Vorschau: Spanien – Portugal

Die Quoten aller großen Wettanbieter sprechen eine eindeutige Sprache: Spanien ist der große Favorit im ersten Halbfinale dieser Europameisterschaft. Allerdings haben die Portugiesen ein System, mit dem sie gegen den amtierenden Welt- und Europameister bestehen könnten.

Grundformationen, bei Spanien mit Fabregas als “falscher Neun”.

Entscheidung im Zentrum

Jede Mannschaft, die Spanien besiegen möchte, muss sich eine entscheidende Frage stellen: Wie kann deren Kombinationsfluss im Zentrum lahmgelegt werden? Mit Barca-Spielmacher Xavi, Real-Star Xabi Alonso, Abräumer Sergio Busquets, den in die Mitte driftenden Außenspielern Andres Iniesta und David Silva sowie dem als „falsche Neun“ eingesetzten Cesc Fabregas setzte del Bosque gegen Frankreich zu Beginn sechs Passspieler im zentralen Mittelfeld ein. Selbst wenn sich del Bosque im Halbfinale gegen die „falsche Neun“ und für einen klassischen Stürmer, bspw. Torres, entscheidet, hat Spanien immer noch jede Menge Kombinationsspieler. Bei so viel geballter Power im Zentrum muss es das Ziel des Gegners sein, diesen Bereich zu sichern.

Auf dem Papier hat Portugal in seiner 4-3-3-Formation nur drei zentrale Mittelfeldspieler: Raul Meireles, Joao Moutinho und der sehr tief agierende Lückenfüller Miguel Veloso. Zwar haben alle drei eine hohe Antizipationsfähigkeit sowie Qualitäten im Zweikampf, allerdings würde das Mittelfeldzentrum bei nur drei Verteidigern trotzdem zahlenmäßig überlaufen werden. Italien schaffte die Sicherung der Zentrale, indem ein Akteur aus der Fünferkette in wichtigen Situationen nach vorne zur Dreifachsechs stieß, die Kroaten agierten ähnlich. Frankreich ließ die rechte Seite frei und stand so kompakter im Zentrum.

Von Portugal sind solche Taktikspielchen nicht zu erwarten, Bento setzte bisher stets auf die gleiche Formation. Entscheidend dürften daher die Innenverteidiger werden: Speziell Pepe versteht es, sich in den richtigen Situationen aus der Viererkette zu lösen und seinem Gegenspieler ins Mittelfeld zu folgen. Sollte Spanien mit einer „falschen Neun“ antreten, dürfte der Madrilene wohl die Aufgabe übernehmen, Fabregas bzw. Silva beim Zurückweichen im Mittelfeld zu stellen.

Neben der Antizipation der Verteidiger wird auch die Rückwärtsarbeit von Nani entscheidend sein, der gegen den oft aufrückenden Alba sichern muss. Dann nämlich kann Rechtsverteidiger Pereira aus dem Zentrum heraus dem in die Mitte ziehenden Iniesta folgen, ohne dass Freiräume entstehen. So könnte Portugal die zahlenmäßige Überlegenheit der Spanier in der Spielfeldmitte theoretisch neutralisieren – ob das in der Praxis gegen die fluide, sich stets in Bewegung befindende Anordnung der Spanier funktioniert, ist wiederum eine andere Frage.

Mögliche Duelle im Zentrum. Pereria könnte Iniesta folgen, Nani nimmt Alba auf. Im Zentrum gehen die beiden Achter auf die spanischen Kreativspieler, Veloso übernimmt als “Staubsauger” einen gegnerischen Spielmacher oder einen nach innen rückenden Außenstürmer. Zur besseren Unterscheidung Spanien in Schwarz-Weiß.

Allerdings werden die portugiesischen Mittelfeldspieler nicht nur Defensivaufgaben zu erledigen haben. Auffällig ist, dass beim 4:0-Testspielsieg der Portugiesen über die Spanier im November 2010 die zentralen Mittelfeldspieler Moutinho und Martins (aktuell verletzt) an den ersten drei Treffern beteiligt waren. In jenem Spiel waren die Portugiesen besonders in Kontersituationen gefährlich, bei denen die Achter hinter Busquets und Xabi Alonso auftauchten. In der Theorie sind auch heute Abend Rücklagen vom Flügel auf die zentralen Mittelfeldspieler eine Option. In der Praxis jedoch  ist ein EM-Halbfinale kein Testspiel, und eine risikoreiche Variante mit aufrückenden Achter könnte ein gefundenes Fressen für spanische Konter durchs Zentrum sein. Wie so oft wird es entscheidend sein, wie gut Moutinho und Meireles die Balance zwischen Absichern und Vorstoßen finden.

Ronaldos Rückwärtsarbeit: Chancen und Risiken

Um überhaupt erst solche Pässe in den Rückraum spielen zu können, muss Portugal auf dem Flügel durchbrechen. Spaniens asymmetrische Formation könnte ihnen dabei in die Karten spielen: Silva auf rechts agiert fast ausschließlich im Zentrum, Breite bringt nur der ab und an nach links driftende Iniesta ins System. Zuletzt versuchte Gegner Frankreich im Viertelfinale daher, die linke Seite stärker abzusichern als die rechte. Blanc musste seine halbe Mannschaft umstellen, um Debuchy und Reveillere auf links gegen Alba und Iniesta antreten zu lassen. Auf der anderen Seite arbeitete Ribery nicht so gewissenhaft mit nach hinten, er spekulierte gegen Spaniens schwächere rechte Seite auf Konter. Auch wenn dieser Kniff in der entscheidenden Situation, vor dem 0:1, scheiterte, neutralisierte Frankreich doch über weite Strecken die Angriffe der Iberer auf dieser Seite. Das Problem von Blancs Taktik war eher die mangelnde Durchschlagskraft vorne als die defensive Grundordnung.

Das schematische Loch in der spanischen Formation auf rechts, das eventuell von Navas gefüllt werden könnte – vielleicht auch wieder als Einwechselspieler.

Portugal könnte dieselbe Taktik spielen, ohne sich dabei selbst offensiv derart zu schwächen, wie Frankreich es tat. Sie sind ebenso asymmetrisch veranlagt, mit dem kaum nach hinten arbeitenden Ronaldo auf links und dem tiefer agierenden Nani auf rechts. Ronaldo könnte vorne auf schnelle Konter spekulieren, ohne dass er Gefahr läuft, hinter sich zu große Lücken zu lassen – in der Stammformation Spaniens befindet sich ohnehin kein Spieler, der diese ausnutzen könnte.

Genau aus diesem Grund könnte del Bosque Flügelstürmer Navas in die Startelf beordern. Die linke Seite ist bei Portugal klar die defensiv stärkere. Mit einem Akteur, der auf rechts das Spiel breit macht, würde der Druck im Spielaufbau von Iniesta und Alba genommen und gleichzeitig könnte Portugals Linksverteidiger Coentrao vor Schwierigkeiten gestellt werden. Der Flügelflitzer aus Sevilla könnte mit seinen Dribblings den defensiv nicht immer sattelfesten Madrilenen Coentrao vor Probleme stellen. Andererseits könnte der oben beschriebene Ansatz, das portugiesische Zentrum unter Druck zu setzen, für einen Kombinationsspieler wie Silva sprechen.

Spaniens Pressing vs. Portugals Konterstärke

Egal, wen del Bosque auf rechts aufstellt: Er braucht eine Strategie, um die schnellen Konter der Portugiesen zu verhindern. Während die Franzosen, die Iren und zum Teil auch die Kroaten ihre Kontergelegenheiten zu langsam und kompliziert ausspielten, überzeugten die Portugiesen in dieser Disziplin bisher restlos. Jogi Löws Prophezeiung vor dem ersten Spieltag, die Portugiesen seien im Umschaltspiel das Beste, was diese EM zu bieten hat, widerspricht mittlerweile kaum mehr jemand.

Spanien hatte jedoch bei dieser EM Probleme, wenn der Gegner schnell das Pressing umspielen konnte. Bei ihren Versuchen, den Ball direkt zurückzuerobern, wirkt der Welt- und Europameister nicht mehr so spritzig wie vor zwei bzw. vier Jahren. Xabi Alonso und Xavi brauchen teilweise recht lange, bis sie in die vorderste Reihe nachgerückt sind, und auch Iniesta, Silva und Fabregas fehlt nach einer langen Saison das letzte bisschen Spritzigkeit. Die Franzosen konnten dies nicht zu ihrem Vorteil nutzen, da ihre einzige Strategie „Spielt den Ball zu Ribery“ hieß. Wenn die Portugiesen verschiedene Angriffsmuster und schnelles Vertikalpassspiel auf den Rasen in Donezk zaubern können, dürften sie Spanien vor echte Probleme stellen.

Del Bosques Truppe wird dementsprechend darauf aufpassen müssen, Meireles und Moutinho aus dem Spiel zu nehmen. Sie sind die beiden wichtigsten Aufbauspieler der Portugiesen. Spaniens schwächelndem Pressing könnte dies zugutekommen: Es wird nicht entscheidend sein, ob sie die Innenverteidiger Pepe oder Alves angreifen – deren lange Bälle waren bei dieser EM vor allem eine Gefahr für die Balljungen am Seitenaus. Eventuell könnte Spanien daher das Gegenpressing etwas zurückfahren und vor allem die gegnerischen Mittelfeldspieler und Außenverteidiger (Coentrao!) attackieren. So sparen sie einerseits etwas Kräfte und zwingen andererseits den schwächsten Passspielern die Bürde des Spielaufbaus auf.

Die entscheidenden Fragen

Das Zentrum als entscheidende Zone: Wie gut sichert Portugal die Zentrale ab? Wird Spanien mit einer falschen Neun oder mit einem klassichen Stürmer antreten? Werden Pepe und Pereira als zusätzliche Kräfte beim Sichern des Zentrums aushelfen?

Spaniens rechte Seite: Kann Ronaldo den Raum auf seinem Flügel für Konter nutzen? Wird del Bosque mit Navas in der Anfangself oder als Einwechselspieler mehr Breite erzeugen, um Coentrao hinten zu beschäftigen?

Portugals Konter: Wie verhindert Spanien die portugiesischen Gegenstöße? Werden Moutinho und Meireles ins Spiel finden? Bekommt Ronaldo die Zuspiele, die er braucht?

Schlussphase: Kann Portugal in der Schlussphase mit seiner riskanten Ausweichformation ein Tor erzwingen?

Fazit

Das erste Halbfinale ist keineswegs bereits vor dem Anpfiff entschieden, wie viele glauben. Spanien ist zwar Favorit, hat allerdings mit den konterstarken Portugiesen einen schweren Gegner erwischt. Diese könnten mit ihrer Formation ohne große Änderungen die schwache rechte Seite der Spanier ausnutzen und gleichzeitig das Zentrum schließen. Entscheidend wird sein, wie das Pressing der Spanier funktioniert und ob deren Kombinationsmaschinerie ins Rollen kommt. Zwischen einer eindrucksvollen Zurschaustellung spanischer Dominanz ohne gegnerischen Druck und einem portugiesischen Konterfestival scheint alles möglich.

Article by TE

TEs Taktikleidenschaft erweckte Mourinhos Chelsea. Seitdem favorisiert er schnell umschaltende Teams. Bei Spielverlagerung kümmert er sich hauptsächlich um die Bundesliga und die Nationalmannschaft. Er ist auch bei Twitter aktiv unter @TobiasEscher.

19 Comments

  1. 14
    BenSchreck says:

    Ist das gemein, ex posteriori die Prognosen in Frage zu stellen?

    Zitat: “Spanien hatte jedoch bei dieser EM Probleme, wenn der Gegner schnell das Pressing umspielen konnte. Bei ihren Versuchen, den Ball direkt zurückzuerobern, wirkt der Welt- und Europameister nicht mehr so spritzig wie vor zwei bzw. vier Jahren. … Wenn die Portugiesen verschiedene Angriffsmuster und schnelles Vertikalpassspiel auf den Rasen in Donezk zaubern können, dürften sie Spanien vor echte Probleme stellen.”

    Und genauso war es. Die Überraschung Hugo Almeida war weder Totalausfall noch eine Schwächung der Portugiesen, sondern der Spanier. Die konnten sich ob der ungewohnten Taktik der Portugiesen überhaupt nicht entfalten.

    Portugal stand ungewöhnlich hoch, machte (durch vorzügliche Laufarbeit und Defensivarbeit der Offensivkräfte) den spanischen Spielaufbau kaputt, sodaß Xabi Alonso in der Position des klassischen Liberos agierte.

    Die Spanier mußten permanent wachsam sein, denn durch schnelles Umschalten nach Balleroberung über varibale Angriffszüge (sei es hohe Bälle auf Ronaldo oder Almeida, Flügelspiel vor allem über Contreao oder schnelles Direktspiel durchs Zentrum) schwamm die spanische Defensive ein ums andere Mal. Dies hatte eine Rückwärtsbewegung des gesamten spanischen Mittelfelds zur Folge, dementsprechend weniger Offensivaktionen. Erst spät in der zweiten Hälfte wurde das spanische Flügelspiel aktiver und schuf somit Räume im Zentrum. Aber ein Tor konnte Spanien damit nicht erzielen.

    Möglicherweise erleben wir soeben einen “Fall of the Empire”. Tiki-Taka haben fertig.

    • 14.1
      sharpe says:

      “schwamm die spanische Defensive ein ums andere mal” ist sicherlich übertrieben. Ich kann mich nicht an viele gute Chancen der Portugiesen erinnern. Spanien hat wieder zu Null gespielt und ist defensiv so schwer zu knacken wie sonst keiner. Tiki-Taka hat bei dieser EM sicherlich Probleme im Spiel nach vorne, sie haben einfach keine Torjäger, aber als Tiki-Tacenaccio wirkt es nach wie vor hervorragend.
      Insgesamt müssen die Spanier aufpassen, dass sie ihr Spiel in die richtige Richtung entwickeln, aber sie sind immer noch das am schwersten zu spielende Team.
      Portugal hat das über 90 Minuten hervorragend gemacht, hat mich mit ihrer offensiven Verteidigung auch überrascht, besonders wie sie es schafften, Xavi und Iniesta zu limitieren. In der Verlängerung machte sich dann die ökonomische Spielweise der Spanier bezahlt, da hatte Portugal Glück.

  2. 13
    Rasengrün says:

    Auf zm hat jemand gepostet, dass El Pais Negredo in der Start-Elf gemeldet hat. Interessant…

  3. 12
    laterookie58 says:

    @ TE: kurz, knackig und sehr treffend Deine Analyse. Für mich gut verständlich heraus gearbeitete wesentliche Elemente des gleich beginnenden Spiels. Mit dem voran gegangenen “4-5-1″ bin ich jetzt bestens vorbereitet.

    Herzlichen Dank! laterookie58

  4. 11
    Ypsilon says:

    Im Artikel wird schön deutlich, wie Placebo ähnlich der Einsatz von Almeida bzw. einem anderen Stoßstürmer ist. Weder im Defensivverhalten noch im Offensivverhalten gibt es aktive Einsatzmöglichkeiten dieser bei den Portugiesen ohnehin schwach besetzten Position.

    Ich vertrete weiterhin die These, dass Bento gut daran tun würde, ohne nominellen Mittelstümer aufzulaufen und die Rolle entweder durch den hereingenommenen Varela oder durch Ronaldo (alternativ: Wechselspiel der beiden) zu besetzen.

    Das würde insgesamt einen Spielertypen mehr ermöglichen, der aktiv beim Spiel helfen kann. Auch die Variante, Rolando aufzustellen und Pepe so tatsächlich zum Verfolger der false nine zu machen fände ich immer noch interessanter, als einen Prellbock in die Sturmspitze zu stellen, der zu nichts gut ist, außer vorhanden sein.

    Dann lieber Varela nutzen, der viel mehr schleichen und horizontal verschieben sowie situativ nach hinten arbeiten könnte.

  5. 10
    Alberto says:

    hat niemand gedacht das Sergio Ramos auf Ronaldo spielt und nicht Pique??

  6. 9
    Heja says:

    Kann es sein, dass links und rechts verschieden angewendet bzw. vertauscht worden sind?

  7. 8
    boecko says:

    @spielverlagerung

    Wenn man über RSS den Artikel öffnet, wird er in der mobilen Ansicht geöffnet.

    Bei den Artikeln davor wird die korrekte (normale) Version geöffnet.

  8. 7
    bauernruler says:

    “Es wird nicht entscheidend sein, ob sie die Innenverteidiger Pepe oder Alves angreifen – deren lange Bälle waren bei dieser EM vor allem eine Gefahr für die Balljungen am Seitenaus. ” – made my day ^^

    • 7.1
      Magath says:

      mine, too. :D

      Paar Prophezeihungen:

      Ronaldo spielt Arbeloa die Füße wund, weil Silva genausowenig backtrackt wie er.

      Pepe wird der entscheidende Faktor gegen Iniesta, da Joao Pereira alleine ihm nicht gewachsen ist. Hier ist die Frage: Ist Pepes Stellungsspiel und sind seine Entscheidungen, zu pressen, klug genug, um die entstehenden Räume für Xavi, Xabi und Cesc nicht entstehen bzw. zu weit offen zu lassen?

      Bruno Alves als Quasi-Libero wird mindestens einmal massiv überlaufen. Hier wird interessant, ob Rui Patricio im 1gg1 Nervenstärke beweist.

      Hugo “Trifftnix” Almeida wird weniger als 15 Ballkontakte gehabt haben, wenn Nelson Oliveira ihn ersetzt.

      Bonus: Erwischt heute Iniesta einen Sahnetag, dann erwischt ihn Pepes Bein von hinten, in mindestens rotwürdiger, wenn nicht sogar menschenrechtlich fragwürdiger Manier.

      • 7.1.1
        Felix says:

        Nur zu Pepe:
        Das hängt nicht vom Gegner ab, sondern nur davon, wie schnell und wie sehr ihm die Sicherungen durchbrennen. Bisher blieb er glaube ich sogar ohne Karte und ohne eine, wird er nicht nach Hause fahren.
        In meinen Augen hat er bereits mehrmals bewiesen, dass er eine Gefährdung für die Gegenspieler ist und dürfte daher niemehr spielen! In seiner Karriere hat er mehrere Horrorfouls begangen, die teilweise nicht mal mehr nur Körperverletzung waren. Bei allen Qualitäten die er haben mag, seine Spielweise ist einfach abartig und hat im Fußball nichts zu suchen!

      • 7.1.2
        BenSchreck says:

        Mein sehr veehrter Herr Vorsitzender der Magath-Import-Export-AG:

        Pepe war zwar gut, aber nicht entscheidender Faktor. Die portugiesische Verteidgung wurde im Spiel ca. 2Mal geknackt, weil die AV müde waren: ein Tor ist dadurch nicht gefallen, auch weil Patricio gegen Iniesta die Nerven behalten hat.

        Almeida war eine Schlüsselfigur im portugiesischen Spiel, welch Ironie der Geschichte.

        Ronaldo hat sich selbst die Füße wund gespielt, gegen Ramos zog er den Kürzeren (wer soll den dieser Arbeloa sein, hat der mitgespielt?).

        Und nochmal zu den Gefahren der Balljungen: ich hab das ganze Spiel über keine gesehen!

  9. 6
    bob says:

    ich hoffe das spiel hält, was die preview verspricht.

    meine vorhersage: spanien geht durch einen iniesta – fabregas doppelpass ende der ersten halbzeit in führung. portugal hat MRs 4-5-1 artikel aber gelesen und überlädt in der 84. minute den rechten flügel der spanier und almeida gleicht per kopf nach nani flanke aus und in der 117. minute rennt ronaldo mit 134 km/h an arbeloa und piqué vorbei und nagelt das ding in den rechten winkel!

    remember my words!

  10. 5
    JimPanse says:

    “Allerdings werden die portugiesischen Mittelfeldspieler nicht nur Defensivaufgaben zu erledigen.” —- Haben?

  11. 4
    Stoney says:

    Naja, die “konterstarken Portugiesen” waren schon bei der WM konterstark und waren trotdem chancenlos gegen Spanien. Genau wie Deutschland haben sie aber jetzt an neuen Optionen gearbeitet. Das massierte Pressing in der Schlussphase wie in eurem vorausgehenden Artikel (“Wie das flache 4-5-1 die Euro entscheiden könnte”) schön beschrieben könnte der Schlüssel sein, zumal mit Pique und Ramos zwei Spieler Puyols coolness im Tackling und Kopfballstärke ersetzen müssen, die’s vielleicht nicht ganz so drauf haben Ronaldos Köpfchen und Plumpserchen unter Kontrolle zu halten.

  12. 3
    sharpe says:

    es wird nicht viele Torchancen geben in dieser Partie. Entscheidend wird sein, wer das erste Tor macht. Also ob Spanien es schafft, sich durch zu kombinieren oder ob Portugal einen Konter setzen kann. Oder es entscheidet ein Glückstor.
    Geduld wird die wichtigste Tugend sein. Aber ich glaube nicht, dass es für neutrale Beobachter ein schönes Spiel wird, auch nicht aus taktischer Sicht, denn die Spielweisen beider Teams sind bekannt und werden sich nicht ändern. Aber Portungal ist sicher eines der wenigen Teams, die Spanien nicht so liegen.

  13. 2
    Ruudie says:

    Postiga ist verletzt, dafür wohl Hugooooal :-) Zugegeben – irrevelant für die super Vorschau! Riecht stark nach torlosen 90/120 Minuten…

  14. 1
    mettskillz says:

    Gerade schon bei Twitter angemerkt: Postiga wird verletzungsbedingt nicht spielen.

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