Donnerstag, 26.05.2016

Karlsruher SC – Hamburger SV 4:2

Eines der interessanten Duelle der ersten Pokalrunde stand zwischen Drittligist Karlsruher SC sowie dem Bundesliga-Dino aus Hamburg an.

Besonders interessant war diese Partie nicht nur aufgrund der Tatsache, dass der Erstligist hier von einer ebenfalls auf Profiniveau spielenden Mannschaft gefordert wurde, sondern generell der mit Spannung erwartete Saisonauftakt des unzĂ€hlige Schlagzeilen schreibenden HSV sowie die Verbindungen zwischen den beiden Mannschaften. So kehrte Hamburgs Trainer Fink zu seinem Ex-Klub aus Spielertagen zurĂŒck, wĂ€hrend Karlsruhes Toptalent Hakan Calhanoglu auf jenen Verein traf, fĂŒr den er spĂ€testens ab Sommer 2013 aktiv sein wird.

Der Drittliga-Aufstiegsfavorit aus dem SĂŒdwesten wĂŒrde dem noch nicht eingespielten und oftmals als WundertĂŒte bezeichneten HSV möglicherweise ein Bein in der ersten Runde stellen können, so einige Erwartungen im Vorfeld, die sich schließlich auch erfĂŒllen sollten.

Das System Hamburg – Fink schließt zentrales Loch aus der Vorsaison

Zentrale KonterrĂ€ume fĂŒr den BVB beim 5:1 in Hamburg aus der vergangenen Saison

Aus taktischer Sicht war zunĂ€chst einmal gar interessant, wie sich der HSV im Generellen aufstellen wĂŒrde. In der vergangenen Saison brachte Fink seinen stark Ballbesitz-orientierten Spielansatz aus Basel mit nach Hamburg und ließ seine Mannschaft bei Ballbesitz durch das ZurĂŒckfallen eines der beiden Sechser in eine breite Dreierkette auffĂ€chern. Weil allerdings nur zwei zentrale Mittelfeldspieler im 4-4-2/4-4-1-1 der Hamburger mitspielten und davon einer weit zurĂŒckfiel, hatte man in vielen Spielen große Probleme damit, das Mittelfeldzentrum zu kontrollieren. Daher musste Finks Team meistens ĂŒber Außen spielen und konnte die Mitte nicht sinnvoll nutzen, wĂ€hrend das Gegenpressing erschwert wurde und sich defensiv generell LĂŒcken in der Zentrale fĂŒr gegnerische Konter öffneten.

In dieser Partie zeigte sich die Spielanlage des HSV allerdings wieder verbessert im Vergleich zu den Problemzeiten der vergangenen RĂŒckrunde. Westermann auf der Sechs bewegte sich nicht konstant zurĂŒck in die Innenverteidigung, wĂ€hrend Son als hĂ€ngende Spitze enorm weit zurĂŒckfiel, so dass er mehr Achter denn StĂŒrmer war und damit seiner Mannschaft deutlich mehr PrĂ€senz in der Zentrale verschaffte. Folglich hatten die Hanseaten die Mitte besser im Griff als oftmals in der Vorsaison, wo in jenem Bereich noch ein Loch geklafft hatte.

Ebenfalls interessant bei den Hamburgern war die unverĂ€ndert zentrale Rolle von Linksverteidiger Dennis Aogo, der gelegentlich mit ins Mittelfeld einschob und hier ebenfalls unterstĂŒtzen konnte, was durch den breiten Jansen vor ihm ausgeglichen wurde. Weiterentwickelt war allerdings das Verhalten der Mitspieler auf die Laufwege Aogos – die zentralen Mittelfeldakteure nutzten die geschaffenen RĂ€ume und kippten situativ auf die Linksverteidigerposition.

Karlsruhe im Zentrum unterlegen

Die Grundformationen in der ersten Halbzeit

Mit der verbesserten Besetzung der zentralen MittelfeldrĂ€ume und der daraus resultierenden PrĂ€senz gelang es den GĂ€sten nach einer etwas wackeligen Anfangsphase – die sehr breit auffĂ€chernden Bruma und Mancienne hatten bei einigen Pressingsituationen durch die beiden KSC-StĂŒrmer einige kleinere Unsicherheiten in ihrem Spiel – immer mehr, die Kontrolle zu ĂŒbernehmen.

Auch in dieser Partie hatte das nicht als das beste bekannte Pressing der Hausherren seine Probleme – insbesondere zwischen den beiden StĂŒrmern und den beiden Viererketten fehlte es zu Spielbeginn an der Anbindung, wovon vor allem Westermann rĂ€umlich profitierte. Gegen die im Zentrum dominanten Hamburger machte dies dem KSC in der Spielfeldmitte Probleme – zumal ihre Außenspieler durch die offensiven Außenverteidiger der Norddeutschen beschĂ€ftigt wurden.

Dadurch gerieten die Karlsruher in der Mitte immer wieder in Unterzahlsituationen, so dass der HSV mit Überzahl den attackierend herausrĂŒckenden Calhanoglu, den Haas nur bedingt absichern konnte, um- und den entstehenden Raum hinter ihm anspielte. Gerade Beister rĂŒckte von rechts enorm stark ein und verband sich als zusĂ€tzlicher Mittelfeldspieler mit Son und Skjelbred.

Aus diesem spielerisch starken Trio, das situativ von Westermann, Aogo oder auch Berg ergĂ€nzt werden konnte, stach neben Beister besonders der skandinavische Spielmacher Skjelbred hervor. Neben seiner bekannten spielerischen StĂ€rke lag dies besonders an seinen intelligenten und vielseitigen Bewegungen, mit denen er immer wieder verschiedene RĂ€ume ansteuerte und das Spiel seiner Mannschaft damit variantenreicher gestaltete. Daneben war Beister der direkte und zielstrebige Körper, wĂ€hrend der bewegliche Son auf seine Mitspieler reagierte und entstehende LĂŒcken fĂŒllte.

Hamburgs guter Spielanlage fehlt die Durchschlagskraft

Trotz dieser taktisch gut aussehenden Spielanlage gelang es den Hamburgern allerdings zu selten, ihre Dominanz in der Mittel in ZĂ€hlbares auszuspielen. Dies lag auch daran, dass man zwischen den Linien nicht die nötige Zielstrebigkeit im richtigen Moment entwickelte und generell etwas fahrig und unprĂ€zise spielte. Beister entschied sich zudem das eine oder andere Mal zu frĂŒh fĂŒr den (geblockten) Distanzschuss anstatt die Situation noch einmal klarer zu lösen.

Die Hauptursache fĂŒr die fehlende Durchschlagskraft lag bei den Hanseaten aber im Problem, ihre Überlegenheit aus dem zweiten ins letzte Drittel zu transportieren. Bei den angesprochenen Zentrumsangriffen mit Raum spielte man sich als kombinierende Gruppe durch das gegnerische Mittelfeld, zog die Kombination dann aber nicht bis ins letzte Drittel durch. Die kollektive StĂ€rke zerbrach dabei ins individuelle; man verlor in der Spitze das Momentum der ZentrumsĂŒberzahl, weil gerade die zentralen Mittelfeldspieler beim Übergang in die torgefĂ€hrlichen Zonen nicht mitzogen.

So kam es dazu, dass im Normalfall die HSV-Angriffe ĂŒber die FlĂŒgel gefĂ€hrlicher waren und die meisten Chancen der GĂ€ste produzierten, obwohl eigentlich sowohl die eigene Spielanlage als auch die gegnerischen Schwachstellen die Mitte erfolgsversprechender machten. Beide Tore fielen nicht durch die spielstarke, offene, aber ineffektive Mitte, sondern beide ĂŒber die Seiten – einmal legte Jansen fĂŒr Berg in den RĂŒckraum, einmal schuf der Schwede Raum fĂŒr Beister, der einen langen Chip von Lam hinter der Abwehr erlief.

Karlsruhe offensiv gefÀhrlich und mutig

Im Offensivspiel agierte Karlsruhe insgesamt mit einer durchaus breiten Spielanlage – gĂ€nzlich anders als beispielsweise in ihrem ersten Drittligaspiel der Saison in Heidenheim, als sie besonders stark auf das Zentrum fixiert waren. In dieser Partie ergab sich allerdings allein schon durch die Aufstellung des deutlich breiteren und athletischeren Blum gegenĂŒber dem kleinen und technisch versierten Krebs eine andere AusfĂŒhrung des Systems.

Bei den Angriffen ĂŒber den breit stehenden Blum auf dessen linker Seite fiel besonders auf, dass oftmals beide zentralen Mittelfeldspieler der Hausherren stark ins Angriffsspiel eingebunden waren und zusammen vorrĂŒckten. WĂ€hrend Calhanoglu (natĂŒrlich etwas tiefer stehend) auf die Seiten abkippte oder in den HalbrĂ€umen seine Mitspieler miteinander verband, zeigte Haas eine Reihe an diagonalen und vertikalen LĂ€ufen in die Spitze. Auf diese sehr mutige, offensive Ausrichtung waren die Hamburger nicht eingestellt und hatten Probleme, die vielen VorstĂ¶ĂŸe aus der Tiefe zu verteidigen. Mit Calhanoglu, der links wie rechts seinen Außenspielern half, konnte sich der KSC somit gut durch die Ă€ußeren und halb-Ă€ußeren RĂ€ume kombinieren.

Ein entscheidender Fortschritt im Angriffsspiel des KSC lag darin, dass sie neben den Ă€ußeren Bereichen auch in den mittleren Zonen Gefahr ausstrahlten und nicht auf eine Zone beschrĂ€nkt blieben. Gerade bei den diagonalen Halbraumangriffen konnte man auch Fehler der Hamburger ausnutzen, die dort nicht immer ganz kompakt stand, sondern beispielsweise neben Westermann FreirĂ€ume zuließen. Auch bei Konterangriffen taten sich im Zentrum gelegentliche LĂŒcken fĂŒr die Karlsruher auf – ein Nebeneffekt des fluiden Hamburger Mittelfelds, dem die Raumbalance noch etwas fehlte. ErwĂ€hnenswert sind in diesem Zusammenhang die gut abgestimmten Laufwege des Sturmduos – van der Biezen zog aus der Tiefe diagonal nach halbrechts vorne, von wo aus Henning horizontal auf die halblinke Seite auswich und die Verteidiger wegziehen sollte. Das funktionierte zum Beispiel bei einer Flanke perfekt und sorgte fĂŒr das 1:1.

Insgesamt blieb zum Angriffsspiel der Hausherren festzuhalten, dass sie stets mutig und in den verschiedensten Zonen gefĂ€hrlich angriffen. Ob kombinierend durch die HalbrĂ€ume, mit Zug durch die Mitte, ĂŒber die dribbelstarken Außenspieler in Form von 1-gegen-1-Duellen oder durch die wie gewohnt brandgefĂ€hrlichen Standards – auf vielen Wegen konnte der KSC den Erstligisten in Verlegenheit bringen.

Die Entscheidung fÀllt im zweiten Durchgang

Schon im Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Karlsruher angefangen, mit ihren StĂŒrmern deutlich tiefer zu stehen, fast ausschließlich die Hamburger Innenverteidiger gewĂ€hren zu lassen und stattdessen die Mitte verstĂ€rkt durch eigene Kompaktheit zuzustellen. Durch die geringen AbstĂ€nde zwischen StĂŒrmern und Mittelfeldkette und das defensive ZurĂŒckfallen eines StĂŒrmers konnte man die Kontrolle des HSV in den mittleren SpielfeldrĂ€umen stark eindĂ€mmen, wenngleich diese durch intelligente Raumnutzung, gute Bewegungen, das Überladen im Zentrum (Beister) und die Öffnung der linken Seite durch den Alibaz wegziehenden Aogo weiter gut agierten.

So hatte der Bundesliga-Dino besonders zu Beginn der zweiten Halbzeit eine starke Phase und konnte auch gegen einen nun kompakteren KSC einige gute Angriffe fahren. Kurz nachdem Jansen allerdings mit einem Alu-Treffer das 1:3 verpasst hatte, erzielten die nach dem Seitenwechsel offensiv blasser gewordenen Badener durch einen Freistoß von Alibaz den zu diesem Zeitpunkt ĂŒberraschenden Ausgleich.

In der Folge tat sich der HSV gegen den enger stehenden Gegner nun doch schwerer, der seinesgleichen offensiv gefĂ€hrlich blieb. Gerade der fĂŒr van der Biezen gekommende Soriano brachte neue FluiditĂ€t und Beweglichkeit ins Spiel, nachdem er bereits den Freistoß zum 2:2 herausgeholt hatte. Einen weiteren ruhenden Ball – diesmal von Calhanoglu – konnte Adler nur vor die FĂŒĂŸe von Stoll abwehren und der KSC fĂŒhrte etwa zehn Minuten vor Schluss mit 3:2. Wenige Minuten spĂ€ter war es dann Soriano, der nach einem guten Angriff ĂŒber den Halbraum (wenn auch nach einem Einwurf) sogar noch erhöhte und sich so fĂŒr seine gute Leistung belohnte.

Fazit

Ein Fortschritt bei den Hamburgern und dennoch verloren: Ihre Spielanlage zeigte sich verbessert, so dass sie das Zentrum gegen den KSC kontrollierten und immer wieder zu guten Szenen zwischen den Linien kamen. Allerdings gelang es ihnen ĂŒberhaupt nicht, diese erarbeiteten Situationen kollektiv und konsequent in die gefĂ€hrlichen Zonen durchzuziehen, um sie vollenden zu können.

Vielleicht könnte man sagen, dass den Hamburgern hier jener Mut fehlte, den die Karlsruher mit einem offensiv arbeitenden zentralen Mittelfeld bewiesen. Das Spiel der Hausherren war aber viel mehr als nur der viel gelobte Calhanoglu, sondern besonders enorm facettenreich.

In einem Spiel, in dem beide Mannschaften ihre StĂ€rken eher in der Offensive hatten und das der HSV kontrollierte, fehlte den GĂ€sten allerdings die Durchschlagskraft, so dass sie ihre gute Spielanlage nicht konstant zu Gefahr umwandeln konnten. Deswegen konnte der KSC die Partie offen gestalten – und als man dann selbst kompakter stand und die Hamburger weniger zum Zug kamen, entschied man das Spiel zu den eigenen Gunsten.

Defensiv haben die Hamburger allerdings noch deutlichen Verbesserungsbedarf: Hatte man beispielsweise beim LigaTotal!-Cup noch interessante Verbesserungen ihres Pressings erleben können, fingen sich die Hamburger heute vier Gegentore gegen einen Drittligisten. Eine Mischung aus vielen individuellen Fehlern in verschiedensten Formen und KonzentrationsmĂ€ngeln, einer schwachen Raumaufteilung, die dem Gegner das Spielen vereinfachte, sowie ein klein wenig Pech waren hierfĂŒr verantwortlich.

UnabhĂ€ngig vom Ergebnis zeigten beide Mannschaften gute AnsĂ€tze, die Hoffnung machen. Der in der Liga noch sieglose KSC könnte auch dank seiner vielseitigeren Angriffspalette nun die Wende geschafft haben, wĂ€hrend der HSV zwar noch im entscheidenden Moment zu harmlos und defensiv nicht wirklich sicher wirkt, dafĂŒr aber ein grundlegendes Problem in seiner Spielanlage – nĂ€mlich die mangelndie Kontrolle der Spielfeldmitte – behoben hat.

Hendrik 20. August 2012 um 14:41

Sehr interessante und objektive Zusammenfassung der gestrigen Partie. Wenn man sich durch den heutigen BlĂ€tterwald der deutschen Presselandschaft klickt, existiert kein einziger Artikel, der sich wirklich fair mit dem HSV auseinandersetzt. Vielen Dank dafĂŒr!

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Dori 20. August 2012 um 14:36

„Vielleicht könnte man sagen, dass den Hamburgern hier jener Mut fehlte ….“

Leider nicht nur VIELLEICHT

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Pauli 20. August 2012 um 14:00

„TR ist das schwĂ€chste Glied in der Reihe der spielverlagerung.de-Autoren, was besonders damit zusammenhĂ€ngt, dass er die Nationalhymne nicht mit der nötigen Inbrunst mitsingt. Weiterhin fehlt es an einem echten LEADER in seinen Artikeln und die von ihm geschriebenen Zeilen kommen nicht richtig in die ZweikĂ€mpfe.“

… ich lach mich schlapp!

;P

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yeeha 20. August 2012 um 20:19

ich nicht

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schöner ist das 24. August 2012 um 02:18

Wenn man das liest, könnte man glatt meinen, es ging hier um FUSSBALL!

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gozinho 20. August 2012 um 11:22

Hallo,
Verzeiht die kleine Kritik, aber: Könnt ihr euch bittebitte das inhaltsleere Modewort „Momentum“ abgewöhnen und wieder normale Formulierungen wĂ€hlen. Mir rollen sich da immer die ZehennĂ€gel auf.

PS: TR, wirklich eine hammer Autorenbeschreibung!

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Dominic 20. August 2012 um 08:50

Ich weiß nicht was ich sagen soll, ich mache mir diese Saison große Sorgen um den HSV. Schwache Testpiele (Barca II, Liga-Total-Cup, diverse andere) ein Katastrophaler Start in die Saison mit dem gestrigen Spiel, Hoffnung macht dies alles nicht.

Anders als TR habe ich nicht den Eindruck, dass Hamburg die Probleme in der Defensive behoben, sondern nur „ausgewechselt hat“. Und das im Fazit angesprochene Problem der fehlenden Konsequenz gab es ja auch letztes Jahr schon.

Wie siehst du die Hamburger Innenverteidiger? Ich frage mich mittlerweile, ob Bruma und Mancienne vlt. ganz einfach (noch?) nicht die Klasse fĂŒr Liga 1 haben.

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TR 20. August 2012 um 23:15

Ich glaube erstmal auch nicht, dass sie irgendwie besonders was reißen können, aber ganz so besorgniserregend sehe ich die Lage nicht. Wenn man sich bisschen verbessert noch, dann sollte es zumindest möglich sein, denAbstiegsprobleme halbwegs aus dem Weg zu gehen.

Wirklich begeistern können die beiden mich nicht. Dass man mittlerweile grĂ¶ĂŸere Zweifel an ihnen Ă€ußert, halte ich fĂŒr berechtigt. Ob sie wirklich nicht erstligareif sind, darĂŒber kann man wohl diskutieren, aber gute Argumente in eigener Sache haben die beiden da zu selten geliefert. Mal sehen, wie sie sich jetzt entwickeln, aber in manchen Szenen fehlt da wirklich auch die Klasse.

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