Montag, 22.12.2014

FC Bayern München – 1.FC Kaiserslautern 4:0

Bayern mit zurückhaltenden Außenverteidigern, Kaiserslautern mit zwei verschenkten Spielern. Dem Zweitligisten gelang es nicht, die nötige Kompaktheit herzustellen, sodass die Bayern einen leichten Sieg einfahren konnten.

Grundformationen

Grundformationen. Je nachdem, wie Baumjohann und Zellner sich verhielten, entstand ein 4-5-1, 4-1-4-1 oder 4-2-3-1

Heynckes rotierte wieder einmal kräftig und brachte gleich neun neue Spieler. Vor Tom Starke flankierten Contento und Rafinha die Innenverteidiger Boateng und Martinez .

Auf der Doppelsechs durften Tymoshchuk und Emre Can hinter der offensiven Dreierreihe Robben-Shaqiri-Alaba absichern. Im Sturm erhielt Pizarro seine Chance.

Alaba und Shaqiri wechselten häufig die Positionen, auch Robben hatte Phasen, in denen er sich relativ frei über das Spielfeld bewegte. Pizarro ließ sich zudem häufig in den Zehnerraum fallen, sodass eine fluide Offensive entstand.

Kaiserslautern agierte defensiv im 4-5-1, das zwischendurch zu einem 4-1-4-1 werden konnte.

In Ballbesitz ordneten sie sich dann entweder im 4-2-3-1 an, in dem Baumjohann, Fortounis und Bugera die einzige Spitze Idrissou unterstützen sollten. In einzelnen Szenen wagte sich Zellner auch mit nach vorne, sodass Hajri im 4-1-4-1 alleine zwischen den Linien absicherte.

Bayern: Absichernde Außenverteidiger und ein interessantes Dreieck

Auffällig war heute vor allem die zurückhaltende Spielweise der Münchener Außenverteidiger. Während Contento seinen Vordermann immerhin einige wenige Male hinterlief, verzichtete Rafinha auf dem anderen Flügel fast vollkommen auf dieses Mittel.

Die vergleichsweise tiefe Positionierung der Flügelverteidiger hatte natürlich Konsequenzen: Tymoshchuk und besonders Can konnten sehr weit mit aufrücken, ohne große Konterräume anzubieten. Während der eine Außenverteidiger das Spiel breit machte und als sichere Rückpassoption diente, rückte der andere ein und sicherte hinter den aufgerückten Sechsern ab.

Emre Can rückte auffällig oft mit auf und suchte den Kontakt zu Alaba und Shaqiri, die sich die Rollen des Zehners und Linksaußens teilten. Sie spielten eng beieinander, was zu einigen schönen Kombinationen im linken Halbraum führte. Kaiserslautern musste in diesen Szenen weit mit auf die Seite schieben, was zwangsläufig dazu führte, dass Robben per Spielverlagerung freigespielt werden konnte. Der Niederländer stellte Jessen dann im direkten Duell immer wieder für Probleme

Robben und der “falsche” Doppelpass

Ein weiteres Mittel, was Bayern nutzte, um Tempo im Angriffsspiel aufzunehmen, war ein immer wiederkehrender Spielzug über Robben. Der Flügelstürmer ließ sich wie gewohnt an der Seitenlinie mit dem Rücken zum Tor anspielen.

Von dort aus spielte er spätestens mit dem zweiten Kontakt in den Zehnerraum, wo Shaqiri, Alaba oder Pizarro denn Ball empfingen. Robben lief nun aber nicht wie bei einem “normalen” Doppelpass die Linie entlang, um den Ball hinter Jessen wiederzubekommen. Stattdessen sprintete er seinem Pass hinterher, sodass bspw. Pizarro den Ball einfach nur ablegen musste.

Simpel, aber unheimlich effizient: Robben verbesserte seine Situation durch diesen einfachen Doppelpass enorm. Erst steht er mit dem Rücken zum Tor an der Außenlinie, was dem Gegner nicht schadet. Wenige Sekunden später kann er den Ball in hohem Tempo durch den Zehnerraum führen, ohne einen Zweikampf bestritten zu haben. Aus diesen Positionen konnte er dann einige gute Pässe durch die Schnittstellen spielen, in die Pizarro, Alaba und Shaqiri starteten.

Robben war nun schwerer ausrechenbar und konnte erst attackiert werden, nachdem er Tempo aufgenommen hatte. Messi spielte zu seiner Zeit als Rechtsaußen gerne solche Bälle, auch heute sieht man diese Art von Doppelpass häufig bei Barcelona. Da die Verteidiger ja nunmal nicht durch den ablegenden Spieler durchgehen können, ist es für den Gegner kaum möglich zu verhindern, dass der angreifende Spieler mit Tempo auf die Abwehr zulaufen kann.

Kaiserlautern flexibel, aber fehlerhaft:

Trainer Foda ließ sein Team in einer 4-1-4-1/4-5-1-Grundordnung spielen. Ziel war es, das Zentrum zu schließen. Der für einen Zehner sehr tief spielende Baumjohann sollte es den Sechsern ermöglichen, auf den Außenbahnen zu doppeln, ohne Räume in der Zentrale zu offenbaren.

In den Situationen, in denen man sich im 4-1-4-1 positionierte, rückte Zellner neben Baumjohann, Hajri sicherte zwischen den Viererketten ab. Das 4-1-4-1 bestand aber selten länger als ein paar Sekunden, denn Alaba und Shaqiri besetzten häufig den Halbraum neben Hajri.

Zellner und Baumjohann mussten schnell auf dessen Höhe zurückfallen, um Unterzahlsituationen zu vermeiden. Fortounis und Bugera wirkten aufgrund der angesprochenen, tiefen Positionierung von Contento und Rafinha manchmal etwas desorientiert.

Sie hätten deutlich weiter einschieben können, sodass das Aufrücken von Can und Tymoshchuk sowie die enge Verbindung zwischen Alaba und Shaqiri nicht für ein derartiges Übergewicht der Münchener im Zentrum gesorgt hätten.

Da sie sich aber zu sehr an Contento und Rafinha orientierten, waren sie gewissermaßen verschenkte Spieler. Häufig standen sie zu hoch, sodass Bayern mit einfachen Pässen zwischen Bugera und Zellner bzw. Fortounis und Baumjohann auf die Außen spielen konnte.

Fehlende Verbindungen im Angriff

In der Offensive war Idrissou oft auf sich allein gestellt. Da Baumjohann wegen seiner vielen Defensivaufgaben sehr tief spielte, waren die Wege für ihn ins letzte Drittel weit. Häufig hatte Idrissou den Ball schon gegen die zahlenmäßig überlegene Bayern-Defensive verloren, bevor Baumjohann, Fortounis oder Bugera die gefährlichen Zonen erreicht hatten.

Schaffte es Idrissou jedoch, den Ball zu behaupten, brachte der Zweitligist ein paar ansehliche Angriffe zustande. Auffällig war hier vor allem, dass sie sehr darauf achteten, keine (Gegen)Konter zu fangen. Sie spielten keine riskanten Pässe und gingen wirklich nur dann ins Dribbling, wenn sie sich sicher waren, den Ball nicht zu verlieren.

Des Weiteren schafften sie es, nahezu jeden Angriff in irgendeiner Art und Weise abzuschließen. Auch wenn die Torschüsse meistens ungefährlich waren, hatten sie durch den folgenden Abstoß Zeit, sich wieder in die defensive Grundordnung zu stellen. Da Starke eben nicht die Abwürfe eines Manuel Neuers in petto hat, taten den Lauterern auch die gehaltenen Schüsse nicht weh.

Die Tore

Beim 1:0 stand die Viererkette des Zweitligisten recht hoch und zudem noch weit auseinander. Pizarro bewegte sich in Richtung Robben, Jessen und Heintz waren jeweils sehr nah am Mann. Da Torrejon und Dick aber nicht weit genug rüberschoben, konnten Robben und Pizarro die 2gegen2-Situation nach Tymoshchuks Flugball auf den rechten Flügel problemlos lösen.

Bayern kann im Zentrum Überzahl herstellen. Dies gelingt auch, weil Fortounis und Bugera zu mannorientiert spielten, und die Passwege auf Bayerns Flügelstürmer so öffneten. Tymoshchuk hätte Robben hier auch in den Fuß spielen können, der große Raum hinter der Kette und wenig Druck auf den Ukrainer ermöglichen ihm aber den anspruchsvolleren Pass. Dick und Torrejon verpassten es hier, weiter rüberzuschieben, um Überzahl herzustellen.

Dem 2:0 ging eine verunglückte Kopfballabwehr von Jessen voraus, vorher aber sah man schön den Plan der Münchener. Sie lockten Kaiserslautern im Verbund weit auf die linke Seite, spielten zurück auf Tymoshchuk, der dann auf Robben ins direkte Duell mit Jessen schicken wollte.

Im Prinzip war es eine Kopie des 1:0, nur dass Kaiserslautern diesmal deutlich tiefer stand. Tymoshchuk sah sich jedoch wieder keinem Druck ausgesetzt und so entstand das wohlgemerkt glückliche Tor.

Die beiden weiteren Treffer waren nicht direktes Ergebnis von taktischen Aspekten: Das 3:0 fiel nach einer Freistoßflanke, das 4:0 nach einem der wenigen Gegenkonter der Münchener. Hier ging eine der wenigen Szenen voraus, in denen Kaiserslautern bei eigenen Kontern in schlechter Staffelung aufrückte und dann den Ball verlor. Dies gelang ihnen im restlichen Spiel besser, Bayern kam kaum zu Gegenstößen.

Was sonst noch auffällig war

  • Bayern weiterhin ungefährlich bei eigenen Ecken
  • Boateng wirkt diese Saison deutlich verbessert im Passspiel
  • Bayern arbeitet weiter am Gegenpressing
  • Kaiserslautern mit zu vielen individuellen Fehlern, um einen Erstligisten aus dem Pokal werfen zu können
  • Martinez als Innenverteidiger mit gutem Auge, dafür aber mit Problemen im Antritt (Auswirkung der ungewöhnlichen Vorbereitung?)

Fazit

Bayern zeigte sich passsicher, taktisch diszipliniert und effizient, denn bis auf die Tore gab es kaum große Chancen. Die Außenverteidiger sicherten gut ab und bewahrten den Kombinationsfluss, sodass Kaiserslautern viel hin- und herschieben musste.

Die Pfälzer schafften es bei Kontern nur selten, Idrissou die nötige Unterstützung zu verschaffen. Dann, wenn es gelang, spielten sie anständige Angriffe, ohne dabei aber für große Torgefahr zu sorgen. Das Vermeiden von Kontern und Gegenkontern gelang bis auf die Situation vorm 4:0 gut, dafür machten sie zu viele individuelle Fehler.

Hätten Bugera und Fortounis enger gespielt, wäre Bayern gezwungen gewesen, mehr über Contento und Rafinha nach vorne zu spielen. Kaiserslautern hätte dann im 4-5-1 schön auf die Seiten schieben können, um Überzahl herzustellen. So hatte der Rekordmeister aber leichtes Spiel und zieht standesgemäß in die nächste Runde ein.

mapka 6. November 2012 um 13:36

Bitte, bitte keine falsche 9 :)

So was spielt man doch nur, wenn man keinen Stürmer hat oder ihn nicht ins Spiel integieren kann. Das ist wie blind auf ne Dartscheibe werfen – wenn die Mannschaft so gut ist, dass der Gegner keinen Ball bekommt hat man irgendwann das Glück, dass die verteidigende Mannschaft einen Fehler macht oder dass der Ball aus Versehen im Tor landet.

:D

:D

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Jorge Valdano 9. November 2012 um 20:00

Ich stimme dir (bedingt) zu. Meiner Meinung nach muss der FC Bayern München keinen neuen falschen 9-er installieren, da
1. Bayern gerade mit Mandzukic einen sehr lauffreudigen und beweglichen Stürmer hat (ähnlich auch Pizarro) und
sie 2. (oft) mit Müller als gelernten Stürmer hinter der Spitze spielen, der die Seiten zusätzlich unterstützt. Diese Konstellation scheint mir bei den aktuellen Bayern folglich als nicht gravierend korregierbar.
Die Idee mit Robben kam mir im Laufe der letzten Saison auch. Ich denke er könnte diese Rolle gut erfüllen, wobei auch ich Müller aufgrund verschiedener Faktoren bevorzugen würde.

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basedow 3. November 2012 um 04:26

dachte ich mir auch, VW … müller wäre auch denkbar, vielleicht sogar noch besser? er scheint mir im strafraum ein besseres stellungsspiel und generell intelligentere bewegungen zu haben, und rechts müsste nicht auf robbens bessere sprint-und dribblingsqualitäten verzichtet werden… oder benötigt man diese doch im zentrum mehr?
sie könnten sich vielleicht auch während des spiels immer wieder auf der falschen 9 abwechseln, und für noch mehr verwirrung sorgen!
wird mmn, solange guardiola nicht unterzeichnet, nicht passieren, aber interessant klingt es allemal.

was haltet ihr davon?

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VW 3. November 2012 um 00:57

Robben als falsche Neun wäre auch ein Überlegung wert:!

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Alex 2. November 2012 um 15:12

Übrigens ein großes Lob für die Struktur in diesem Artikel. So gerne ich eure Artikel hier lese, gerade auch die eher theoretischen, versteigt ihr euch in letzter Zeit hin und wieder in sehr komplizierten Absätzen, welche dadurch dann leider etwas konstruiert erscheinen. Gerade in Spielanalysen finde ich es wichtig, so wie hier geschehen, eine Struktur zu wahren und sich auf einige wesentliche Maßnahmen (hier zB. die zu hohe Stellung der Kaiserslauterner Außen), ergänzt vielleicht mit einem auffälligen eher individualtaktischen Mittel (z.B. Robbens Doppelpässe), zu konzentrieren.
Für die eher theoretischen oder aktuelle Entwicklungen aufgreifende Artikel ist das natürlich ungleich schwerer, aber vielleicht schafft ihr es ja auch diese noch strukturierter hinzubekommen. Das wäre ein weiterer Baustein für noch mehr Zugänglichkeit.

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Rookie 2. November 2012 um 13:32

Auch wenn es das Leverkusen-Spiel war, kann mir jemand nochmal erklären, wieso Lahms Durchbrüche zur Grundlinie nicht von Erfolg gekrönt waren. An sich ist das auf Dauer doch nicht zu verteidigen, wieso ist folgendes nicht passiert: Außenverteidiger dringt an der Grundlinie in den Sechzehner (wie Lahm ständig) Verteidiger konzentrieren sich auf etwa der gleichen Höhe auf den /die Stürmer (waren meist Mandzukic und Müller) im Rückraum läuft sich einer frei und semmelt den Ball rein. Ich hatte den Torschrei jedesmal fast auf den Lippen, wenn Lahm in den 16 er eindrang und dann… Müller ist doch eigentlich genial sich da freizulaufen, hätte er sich mehr noch hinten fallen lassen müssen?

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sharpe 2. November 2012 um 14:11

Tja, wenn der Gegner weiß, dass oft der Pass in den Rückraum kommt und darauf eingestellt ist? Natürlich sind das für Lev. gefährliche Situationen gewesen, aber sie haben im Zentrum gut verteidigt und auch das nötige Glück in diesen Szenen gehabt.

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MR 2. November 2012 um 14:48

Mit drei Sechsern kann der Gegner das auch besser verteidigen. Zum einen kann Lahm durch den linken Sechser besser verteidigt werden (Überzahl in Ballnähe, Risiko bei nem Vorstoß von Lahm), weshalb diese Vorstöße m.E. seltener kamen als sonst und vom Flügelspieler problemloser verfolgt werden konnten, und außerdem sichern halt drei Spieler den Rückraum anstatt nur zwei. Logisch, dass es schwieriger ist, dort den Freiraum zu finden.

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Rookie 1. November 2012 um 16:45

Danke für den mal wieder schnellen Artikel. Das Spiel gestern fand ich sehr sehr interessant und hat bei mir ein paar Fragen aufgeworfen:
Wie wäre es denn eigentlich mit Robben als 10 er? Er spielt ja geniale Pässe (wie z.B. zum 1:0). Er hat vieles was Kroos meiner Meinung nach viel zu wenig zeigt: Leader -Qualitäten, Tempowechsel, Dynamik, geht in Dribblings. Beim Leverkusen-Spiel war Lahm ständig bis zur Grundlinie durch, natürlich waren die Hereingaben vielleicht nicht präzise genug, aber er hat fast nie versucht in den Rückraum des 16er zu spielen… weil da niemand frei war? müsste ein 10 er nicht solche Räume suchen und finden? Das könnte doch Robben oder auch Müller besser wie Kroos?
- Für mich war Alaba ein Genuss, ist er mit diesen Offensiv-Qualitäten sonst nicht als Verteidiger(in anderen Spielen)verschenkt?

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DAF 1. November 2012 um 17:51

“Für mich war Alaba ein Genuss, ist er mit diesen Offensiv-Qualitäten sonst nicht als Verteidiger(in anderen Spielen)verschenkt?”
Finde ich nicht. Ein Außenverteidiger hat hinter einem inversen Flügelspieler wie Ribéry auch viele offensive Aufgaben.
Außerdem stehen die Offensiv- Qualitäten von Mandzukic, Müller, Ribéry, Robben und Kroos denen von Alaba mMn nicht nach… wen willst du denn für Alaba offensiv draußen lassen?
Das mit Robben auf der Zehn hab ich mich schon letzte Saison gefragt, ich wünschte Heynckes hätte den Mut für einen solchen Versuch.

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Rookie 1. November 2012 um 19:03

Ich würde Mr.” ich brauche mich nicht voll reinhängen, da ich ein Jahrhunderttalent bin”Toni Kroos draußen lassen, (nicht böse gemeint, aber meiner Meinung nach wurde der Junge zu früh gehypt und hat vergessen, dass bei großem Talent der Wille erst recht gefragt ist ). Aber du hast natürlich recht, es ist trotzdem ein Platz zu wenig, Ribery,Robben und Müller müssen offensiv spielen. Robben auf die 10 würde auch verhindern, dass die Wahl zwischen Müller und Robben fallen muss. Hat Robben irgendwo schon mal den 10 er gespielt?

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sharpe 2. November 2012 um 08:14

finde auch, dass hinter den Spitzen in den meisten Spielen die Topbesetzung Ribery, Robben und Müller ist. Und sie sollten viel rochieren, denn jeder ist für jede Position geeignet. Robben könnte definitiv einen tollen 10er spielen. Mit Kroos werden wir manchmal etwas zu statisch. Kroos ist zwar sehr talentiert, aber ihm fehlt die Dynamik für den vorderen Bereich. Ich sehe ihn gern in Spitzenspielen gg Gegner auf Augenhöhe in der Mannschaft, weil sich diese Spiele meist im Mittelfeld entscheiden und er dann seine Rolle auf der 10 etwas defensiver interpretieren kann und durch seine Passsicherheit im Verbund mit Schweine gut für die Spielkontrolle ist, siehe Real letzte Saison. Gegen defensive Gegner sind mir Robben, Ribery, Müller lieber.

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PP 2. November 2012 um 09:47

Sehe ich ähnlich wie sharpe. Mit Kroos wird es 4-3-3, mit Müller,Robben,Ribery 4-2-3-1. Mit Kroos im Zentrum läufst du halt weniger Gefahr, das Zentrum zu entblößen, was Heynckes – gerade gegen starke Gegner – wichtig ist

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Srafraumauthist 2. November 2012 um 11:06

Und nichts anderes hat Löw mit der Aufstellung von Kroos im Halbfinale der EM versucht.

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sharpe 2. November 2012 um 13:13

stimmt, nur dass er dann Özil hätte opfern müssen. So standen sich Özil und Kroos oft selber im Weg und unsere rechte Seite war offen.

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datschge 1. November 2012 um 16:17

Die Bewegungen und Kombinationen von Robben sind in dieser Saison ein richtiger Genuss anzusehen, eine starke Steigerung gegenüber letzter Saison.

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firedo 1. November 2012 um 15:28

Toller Artikel. ich mag besonders solche Taktischen Erkärungen, wie zum 1:0.

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