSV ist auch bestochen worden, wahrscheinlich mit einem Handgeld oder Würsten von HoWe.

Aber wer weiß, vielleicht hat Hoeneß ja ein Thorsten Fink ein Angebot gemacht, dass er nach Guardiola Trainer beim FCB werden kann.

SCNR.

Antworten

elfeinhalb 4. April 2013 um 23:40

Chapeau, liebe Spielverlager*innen!
Das ist die klarste, faktenreichste und verständlichste Spielanalyse, die ich bislang zu diesem Spiel bekommen konnte. Die Lektüre ist wie ein echt leckerer Nachtisch, der das Gesehene nochmals richtig versüßt.

Merci dafür!

Antworten

datschge 4. April 2013 um 23:40

Sehr schön herausgearbeitet, dass eine höhere Ausgangsstellung nicht automatische ein offensiveres Spiel begünstigt.

Antworten

C 4. April 2013 um 22:38

Ich fand das Spiel ziemlich grausam kann mich nich an ein Cl Viertelfinale mit derartig haarsträubenden Fehlpässen gesehen zu haben. Von daher sollte das am meisten betonte Wort in deinem Fazit „ungenau“ sein.

Antworten

AP 4. April 2013 um 22:31

PP von dir kommen ja nicht so häufig Analysen aber wenn dann richtigstem.

Antworten

AP 4. April 2013 um 22:37

Finde besonders die Beschreibung über Malagas Defensivverhalten stark.
Auch deine Erklärungen sind so nah an der Praxis, dass es richtig Spaß gemacht hat, diese Analyse zu lesen.

Frage mich warum Dortmund nicht so weitergespielt hat, wie in der 1Hz.
Evtl. war es dem Trainerteam um Klopp, doch zu wild, was in der Konter Gegenkonter Phase so abging.

Antworten

nougat 5. April 2013 um 22:41

jep, der schlagabtausch kurz vor der halbzeit war noch einmal richtig heftig. ich denke, die systeme beider mannschaften haben sich im wesentlichen neutralisiert mit dem chancenmomentum bei der beweglicheren mannschaft, also dortmund. zu beginn der partie hatte auch malaga einige gute szenen, wo dann durchaus auch mal was ins höschen gehen kann. leider viel zu häufig für dortmunder verhältnisse in dieser saison.

Antworten

Magic_Mo 4. April 2013 um 21:04

Ich denke es ist auch noch zu erwähnen, dass Málaga stellenweise eine furchtbar starke Endverteidigung gezeigt hat… speziell wenn Dortmund mit Tempo kam haben sie zwar durch ihre Passivität große Chancen zugelassen, aber allein was Demichelis und Toulalan im letzten Moment rausgegrätscht haben war schon eindrucksvoll. Auch Willy Caballero war ausgezeichnet aufgelegt (den ersten Schuss von Götze hab ich nicht mal so schwach gesehen, fand eher das war eine ausgezeichnete Torhüterleistung)

Was mir auch aufgefallen ist:
Beide Seiten haben im Defensivspiel gerade am Anfang unglaublich stark antizipiert und viele potenziell gefährliche Pässe abgefangen… ist sowas eher ein individualtaktisches Phänomen oder waren die Defensivmannschaften einfach gut auf den Gegner und dessen Spielzüge eingestellt?

Außerdem habe ich mich gewundert, das Klopp auf ein klareres 4-4-2 umgestellt hat… die größten Chancen für DOR kamen doch bei Götzes Zurückfallen und Mittelfelddominanz insb. im Gegenpressing und bei zweiten Bällen (Gündogan fand ich brutal stark). Meiner Meinung war das in Verbindung mit lokaler Kompaktheit der größte Vorteil Dortmunds, vielleicht wäre noch die eine oder andere große Chance herausgesprungen wenn man diesen Vorteil nicht aufgegeben hätte…

Antworten

nougat 4. April 2013 um 21:25

ich denke, wenn sie das 1. tor machen, läuft das spiel wie von selbst. bleibt das tor aus bei den großchancen, steigt auch die fehleranfälligkeit und nervosität.

der kipper von malaga war klasse, genauso weidenfeller, und die 1. chance von götze hat er super gelesen, aber ein reus in normalform macht den rein.

Antworten

Fabian 4. April 2013 um 21:35

So kann man das natürlich auch sehen. Ich finds schwer zu entscheiden, ob es nun klassische Fehlpässe (=individualtechnischer Fehler) oder abgefangene Pässe (=gutes Antizipieren des Gegners) war, wahrscheinlich irgendwo dazwischen.
Dortmund ist da, das wurde gestern klar, noch nicht so weit wie andere Spitzenmannschaften was die Pass- und Ballsicherheit angeht. Idealerweise spielt man zunächst sichere Pässe um den Ballbesitzt zu behaupten und dann irgendwann mit mehr Risiko, um Torgefahr zu erzeugen. Diesen Moment des Tempo und Risikowechsels müssen am besten alle Beteiligten instinktiv mitbekommen um sich unter anderem auch auf Ballverluste durch abgefangene Pässe und das folgende Gegenpressing besser einzustellen.
Diese Abgestimmtheit, dieser kollektive Rythmus hat mir gestern gefehlt, auch wenn durchaus viele gelungene Kombinationen dabei waren.

Antworten

air force 1 4. April 2013 um 19:41

Zur Ausgangslage; beide Mannschaften haben nur per Fernglas Kontakt zu den jeweils führenden ihrer Liga. BVB 20 Punkte hinter dem FCB und Malaga 27 Punkte hinter Barca.

Malaga ist eine der defensiv stärksten Mannschaften in Spanien gemeinsam mit Real und Atletico. Sie haben weniger Tore kassiert als Barca.
Aber Vorne drückt der Schuh. Barca hat mehr als doppelt so viele Tore erzielt als Malaga.
Malaga mangelt es an einem echten Torjäger. So muss immer mehr Isco bei wichtigen Spielen in diese Rolle schlüpfen. Sein Schuss vom Strafraumeck, den Weidefäller mit klasse Parade hat abwehren können, war wieder typisch für CL Spiele von Malaga.
Malaga war kaum in der Lage eine bekannte Schwachstelle beim BVB auszunutzen: die IV ohne einen Hummels in Topform.
Es gelang den Spaniern jedoch mehrfach die offensive Ausrichtung von Schmelzer auszunutzen- sie kamen in den Rücken der Abwehr.

Ein typisches Spiel von Malaga wobei sich der Gegner aufgrund seiner Spielstärke eine ganze Reihe von Chancen erspielen konnte.

Pellegrini bedeutet klarer Matchplan.

Für mich sah das Spiel Dortmunds in Hz 1 eher nach einem 4-4-2 aus. Wobei Kehl mehrfach in der Anfangsphase ganz hoch mitgepresst hat um Malaga stark unter Druck zu setzen. Die sich ergebenden Großchancen 2x Götze und Reus waren wunderbar herausgespielt.

Klopp hat nicht mit Kuba / Lewa / Reus zur Attacke geblasen sondern hauptsächlich auf einen 2 Mann Sturm mit Lewa und Götze vertraut. Reus hatte lange Wege und kam häufig aus der Tiefe- wie eben auch bei seiner Topchance.

Wieder mal ein Rückschlag für Jogis abgekupfertes Konzepte der „falschen Neun“ mit Götze. Lewa und Götze haben vorne immer wieder ihre Positionen verändert.

Warum ist Götze jetzt noch keine Lösung für das System „falsche Neun“?
Klare und einfache Antwort: er trifft viel zu selten wenn er ganz vorne spielt. Bei 3 Großchancen gestern sowie seiner technischen Klasse MUSS es einfach klingeln.

Müller hingegen hat gegen Juve nach der Einwechslung von Robben gezeigt dass er diese Rolle der „hängenden Spitze“ sehr gut ausfüllen kann- er trifft nämlich und verhält sich situativ sehr intelligent.

Ein System der „falschen Neun“ ohne Treffsicherheit ist dann eine „lame duck“.
Es steht dann die Null.

Götze ist wertvoller und besser im OM- der perfekte Vorbereiter und Kombinationsspieler.

Fazit zum Spiel Malaga – BVB:
1. HZ – Spielerisch sehr interessant und abwechslungsreich mit zahlreichen Großchancen speziell für den BVB
2. Hz- deadlock- teilweise Mittelfeldaktionen wo sich bis zu 10 Spieler auf kleinstem Raum ansammelten.

Rückspiel: Kuba – Lewa – Reus Vorne und Götze im OM – hoffentlich.

Antworten

nougat 4. April 2013 um 21:18

dass mit götze sehe ich völlig anders, er und reus sind DAS traumduo vor das sich jede abwehr fürchtet !

er kann quasi alles spielen, mittelfeld oder ganz vorne. im spiel gestern hat er es liegengelassen, unvergessen sind aber seine vielen unmöglichen dinger, die er rein gemacht hat. eine torkrise hat jeder stürmer mal, insofern die vergegebenen chancen bitte nicht überbewerten. sie sind kein indiz für mangelndes talent, bei götze verbietet sich diese überlegung von selbst, denn er ist der deutsche messi. im übrigen hat er kasachstan ja auch getroffen.

gestern hat man gemerkt, dass offensichtlich götze besser mit reus harmonieren möchte und das die fehlende form oder anspielbarkeit auf den anderen sturmpartner abfärbt. da muss er einfach egoistischer werden und an das team denken.

löws probleme sind derzeit luxusprobleme, die hat der bvb leider nicht angesichts der dünnen personaldecke. „abgekupfertes konzept“… ach du meine güte… rot weiße hochstimmung allerorten, oder was ?!

Antworten

air force 1 4. April 2013 um 22:24

@Nougat-quer

Ehrlich gesagt, du machst dich lächerlich. Ein Blick auf die Torjägerliste in CL + BL sagt Alles.
Zählen kannst Du???

Und ein Spiel gegen KAZ mit dem gestern gegen Malaga ( wo ein guter Keeper hinten drin steht ) zu vergleichen erübrigt sich praktisch von selbst.

Bitte keine Polemik sondern Fakten sonst kann man dich einfach nicht ernst nehmen.

„Götze der deutsche Messi“ scheinst du wohl auch nur runter zu Beten.
Messi steht mit aktuell 42 Toren in der Liga Lichtjahre über Dortmunds super Mario.

Götze hat in seiner gesamten Profikarriere INSGESAMT noch nicht annähernd so viel Tore erzielt wie Messi in weniger als einer Saison.

Also bitte wir sprechen bei Torgefährlichkeit und Chancenverwertung von einem dreifachen Klassenunterschied zwischen Messi und Götze.

Was nicht heißen soll dass Götze sich nicht noch großartig steigern kann- er ist ja erst 20 Jahre und dafür bereits sehr weit entwickelt.

Im Übrigen hat Mario Götze in der CL nicht nur gegen Malaga seine Chancen „versiebt“ sondern ebenso im Spiel bei Man City.

Götze kann eben noch nicht Alles spielen sonst würde er die Chancen Vorne verwerten. Denke dir nur mal den BVB ohne Lewa.

Rot-weiße Hochstimmung???
Bring Fakten und keine schwatz-gelbe Polemik- nimm mal Deine Nougat Stange quer.

Und bitte, etwas mehr Respekt vor Messi.

Antworten

Berni 4. April 2013 um 23:29

Du weißt aber schon, dass wir bei Götze über einen 20jährigen sprechen? Da hatte selbst Messi keine bessere Quote. Also der einzige, der sich hier lächerlich macht, bist du.

Messi 07/08: 40 Spiele/16Tore
Götze 12/13: 36 Spiele/14Tore

Man sollte evtl. mal aufhören andauernd fertige Spieler mit den Götzes und Iscos dieser Welt zu vergleichen. Wenn man das schon will, sollte man sich wenigstens die Mühe machen und die jeweiligen Spieler im gleichen Alter vergleichen.

Und ich finde es gelinde gesagt eine Frechheit, wenn man einem Götze nun shcon die Qualitäten abspricht, um eine bestimmte Position perfekt zu spielen. Du spiegelst mit deiner Meinung genau den gleichen Populismus wieder, wie er uns tagtäglich von den Medien eingeimpft wird.
Der Mensch hinter dem Sportler wird nicht mehr gesehen. Es geht nur noch darum, ob jmd zur Zeit X Leistung Y gebracht hat oder nicht. Wenn ja, ist er der Beste, wenn nicht, kann er nichts mehr.

Antworten

air force 1 5. April 2013 um 00:12

@Berni

Reiner Populismus. Es ist wie bei Podolski, wenn klare Statistiken und Torjägerlisten auf den Tisch kommen, dann hilft eben nur mehr Polemik.

@Nougat hat von einem „deutschen Messi“ gesprochen und ich habe es entsprechend zurechtgerückt.

Auch Tevez und Robinho wurden im Alter von 20 / 21 Jahren als die größten Talente des Weltfussballs gefeiert.
Und Podolski wurde als eines der größten deutschen Fussballtalente gepriesen.

Weder Tevez noch Podolski oder Robinho würde heute irgendjemand zu den Topspielern im internationalen Fussball zählen. Alle drei haben es eben nicht ganz nach oben geschafft. Hoffentlich wird es bei Götze besser.

Mag Götze aufgrund seiner spielerischen Klasse als Vorbereiter und OM sehr.
In der Chancenverwertung ist bei ihm hingegen Entwicklungsbedarf- er ist kein Killer wie Messi, Ronaldo, Falcao, Cavani, Gomez, Lewa, Suarez, Ibra, Balo,..

Erst wenn er in der Bundesliga zumindest 20 Treffer pro Saison macht und zudem auch in der CL erfolgreich einlocht macht ein System der „falschen Neun“ mit Götze in der N11 Sinn. Müller ist im Abschluss deutlich stärker.
Müller eignet sich zur Zeit viel eher für das Konzept der „falschen Neun“ als Götze.

Messi und Ronaldo kosten deshalb 120 / 100 Millionen Euro weil sie die Tore in wichtigen Spielen machen.

Gestern standen Isco und Götze auf dem Feld. Das sind zwei Spielertypen die sich sehr ähneln. Sie sind beides begnadete Fussballer und machen hin und wieder ihre Tore.
Beides sind aber eher Spielmacher wie auch Hazard oder Mata. Sie sind jedoch alle keine Torjäger.

Antworten

air force 1 5. April 2013 um 00:36

Kleiner Zusatz noch:

Isco und Götze auf dem Platz, Ergebnis 0:0!!!

Dass der BVB in Hz 2 höher gestanden hat wurde durch Spielverlagerung prima herausgearbeitet. Welche Umstellung Pellegrini in der Pause vorgenommen hat ist ein wenig untergegangen.

Es gab nämlich in Hz 2 einen Deadlock durch die Umstellung von Pellegrini- der wollte sich nämlich nicht noch einmal solche Riesenchancen des BVB anschauen wie in Hz1.

Schon mal aufgefallen dass Malaga in Hz2 im Mittelfeld weitaus mehr Zweikämpfe gewonnen hat weil unter anderem die Laufwege der BVB Spieler erfolgreich zugestellt wurden.

Antworten

Butter 5. April 2013 um 12:27

@air force 1
hhhmmmmm da schauen wir doch mal auf die Statistik!!!
Götze wurde laut transfermarkt.de (http://www.transfermarkt.de/de/mario-goetze/leistungsdaten/spieler_74842.html#CL) in 4 spielen als MS eingesetzt, was für mich mit der Position „falsche neun“ gleichkommt. In diesen 4 Spielen hat er 3 Tore erzielt (gegen wenn Messi oder wer auch immer seine Tore schießt wird auch nicht analysiert)….eine Quote von 0,75 Tore/Spiel
Ja ich weiß Messi hat ne höhere ABER alter und eingespieltheit auf dieser Position => Mechanismen!!!

immer ruhig bleiben bitte und alle anderen Respektieren!

Antworten

air force 1 5. April 2013 um 12:38

Denke Klopp hat die richtigen Worte zum Thema gefunden. Keien dumme Polemiok sondern klare Analyse der Missstände- hier der Link :
http://www.spox.com/de/sport/fussball/championsleague/saison2012-2013/ko-runde/viertelfinale/hinspiele/malaga-dortmund/cf-borussia-bvb-nachbericht-alles-idioten-chancenverwertung-entwicklungsschritt-stabil-geblieben-klarheit.html

Wie auch immer, der BVB hat trotz vergebener Chancen eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel. Hoffentlich finden dann die notwendigen taktischen Veränderungen statt.

Antworten

Berni 5. April 2013 um 16:04

@air force 1
Sorry, aber was du hier von dir gibst ist einfach kaum zu glauben. Was war bitte an meiner Antwort populistisch? Ich habe sogar Fakten gebracht mit der einzig relevanten Statistik zum Vergleich Torgefahr Messi/Götze.
Auch die anderen Spieler, die du nennst, machen die Sache nicht besser. Die sind ja im Schnitt noch viel älter als Götze.
Mach dir doch mal die Mühe und Vergleich die Spieler als sie 20 waren. Da war KEINER ein Killer vor dem Tor, schon garnicht in der CL-KO-Runde. Nichtmal ein Messi, an den, das gebe ich zu, wohl auch ein Götze niemals ranreichen wird. Nur bitte nicht nun schon den Götze niederschreiben als Chancentod, weil er mit 20 völlig normale Züge im Abschluss zeigt. Das ist doch total überzogen, oder nicht? Der muss weiter genauso eingesetzt werden wie bisher, d.h. als Spieler hinter der Spitze, aber auch als Spitze selbst. Nur so lernt er den Abschluss, und dann unterhalten wir uns in 5Jahren nochmal.

Antworten

Leser 5. April 2013 um 18:47

DNFTT

Antworten

HW 5. April 2013 um 19:34

Die Tor-Quoten Messi oder Ronaldo als Vergleich anzusetzen lässt doch jeden Spieler alt aussehen.
Man darf nicht das Alter von Götze vergessen. War z. B. Özil mit 20 schon so stark? Muss Götze jetzt schon perfekt und entwickelt sein?

Antworten

Genervt 5. April 2013 um 22:51

jo, seh ich auch so in bezug auf air force. DNFTT.
ausserdem nervts PRINZIPIELL, wenn jemand beim antworten ins persoenliche abgleitet. ueber die pseudocoole schreibe will ich mal kein wort verlieren.

Antworten

air force 1 5. April 2013 um 23:07

Das Götze Gehype erinnert an den Podolski Medien Hype. Man verliert wirklich den Spaß am BVB Spiel wenn man Einigen mit ihrer Polemik hier zuhört.

Lukaku, Varane, Balo, Pogba, Neymar, der Pharaoh … sind alle zwischen 19+23 Jahre alt. Man kann in diesem Alter durchaus bereits in die „elite class“ aufrücken.

Götze ist vorerst besser im OM aufgehoben und Basta.

Antworten

elfeinhalb 5. April 2013 um 01:17

Es kommt immer darauf an, wie weit die Entwicklung bei einem Menschen bereist abgeschlossen ist oder noch kreatives Potential und Ressourcen vorhanden sind und genutzt werden können, dürfen, sollten. Bei den Spielern haben wir wohl kaum den geeigneten Einblick. – Sehr fortgeschritten ist jedoch die Subjekbildung unter uns Kommentator*innen hier. Würde Götze bei Bayern spielen, würden Bayern-Fetischisten ihn natürlich weit über Messi stellen. Das ist das adornische Stahlbad der Gefühle. Es bringt zwar den Fußball-Wissenschaften keinen Mehrwehr, einen Fortschritt bei der Entwicklung und Analyse taktischer Elemente bringt es nichts, aber es befriedigt die notwendigen Bedürfnisse der Reproduktion, indem sich hier rebellisch und omnipotent in Pose gesetzt wird, um dann morgen wieder im Alltag die Akte der Selbstunterwerfung unter anderen Autoritäten durchstehen zu können. Hoffentlich lässt mich morgen mein Chef in Ruhe, sonst verwickle ich ihn in einer Diskussion um die richtige falsche Neun. Der hat es ja auch nötig … 🙂

Antworten

air force 1 5. April 2013 um 01:34

Ist es nicht gerade die Fehleinschätzung eines taktischen Mittels wie der „falschen Neun“ wenn der Coach eine Person dafür auswählt der es an der Treffsicherheit mangelt?

So wird die „falsche Neun“ zur lame duck. War dass die Spieltaktik? Wenn ja, dann ist sie gestern bei Klopp nicht aufgegangen.

Nun hat Klopp ein echtes Problem: nur 11-12 Spieler haben das Niveau dass notwendig ist um auf höchstem CL Niveau zu bestehen. Und diese 11-12 Spieler müssen fit und in Topform sein. Genau dies war gestern beim BVB nicht der Fall- deshalb ging auch die Taktik nicht auf.

Antworten

nougat 5. April 2013 um 08:52

seien wir froh, dass der deutsche – nur nur bayrische – fußball ein solches ausnahmetalent besitzt. seine ballbehandlung ist eine echte augenweide, wenn ich mir dahingegen den von air force 1 eingebrachten „raumdeuter“ müller vorstelle… nee, lieber nicht…

Antworten

EFF 5. April 2013 um 12:46

Das Sytem der falschen Neun passiert doch nicht auf Torgefahr der falschen Neun. Die falsche Neun soll Räume schaffen für die Flügelspieler (siehe Barcelona Pedro, Villa; siehe Deutschland Müller, Reus). Die Flügelspieler sind eigentlich die torgefährlichen Spieler, die in die Mitte ziehen und den verlassen Raum der falschen Neun besetzen. Die falsche Neun wird deswegen meist in einem Dreistürmersystem eingesetzt.

Ziele der falschen Neun:

– Herstellen von Überzahl im zweiten Drittel
– Aufbrechen der Verteidigungsstrukturen der Gegner

Vorrausetzungen der falschen Neun:

– hoher Ballbesitz des eigen Teams
– sehr hohe Aussenverteidiger (die im zweiten Drittel die Breite geben)

Da es viel mehr Aspekte bei der falschen Neun gibt weise ich auf die Artikel zur falschen Neun auf Spielverlagerung hin.

http://spielverlagerung.de/2012/10/09/die-falsche-neun-im-historischen-theoretischen-diskurs/

http://spielverlagerung.de/2012/10/10/moderne-varianten-des-mittelsturmers/

http://spielverlagerung.de/2012/10/11/taktische-mittel-gegen-die-falsche-neun/

http://spielverlagerung.de/2012/10/12/formative-voraussetzungen-der-spielmachenden-neun/

http://spielverlagerung.de/2012/10/14/guardiolas-dreisturmersysteme-und-die-fluide-neun/

http://spielverlagerung.de/2012/10/15/sv-podcast-spezial-falsche-neun/

Antworten

air force 1 5. April 2013 um 14:11

@EFF
Vielen Dank für Deine Links.

Messi ein Flügelspieler?
„Falsche Neun“ ohne Torgefahr. Ist dies Dein Ernst?

Fasse also zusammen: es gibt zwei Formen der „falschen Neun“

1. Hierbei ist die „falsche Neun“ selber der Torjäger indem er immer wieder mit schnellen Antritten und absoluter Ballbeherrschung in die freien Räume vorstößt und abschließt. Beim Messi Phänomen ist es jedoch immer wieder Iniesta der meist über links Bälle auf Messi spielt der von der zurückhängenden Position der falschen Neun in MS Position vorstößt und abschliesst.

2. Die von Dir beschriebene Form der „falschen Neun“ wobei die zurückhängende Spitze immer wieder finale Pässe auf die höher postierten Außen spielt. Als Vollstrecker treten dann meist eben jene in Szene gesetzten Außen in Aktion.
Hierbei kann man sich durchaus einmal die Frage stellen warum Pedro in der N11 bei SPA mittlerweile regelmäßig trifft, bei Barca jedoch im großen Schatten von Messi steht und nur sehr wenige erfolgreiche Abschlüsse zu Buche stehen hat.

Zur grundlegenden Diskussion um die „falsche Neun“ in der N11.
Geht es dabei nicht hauptsächlich um die Frage; wie kriege ich Götze in DIE zentrale Position der N11 und habe ein Argument Podolski doch noch mit zur WM 2014 zu nehmen?
Ist es nicht eigentlich das Konzept „Götzeus + Poldi“ welches Jogi Löw mit seiner „Freiburger Connexion“ da verfolgt???

Wie kann ich mit dem Experiment „fallsche Neun“ bei der N11 beginnen wenn dieses System weder vom FCB noch vom BVB im täglichen Bundesligaalltag durchgehend angewendet wird???

Und geht es da weit weniger um die Frage, „wie kann Deutschland bei eben jener WM 2014 Weltmeister werden“.
Und hat nicht deshalb O. Bierhoff bereits gesagt dass der Titel praktisch ein Ding der Unmöglichkeit darstellt?!!

Meine These: kommt die „falsche Neun“ in entscheidenden Spielen unserer N11 bei der WM 2014 zum Einsatz, Dann haben wir keine Chance auf den Titel.

Warum? Weil SPA und ARG dieses System besser und erfolgreicher spielen.

Lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Denke, diese Diskussion um die „false 9“ in der N11 wird uns noch eine ganze Weile begleiten. Letztendlich werden wir ja sehen wer nach dem Endspiel der WM 2014 ganz oben auf dem Podest stehen wird.

Hatte mir den Spaß erlaubt vor der EM 2012 bei Google
„Jogi Löw der Mann ohne Titel“ einzugeben, da ich mir sicher war dass wir mit Jogi Löw keine Chance haben.
An erster Stelle kam ein Stern Artikel worin Jogi Löw zitiert wurde:
„Keine Titel, macht doch nichts“.
In dem Sinne und schönen Tag noch …

Antworten

elfeinhalb 5. April 2013 um 14:35

Es gibt die richtige und die falsche falsche Neun. Also bei Goetze nicht verwechseln:

„Mit einer „tief spielmachenden Neun“ (also dem Messi-Stil) hatte das dementsprechend wenig zu tun. Der Begriff einer „hoch kombinierenden Neun“ wäre wohl am passendsten. Das unterscheidet sich vom klassischen Stürmer wesentlich weniger als die „übliche“ falsche Neun und hatte wohl mehr Ähnlichkeit zu Klose als zu Messi, was das Problem mit solchen festgefahrenen Begriffen zeigt – es geht nicht um das „Fachchinesisch“, wie Löw die „falsche Neun“ nach dem Spiel nannte, sondern es geht um Positionsinterpretierung und Spielweisen, die so vielfältig sein können, dass sie schwer zu kategorisieren sind.“

Antworten

elfeinhalb 5. April 2013 um 14:40

… hier noch der Link zum Zitat zur falschen falschen Neun – Mario Götze – Eine nicht all zu falsche Neun (sv.de):
http://spielverlagerung.de/2013/03/27/deutschland-kasachstan-41/

(ich kam mit dem tag [] wohl nicht ganz klar)

Antworten

air force 1 7. April 2013 um 20:21

@EFF
@elfeinhalb

Vielen Dank für Eure Links- sehr interessant.

Habe ich es richtig verstanden:???
1. Deulofeu zum BVB ( gestern als LA, RA und MS ).
2. Suarez zum FCB

Abert ob Barca oder Liverpool diese Beiden ziehen lässt???

Antworten

Justus 4. April 2013 um 18:47

Ich hatte den Eindruck, dass Schieber angewiesen war, schnell abzuschließen – was zuvor meist versäumt wurde (oft ein Pass zuviel etc.). Zwei- oder dreimal hat Schieber sehr schnell geballert, aber in der Phase des Spiels kam er schon nicht mehr in wirklich gute Schusspositionen.
In der 1. HZ war das noch – wie im Artikel erwähnt – öfter der Fall, ~20 m vor dem Tor, aber da hat es kaum mal jemand versucht.
Hätte es sich vielleicht gelohnt, Schieber früher zu bringen? (Oder die Anweisung: Schießt aus allen Lagen?)

Antworten

Berni 4. April 2013 um 18:43

Ich hoffe Dortmund kann das im Rückspiel noch regeln. Denn eigentlich wird so eine Chancenverwertung in einem CL-Viertelfinal-Hinspiel auswärts bestraft. Eine Chance muss Götze selber reinmachen, eine muss er Lewa auflegen und Lewa selber muss auch seine Top-Chance verwerten. Das waren gestern eigentlich sichere 3 Auswärts-Tore und Dortmund schafft es nichtmal eines zu machen. Fahrlässig, aber hoffentlich noch zu kitten.

Zum taktischen:
Klopps Wechsel von Reus auf Schieber konnte ich nicht nachvollziehen. Für mich war danach ein Bruch im Spiel. Es fehlte die Kompaktheit und auch Ballgewinne im Mittelfeld wurden weniger bis garnicht mehr existent. Auch das Kombinationsspiel war danach eingeschrenkt. War der Wechsel lediglich der gewonnen Kopfballstärke bei Defensivstandards geschuldet, um das 0-0 zu sichern? Es waren immerhin noch 20Minuten zu spielen. Wenn das nicht das Argument war, was steckte dann dahinter?
Warum nicht Sahin für Reus und Gündogan vorziehen? Oder hat Klopp gedacht, komm, bei den ausgelassenen Chancen machen wir heute eh keinen mehr, spielen wir halt hinten auch zu null und vertagen die Geschichte.

Antworten

Schlicke 4. April 2013 um 23:24

„Sichere drei Auswärtstore“ ist dann doch etwas übertrieben, da nicht jede Großchance reingeht. Ich stimme dir aber zu, eins hätte es sein müssen, dann wäre die Ausgangssituation auch perfekt gewesen. So muss der BVB auf die Heimstärke in der CL bauen. Bei einem „normalen“ (keine frühen roten Karten/Verletzungen) Spiel schätze ich die Chancen auf ein Weiterkommen aber als sehr hoch ein.

Den Schieber-Wechsel erkläre ich mir durch den schwachen Auftritt von Reus und die (zumindest früher mal gezeigten) Joker-Qualitäten von Schieber. Letztendlich war er in den 20 Minuten neun Mal am Ball und hat zweimal den Abschluss gesucht. Dazu dann die oben beschriebene leicht geänderte Aufstellung mit einem etwas zurückgezogenen Lewandowski, alles also durchaus nachvollziehbar.

Das Fehlen von Hummels (auch wenn Subotic und Santana mittlerweile ganz gut harmonieren) und Kuba hat sich aber doch bemerkbar gemacht. Gerade letzterer bringt immer viel Dynamik und wäre vielleicht das fehlende Puzzlestück für einen Sieg gewesen.

Antworten

Fabian 4. April 2013 um 18:19

Starke Analyse!
Lewandowski ist mir auch aufgefallen, starke Dribblings, gute Bewegungen, immer anspielbar und fast an jeder guten Aktion nach vorne beteiligt. Er und Götze schienen auch gerade in der ersten Hälfte wirklich keinerlei Probleme zu haben Räume zu finden und sich da freizulaufen. Es war wirklich doch etwas überraschend, dass die spanische Defensive individuel so deutlich unterlegen war.

Völlig enttäuschend für mich gestern: Reus. Der war mit dem falschen Fuß aufgestanden. Viel zu viele Fehlpässe und für den finalen Pass in der ein oder anderen Situation gedanklich zu langsam beim Freilaufen. Wenn er den Ball bekam, konnte man den Angriff des BVBs fast schon als beendet erklären. Aber auch ein paar andere Spieler hatten so ihre technischen Unsauberkeiten dabei, die man sonst so nicht sieht. Kopfsache? Nervösität? Oder doch weil das Tempo international nochmal höher ist?

Antworten

Strafraumautist 4. April 2013 um 18:28

Gehört Malaga denn wirklich zu den internationalen Teams, die schneller spielen, als es in der BL üblich ist?

Antworten

Fabian 4. April 2013 um 18:38

Das ist ja eben meine Frage. Ich hatte nicht wirklich den Eindruck, aber da kann man sich ohne direkten Vergleich ja schnell mal täuschen.

Antworten

blub 4. April 2013 um 18:14

Nach den Schüssen von Götze dachte ich immer: Reus hätte den jetzt reingemacht.

Wenn sie das Rückspiel genauso spielen ist es egal das es jetzt nur ein 0:0 war, aber wehe das funktioniert nicht.

Antworten

Hans 4. April 2013 um 18:42

„Nach den Schüssen von Götze dachte ich immer: Reus hätte den jetzt reingemacht.“

So wie Reus gestern gespielt hat, hätte der auch kein Scheunentor getroffen. Absolut enttäuschende Leistung von ihm.

Wieso Götze gleich zwei 100%ige liegen lässt, ist mir allerdings auch unbegreiflich. Vor allem die zweite Chance hätte drin sein müssen. Da kommt er vollkommen unbedrängt zum Abschluss.

Aber nun gut. Dann wird eben im Rückspiel alles klar gemacht.

Antworten

blub 5. April 2013 um 00:29

Reus war in dem Spiel mehr Raumfüller, deshalb sah er relativ schlecht aus. Oben steht aber das er deutlich besser war als man so gesehen hat.

Und im Abschluss ist der eine ganz andere Liga. 2 davon häte der blind gemacht.

Antworten

nougat 4. April 2013 um 18:11

tolle analyse !

ich habe mich die ganze zeit gefragt, warum sahin eigentlich nicht spielt. mit kehl wird die abwehr zwar stabilisiert, aber das spiel nach vorne wirkt für mich unglaublich langsam und mit vielen flipperbällen durchsetzt. schade, dass er seinen distanzschuss nicht reinmacht.

insgesamt habe ich die gewohnte passsicherheit im team vermisst, viele querschläger und fehlpässe. götze hat noch schwächen im torabschluss. das war gestern schon komisch zu sehen, wie so ein wahnsinnstechniker versucht mit rechts ins linke eck zu schiessen. reus war unglaublich schwach, wenn auch bemüht in der rückwärtsbewegung.
insgesamt hatten sie aufgrund der klareren chancen und dominanz in der 1. hz den sieg mehr als verdient gehabt. so müssen sie es zuhause klarmachen.

Antworten

1328 4. April 2013 um 18:43

Hab ich ähnlich gesehen. Die Fehlpassquote kam mir auch ungewöhnlich hoch vor. Auch wurden auffällig viele lange Bälle nach vorne gespielt, die selten angekommen sind. Da schon Hummels fehlt, hätte zumindest Sahin für konstruktiveren Spielaufbau nicht geschadet, zumindest eingewechselt statt Bender. Aber da hatte sich Klopp wohl schon mit dem 0:0 arrangiert.

Antworten

Berni 4. April 2013 um 18:46

Kehl hat nur wegen der Körpergröße gespielt. und das ist auch der Grund warum Sahin so selten spielt. Man ist damit zu anfällig für hohe Bälle, gerade bei Standards. Doch als Klopp Schieber für Reus brachte, hätte er auch Sahin für Kehl bringen können. Habe die ganzen Auswechslungen nicht wirklich nachvollziehen können, wie ich bereits in einer eigenen Antwort zu diesem Artikel erläuterte.

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*